nicht in die kosmetik!
und bitte auch nicht beim zahnarzt!
Der Glaube, dass Frauen in der Bundeswehr nich tim Einsatz wären oder wenn sie im Einsatz sind nur in der Einsatzwehrverwaltung eingesetzt werden, ist ein Irrglaube.Und was Afghanistan und Bundeswehr angeht: Wenn Männer die Kinder zur Welt brächten, die im Krieg sterben, dann würde ich Dir recht geben.
Frauen sind in Kampftruppen, und in Afghanistan sind sie beim schutz ebenso eingesetzt wie bei der Militärpolizei. Und wenn sie Ärzte sind oder Rettungsassistenten, dann heisst das auch nicht, dass sie nur im relativ sicheren lager sitzen. Jede fahrt nach draussen hat - ab einer bestimmten Entfernung - einen BAT dabei, einen 'Beweglichen Arzttrupp'. Die werden, wenn angegriffen wird, ebenso angegriffen wie alle anderen.
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26.10.2010, 20:40
AW: Schnauze voll von Männern....
meine Gross- und Kleinschreibung wechselt, weil mein Arm gebrochen ist und ich mit einer Hand tippe ...
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26.10.2010, 20:46Inaktiver User
AW: Schnauze voll von Männern....
Mit Verlaub ist gar nix.
Weisst was mich mitlerweile nervt, dieses ständige Frauen wurden Frauen werden Frauen dürfen nicht usw.
Mir ist auch ziemlich egal im Moment was die Frauen für Unterdrückungen hinnehmen mussten weil ich jetzt lebe. Es mag vieles nicht so optimal sein für Frauen, für Männer aber auch nicht.
Frauen haben Frauenhäuser Männer nicht also wird automatisch der Schluss gezogen, Frauen weren mehr und härter von ihren Männer verprügelt.
Dass aber mitlerweile in diesem Bereich feststeht, dass sich das nahezu 50 zu 50 in den Beziehungen abspielt wird verschwiegen.
Ein Mann wird seine Frau nicht anzeigen wenn er misshandelt wird, umgekehrt schon.
Auch das Argument, dass alle Männer die Macht hätten ist Käse.
Es stimmt, es waren und sind Männer die unterdrückt haben und auch noch unterdrücken nur sollte man dann auch genauer hinschauen weil alle anderen Männer, die nicht in Machtpositionen sind, quasi das Fussvolk, von diesen ebenfalls unterdrückt werden.
Eine handvoll Männer schickte und schickt noch immer Millionen von anderen Männern in den Krieg, nur als Beispiel.
Nicht jeder Mann will und kann Karriere machen und was Frauen in Machtpositionen besser machen würden kann man auch nicht pauschal sehen. Frauen sind nicht die Mutter Theresas dieser Welt, sie können genauso kalt und berechnend sein wie Männer. Sie kämpfen genauso mit den Waffen um Machterhalt wie die Männer. Ich halte von dieser Diskussion herzlich wenig und es ist sogar eine subtile Manipulation, die viele noch überhaupt nicht begriffen haben.
Warum wählt ihr Frauen nicht die Frauen in den Politikerreihen? Ihr habt schon lange die wahlberechtigte Mehrheit in Deutschland 52% - warum wird das nicht gemacht?
Doch ich empfinde es mitlerweile so, dass viele Frauen begriffen haben, dass sie genau mit dieser freiwilligen Opferrolle ein immenses Machtpotential für sich und ihre Zwecke nutzen können - gesamtgesellschaftlich betrachtet und nicht wie Du annimmst in Einzelfällen.
Nur muss man bereit sein auch mal die Augen aufzumachen und nicht immer nur sich selber im Orbit kreisend sehen!
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26.10.2010, 20:51Inaktiver User
AW: Schnauze voll von Männern....
Was Du dabei verschweigst, und das macht die Diskussion so unglaublich zäh:
Frauen werden gefragt ob sie in den Kampfeinsatz ziehen wollen und sie können ablehnen, ein Mann darf das nicht.
Was Du auch verschweigst und was ich selber nie verstehen werde - ich war in der kämpfenden Truppe - wie man drauf sein muss sich freiwillig zum Kampfeinsatz bzw. überhaupt für die Bundeswehr zu melden.
