Wie lieb ihr seid, danke!
Hmm.
Wissen was man will und in logischer Konsequenz beim ersten Blick eine Entscheidung treffen (können..).
Da hast Du mal was gesagt, einewiekeine, denn im Grunde genommen wusste ich bei meinem Aufbruch in die bunte SB-Welt nur, dass ich nicht mehr die Art von Beziehung möchte, die ich vor zwei Jahren beendet habe.
So schön sie auch war.
Entsprechend offen bin ich losmarschiert...im Rahmen der nötigen Schnittmenge gemeinsamer Werte, das versteht sich.
Und durfte feststellen: diese hier so viel und oft zitierte Katalog-Mentalität innerhab der Singlebörsen übt offensichtlich ihren Reiz nicht ausschließlich auf Männer aus.
Sei es durch 10 Jahre harmonischer (und ein wenig ....ich fürchte gleichtöniger?) Beziehung, sei es durch 2 Jahre sich ordnen, sortieren und zu sich finden "danach", jedenfalls waren diese Gefühle, die ich - für mein Empfinden so plötzlich, so tief, so bunt und so irre - erlebt habe, wie neu für mich.
Ich hab mich ...tja, wie sagt man das.....als Frau wie neu geboren gefühlt?
Nein.
Wie neu entdeckt.
Und mich diesem unwiderstehlichen Sog in die Tiefen der reinsten Gefühlswelt nur zu gerne hingegeben.
Genossen.
Und mich gefragt: was m e h r ist möglich?
Eieiei.
Meinen stillen Mann fand ich von Anfang an toll, keine Frage.
Ruhiger toll einfach.
Ich hab jetzt länger darüber nachgedacht und glaube, dass auch diese "Kawusch"-Männer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort waren.
Dass diese Klicks und Kawumms durchaus ihre - wenn auch partielle?- Berechtigung haben und gehört werden sollten.
Ich hab durch beide viel (über mich) gelernt.
Und weiß meinen wunderbaren, unspektakulären "Guttuer" (Danke für dieses herrliche Wort!!) dadurch vielleicht umso mehr zu schätzen.
Habt einen sonnigen Tag, ihr Guten.
flirtingwithdisaster
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 42
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07.02.2011, 11:52
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
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07.02.2011, 12:40Inaktiver User
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07.02.2011, 13:04
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
Oh.Ist dein "Guttuer" über deine Beziehungen mit den anderen Männern im Bilde?
Aber ja.
Das lief ja am Anfang irgendwie parallel.
Zumindest die Übergänge waren fließend.
Und die Beziehungen mit den anderen Männern hab ich dann aufgegeben.
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07.02.2011, 15:33Inaktiver User
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
gratulation, flrting, auch von mir!

mir geht es gerade ein bisschen ähnlich. nach jahren (!) der drama- und teilzeitgeschichten bin ich "gelandet"...
bei einem, der weitaus ruhiger und "unspektakulärer" wirkt auf den ersten blick als jene, mit denen ich die zeit davor verbracht habe, der aber weitaus besser zu mir passt.
der mir gut tut.
ewk- gerade in der altersklasse mitte 40 -oft nach langer beziehung, mit kindern etc.- ist der drang, "nochmal etwas zu erleben", der wunsch "jetzt was ganz besonderes zu bekommen" recht groß.Trotzdem frag ich mich dabei - und bei den vielen anderen Empfehlungen in diese Richtung: das funktioniert doch nur, wenn ich mich a. gern auf Drama und Rausch einlasse und b. den anderen nicht so recht einschätzen kann und/oder c. nicht so recht weiß wer wirklich zu mir passt??
also zumindest war das meine erfahrung......
und ich wusste überhaupt nicht, was ich wollte, was ich brauchte.
woher auch?
ich hatte meine bilder von beziehung, die entsprachen meinen 20ern.
aber neue entwürfe, neue beziehungsideen für mitte 40 zu finden, das war gar nicht so einfach.
dazu musste ich mich erst neu kennenlernen.
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07.02.2011, 15:42
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
Die Vernunft und das Wissen um das Wesen der menschlichen Verliebtheit sollte uns sagen, daß das Spektakuläre das Problem ist!
Verlieben ist der Aufbau einer Projektion, die auf dem (reduzierten) Wissen über ein Gegenüber beruht. Der Grund für das Verlieben sind archaische Mechanismen (neurochemische Prozesse, die die Genkompatibiliät prüfen, evolutionspsychologische Instinkte und Beutschemata, frühkindliche Prägungen). Das gegenüber bringt etwas in uns zum Schwingen.
Das sagt aber nichts über seine Eignung als Lebenspartner aus, nur etwas über uns. Die Wahrschenlichkeit, daß ein uns im Grunde unbekannter Mensch (der er ja ist, wenn es "KNALL" macht) all die Eigenschaften mitbringt, die ein Zusammenleben mit uns möglich macht, ist verschwindend klein. Eine längere, nicht von rosa Gedanken getrübte Kennenlernphase und ein anschließendes unspektakuläres Verlieben (das vor allem deshalb als unspektakulär erscheint, weil es langsam geht und uns nicht so überwältig) sollte eine wesentlich bessere Grundlage für eine Partnerschaft abgeben als die schrittweise Desillusionierung nach dem KNALL.
Und im Rückblick kann eine unspektakuläre Beziehungsanbahnung zu einem spektakulären Ergebnis führen.
Gruß
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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07.02.2011, 15:45Inaktiver User
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
naja, das klingt jetzt auch wieder ein bisschen ZU langweilig und konstruiert für mich, ehrlich gesagt.Eine längere, nicht von rosa Gedanken getrübte Kennenlernphase und ein anschließendes unspektakuläres Verlieben
ganz ohne "erhöhtes energe- und glückslevel" klingt das kennenlernen wie eine geschäftsanbahnung...
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07.02.2011, 15:47
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
Krawumm brauche ich nicht mehr, hatte ich genug das reicht für den Rest meines Lebens.
Ich hoffe, dass ein "Guttuer" - das Wort finde ich schön - meinen Weg kreuzt.Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.
Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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07.02.2011, 15:54
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07.02.2011, 16:04Inaktiver User
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07.02.2011, 16:07
AW: Ein Hoch auf das Unspektakuläre!
Ich bin gerade dabei meine Prinzessinen-Erbse unter meinem Hintern wegzuziehen.
Dann könnte es was werden.Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.
Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)



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