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16.01.2011, 18:32
AW: Künstler, Schriftsteller und Konsorten ;-)
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16.01.2011, 18:42
AW: Künstler, Schriftsteller und Konsorten ;-)
hm. ne, die geschütze sind mir zu schwer.
nein, ich lebe nicht hinter einer maske, ich halte mich sogar für recht authentisch. es gibt bestimmte dinge in meinem leben, die vielleicht nicht den raum einnehmen, der mit gut täte. daran arbeite ich.
ich suche auch sehr die antworten in mir. das war auch ein ausschnitt aus einem sehr langen gespräch, in dem wir beide auf vieles neues gestoßen sind und das sehr, sehr tief ging.
fremdbestimmt - nein, ich hätte darüber auch gar nicht nachgedacht, wenn es nichts in mir berührt hätte, und ich folge sicher nicht jedem rat und jedem fremdem gedanken.
aber wenn es nicht zulässig ist, sich mit anderen auszutauschen, dann hätte dieses forum nicht sehr viel sinn, oder?
und dass ich daraus dann meine eigenen schlüsse ziehen muss, das ist mir durchaus klar
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16.01.2011, 18:49
AW: Künstler, Schriftsteller und Konsorten ;-)
wie gesagt, war ja mit absicht ein bisschen provokativ... und nicht ganz bierernst gemeint.
aber ich versuche mich mal dem anzunähern, was ich darunter verstehe, um vielleicht etwas klarer zu machen, was mich daran reizt.
- eine sensible wahrnehmung der gesellschaft
- die fähigkeit, gedanken, gefühle, wahrnehmungen auszudrücken
- mut, das zu leben, was man gerne tut trotz der damit verbundenen risiken
- unkonventionalität in bezug auf status-fragen, geistige schubladen, vorgegebene lebenswege
- interesse am externen
klar gibt es das nicht nur bei künstlern und auch nicht bei jedem künstler. so "infantil" bin ich nicht.
aber es taucht vielleicht bei menschen, die sich mit kunst generell beschäftigen, häufiger auf.
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16.01.2011, 18:53Inaktiver User
AW: Künstler, Schriftsteller und Konsorten ;-)
Wieso?
Und warum frägst Du Deine Freundin nicht konkret warum sie meint ein Künstler wäre was für Dich, wie sie draufkäme?nein, ich lebe nicht hinter einer maske, ich halte mich sogar für recht authentisch. es gibt bestimmte dinge in meinem leben, die vielleicht nicht den raum einnehmen, der mit gut täte. daran arbeite ich.
Jep Du musst bei mir vorher um Erlaubnis fragen..aber wenn es nicht zulässig ist, sich mit anderen auszutauschen, dann hätte dieses forum nicht sehr viel sinn, oder?
und dass ich daraus dann meine eigenen schlüsse ziehen muss, das ist mir durchaus klar
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16.01.2011, 18:57
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16.01.2011, 18:59Inaktiver User
AW: Künstler, Schriftsteller und Konsorten ;-)
Such in deiner Stadt nach einem Festival, die sind weniger institutionalisiert und auf Kommunikation ausgelegt, da gibt es auch immer Parties oder Konferenzen/Diskussionen.
Kannst dich auch notfalls als Freiwiliger melden, dort zu helfen...die suchen immer...so bekommst du Kontakt, der nicht nur "gucken" beinhaltet
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16.01.2011, 18:59
AW: Künstler, Schriftsteller und Konsorten ;-)
eigene anschauung und debatten z.b. im umkreis von werkbund bzw. bauhaus.
hier handelt es sich wohl eher um fremdzuschreibungen, mir ging es aber um ein künstlerisches selbstverständnis: ein "genie" gibt sich nicht mit auftragsarbeiten ab, bedient nicht den massengeschmack und ist bevorzugt verkannt, nicht aber faul.ja bei den meisten, die denken, für Kunst müsste man sich weder anstrengen noch etwas können, noch ehrgeiz haben.Geändert von nebenschauplatz (16.01.2011 um 19:06 Uhr)
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16.01.2011, 19:03
AW: Künstler, Schriftsteller und Konsorten ;-)
na das ist wirklich recht streng.
meine freundin hat das auch mit viel humor gesagt, und wirklich genau so sehe ich das auch.
ich lebe selbst ein sehr unschubladiges leben
das wage ich mal ganz frech von mir zu behaupten.
wie gesagt, ich bin mir des inhalts meines klischees bewusst. jeder begriff, den wir verwenden, ist zwangsläufig eine verallgemeinerung.
aber andere möglichkeiten hab ich nicht
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16.01.2011, 19:06
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16.01.2011, 19:08
AW: Künstler, Schriftsteller und Konsorten ;-)
ich finde da hast du sehr psychologisiert - und mir deutlich zu schnell schlüsse gezogen.
ich hab sie gefragt, wir haben da sogar recht lange geredet. mir geht es ja gar nicht darum, warum sie das gesagt hat.
mir geht es darum, warum es in mir nachhallt, wie ich das generell vielleicht wieder verstärken kann in meinem leben, wie sehr es zutrifft, auch was ich davon "extrahieren" kann in bezug auf mein bild von einem mann, der mir gut täte und wo ich nach menschen - und auch männern - schauen kann, auf die das zutrifft...



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