OT,
Ich wollte sie net verteidigen, das kann sie selber ganz gut.
Es war eine Art Huldigung, Madame ist ja auch schon Bri Urgestein und ich lese sie immer mit großer Begeisterung.
Sie klingt manchmal so abgeklärt, ist sie aber nicht.
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Thema: Spielchen
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02.01.2011, 14:15Inaktiver User
AW: Spielchen
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02.01.2011, 14:25
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02.01.2011, 14:26
AW: Spielchen
.: Gnōthi seautón! :.
. : .
Die entspanntesten und natürlichsten Bewegungen unserer Seele sind die schönsten;
ihre besten Werke sind ihre ungezwungensten. (Montaigne)
. : .
Great relief and relaxation come to everyone who no longer protects imaginary ideas about himself. (Vernon Howard)
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03.01.2011, 14:00
AW: Spielchen
@ Arrows
Heißt das, dass sie rein quantitativ vorgegangen ist, d.h. je mehr Männer, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein passender dabei ist? Dann hat sie aber Glück gehabt, wenn sie auf diese Weise einen passenden gefunden hat. Oder haben auch qualitative Aspekte eine Rolle gespielt, so dass sie die Männer nach bestimmten Kriterien ausgesiebt hat, entweder schon bei der Suche oder bei deren Kontaktaufnahme mit ihr?Vielleicht steckt auch eine andere Motivation hinter so einem Verhalten? Ich kenne eine Frau, die ihren jetzigen Partner und Mr. Right gezielt nach dem "Gießkannenprinzip" gefunden hat. Sie hat über SBn so lange verschiedene Männer gedatet, bis es in allen ihr wichtigen Bereichen gepasst hat (und vice versa dem Mann natürlich auch ). Sicher nicht jedermanns/-fraus Sache...Eine gewisse Offenheit ist fürs Kennenlernen sicher notwendig. Wer partout die Zähne nicht auseinander kriegt oder stur den/die Coole/Geheimnissvolle/n spielen will, wirkt wenig zugänglich und vertrauenswürdig. Auf der anderen Seite muss der andere aber nicht gleich alles von einem wissen, und schon gleich gar nicht das, womit man sich ihm gegenüber allzu verletzlich machen könnte. Selektive Offenheit heißt das Zauberwort…Vielleicht missvertehe ich dich gerade. Ich denke jedoch, diese Sicht ist höchst individuell - und vielleicht dadurch schon eine Art Vorab-Kompatibilitätstest. Für mich ist es z.B. im Gegenteil so, daß mich frühe Offenheit beim Kennenlernen einer potentiellen Partnerin sehr anspricht - denn ich bin genau so. Man merkt ja meist dennoch recht schnell, ob das Gegenüber mehr auf einen ONS, eine Affaire oder eine langfristige Sache aus ist, und wie gut er/sie passen könnte. Vielleicht sogar noch schneller, als wenn man vorsichtig taktiert? (Diejenigen, die gezielt in einer Kneipe abschleppen wollen, lasse ich hier aus, die sind ja auf Meilen gegen den Wind zu erkennen. )
Und wenn Du bereits relativ früh beim Kennenlernen feststellen kannst, ob jemand nur eine Affäre oder doch was Festes sucht, dann kannst Du mehr als die meisten Frauen.
Wie machst Du sowas genau? Bei vielen Frauen reicht es nämlich, ihnen ein bisschen was vorzusülzen – vor allem, wenn sie schon länger Single sind – und sie meinen, der Typ sei in sie verknallt und daher an einer Beziehung mit ihnen interessiert.
Genau, Du sagst es – der oder die andere kann einen noch gar nicht kennen, und man selbst kennt den anderen ja auch noch nicht. Dazu ist ja das Kennenlernen da, es ist ein ergebnisoffener Prozess, der eine gewisse Zeit braucht, und zwar gemeinsame verbrachte. Wie kann dann eine Frau gleich – unabhängig vom gehabten Sex - erwarten, dass der Mann sie schon gut genug kennt, um sich für sie zu entscheiden? Auch Männer, die gleich die ewige Liebe schwören, sind mir suspekt. Die überlegen es sich im Laufe des Kennenlernens meistens noch mal anders.Fakt ist doch: die Person mir gegenüber kann ich noch gar nicht kennen, egal ob ich offen oder vorsichtig vorgehe. Um ein Kennenlernen und eine eventuelle Enttäuschung komme ich also ohnehin nicht herum. Und Beziehungfähigkeit und Partnertauglichkeit entwickelt sich doch im Laufe einer Beziehung, und ist am Anfang sowieso noch nicht gegeben.
Es kann allerdings sein, dass mit zu frühem Sex bei vielen Männern einfach ein K.O.-Kriterium verbunden ist: "Die geht zu schnell mit einem Mann ins Bett, die ist auch durch einen anderen schnell in Versuchung zu führen." Seine Verführung kann ja nebenbei auch als Test gedacht sein - ein Sie-in-Versuchung-führen - und gucken, wie sie reagiert.
Dann würde es sich auch nicht unbedingt um Doppelmoral handeln.
Zum Thema Flussdiagramm - es gibt bei Gesetzmäßigkeiten auch Optionen, die sind unumkehrbar oder nur mit massivem Einfluss von außen und über längere Zeit, denke an evolutionäre Entwicklungen. Und manche Abläufe sind gar nicht mehr umkehrbar, denk an das individuelle Leben und Reifen, an dessen Ende unausweichlich der Tod steht. Genauso ist es manchmal in Liebesdingen: Der Zug ist einfach abgefahren, auch wenn man noch so sehr jammert.
