@ DithaSorry, aber gerade ein einfühlsamer Therapeut berührt das Innere der Seele. An einem Hardcore-Macho arbeitet man sich nur ab, ohne dass sich irgendetwas ändert, es ist eine Wiederholungsschleife. Außerdem will sie den Therapeuten ja nicht als Partner, sondern als Therapeut. Und auch einfühlsame Therapeuten haben eine Autorität, und sie zeigen Grenzen auf, wenn sie es für nötig halten.
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29.01.2011, 14:15
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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29.01.2011, 14:22
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
@ Ditha
Ich versteh nicht, wieso Du diese Möglichkeiten so kategorisch bestreitest. Aus welchem Grund soll das nicht funktionieren? Es ist eine Frage der Aufarbeitung der eigenen Kränkungen in der Kindheit und eine Stärkung des Selbstwertgefühls: Ich sollte es mir wert sein, nur einen Mann in Betracht zu ziehen, der auch mich liebt. Ich verdiene es, geliebt zu werden, ich muss nicht um Liebe kämpfen oder mich wie ein kleines Mädchen brav verhalten, damit Papi mich lieb hat.
Was hindert mich daran?
In vielen Frauen, die diese Probleme haben, gibt es Stimmen, die ihnen genau das verwehren. Diese Stimmen sind mächtig, sie haben sich ins Selbstbild gefressen, aber es ist nicht unmöglich, sie zu vertreiben. Das erfordert von der Klientin, dass sie eine andere Sichtweise auf sich lernt. Dann wird sie auch die entsprechenden Männer zu schätzen wissen und nicht gleich als Loser abtun, die sich für eine so wenig liebenswerte Person wie sie interessieren. Sondern sie wird sie als passende Partner anerkennen, weil diese ihren Wert erkennen - im Gegensatz zu den Arschlöchern, die ihr nur immer wieder zu verstehen geben, dass sie nur wenig liebenswert ist und sich erst mal ordentlich anstrengen muss, bis sie deren Zuneigung verdient. Kriegen tut sie sie trotzdem nicht - weil nicht gut genug. So brät man sich selbst immer wieder eins über, wie meine Therapeutin das genannt hat.
Außerdem würde ich bei solchen Problematiken eher zu einer Frau als Therapeutin raten, denn da passieren dieses Vater-böse Männer-Übertragungsgeschichten nicht so schnell.Geändert von Latona (29.01.2011 um 14:27 Uhr)
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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29.01.2011, 14:24
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29.01.2011, 14:28
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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29.01.2011, 14:32
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29.01.2011, 14:39
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Es würde mich interessieren, warum es bei dir offensichtlich funktioniert und bei mir nicht. Ich schreibe hier ja auch nur aus meiner Erfahrung. Ich mache schon seit 15 Jahren Therapie mit wenigen Pausen dazwischen, hatte männliche und weibliche Therapeuten und kann mir nicht vorstellen, dass die alle mies waren. Ich selbst bin auch intelligent und setzte mich mit meinen Problemen auseinander. Also woran hakt´s?
Was du oben schreibst, dass es mit dem fehlenden Selbstwertgefühl zusammenhängt, ist alles richtig. Ist es dir denn gelungen, soviel Selbstwertgefühl aufzubauen, dass es den Effekt hat, dass du dich nun anders verliebst als vorher?
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29.01.2011, 14:46Inaktiver User
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29.01.2011, 15:20
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Sehr wahrscheinlich kennst du die Antwort auf deine Frage selbst.
Ich würde meinen: Es 'hakt', weil die Angst zu groß ist, dich in bestimmten Punkten WIRKLICH zu verändern ... die Befürchtung zu groß ist, um etwas bestimmtes in dir drinnen aufzugeben ... deine Vorbehalte zu gewichtig sind, um (weibliche) Hingabe zuzulassen ...
Und das es in bestimmten Bereichen von möglicher Veränderung 'hakt' in dir, hat ja auch was positives - du hast es hin und wieder in einigen Beiträgen von dir anklingen lassen. Kurzum: Du hast auch dein Benefit davon, wenn es weiterhin 'hakt'. Und dann ist es doch auch nicht schlecht, oder?
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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29.01.2011, 15:38Inaktiver User
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29.01.2011, 16:10
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Ja, wahrscheinlich ist die Mauer in mir, die mich schützen soll, einfach zu dick, um sie einzureißen. Wobei mir das partiell schon immer wieder gelingt. Ich würde mich sogar als sehr hingebungsvolle und leidenschaftliche Frau bezeichnen, obwohl ich auf meine Mitmenschen auch oft distanziert und distinguiert wirke.
Ich glaube, das, was man am wenigsten kann, darin wird man irgendwann mal richtig gut, aber nur unter größten Kraftanstrengungen, und man scheitert auch immer wieder. Wie Platon schon sagte: die Ängstlichsten sind immer auch die Mutigsten. So ist es mit meiner Hingabefähigkeit.
Ich weiß nicht genau, was mein Benefit ist. Ich habe halt versucht, das beste aus meinem Schicksal zu machen und genieße die Vorteile (Freiheit, Zeit für mich und meine Interessen , hin und wieder romantische Erlebnisse statt eingefahrener Beziehungsalltag).



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