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  1. User Info Menu

    Das ewige Kreuz mit der Telefoniererei .........

    Guten morgen !

    Im Zeitalter von Handy ,PC und Dialing sollte es kein Thema sein ,ist es
    aber trotzdem .

    Er ruft nicht an . Warum nicht .

    Meine Tochter , 25 Jahre , macht das zu ihrem Problem .
    Ich habe gesagt ,wenn er wollte ,würde er sich melden .

    Folgendes habe ich in einem Forum gelesen ,von einem Mann geschrieben :

    Frauen, ich käme niemals als Mann auf die Idee, eine solche Frage hier zu stellen. Punkt. Gar nichts kannst du tun! Er hat ganz einfach kein Interesse an dir, interessant wieviele Frauen . solche Fragen haben.

    Und ich habe ihr das Buch empfohlen : ER STEHT NICHT AUF DICH .

    Wie ist es bei Euch ?

    Betty

  2. Inaktiver User

    AW: Das ewige Kreuz mit der Telefoniererei .........

    Warum ruft sie ihn nicht an?

  3. Inaktiver User

    AW: Das ewige Kreuz mit der Telefoniererei .........

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum ruft sie ihn nicht an?
    Das verstehe ich auch nicht. Dieses.... er muss sich melden, er muss Interesse zeigen etc. finde ich seltsam. Warum kann sie sich nicht melden und Interesse zeigen? Warum dieses künstliche Zurückhalten und Verstellen?

    Vielleicht ruft er ja deswegen nicht an, weil er denkt sie hätte kein Interesse.... es soll ja auch unsichere Männer geben.

  4. Inaktiver User

    AW: Das ewige Kreuz mit der Telefoniererei .........

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das verstehe ich auch nicht. Dieses.... er muss sich melden, er muss Interesse zeigen etc. finde ich seltsam. Warum kann sie sich nicht melden und Interesse zeigen?
    Ach, das ist schon verständlich.

    Wenn der Mann sein Interesse durch "konkludentes Handeln" tätig dokumentiert, die Frau sich aber zurückhält, skeptisch und abwartend zeigt - dann ist klar: Er braucht mich mehr als ich ihn brauche. Oder anders gesagt: Seien Bedürftigkeit ist größer als meine.

    Und der Part mit der größeren Bedürftigkeit ist in der strukturell schwächeren Position. Der mit der geringen Bedürftigkeit kann die Bedingugnen diktieren.

    Im Kern also ein Machtspiel.

    In einem anderen Forum hat eine Frau genau dieselbe Situation so in Worte gefasst:
    ja am liebsten wärs mir schon er würde alles wagen und ich könnte vom burgtürmlein hinunterwinken.
    Daumen hoch
    oder
    Daumen runter
    Da wird es schön deutlich, dass es darum geht, diese sich möglicherweise anbahnende Beziehung auf jeden Fall als eine asymetrische zu rahmen.

    Es gibt aber auch noch einen anderen Nebenaspekt dabei.

    Es ist auch ein psychologischer Schutzmechanismus. Wenn die Initiative auschließlich oder überwiegend beim Mann bleibt, dann kann man sich immer innerlich distanzieren, wenn es irgendwie schief geht. Dann kann man sich immer sagen: Na, ich wollte das ja eigentlich gar nicht sooo sehr - er wollte ja unbedingt. (Nebenbedeutung: Dann hat er auch die Verantwortung dafür, dass es rund läuft. Ich habe damit eigentlich gar nichts zu tun.)

    Wie gesagt: Verständlich finde ich das schon. Aber das diese Art von Beziehungsangebot für einen Mann besonders attraktiv wäre ... nun, da müsste der Mann schon sehr seltsam gestrickt sein. (Aber auch solche Männer gibt es ja.)

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    AW: Das ewige Kreuz mit der Telefoniererei .........

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach, das ist schon verständlich.

    Wenn der Mann sein Interesse durch "konkludentes Handeln" tätig dokumentiert, die Frau sich aber zurückhält, skeptisch und abwartend zeigt - dann ist klar: Er braucht mich mehr als ich ihn brauche. Oder anders gesagt: Seien Bedürftigkeit ist größer als meine.
    klingt wie die analyse eines juristischen sachverhalts - ist sehr witzig zu lesen, im zusammenhang mit beziehungssachen...

    Und der Part mit der größeren Bedürftigkeit ist in der strukturell schwächeren Position. Der mit der geringen Bedürftigkeit kann die Bedingugnen diktieren.

    Im Kern also ein Machtspiel.

    In einem anderen Forum hat eine Frau genau dieselbe Situation so in Worte gefasst:


    Da wird es schön deutlich, dass es darum geht, diese sich möglicherweise anbahnende Beziehung auf jeden Fall als eine asymetrische zu rahmen.

