Solange Menschen eine Therapie als Keule bezeichnen solange wird auch aus den Köpfen nicht rausgehen, dass man keinen Dachschaden hat wenn man eine macht.
Früher gabs andere Strukturen, da musste sich Frau unterordnen und das wurde von Mama oder Oma auch so gefordert, diese Zeiten sind vorbei und deswegen ist es hilfreich wenn man sich jemanden neutralen sucht.
Das ist auch keine Garantie aber so ein Muster lässt sich meiner Erfahrung nach nur mit Hilfe lösen oder angehen.
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28.01.2011, 14:23Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
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28.01.2011, 14:26
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Viele Männer sind da ja im Vorteil. Hauptsache sie sieht gut aus und hat ne Superfigur. Wer sich als Mensch dahinter verbirgt, is erstmal egal. Umso größer ist dann die Überraschung, wen mann da tatsächlich vor sich hat.
Der Vorteil is: man trifft niemals auf die Gleichen - alle sind sie unterschiedlich ...
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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28.01.2011, 14:35Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Okay ich seh schon es gibt ein paar Gegenstimmen zu meiner Empfehlung:
Erstens möchte ich mal sagen, dass ich wonderwoman nicht für ein hilfloses Hascherl halte welches nicht selbst entscheiden kann was gut für sie ist.
Zweitens gibt es ja schon einige Stränge von wonderwoman in denen ich auch mit Kritik nicht gespart habe und die Geschichten ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr Leben (also zumindest was Männer anbelangt)
Drittens behaupte ich nicht, dass man in eine Therapie gehen sollte damit die das Problem für einen lösen, das kann und tut ein Therapeut auch nicht und man tut gut daran auch da den Kopf nicht komplett auszuschalten. Therapeuten sind je nach gelebter und verinnerlichter Erfahrung genauso anfällig für menschliche Schwächen wie jeder von uns auch. Aber es gibt doch ein paar davon, die alleine schon mit einem Blick von aussen und bestimmten Techniken jemanden dazu hinführen können wo er aus verständlichen Gründen nicht so gerne hinschauen möchte und es auch nicht kann.
Viertens manchmal brauchts auch gar nix, manchmal macht es einen Bum und es löst sich von selbst, betrachte ich aber eher als Ausnahme denn die Regel.k
Fünftens jeder der es sich finanziell leisten kann sollte sich einen freien Therapeuten suchen, das hat folgende Gründe:
bei Therapeuten, die für die Krankenkasse abrechenen bekommt man sehr lange Zeit keinen Platz und die Therapie ist auch gefühlt weniger wert weil man selbst keine Eigenleistung aufwenden muss.
Wenn man seinen Therapeuten selbst bezahlt dann ist auch die Motivation höher.
Meine Erfahrung bezüglich Therapie ist folgende, jede Therapierichtung hat ihren Sinn und Zweck aber sie hat auch ihre Grenzen.
Es kann eine Gesprächstherapie und eine tiefenpsychologische Analyse auch wirksam sein aber meiner Erfahrung nach wird sie nur einen Teil im Menschen ansprechen den Geist.
Schaut Euch die Haltung von traurigen Menschen an , sie laufen gebückt, den Kopf zwischen den Schultern und zu Boden gesenkt rum. Die Gefühle spiegeln sich darin, auch wenn jemand glücklich ist wird er ganz anders vom Körperausdruck rüberkommen.
Und deswegen habe ich die besten Erfahrungen gemacht mit körperbezogener Arbeit.
Das kann vom therapeutischen Schreiben oder Malen, Gestalttherapie, Tanztherapie, Atemtherapie, Yoga in Verbindung mit der Therapie usw gehen.
Ich möchte da nichts empfehlen weil jeder Mensch da anders tickt und was mir gut tut muss nicht zwangsläufig auch dem anderen gut tun oder hilfreich sein.
