he Stecher, du bis wohl der Overfrauenversteher in diesen Hallen, wa..![]()
@Wonderbra:
hab mir das am Anfang mal durchgelesen, und das erinnerte mich alles etwas an die Ex..![]()
(she was never happy, she was never sad.. (Marque: "One to make her happy" USA2006)
die Ex fand aus dem Grund 3 verschiedene Kerle, auch wenn sie sich manchmal beschwerte![]()
- einen der sie glücklich machte
- einen der sie traurig machte
- einen der ein super Lover war
wär das was für dich![]()
nee wa
dann musste dich für einen entscheiden. Dazu muss man natürlich wissen, für wen. Und da liegt meist das Problem: man muss wissen was man will.
Antworten
Ergebnis 51 bis 60 von 212
-
30.01.2011, 11:56Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
-
30.01.2011, 12:00Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???

Also mir drehts allein schon die Zehennägel auf wenn ich lese "wohlbehütetes Elternhaus" und das bei Dir noch in Kombi mit "ungewolltes Kind".
Selbst ein Baby im Mutterleib spürt ob darüber diskutiert wird Abtreibung oder nicht, gewollt oder nicht. Da wird bereits der erste "Schaden" gelegt.
Ich sag mal was provozierendes:
Ich habe mal glaube ich bei Dir im Strang gelesen, dass Du rauchst (falls nicht, dann schau für was Du sonst nicht lebensnotwendiges Geld ausgibst).
Triff die Entscheidung sofort mit dem Rauchen aufzuhören und Dir eine gute Therapeutin zu suchen mit der Du zwei mal im Monat was machst.
Man kann immer Ausflüchte suchen wenn man will aber wenn man mal genau hinschaut für was für einen Krampf man Geld ausgibt im Gegensatz zu dem, dass man für sich was gutes sucht finde ich hat man viel mehr Möglichkeiten als man glaubt.
Es ist eine Frage der Prioritäten.
-
30.01.2011, 12:03Inaktiver User
-
30.01.2011, 12:07
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
....da hast du sicher Recht.
Ich rauche nicht, mache viel Sport u. ernähre mich gesund.
Doch klar ich gebe Geld für anderes Pille-Palle aus.....
Weiß noch nicht, in welche Richtung ich gehen soll ......wonach ich suche, was mir hilfreich sein könnte, ich bin kreativ, mag Yoga, fange grade damit wieder an und ich mag Tanzen....Man sagt, die Zeit würde Dinge ändern. Das stimmt nicht. Man muss es selber tun. (Andy Warhol)
-
30.01.2011, 14:38
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Liebe Ditha,
ich fühle mich ein bisschen zu Widerspruch provoziert. Ich kenne die Muster, die hier beschrieben werden, sehr gut. Anders als Stecher, dessen Beobachtungen ich im Kern unterschreiben würde, glaube ich aber nicht daran, dass da körperlich etwas abgespeichert wird, zumindest ist das für mich nicht die entscheidende Kategorie. Ich glaube eher, dass das Problem ständig wiederkehrender Muster etwas mit geschlossener Wahrnehmung zu tun hat.
Beziehungsangst hat nach meiner (Selbst-)Beobachtung ganz sehr etwas mit Abgrenzungsschwierigkeiten zu tun. Ich würde behaupten, dass alle Beziehungsängstlichen Eltern haben, die Probleme damit hatten, Verantwortung für sich und ihr Wohlbefinden zu übernehmen, und die das auf ihre Kinder ausgelagert haben. Das Beispiel "ungewolltes Kind" zeigt das sehr gut. Wenn ein Kind in dem Bewusstsein aufwächst, irgendwie nicht gewollt zu sein, dann ignoriert das gänzlich, dass für seine Existenz einzig und allein die Eltern verantwortlich sind - die nicht in der Lage waren, für die Entscheidung entsprechend die Verantwortung zu übernehmen und dem Kind ein gedeihliches Umfeld zu schaffen. Das aber ist nicht die "Wahrheit" in diesen Systemen. Du wirst statt dessen mit Erwartungen materieller und nicht-materieller Art konfrontiert, die Du nie und nimmer erfüllen kannst und erlebst immer und immer wieder, wie enttäuscht Dein Umfeld reagiert. Das prägt die Definition von "Beziehung" erheblich - und sorgt dafür, dass wir uns schützen. Indem der Kopf vorgeschaltet wird, indem wir nach vermeintlicher "Sicherheit" suchen, bevor wir uns öffnen, und, und , und,
Das Blöde ist aber: Die Welt funktioniert so eben nicht und "gesunde" Menschen leben Beziehungen nicht aus dem Schutzwall heraus. Weil wir da einfach nicht auf der selben Wellenlänge funken, fallen die raus aus der Wahrnehmung. Es bleiben die, die eine ähnliche Wahrnehmung haben und ähnlich kommunizieren wie wir. Und damit bestätigen wir unsere eigenen Erwartungen immer und immer wieder. Und schützen uns. Und schotten uns noch besser ab.
