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29.01.2011, 16:11
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
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29.01.2011, 16:24Inaktiver User
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29.01.2011, 21:39
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Die Krankenkasse zahlt ja nur Verhaltenstherapie, Psychoanalyse und Geprächstherapie, nichts wo der Körper einbezogen wird. Trotzdem kenne ich auch Kunsttherapie und Bewegungstherapie sowie Gestalttherapie, allerdings nur in Ansätzen. Meinst du wirklich, dass das so einen Unterschied macht? Ich bin eher intellektuell und komme an sich gut klar mit Gesprächstherapie.
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29.01.2011, 21:58Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Ich weiss was die Krankenkassen nur das bezahlen und ich will auch gar nicht in Abrede stellen, dass sie nicht wirksam sind. Aber meiner eigenen Erfahrung nach gehts irgendwann nicht mehr weiter mit Gesprächen.
Vor allem wenn man intellektuell ist dann kann man sich gut dahinter verstecken. Der Körper lügt nie oder der Atem.
Ich bin zutiefst überzeugt, dass es einen grossen Unterschied gibt ob ich etwas berede oder ob ich den Körper mit einbeziehe. Gefühle und Emotionen werden im Körper abgespeichert und durch die Bewegung werden diese wieder an die Obefläche geholt.
Alleine Dein letzter Satz sagt mir, dass Du bereits therapieerfahren bist aber das bedeutet auch, dass ein Therapeut Dich nicht mehr erreicht. Dein Intellekt hat bereits ausgeklügelte Schutzmechanismen erarbeitet um einen Therapeuten auf Abstand zu halten.
Wahrscheinlich loben Dich die Therapeuten bereits wie reflektiert Du wärst und wie intelligent, stimmts?
Dein Intellekt war bisher auch im Leben Deine grösste Waffe und Dein Schutz, leider wendet sich der Intellekt manchmal gegen einen selbst weil er eine Schutzfunktion hat und solange Du diese nicht knackst wirst Du keinen weiteren Schritt nach vorne machen.
Und deswegen bin ich auch überzeugt davon, dass man selber bezahlen soll (und wer genau liesst habe ich auch dazugeschrieben - wer es sich leisten kann!)
Wenn Du die Sitzung selber bezahlen musst, dann wird erstmal ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen hergestellt.
Du musst selbst aktiv werden und hast auch ein ganz anderes Engagement als durch die Krankenkasse bezahlte Stunden.
Du hast einen ganz anderen Druck wenn Du selbst initiativ wirst und das meine ich im positiven Sinne.
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29.01.2011, 22:50
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29.01.2011, 22:52Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
@ stecher
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29.01.2011, 22:58
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Ja, da ist schon was dran.
Gelobt hat mich noch keiner, aber sie sind ziemlich frustriert und verzweifelt. Mir wurde geraten, die Therapie hochfrequent fortzuführen (also 3 mal die Woche), aber das erscheint mir absurd. Etwas, was nicht funktioniert, in der Dosis noch zu erhöhen? Das wär mir auch echt zu stressig.
Ja, da ist was dran.
Ich verstehe deine Logik, aber mein Vertrauen in die Therapie, egal welche, ist nicht mehr groß genug, dass ich dafür größere finanzielle Anstrengungen unternehmen würde. Aber für andere mag der Hinweis hilfreich sein.
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29.01.2011, 23:06Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Ditha,
die Frage ist doch, willst du etwas ändern.
Was waren deine Erwartungen? Sollten die Therapeuten die Aufgabe für dich lösen?
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29.01.2011, 23:07Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Tja wenn ich sowas lese, dann kann ich nur sagen, die Therapeuten sind mit ihrem Latein am Ende und wenn man es schon nicht mit Qualität hinbekommt dann erhöht man einfach die Quantität weil viel hilft viel scheint das Credo zu sein.
Ein Mensch ist keine Maschine und manchmal oder sogar oft ist es sogar notwendig die Therapie zu verzögern statt die Schlagzahl zu erhöhen weil jeder seinen eigenen Rhythmus besitzt und sich die Seele nicht vorschreiben lässt wie schnell sie Änderungen geschehen lässt.
Wenn ich da 3mal in der Woche ein Problem berede dann komme ich ja gar nicht mehr zur Ruhe und kann den Prozess laufen lassen ist auch ein probates Mittel um nicht hinschauen zu müssen, die Therapie als Ablenkungsmanöver per se.
