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  1. User Info Menu

    AW: Warum immer ein A....-Typ ???

    Zitat Zitat von Ditha Beitrag anzeigen
    Vielleicht gehöre ich aber auch zu den Intellektuellen, die sich in der Therapie immer rauswinden?
    Das ist - glaube ich - falsch ausgedrückt. Mit Intellekt hat das nichts zu tun, sondern eher damit, ob die Therapie und die daraus gewonnenen Erkenntnisse am bisher aufgebauten Selbstwertgefühl kratzen, der Therapeut als "Feind" oder "Besserwisser" erlebt wird.

    Meistens ist man dann nicht bereit zu einer Therapie, wenn die Erkenntnisse dem eigenen Selbst weh tun. Das ist ohnehin die Gefahr bei einigen Therapieformen, z.B. der Psychoanalyse.

    Eventuell bringen dann andere Therapieformen, "Körpertherapien" auf unterbewusster Ebene eher einen Einstieg.

  2. Inaktiver User

    AW: Warum immer ein A....-Typ ???

    Die verwegenen, rasanten, männlichen... müssen nicht zwangsläufig A...Typen sein
    und die "sanften , lieben" nicht immer die Guten. Was du da beschreibst, klingt eher nach Blender.
    Vielleicht projizierst du etwas in diese Männer, was sie beim besten Willen nicht sein können,
    also wird es ein Stück weit auch an dir liegen, schätze ich, schreibst du ja selber auch .
    Therapie - warum , du siehst doch das da was faul ist, mach doch erstmal eine Beziehungspause und lerne
    mit dir allein zu leben, vielleicht ist es ein Weg neue Möglichkeiten und Ziele zu erkunden und das Leben anders wahr zu nehmen. Kann sein das dir am Ende dieses Weges ganz neue Einsichten kommen und
    dann mal jemand aufkreuzt; der dir wirklich entspricht

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    AW: Warum immer ein A....-Typ ???

    @ Elwyn
    Zitat Zitat von Elwyn Beitrag anzeigen
    Das ist - glaube ich - falsch ausgedrückt. Mit Intellekt hat das nichts zu tun, sondern eher damit, ob die Therapie und die daraus gewonnenen Erkenntnisse am bisher aufgebauten Selbstwertgefühl kratzen, der Therapeut als "Feind" oder "Besserwisser" erlebt wird.

    Meistens ist man dann nicht bereit zu einer Therapie, wenn die Erkenntnisse dem eigenen Selbst weh tun. Das ist ohnehin die Gefahr bei einigen Therapieformen, z.B. der Psychoanalyse.

    Eventuell bringen dann andere Therapieformen, "Körpertherapien" auf unterbewusster Ebene eher einen Einstieg.
    Auch die Psycholanalyse wirkt aufs Unterbewußte. Und ein guter Therapeut führt den Klienten langsam an Veränderungen im Selbstbild heran. Wenn er merkt, hier gibt es zuviele Widerstände, dann drückt er nicht auch noch auf die Tube. Diese Widerstände haben ihren Sinn, denn ohne sie fühlt der Klient sich wehrlos den Situationen ausgeliefert. Es geht darum, ihm Alternativen zu den schädlichen Denkmustern anzubieten und ihm die Zeit zu lassen, diese in sein Selbstbild zu integrieren. Das ist die Arbeit, die der Klient tatsächlich selbst leisten muss - aber die Wirkung der Psychoanalyse aufs Unterbewußte unterstützt ihn dabei.

    Ich bin auch nicht der Meinung, dass eine Psychotherapie besser wirkt, wenn man selbst dafür bezahlen muss. Viele Menschen haben nicht das Geld, so lange zu bezahlen, wie sie es bräuchten, und der Druck "Ich darf nicht zuviele Stunden brauchen, denn das kann ich mir nicht leisten" ist nun wirklich kontraproduktiv.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Warum immer ein A....-Typ ???

    Zitat Zitat von Latona Beitrag anzeigen
    Ein guter Therapeut führt den Klienten langsam an Veränderungen im Selbstbild heran. Wenn er merkt, hier gibt es zuviele Widerstände, dann drückt er nicht auch noch auf die Tube. Diese Widerstände haben ihren Sinn, denn ohne sie fühlt der Klient sich wehrlos den Situationen ausgeliefert. Es geht darum, ihm Alternativen zu den schädlichen Denkmustern anzubieten und ihm die Zeit zu lassen.
    Wahrscheinlich kann die Therapie schon deshalb nicht wirken, weil der Therapeut auch als langweiliger lieber Softie empfunden wird, der das innerste Selbst nicht berührt, und den man nicht richtig ernst nehmen kann.

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    AW: Warum immer ein A....-Typ ???

    Hallo Wonderwoman,

    vielleicht ist das der falsche Ansatz, schreib ihn trotzdem..
    Denkst du, du wärest es "Wert", das man mit dir eine Beziehung führen könnte? Kannst und willst du all das geben, was du dir von anderen wünscht? Oder bist du unsicher, ob du alles auf Dauer kannst und ob es "ausreicht" für deinen Partner?
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

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    AW: Warum immer ein A....-Typ ???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und jetzt? Erschiessen?
    Nee, erschießen nicht, sondern mit dem Muster leben und lieben so gut es eben geht. Für mich heißt das: mit den lieben Männern Freundschaften pflegen und alle paar Jahre mit einem "rasanten" Mann eine Affaire oder einen Beziehungsversuch plus den unvermeidlichen Liebeskummer.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht was Du glaubst, dass dabei rauskommen soll?
    Rauskommen soll: man verliebt sich in einen wohlwollenden Mann, der auch ungebunden und beziehungswillig ist. Mir scheint das ein unmögliches Therapieziel zu sein, genauso könnte ich versuchen zu erreichen, dass ein Schwuler sich in eine Frau verlieben soll.