Ich habe gut anderthalb Jahre Verhaltenstherapie gemacht, und da ging es nicht hauptsächlich um Beziehungen. Aber meine Therapeutin (kassenfinanziert und selbst noch in Ausbildung) hat es geschafft, meine Wahrnehmung zu öffen. Zum einen, indem sie mit mir am Thema Achtsamkeit gearbeitet hat. Zum anderen, weil sie sie mir über einen längeren Zeitraum ein Beziehungsangebot gemacht hat, das einfach völlig von dem abwich, was ich selber erlebt hatte. So richtig habe ich das erst nach Ende meiner Therapie begriffen, als ich ins Ausland ging und hier bewusst neue Strukturen schaffen musste. Aber sie hat mich damit so irritiert, dass meine Schutzwälle aufbrachen. Mein Anteil war: Ich war körperlich so am Ende und zur Einsicht gewillt, dass ich mich eingelassen habe.
Ich würde sagen, dass war das Entscheidende. Yoga und Tanzen, um mich selbst zu spüren und auszudrücken, kann ich jetzt auch ohne Therapie.
Versteh mich nicht falsch, ich bin meilenweit von einem erfüllten Beziehungsleben entfernt. Da ist noch so viel Lernarbeit nötig. Aber ich merke von mir selber, dass ich mich in Freundschaften anders verhalte, dass ich viele Freunde entweder rausgeschmissen oder den Kontakt zu ihnen vertieft habe. Da ist mehr gesundes, als vor zwei Jahren. Bei Männern probiere ich, die Unerreichbaren, auf die ich immer noch total abfahre (was mit Sicherheit eine Verlinkung ist, aber auch viel damit zu tun hat, dass sie mir eben NICHT zu nahe kommen), zu entzaubern, indem ich zeitnah einen direkten Kontakt herstelle. Die Arschtypen mögen genau das nämlich üüüüüberhaupt nicht. Ich entziehe mir selbst diese unausgesprochene, indirekte Ebene, auf der so vieles ungesagt bleibt, und die damit allerbeste Voraussetzungen dafür schafft, dass ich selbst immer mehr in Traumwelten abgleite, und später schmerzvoll daran scheitere, dass meine Träume und die Realität einfach nicht zusammengehen. Ich stelle mehr und mehr fest, dass ich es in der Hand habe, wie viel Raum ich dem gebe. Je mehr Raum so ein Arschtyp hat, desto weniger Raum bleibt für andere Kontakte.
Genau deshalb glaube ich nicht, dass so etwas nicht mehr aufzulösen ist. Unsere Urteile, und Glaubenssätze sind nichts anderes als Urteile, entstehen aus Erfahrung. Wenn es uns gelingt, den Urerfahrungen auch andere Erfahrungen bewusst entgegenzusetzen, dann verschieben sich auch unsere Urteile und die Glaubenssätze, die unser Verhalten so tief prägen.
Im übrigen würde ich gern mal wissen, was genau eigentlich ein "lieber" Typ ist. Ich glaube heute nämlich auch, dass viele der "lieben" Typen tief im Inneren den Unerreichbaren komplementäre Arschlöcher sind, die nur allzu bereit sind, die Verantwortung für sich und ihr Wohlbefinden auf die Beziehung und die Partnerin auszulagern - und dass wir genau deshalb mit Abwehr reagieren, und uns dann schlecht fühlen, weil dieser liebe, tolle, treue Typ doch genau das ist, was wir uns wünschen würden, wären wir bloß normal. Und schwupps - hängen wir wieder drin in der alten Leier.
LG,
BabetteZurück ist ein Ort, den es nicht gibt.
-
30.01.2011, 15:17Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Richtig. Das wird oft vergessen. Genau da liegen die Grenzen. Genau deshalb kann man auch nicht erwarten, dass man (durch welche Therapien auch immer) ein neuer Mensch wird.
Man kann nur seine Sichtweise verändern. Und wenn man Männer in zwei Kategorien unterteilt, (so wie die TE das macht) braucht man sich nicht wundern. Die meisten Menschen/Männer haben wohl viele Facetten.