Aber die Therapeuten, die durch die KK gezahlt werden haben genau diesen Druck weil das Rezept nur eine bestimmte Zeit gilt, sie sind qua System gezwungen und das halte ich genauso wie manch anderes in dem System völlig an der Realität und vor allem am Menschen vorbei.
Das hat mit Logik weniger zu tun denn jahrelange ErfahrungenIch verstehe deine Logik, aber mein Vertrauen in die Therapie, egal welche, ist nicht mehr groß genug, dass ich dafür größere finanzielle Anstrengungen unternehmen würde. Aber für andere mag der Hinweis hilfreich sein.
Vielleicht machst Du mal einen Break und schnaufst erstmal durch?
Wo ist denn überhaupt wonderwoman?
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30.01.2011, 11:28
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
....BIN HIER !
...habe mir das Buch besorgt lese seit 2 Tagen drin. Mir wurde richtig schlecht, aber es kamen soviele Aha Erkenntnisse...unglaublich. DANKE für diesen guten Tipp !!!!
Jetzt kann ich vieles verstehen. Ich bin mit einem Aktiven -Bindungsphobieker zusammen gewesen und bin selbst eine passive.
Was mir sehr hilft im Mom ist, daß ich jetzt verstehe warum es mir so schlecht geht, bin in ein tiefes Loch gefallen, da ich es zwar beendet habe, der Mann es aber dahin geführt hat. Es war noch sovieles offen, aber er tut so, als wäre nichts vorgefallen, hat nach knapp 2 Monaten schon eine neue Beziehung, tut aber so als wäre nichts gewesen bei uns. Er hat wie im Buch beschrieben den Konflikt einfach begraben u. will mich als gute Freundin behalten. Das ist es was mich so fertig macht, so vieles ist unausgesprochen. Ich denke er begreift sein Muster gar nicht u. ich gehe nicht auf diese Freundschaftschiene ein. Er hat sich im Grunde nie wirklich für mich interessiert, sondern nur für sich. Genau das tut er jetzt wieder....
Jetzt kann ich mir das besser anschauen bei mir.
@stecher
Meine Kindheit hat in einem wohlbehüteten Elternhaus stattgefunden, bin ein ungewolltes Kind. Habe materiell ein schönes Leben gehabt, doch geprägt von Gefühlskälte, Distanz. Wärme gab es nicht, obwohl ich nach außen hin gut behandelt wurde.
Gesprächstherapie habe ich gemacht über Kasse. 1x pro Woche, wir waren aber mehr bei Kindheit und Partnerschaft wurde oft mit, nimmt mir zuviel Raum ein, weggewischt.
Einmal pro Woche fand ich zuviel, doch ihr habt ja schon die Problematik beschrieben mit den Kassen, der Abrechnung usw.
Jetzt würde ich mit diesen Erkenntnissen da nochmal rangehen, doch die Wartelisten sind gigantisch....und privat investieren ist im Mom, als Alleinlebende nicht drin. Schaue aber trotzdem mal, was ich überhaupt machen könnte, wie ich da an "mein" Problem/muster rankomme. Welche Therapie sinnvoll ist.
Im Nachhinein kann ich sagen am Anfang ist wöchentlich vielleicht gut, doch aus eigener Erfahrung kann ich sagen nach ein paar Monaten, wo Dinge in Gang kommen hätte ich mehr Zeit gebraucht, d.h. ich hab am Schluß einfach abgespult, hab ich in der Therapie auch gesagt, doch es ging nicht Std. aufzuheben.
Ich hab keine Lust, mir immer solche Männer auszusuchen und dann nach 3-6 Monaten, monatelang "schwer" (das ist tatsächlich tiefer Schmerz...) zu leiden.
Im Mom denke ich auch, daß der Expartner ein Auslöser für den ganzen Schmerz ist, doch viele alte wunden aufgebrochen sind, also er nur einen geringen Anteil, aber gewaltiger Auslöser ist. Sicher auch was Gutes dran.
Habe die letzten wochen versucht zu ergründen warum er so und so gehandelt hat, weil ich es nicht verstehe, jetzt ist es wohl das Beste ihn einfach auszublenden und nach MIR zu schauen. Ihn werde ICH nicht ändern können, habe ich mich 6 monate dran abgearbeitet und es ist nichts geworden. Weiss noch nicht so genau wie ich das anstelle, doch bin dabei....
Jetzt würde ich gern rausfinden, wie ich das auflösen kann.Geändert von Wonderwoman (30.01.2011 um 11:33 Uhr)
Man sagt, die Zeit würde Dinge ändern. Das stimmt nicht. Man muss es selber tun. (Andy Warhol)



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