Die Frauen können freiwillig eintreten und machen das für sich und was weiss ich für eine Motivation.
Wenn das Emanzipation oder Gleichberechtigung ist, dass Frauen den selben Scheiss machen wie Männer schon Scheiss gemacht haben dann gute Nacht!Geändert von Inaktiver User (26.10.2010 um 20:57 Uhr)
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26.10.2010, 20:57Inaktiver User
AW: Schnauze voll von Männern....
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26.10.2010, 20:59
AW: Schnauze voll von Männern....
das ist simpel nicht wahr. keiner wird zum einsatz gezwungen. mann kann das ebenso wie frau ablehnen und häufig genug tun das beide.
allerdings ist das ablehnen eines einsatzes keien gute idee wenn man karriere machen möchte. oder berufssoldat werden will. auch das ist aber für beide geschlechter gleich.
wie man sich für die bundeswehr melden kann, weiss ich auch nicht, allerdings ist mir überhaupt nicht klar, wie du im gleichen satz erwähnen kannst dagewesen zu sein, und dann das missverständnis äusserst. :wie:
oder hast du lediglich wehrdienst geleistet? dann war doch einsatz für dich sowieso kein thema.
das argument verstehe ich nun auch leider so gar nicht. erst meckerst du, weil männer in einsätze müssen und frauen (angeblich) nicht, aber wenn sie dann beide müssen, dann ist das auch wieder nicht gut?Wenn das Emanzipation oder Gleichberechtigung ist, dass Frauen den selben Scheiss machen wie Männer schon Scheiss gemacht haben dann gute Nacht!meine Gross- und Kleinschreibung wechselt, weil mein Arm gebrochen ist und ich mit einer Hand tippe ...
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26.10.2010, 21:05Inaktiver User
AW: Schnauze voll von Männern....
Das stimmt so nicht. Ein Mann bekommt einen Befehl und dann gibts keinen Rückzug oder ein ablehnen!
Ich weiss nicht warum alle gleich immer Karriere im Kopf haben?allerdings ist das ablehnen eines einsatzes keien gute idee wenn man karriere machen möchte. oder berufssoldat werden will. auch das ist aber für beide geschlechter gleich.
Nicht alle Männer wollen Karriere machen, irgendwer muss ja auch noch die Arbeit machen oder?
Dann solltest Du Dich besser informieren.oder hast du lediglich wehrdienst geleistet? dann war doch einsatz für dich sowieso kein thema.
Ein Wehrdienstleistender darf einen Auslandseinsatz ablehnen, er kann sich freiwillig dazu melden und wird unter Berücksichtigung seines Ausbildungsstandes dann auch eingesetzt.
Aber was viele nicht wissen, wird dieser Einsatz als Nato Einsatz deklariert und der Marschbefehl wird gegeben dann kann auch ein Wehrpflichtiger nicht mehr ablehnen.
Im konkreten Fall haben Frauen das Wahlrecht dazu. Kein Mensch zwingt eine Frau per Gesetz Grundwehrdienst oder überhaupt Dienst in der Bundeswehr zu machen, während Männer per Gesetz dazu verpflichtet sind.das argument verstehe ich nun auch leider so gar nicht. erst meckerst du, weil männer in einsätze müssen und frauen (angeblich) nicht, aber wenn sie dann beide müssen, dann ist das auch wieder nicht gut?
Das ist genau der Unterschied, Männer müssen Frauen nicht.
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26.10.2010, 21:10
AW: Schnauze voll von Männern....
Man, man, man... Wenn ich das hier so lese, komme ich mir ein bisschen wie das einäugige Monster vor, das Männer frisst, ausspuckt, unterdrückt und dabei noch unschuldig lächelt.
Und das alles nur, weil ich eine Frau bin.
Nicht alle Frauen sind unterdrückende Opfer....
He Regisseur, ich will die Rolle nicht, die kann anders besetzt werden...Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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26.10.2010, 21:13
AW: Schnauze voll von Männern....
Normalerweise sind diese Diskussionen sinnlos. Ich fürchte, das gilt auch für diese, und daher soll das wirklich mein letztes Posting zum Thema Quoten in diesem Strang sein.
