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Thema: burschikos
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16.01.2011, 23:08
AW: burschikos
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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17.01.2011, 08:17
AW: burschikos
Genau das verstehe ich auch unter "burschikos" und ich muss ganz ehrlich sagen dass ich mit einer solchen Frau zwar prima befreundet sein könnte, sie aber als Partnerin niemals in Frage käme.
Ich kenne eine solche Frau seit meiner Schulzeit, sie hat schon damals in den Pausen lieber mit uns Jungs Fußball gespielt, hatte kaum weibliche Freunde, hatte kurze Haare und trägt auch heute noch absolut unweibliche Klamotten (die man eher in der Männer-Abteilung findet) - soweit ich weiß hat sie noch nie eine Beziehung oder auch nur ein Techtelmechtel gehabt (heute 28 Jahre alt) - lesbisch ist sie allerdings definitiv nicht, sie war schon einige Male unglücklich in Männer verknallt.
Könnte wohl daran liegen, dass die meisten Männer sie nicht als Frau wahrnehmen und sie keinerlei weibliche Erotik ausstrahlt, sie ist eher der Kumpeltyp mit dem man um die Häuser zieht als jemand, mit dem man sich eine heiße Nacht vorstellen könnte (was für mich neben anderen Merkmalen die notwendige Bedingung dafür ist, eine Frau überhaupt als potentielle Partnerin in Betracht ziehen zu können).
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17.01.2011, 08:28Inaktiver User
AW: burschikos
Die Te will ja nun auch wissen was ihre Schwester gegen ihr plumpes Verhalten machen kann.
Burschikos ist ja doch etwas anderes als plump.
Fürs Erste würde ich es mit Kleidung versuchen - also ein enger Rock und höhere Schuhe lassen schon mal nicht zu sich wie ein Mehlsack auf einen Stuhl fallen zu lassen
Und mit Frisur, Makeup etc. kann man doch wirklich aus einer Frau eine Menge rausholen.
Schick deine Schwester doch einmal zu einer Typberatung!
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17.01.2011, 08:41Inaktiver User
AW: burschikos
Himmel, was für Vorurteile!
Ich kenne eine Menge Frauen, die man als burschikos bezeichnen könnte, allesamt in Beziehung, die meisten mit Kindern.
Und so Tipps wie "Typberatung" oder "hohe Schuhe tragen" sind doch wirklich daneben - wieso soll sich ein Mensch derart verstellen?
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17.01.2011, 09:13
AW: burschikos
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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17.01.2011, 09:15Inaktiver User
AW: burschikos
Das mit den hohen Schuhen ist evtl. problematisch wenn Frau schon 1,80 ist aber es gibt schon Verhaltensweisen, die beim ersten Eindruck sehr abturnend sein können.
Da gehts nicht ums verstellen sondern evtl. grobe Schnitzer in die richtige Richtung zu lenken.
Das die Tips hier im Forum auch evtl. an der ganzen Thematik vorbeigehen können ist ja logisch weil durch eine Beschreibung alleine keiner sich wirklich einen Eindruck machen kann.
Kurze Haare sagen gar nichts aus ob eine Frau als Frau wirkt oder männlich, und ob die Eigenwahrnemung "plump hingesetzt" wirklich so stimmt und ob das einen entscheidenden Einfluss hatte kann man auch nicht pauschal sagen.
Die Denke ist typisch mechanistisches Weltbild - verändere ein Detail und schon funktionierts - so gehts schon mal gar nicht, falls das überhaupt notwendig ist!
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17.01.2011, 09:19Inaktiver User
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17.01.2011, 09:19
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17.01.2011, 16:09
AW: burschikos
"Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)-------------------------------------------------------------------------------------------
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17.01.2011, 16:57
AW: burschikos
Ich unterscheide zwei Arten von burschikosen Frauen:
Die einen sind von ihrem Auftreten, Aussehen und meist auch von ihren Interessen her eher am männlichen als am weiblichen Modell orientiert und haben mit traditionell weiblichem Verhalten wie Mütterlichkeit oder der weiblichen Flirtrolle wenig am Hut. Einige von ihnen sind lesbisch, andere lernen Männer über die Kumpel- oder Freundschaftsschiene kennen – wobei sie dann irgendwann ein Minimum an weiblicher Rolle übernehmen, doch die Partner solcher Frauen stehen nicht unbedingt auf feminine Frauen. Die Frauen sollten nichts an sich ändern, sondern das einfach so kultivieren, wie sie damit zufrieden sind.
Dann gibt es die burschikosen Frauen, die deshalb burschikos sind, weil sie keinen (positiven) Zugang zu ihrer eigenen Weiblichkeit haben: Sie haben oft etliche weibliche Interessen und würden gerne weiblicher auftreten, können das jedoch nicht in ihr Selbstbild integrieren. Extrem feminines Verhalten und entsprechende Klamotten lehnen sie oft auch für sich ab. So landen sie dann bei dieser Burschikosität mangels Alternative. Wenn eine übergewichtige Frau für sich mit weiblicher Schönheit nur die grazile Elfe verbindet und Probleme hat, die Schönheit einer Rubensfrau zu erkennen und für sich zu reklamieren, dann landet sie schnell bei der übergewichtigen Burschikosen. Für sie gibt es nur fragile Weiblichkeit oder kräftige Männlichkeit.
Diese Frauen sollten experimentieren, was sie vom weiblichen Modell in ihr Verhalten und ihr Auftreten integrieren können. Auch eine übergewichtige Frau kann sich elegant bewegen. Plumpe Bewegungen sind in der Tat oft ein Zeichen dafür, dass man sich im eigenen Körper nicht wohlfühlt. Wenn man hier mehr Selbstakzeptanz entwickelt, können die Bewegungen auch fließender und eleganter werden. Dann können sie auch mal mit weiblicheren Kleidungsstücken, Frisurenstilen oder Make-up experimentieren – aber Schritt für Schritt, ohne das Gefühl zu bekommen, sich als „Tussi“ zu verkleiden.
Es gibt Frauen, die sehr feminin & sexy auftreten, aber dennoch von einer eher männlichen Direktheit und einem entsprechenden Durchsetzungsvermögen sind. Die eigene Weiblichkeit zu entdecken und zu kultivieren, bedeutet im 2. Jahrtausend nicht mehr notwendigerweise, ins Weiblichkeitsmodell des viktorianischen Zeitalters zurückzufallen: Rechtlos, schwach, duldsam oder hysterisch.Geändert von Latona (17.01.2011 um 17:06 Uhr)
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!



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