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28.01.2011, 14:37Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Der Vorteil ist doch aber auch nur scheinbarer Natur. Weil es soll ja auch Männer geben, die sich auch darüber Gedanken machen, dass ihre Wünsche an Partnerschaft mit dem kollidieren wie sie leben.
Gleich ist keiner aber es gibt schon ähnlich gelagerte Verhaltensmuster, die sage ich mal ein Scheitern wahrscheinlicher machen weil die Motivation dahinter nicht passt.
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28.01.2011, 14:46
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Hm, also ich hatte mal 55 EUR für ne Stunde gezahlt (lebe nicht in Deutschland) und fühlte mich doch sehr unter Druck gesetzt, dass da was Produktives rauskommen muss. Nach ca. 700 EUR dachte ich, ich bräuchte noch mindest das 5-fache, damit es fruchtet, und das war mir dann ehrlich gesagt zuviel...Ich hatte sogar das Gefühl, besonders viel während der Stunde reden zu müssen
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28.01.2011, 15:03
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Stecher,
Leute, die wirklich so ein Muster haben, dass sie nie die richtigen Partner finden, haben meistens auch nicht viel Geld. Denn die ganze Biographie ist ja davon geprägt, d.h. man hat lange Singlezeiten (und muss finanziell alles alleine stemmen), man hat depressive Phasen (in denen man beruflich keine großen Sprünge macht), man hat eventuell eine Suchtproblematik (die Energien verschlingt), usw.
Ich glaube auch nicht, dass Therapie so viel effektiver wird, wenn man sie selber bezahlt.
Ich verstehe jetzt, was du mit Körpertherapie meinst. Ein bewusster Umgang mit dem Körper sowie kreative Tätigkeiten sind sehr wichtig, bringen aber auch keine Lösung des Grundproblems.
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28.01.2011, 15:20Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Nur mal so ein paar Gedanken von mir eingestreut:
Du wünschst dir was, bekommst aber (scheinbar) genau das Gegenteil.
Mein erster Gedanke war schon, dass ist irgendwie Schwarz-weiß. Können rasante Männer, nicht auch lieb sein und umgekehrt???
Mein zweiter Gedanke war. Gut, sie macht sich schon mal Gedanken und hat ein Muster entdeckt. Ob das stimmt. Ich würde auch mal schauen, ob es eine neutrale Person gibt. Da muss man nicht 700 Euro ausgeben. Außenstehende haben natürlich einen anderen Blick, als z.B. Freunde. Wichtig ist vor allem, dass man sich gut aufgehoben fühlt. Manchmal helfen auch gute Bücher oder die anderen schon aufgezählten Dinge. Du weißt ja selbst, was für ein Typ du bist.
Mein dritter Gedanke war, dass es schon wichtig ist, die Angst vor diesem Typ Mann zu verlieren, weil vielleicht nicht alles so schwarz weiß ist und du eventuell, das Verhalten der Männer dahingehend beeinflußt, dass sie sich so verhalten.
Menschen verhalten sich nun mal so wie wir es befürchten, auch wenn sie das gar nicht so geplant haben. Sie wollen es dir nur recht machen. Und das wirst du allein wohl nicht so einfach rausbekommen, da gebe ich stecher recht.
Ich wünsche dir viel Glück dabei und dass du dir genügend Zeit für diese Entwicklung nimmst.
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28.01.2011, 15:27Inaktiver User
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Und jetzt? Erschiessen?

Ich weiss nicht was Du glaubst, dass dabei rauskommen soll?
Ich habe weder behauptet, dass Therapie ein Allheilmittel ist noch das jeder, der bezahlt auch an einen kompetenten Therapeuten gerät, so wie das Negativbeispiel von Alemanita zeigt. Mir gehts dabei nicht um den Therapeuten sondern um den der bezahlt.
Verantwortung abschieben is nicht.
Hilfreich ist es schon mal wenn man sieht woher die Ursache kommt (wenn man sie noch ergründen kann).
Und wie Du schon selbst gesagt hast selbst wenn man mit den Konsequenzen besser oder anders umgehen kann dann ist das ein riesen Schritt nach vorne.