Ist das jetzt "weiblicher Kommunikationsstil", ein schwer zu entkräftendes, weil (möglicherweise) stichhaltiges Argument als "Totschlagargument" zu diskreditieren?Das Argument hat mir mein Freund grad auch um die Ohren gehauen. Scheint also ein verbreitetes männliches Totschlagargument zu sein.
Sauber auf den Punkt gebracht, gratuliere. Und genau das ist ja das Problem. Quote, egal für wen, bedeutet Diskriminierung. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Diskriminierung ist und bleibt Diskriminierung, auch wenn sie nach Ansicht mancher "in die richtige Richtung geht".Quote bedeutet in dem Falle doch aber Mittel zur Ermöglichung gleicher Rechte - nicht gleicher Pflichten.
Falsch, es geht darum, Frauen (oder anderen wie auch immer definierten Gruppen) deren Erlangung zu erleichtern. Zu erleichtern, indem den Mitgliedern ('tschuldigungEs geht doch nicht darum, die Geschlechter gleichmäßig auf alle Jobs aufzuteilen, sondern da, wo weibliches Interesse an Jobs besteht, Frauen eben deren Erlangung auch zu ermöglichen.
) dieser Gruppe nicht dieselbe Leistung abverlangt wie allen anderen "Interessenten". Es ist nichts anderes als eine für alle beteiligten kontraproduktive Wettbewerbsverzerrung.
Und genau deshalb werden Quoten ja immer nur für Berufe und Positonen gefordert, die attraktiv sind, obwohl es auch viele andere Bereiche gibt, in denen Frauen "unterrepräsentiert" sind. Es geht also nicht um Gerechtigkeit, sondern um eine Vorzugsbehandlung.
Und wieso klammerst Du Dich dann so an dieses Thema?Und ja, daß ich mit Quoten und damit einhergehender partieller Ungleichbehandlung auch nicht glücklich bin, schrieb ich auch.
Ja, aber nur in bestimmten Bereichen, die übliche Rosinenpickerei eben. Und es wird stillschweigend und selbstverständlich vorausgesetzt, daß dieses Ungleichgewicht nur durch Diskriminierung entstanden sein kann - allerdings nur in den attraktiven Berufen und Positonen, wo Frauen auch gerne hinmöchten. Daß in gesundheitsschädlichen, lebensverkürzenden und lebensgefährlichen Berufen mehr Männer als Frauen arbeiten, ist natürlich nicht Ergebnis von Diskriminierung. Nein, das haben "die Männer" so gewollt, schließlich hatten und haben sie ja "die Macht" ganz für sich allein - jeder einzelne.Es ist eben der Versuch, ein über Jahrzehnte/-hunderte entstandenes Ungleichgewicht zu beseitigen
Von wegen "momentan"... Im öffentlichen Dienst heißt es auch da noch "Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt", wo die Quote schon lange übererfüllt ist. Und außerdem ist ein "momentanes" Unrecht ebensowenig hinnehmbar wie ein permanentes. Unabhängig davon, wie sehr und ob Frauen überhaupt in früheren Jahrhunderten so stark benachteiligt wurden, ich war nicht dabei und bin auch nicht bereit, im Sinne einer Kollektivschuld ein auch nur "momentanes" Unrecht hinzunehmen.- und das führt zu momentanen Ungleichbehandlungen. Wie gesagt - ideal finde ich das auch nicht.
Na klar. Das ist die einzig logische Konsequenz, wenn man "gerechte Quotierung" will - und zeigt sehr schön, wie absurd Quoten eben sind!So, aber doch noch mal zu der Forderung, Frauen sollten dann per Quote auch in typische Männerjobs wie Mülabfuhr, Bergbau etc. gezwungen werden - dann bitte die Männer aber auch in Frauenjobs. Ich denke da z. B. an Kosmetik, Schuhverkauf, Zahnarztgehilfe...
Gleichberechtigung heißt: "Jede/r darf nach dem streben, was er für sich möchte, und an der Erlangung desselben nicht aufgrund von Merkmalen gehindert werden, die mit dem, was er anstrebt, nichts zu tun haben (z.B. Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht)." Wenn diese Definiton nicht falsch ist, ergibt sich daraus unmittelbar, daß die Quote ein Instrument der Gleichmacherei, aber ganz sicher nicht der Gleichberechtigung ist. Denn der, der nicht zur "quotierten" Gruppe gehört, wird eben aufgrund seines Geschlechts, Hautfarbe oder was auch immer diskriminiert und ist nicht mehr gleichberechtigt.Um Gleichberechtigung - und die Möglichkeit, diese auch durchzusetzen. Nicht um Gleichmacherei.