@ hillary
Vielen Dank für die Anerkennung und die Huldigung!
Schön, dass ich trotz all meiner Rationalität nicht zu abgeklärt rüberkomme.
@ stecherHast Du eine Idee? Du bist doch derjenige, der sich auf den virtuellen Schlips getreten fühlte.Tja macht nix, wie willst Du das wiedergutmachen?
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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03.01.2011, 16:45Inaktiver User
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03.01.2011, 22:40
AW: Spielchen
So nah kenne ich sie nicht, sie ist die Freundin einer Bekannten von mir, die mir das mal beiläufig erzählte. Ich kann nur vermuten, daß sie über ihre Single-Börse und erste Dates schon vorselektiert hat. Bei einem "Fehlschlag" hat sie sofort den nächsten gedatet, bis es ganz gepasst hat.
Mit wäre das zu stressig und vermutlich auch zu oberflächlich. Aber ihr hat es offenbar gedient.
Ja, selektive Offenheit ist ein schöner Begriff. Die Offenheit, die ich meine, ist aber eher eine innere Einstellung, die mein Gegenüber möglichst wenig zu bewerten versucht, und quasi einen geistigen Raum zur freien Entfaltung lässt. (Sorry, ich hoffe das ist halbwegs verständlich?Selektive Offenheit heißt das Zauberwort…
Und wenn Du bereits relativ früh beim Kennenlernen feststellen kannst, ob jemand nur eine Affäre oder doch was Festes sucht, dann kannst Du mehr als die meisten Frauen.
Wie machst Du sowas genau? Bei vielen Frauen reicht es nämlich, ihnen ein bisschen was vorzusülzen – vor allem, wenn sie schon länger Single sind – und sie meinen, der Typ sei in sie verknallt und daher an einer Beziehung mit ihnen interessiert.
) Es geht dabei gar nicht um gespielte Coolness oder übergriffiges Verhalten.
Tja, und wie ich das mit den Absichten merke? Keine Ahnung, das ist wohl eher Intuition und teilweise Interpretieren der Körpersprache. Vielleicht bin ich aber auch nur noch nicht an eine Flirt- und Verführungsmeisterin geraten...
Wie kann dann eine Frau gleich – unabhängig vom gehabten Sex - erwarten, dass der Mann sie schon gut genug kennt, um sich für sie zu entscheiden? Auch Männer, die gleich die ewige Liebe schwören, sind mir suspekt. Die überlegen es sich im Laufe des Kennenlernens meistens noch mal anders.
Ich denke, da spielt die Hoffnung auf eine feste Liebesbeziehung eine große Rolle. Und das mit dem "große Liebe schwören": ich fürchte da bin ich dann auch etwas suspekt. Mir geht es zumindest so, daß ich mich recht schnell und heftig verliebe, und in der Verliebtheitsphase dann auch oft schon von Liebe rede. Das ist dann auch völlig ernst gemeint, kann sich aber natürlich ändern, wenn die rosarote Brille fällt, und es doch nicht so passt. Oder es bleibt eben so...
Aber das ist sicher kein reines Problem romantischer Männer, ich hatte das auch schon von Frauenseite so erlebt.
Gibt es sicher alles, ist mir jedoch völlig fremd. Ich freue mich, wenn es frühzeitig in die Kiste geht, kann aber andere Einstellungen dazu genau so tolerieren und entsprechend warten. Eine Frau aufgrund ihrer sexuellen Offenheit als Schlampe einzusortieren, halte ich für absolut krank. Das hat doch nichts damit zu tun, wie schnell sie vielleicht fremdgehen könnte?Es kann allerdings sein, dass mit zu frühem Sex bei vielen Männern einfach ein K.O.-Kriterium verbunden ist: "Die geht zu schnell mit einem Mann ins Bett, die ist auch durch einen anderen schnell in Versuchung zu führen." Seine Verführung kann ja nebenbei auch als Test gedacht sein - ein Sie-in-Versuchung-führen - und gucken, wie sie reagiert.
Dann würde es sich auch nicht unbedingt um Doppelmoral handeln.

Ach, das war doch nur ein schnodderiger Konter aus dem Nähkästchen, ich muss doch immer Widerworte geben.Zum Thema Flussdiagramm - es gibt bei Gesetzmäßigkeiten auch Optionen, die sind unumkehrbar oder nur mit massivem Einfluss von außen und über längere Zeit, denke an evolutionäre Entwicklungen. Und manche Abläufe sind gar nicht mehr umkehrbar, denk an das individuelle Leben und Reifen, an dessen Ende unausweichlich der Tod steht. Genauso ist es manchmal in Liebesdingen: Der Zug ist einfach abgefahren, auch wenn man noch so sehr jammert.
Ein Flußdiagramm wird meist beide Wege enthalten. Ich weiß schon, was du meintest.
.: Gnōthi seautón! :.
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Die entspanntesten und natürlichsten Bewegungen unserer Seele sind die schönsten;
ihre besten Werke sind ihre ungezwungensten. (Montaigne)
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Great relief and relaxation come to everyone who no longer protects imaginary ideas about himself. (Vernon Howard)
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04.01.2011, 10:26
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04.01.2011, 11:03Inaktiver User
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04.01.2011, 11:19
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04.01.2011, 11:27Inaktiver User


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