  7. Inaktiver User

    AW: Warum immer ein A....-Typ ???

    Zitat Zitat von Ditha Beitrag anzeigen
    Rauskommen soll: man verliebt sich in einen wohlwollenden Mann, der auch ungebunden und beziehungswillig ist. Mir scheint das ein unmögliches Therapieziel zu sein, genauso könnte ich versuchen zu erreichen, dass ein Schwuler sich in eine Frau verlieben soll.
    Dazu müsste aber das Muster, das ich beschrieben habe genau auf wonderwoman zutreffen. Und das müsste erst mal geklärt werden ob es das überhaupt ist.

    Und ich hab schon Pferde kotzen sehen wo andere gesagt haben, das wird nix mehr. Ganz so zementiert sehe ich das ganze nicht.

    Ausserdem könnte es auch nur sein, dass wie sinn-sucht schon geschrieben hat, dass die Männer gar keine A Dinger sind sondern sie das nur so bewertet und mit ihrer Persönlichkeit das auch rausfordert.
    Geändert von Inaktiver User (29.01.2011 um 13:51 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Warum immer ein A....-Typ ???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dazu müsste aber das Muster, das ich beschrieben habe genau auf wonderwoman zutreffen. Und das müsste erst mal geklärt werden ob es das überhaupt ist.

    Und ich hab schon Pferde kotzen sehen wo andere gesagt haben, das wird nix mehr. Ganz so zementiert sehe ich das ganze nicht.

    Ausserdem könnte es auch nur sein, dass wie sinn-sucht schon geschrieben hat, dass die Männer gar keine A Dinger sind sondern sie das nur so bewertet und mit ihrer Persönlichkeit das auch rausfordert.
    Dafür spräche ja, das allein ich ein paar A..männer kenne, die sich bei der "richtigen" Frau geändert haben. Glaube nicht, das diese Frauen schöner, besser etc. sind, nur eben von der Persönlichkeit passender...
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  9. Inaktiver User

    AW: Warum immer ein A....-Typ ???

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Dafür spräche ja, das allein ich ein paar A..männer kenne, die sich bei der "richtigen" Frau geändert haben. Glaube nicht, das diese Frauen schöner, besser etc. sind, nur eben von der Persönlichkeit passender...
    Wie dem auch sei manchmal kann man seine Muster selber auflösen aber meistens habe ich gemerkt ist man einfach betriebsblind bzw. sich einzugestehen, dass nicht die anderen Schuld sind sondern dass man selbst dafür verantwortlich ist und die anderen nur auf einen reagiert haben.

    Und das ist nicht leicht. Muss ja auch keine Therapie im klassischen Sinne sein, es könnte auch ein Mentor sein zu dem man Vertrauen hat und sich auch Kritik gefallen lässt.

    Es hilft einem nicht unbedingt weiter wenn man einen Freundeskreis besitzt die einem sagen, Du bist doch hübsch und intelligent ich weiss gar nicht warum Du immer solche Typen anziehst.

    Echte Freundschaften erfordern auch den Mut dem anderen klar zu sagen was einem am anderen nicht gefällt auch mit der Angst im Hintergrund die Freundschaft könnte zerbrechen.

    Tut sie das dann, dann wars meiner Meinung nach keine echte Freundschaft.

  10. User Info Menu

    AW: Warum immer ein A....-Typ ???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ausserdem könnte es auch nur sein, dass wie sinn-sucht schon geschrieben hat, dass die Männer gar keine A Dinger sind sondern sie das nur so bewertet und mit ihrer Persönlichkeit das auch rausfordert.
    Davon gehe ich sowieso aus, kein Mensch ist nur arschig und keiner nur lieb. Das Problem ist, dass man mit seinen Gefühlen genau an den Seiten andockt, die einen verletzen und demütigen. Manchmal ist das nichtmal im Charakter des anderen begründet, sondern nur in der Situation, z.B. er ist gebunden, hat kleine Kinder und will sich nicht trennen. Er muss gar kein Arsch sein, allein, die Situation ist in diesem Fall verletzend, wenn man in ihn verliebt ist. Man konstelliert sich das immer so, dass Liebe mit Leid verbunden ist.

    Ich vermute mal, dass viel davon abhängt, wie stark das Muster ausgeprägt ist. In harmloseren Fällen hilft es vielleicht, darauf zu achten, dass man die arschigen Seiten des Gegenübers nicht durch eigenes Verhalten herausfordert. Da müsste man dann genau hinschauen, wie das abläuft.

    Bei mir war es immer so, dass ich mir solche Lösungen von vornherein verbaut habe. Die Konstellation war immer so, dass sich der andere aufgrund seines Musters auf mich gar nicht einlassen konnte, egal wie ich mich verhalten habe. Sein Muster war sozusagen noch festzementierter als meins.

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