Dieses Argument ist, mit Verlaub, aber MEGA-Scheisse!Und was Afghanistan und Bundeswehr angeht: Wenn Männer die Kinder zur Welt brächten, die im Krieg sterben, dann würde ich Dir recht geben.
Was hat denn bitte das Gebären von Kindern mit einer Wehrpflicht für junge Männer zu tun, die sicher nicht zum Spaß in Kriegen verstümmelt und getötet werden und auch selbiges nicht gerne anderen zufügen. Seit wann gibt es denn eine Gebärpflicht für Frauen? Und selbst wenn es die gäbe, seit wann sind "Soldat im Krieg sein" und "Kinder gebären" in irgendeiner Weise vergleichbare Tätigkeiten?
Also ich bin nicht sicher, ob ich diesen Absatz verstanden habe. Naja, eigentlich bin ich sogar ganz sicher, daß ich ihn nicht verstanden habeAber irgendwie verstehe ich die Taktik nicht, einerseits zu betonen, die Geschlechter seien zwar gleichberechtigt, aber nicht gleich, und andererseits dann aber wieder Gleichmacherei zu fordern, nur um die Gleichberechtigung angemessen zu finden.
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P.S. Dein Freund hat Recht. Jedenfalls an dieser Stelle
Geändert von SkyWalker (26.10.2010 um 21:18 Uhr)
Et moi je cherche après l'âme sœur
Et moi je cherche dans l'ordinateur :-)
(Guy Béart, "Escalier B")
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26.10.2010, 21:14Inaktiver User
AW: Schnauze voll von Männern....
Von Dir hat ja auch keiner gesprochen und das Thema ist nicht so einfach durch Einzelschicksale zu erklären und genau die, die es nicht betrifft die schreiben wahrscheinlich hier, das ist aber nicht der Durchschnitt und die Diskussion würde gar nicht existieren wenn alle so wären wie Du!
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26.10.2010, 21:16
AW: Schnauze voll von Männern....
[QUOTE=Inaktiver User;7601929]Das stimmt so nicht. Ein Mann bekommt einen Befehl und dann gibts keinen Rückzug oder ein ablehnen![QUOTE]
es ist nicht wahr. soldaten dürfen befehle ablehnen. nicht nur einsatz-'befehle'. sondern grundsätzlich.
Weil du das beispiel 'Bund' gebracht hast. wer zum Bund geht, will im allgemeinen karriere machen. das muss ja nicht für jeden heissen bis zum Oberst zu kommen. Das System ist auf Rängen aufgebaut und es gilt das Senioritätsprinzip. Die allerwenigsten wollen Oberleutnant bleiben. oder Feldwebel.Ich weiss nicht warum alle gleich immer Karriere im Kopf haben?
Nicht alle Männer wollen Karriere machen, irgendwer muss ja auch noch die Arbeit machen oder?
Ein wehrdienstleistender kann sich freiwillig melden. Und er wird, weil der Ausbildungsstand einfach der eines Wehrdienstleistenden ist, abgelehnt. Gezogen werden kann er nicht.Ein Wehrdienstleistender darf einen Auslandseinsatz ablehnen, er kann sich freiwillig dazu melden und wird unter Berücksichtigung seines Ausbildungsstandes dann auch eingesetzt.
Aber was viele nicht wissen, wird dieser Einsatz als Nato Einsatz deklariert und der Marschbefehl wird gegeben dann kann auch ein Wehrpflichtiger nicht mehr ablehnen.
Okay. ich stimme dir zu, dass das nicht gerecht ist.Im konkreten Fall haben Frauen das Wahlrecht dazu. Kein Mensch zwingt eine Frau per Gesetz Grundwehrdienst oder überhaupt Dienst in der Bundeswehr zu machen, während Männer per Gesetz dazu verpflichtet sind.
Das ist genau der Unterschied, Männer müssen Frauen nicht.meine Gross- und Kleinschreibung wechselt, weil mein Arm gebrochen ist und ich mit einer Hand tippe ...



nicht in die kosmetik!
und bitte auch nicht beim zahnarzt!
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