Nun ja, das hängt von dem Umständen des Kennenlernens ab.
Erfolgt dies quasi unbewußt, d.h. ohne eine Partnerschaftsanbahnung im Hinterkopf, dann hat es a priori kein erhöhtes Energie- und Glückslevel. Der Freund des Freundes, der Arbeitskollege, der Nachbar, der Mitspieler im Sportverein. Die Erhöhung des Energie- und Gückslevels als Folge des unvoreingenommenen und realistischen Kennenlernens eines Menschen. Das meinte ich mit unspektakulär, und es schließt ja spektakuläre Gefühle nicht aus, sie kommen eben nur nicht am Anfang und aus heiterem Himmel.
Gruß
Hans
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Ergebnis 21 bis 30 von 42
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07.02.2011, 16:15
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
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"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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07.02.2011, 16:24Inaktiver User
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
kein schlechter gedanke....

mhhh-ich glaube, ich widerspreche jetzt nochmal...
in meinen real-beziehungsanbahnungszeiten (
) , also damals, als es noch kein internet gab und das wünschen noch geholfen hat.....
...da war eine frische beziehung, ein kennenlernen schon auch aufregend, prickelnd und mit ein paar rosa wölkchen behangen...
ich glaube, entscheidend ist vielmehr, ob man sich auf jemanden einlassen kann, ob man die "bin ich gut genug-ist der/die andere gut genug"-spiele zur seite schieben kann.
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07.02.2011, 16:30
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
Und ich meine eben nicht die Phase der frischen Beziehung (die ja schon eine Menge Verliebtheitsgefühle hat Hoffentlich!!!!), sondern die Zeit, bevor man sich der Verliebtheit bewußt wird. Viele stabile Beziehungen entstehen zwischen Menschen, die sich nicht nur als Verliebte kennen, sondern bereits vorher als Mitmenschen.
Gott bewahre, ich hab nichts gegen rosa Wölkchen...
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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07.02.2011, 16:38Inaktiver User
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
Ich weiß überhaupt nicht von was ihr alle redet.

Jetzt mal ganz ab von Beziehungspartnern - ich hab auch noch nie eine Frau x Jahre gekannt, bevor ich gemerkt hätte, das ist eigentlich eine ganz Nette, mit der ich mich gut verstehe und war dann auf einmal innig mit ihr befreundet.
Oder dass ich einen Freund jahrelang gekannt hätte um dann zu merken, wie gut ich mich mit ihm unterhalten kann, weil wir ähnliche Interessen haben.
Ich versteh einfach nicht, wieso man das nicht gleich merkt????
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07.02.2011, 16:40Inaktiver User
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
ja, ähhh....ondern die Zeit, bevor man sich der Verliebtheit bewußt wird. Viele stabile Beziehungen entstehen zwischen Menschen, die sich nicht nur als Verliebte kennen, sondern bereits vorher als Mitmenschen.
ehrlich gesagt ist mir das nie passiert.
ich fürchte, ich war da immer eher von der entweder-oder-sorte.
und ich gestehe auch, dass auf seiten meines liebsten durchaus von anfang an ein wenig "krawumm" dabei war. also der wusste schon, dass er mich will.
aber ich habe eben ein wenig zeit gebraucht, um mir klar zu machen, dass er mein "guttu"-mensch ist.
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07.02.2011, 17:27Inaktiver User
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
ich glaube schon, dass man "eigentlich" gleich merkt, was geht.Ich versteh einfach nicht, wieso man das nicht gleich merkt????
aber - zumindest ich habe es so erlebt - mich auf das auf den ersten blick "unspektakuläre" einzulassen anstatt immer wieder auf epochale sturzflüge - das musste ich erst lernen.
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07.02.2011, 17:29Inaktiver User
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07.02.2011, 17:45Inaktiver User
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
Vielleicht - lass uns daran teilhaben.

Ich habe es noch nie erlebt, dass ich mit einem Mann eine Beziehung hatte, bei dem ich nicht von Anfang an "das gewisse Etwas" erlebt habe. Die längeren Beziehungen waren/ist auch eher das, was hier wohl unter "unspektakuläres Kennenlernen" bezeichnet wird. Aber erst später bemerken, dass mehr geht? Kenne ich nicht.
Spektakuläre Affären kenne ich auch. Die hatten im übrigen nicht "das gewisse Etwas", weder zu Anfang noch später.
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07.02.2011, 17:49Inaktiver User
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
mh- jetzt müssten wir nur noch den unterschied zwischen dem "gewissen etwas" und "dem spektakulären" definieren....Ich habe es noch nie erlebt, dass ich mit einem Mann eine Beziehung hatte, bei dem ich nicht von Anfang an "das gewisse Etwas" erlebt habe. Die längeren Beziehungen waren/ist auch eher das, was hier wohl unter "unspektakuläres Kennenlernen" bezeichnet wird. Aber erst später bemerken, dass mehr geht? Kenne ich nicht.
Spektakuläre Affären kenne ich auch. Die hatten im übrigen nicht "das gewisse Etwas", weder zu Anfang noch später.
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ich weiß aber, denke ich, ganz gut was du meinst.
mir war vom ersten momant an klar, dass das "der richtige" ist. das "gewisse etwas" war da.
aber ich habe mich gewehrt, dachte mir:neee, nicht deeerr.
weil er nicht "spektakulär" genug war?
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07.02.2011, 19:38
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
Wann ist denn ein Mann spektakulär?
Man wandelt nur das, was man annimmt.
C.G. Jung
Nein ist ein ganzer Satz.
Keine Ahnung von wem




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