Und ausserdem habe ich ja nur eine Vermutung geäussert wo das herrühren kann und auch da sehe ich es nicht so positiv, dass man keine Veränderungen machen kann. Ob und wie schnell wird sich rausstellen.
Mag sein, dass es das Grundproblem nicht löst (weisst Du das so genau?) aber für die Selbstakzeptanz und vielleicht auch für den Umgang alleine kann es schon hilfreich sein.
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28.01.2011, 16:09
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
Also ich würde Stechers Ansatz ziemlich unterschreiben.
Ich beobachte bei einigen Freundinnen mit dem ähnlichen Problem übrigens, dass für sie "Liebe", also das, was sie unter "richtiger, wegreissender, umhauender" Liebe tendenziell eher eine Art Verliebtheitsrausch bis hin zu Verliebtheitsdrama ist - wie Wonderwoman oben selbst beschreibt. Also nicht, dass ich das nicht auch kennen würde, aber das ist ein Zustand, der in keiner Beziehung anhält, denn er lebt hochgradig von der Unsicherheit und dem Aufrechterhalten des "Nicht-Ganz-Haben-Könnens" und dem Kampf darum. Das gibt den ständigen Kick des Hoch und Runter.
Mir ist aber auch aufgefallen, dass besagte Freundinnen gerne diesen Glückzustand als "vom Himmel gefallen", "über sie gekommen" beschreiben und das rational gar nicht hinterfragen wollen. Der Genuss, der Rausch ist einfach viel zu schön, sie wollen das so erleben und in diesem Moment auch nicht ihren eigenen Genuss daran schmälern oder an die Konsequenzen denken - die blenden sie aus und hoffen aufs Beste.
Klar ist, dass die Affinität zu dieser Art Gefühlen irgendwas mit Gehirn-, Kindheits-, Hormonmustern zu tun hat. Und das kann man - wenn überhaupt - wirklich nur mit einem therapeutisch gestützten, rationalen "Neu-Bewerten" und dem Ausprobieren neuer, nach und nach auch emotional verankerten Handlungsmuster in den Griff kriegen - wenn man das überhaupt will.
Wenn man diesen vermeintlichen Glücksrausch aber wider besseren Wissens erleben möchte/muss, dann würde ich auch sagen, dass man mindestens mit den Konsequenzen besser leben lernen sollte. Es also in Kauf nimmt, es ausprobiert und sich reinfallen lässt, schnell, schmerzvoll und dann halt wieder aufs Neue.
Alles Weitere wäre dann Glücksache.
Es kann immer auch einer dabei sein, der sich auch für eine Langfrist-Beziehung mit Sicherheitsfaktor eignet.
@Wonderwoman
Was genau suchst du?Geändert von Elwyn (28.01.2011 um 16:24 Uhr)
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28.01.2011, 16:25
AW: Warum immer ein A....-Typ ???
@ wonderwoman
Ich glaube, das hatten wir schon ein paar Mal, oder nicht?
Frage Dich, wieso Du Männer, die nett zu Dir sind, so unattraktiv findest, und warum Dich nur Arschlöcher triggern.
Glaubst Du, Liebe ohne Anstrengungen nicht zu verdienen?
Glaubst Du irgendwo, Du hast einen Mann, der Dich liebt und nicht irgendwo klein macht oder vernachlässigt, nicht verdient?
Hast Du einen Vater, um dessen Liebe Du dauernd kämpfen musstest?
Das sind Erfahrungen, die Muster für die Partnersuche bilden!
@ DithaSorry, aber ich muss widersprechen, dass sich solche Programmierungen nicht mehr ändern lassen. Wenn man weiß, woran es hakt, dann geht das durchaus. Das Umdenken lernen, die neue Sicht der Dinge und vor allem auch auf sich selbst kostet Zeit. Mit Psychoanalyse kann man daran jedoch arbeiten.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!



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