Diesen veränderten Blick kann man sehr wohl lernen. So wie Dieclou schreibt:
Bei Männern probiere ich, die Unerreichbaren, auf die ich immer noch total abfahre (was mit Sicherheit eine Verlinkung ist, aber auch viel damit zu tun hat, dass sie mir eben NICHT zu nahe kommen), zu entzaubernUnsere Urteile, und Glaubenssätze sind nichts anderes als Urteile,
-
30.01.2011, 15:30
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Man sagt, die Zeit würde Dinge ändern. Das stimmt nicht. Man muss es selber tun. (Andy Warhol)
-
30.01.2011, 15:45Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
*Zwischenbemerkung Anfang*
@Jomine
Ich behaupte nicht, dass man durch Therapie ein neuer Mensch wird aber man kann wesentlich bewusster werden weil man sein Raster mit dem man die Welt betrachtet anders aufbaut und mancher Nebel sich dann lichtet. Führt auch zu mehr Eigenannahme wenn man um die Dinge bei sich selber weiss und wirkt damit auch schon ganz anders auf andere durch die geänderte Ausstrahlung.
*Zwischenbemerkung Ende*
Was mir hier auch wieder auffällt ist, dass ihr (DieClou, Wonerwoman) die Männer als Arschlöcher bezeichnets. Und ich glaube nicht, dass die meisten davon wirklich diese Bezeichnung verdient haben.
Hier in diesem Forum wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass der Respekt erhalten bleibt aber Aussenstehende darf man beleidigen wie es einem beliebt und das finde ich schon sehr bigott, nochdazu weil sie sich nicht verteidigen können und wir nur eine Meinung lesen.
Wenn Du schreibst, dass die "lieben" aus Deiner Sicht im Inneren Arschlöcher sind dann verlangst Du von diesen Männern, dass sie besser wären als Du. Meinst Du, das Frauen nicht auch Arschlöcher sind?
Auch da ist es meiner Meinung nach wichtig genauer hinzuschauen und anzuerkennen, dass beide Geschlechter ihre Probleme mit sich rumtragen und nicht wissentlich einen anderen schädigen wollen.Geändert von Inaktiver User (30.01.2011 um 16:04 Uhr) Grund: Abgrenzung eingefügt wegen Unklarheit!
-
30.01.2011, 15:54
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Wie war mein Vater ???
tja, der war der alleinige Ernäher der Familie und meine Mutter hat alles drumherum organisiert.
Gute Gespräche habe ich bis heute keine mit meinen Eltern geführt, wenn mal ein Gespräch im Teenie Alter z.B. dann mit meiner Mutter.
Mein Vater hat sich rausgehalten, er ist ein umgänglicher Typ, der auch kaum Grenzen bei seinen Mitmenschen aufgezeigt hat. Immer korrekt, alles nach Regeln, keine unbezahlten Rechnungen ;-)....
Würde ihn nicht als rasant, sondern eher als den lieben Typ benennen.
Er hat immer viele Geschichten erzählt auf Feiern und bei Bekannten.....nicht unangenehm, vielleicht einfach um wichtig zu scheinen. Heute im Alter ist er sehr ruhig geworden. Meine Eltern haben auch kaum Freunde.
@Dieclou
Was sind "liebe" Typen ????
Ich meine es nicht unbedingt positiv.....meiner Wahrnehmung nach gibt es noch was dazwischen.
Bin gerade dabei, das rauszufinden ;-)
Ich war mit einem lieben verheiratet viele Jahre, er hat einfach die Verantwortung der Beziehung an mich abgegeben und sich immer fein rausgehalten. Ich war dann die "Böse" überspitzt ausgedrückt. Da war mir zuwenig Zug. Keine Aktivität, wenn sie nicht von mir aus ging.
Die A....-Typen die bewegen was, die machen und tun. Das ist es schon was mich anzieht.
Die Vorstellung auf der Couch zu "versauern" jagt mir Angst ein. Hatte ich ja auch lange genug.
Mir ist aber auch klar im Kopf, das mit einem rasanten, männlichen auch nicht ständig auf der Überholspur gefahren werden kann. Will ich auch gar nicht. Eine Mischung eben aus beidem.....das dazwischen....und bin sicher so jemanden gibt es. Aufgrund der noch nicht richtigen Sichtweise ist mir das eben nur noch nicht aufgefallen.Man sagt, die Zeit würde Dinge ändern. Das stimmt nicht. Man muss es selber tun. (Andy Warhol)
-
30.01.2011, 15:55Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Falls die Frage mir galt:
Ich habe und werde niemals Männer so bezeichnen. Ich denke nicht mal so!!! Ich finde Menschen interessant und Männer sowieso...Ich bin völlig gegen jedes Schubladendenken und gegen Beleidigungen jeder Art. Ich denke, das ist klar.
Es geht mir ja gerade darum, dass die TE damit aufhört und versucht zu differenzieren.
Ich denke, da sind wir einer Meinung.


Zitieren