    Es gibt aber auch noch einen anderen Nebenaspekt dabei.

    Es ist auch ein psychologischer Schutzmechanismus. Wenn die Initiative auschließlich oder überwiegend beim Mann bleibt, dann kann man sich immer innerlich distanzieren, wenn es irgendwie schief geht. Dann kann man sich immer sagen: Na, ich wollte das ja eigentlich gar nicht sooo sehr - er wollte ja unbedingt. (Nebenbedeutung: Dann hat er auch die Verantwortung dafür, dass es rund läuft. Ich habe damit eigentlich gar nichts zu tun.)

    Wie gesagt: Verständlich finde ich das schon. Aber das diese Art von Beziehungsangebot für einen Mann besonders attraktiv wäre ... nun, da müsste der Mann schon sehr seltsam gestrickt sein. (Aber auch solche Männer gibt es ja.)
    [/QUOTE]

    ja, das ist noch so eingelernt von früher. die "braven" mädchen werden so erzogen, dass sie warten, bis man sie entdeckt.
    das ist natürlich überzeichnet formuliert. trifft aber irgendwie schon den punkt.
    kürzlich hat mich ein gespräch mit jemandem sehr zum Nachdenken angeregt: sie meinte, man müsse sich nicht in die opferrolle begeben.
    will heißen, der stille part, der abwartende part in einer sich anbahnenden oder abflauenden beziehung zu sein.
    und ich dachte: "ja, genau, das ist es." pi, pa, po, wie auch immer man erzogen wurde, auch wenn man dazu erzogen wurde, still, ruhig und passiv abzuwarten, bis der andere kommt.
    man kann das auch ändern.
    ich bin mir nicht mehr sicher, ob es nicht klüger ist, auch mal offensiv zu sein. seine gefühle, natürlich ihm rahmen, auszudrücken. gesten zu setzen, die dem anderen zeigen: "hey, ich mag dich."
    wenn man dafür dann ne ohrfeige kassiert, in dem sinne, dass der andere trotzdem nicht will, zu sagen: "Ok, er wollte mich eben nicht." und es nicht als Drama zu sehen, a la: "Keiner will mich."

    Ich bin mir einfach nicht sicher, ob es nicht auch als Frau klug wäre, die eigenen Gefühle auszudrücken. Nicht in der Rolle der Wartenden (auf den Anruf, auf das Email, auf die Einladung,...) zu verharren. Sondern ganz natürlich, den eigenen Gefühlen folgend auch solche Anrufe tätigen, solche Emails schreiben, solche Einladungen tätigen.
    Man wird dann, denke ich, öfters mal ne Ohrfeige einfangen, denke ich??
    Aber man müsste es ja dann nicht gleich so sehen: "Keiner steht auf mich?", "Keiner will mich," "Ich bin nicht liebenswert"...

    Immer passiv zu bleiben, aus Angst verletzt zu werden. Bin mir nicht mehr sicher, ob das das Wahre ist.
    Jedenfalls ist es tatsächlich eine Opferhaltung.
    Und eventuell ist die offensivere Haltung die gesündere?

    just my two cents...

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    AW: Das ewige Kreuz mit der Telefoniererei .........

    doppelt

  7. Inaktiver User

    AW: Das ewige Kreuz mit der Telefoniererei .........

    Mann_im_FF, Deine Gedanken sind sehr interessant.
    Meine Erfahrung bestätigt mir allerdings zuverlässig eher die Tatsache, dass es für viele, viele Männer ausgesprochen schnell an Reiz verliert, was sie zu leicht haben können.
    Binsenweisheit.
    Das hat einen ungemein VERUNSICHERNDEN Aspekt, wann man als Frau wie initiativ sein sollte.
    Und sofort bekommt das Ganze diese berechnende Note, die soviel kaputt macht.
    Und erst daraus resultiert m.E. das Machtspiel.

  8. Inaktiver User

    AW: Das ewige Kreuz mit der Telefoniererei .........

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mann_im_FF, Deine Gedanken sind sehr interessant.
    Meine Erfahrung bestätigt mir allerdings zuverlässig eher die Tatsache, dass es für viele, viele Männer ausgesprochen schnell an Reiz verliert, was sie zu leicht haben können.
    Binsenweisheit.
    Das setzt aber voraus, daß der Blick auf die Zweierkiste immer noch ist: Mann bekommt Frau - selbst wenn sie jetzt initiativ wird. (Alteingesessene BriComler erinnern sich an das Suizid-Reh...)
    Wie wäre es mit einer Umdefinition: Ich bin nicht leicht zu haben, ich nehme mir, was mir gefällt? Oder etwas weniger aggressiv formuliert: Ich tue als Frau aktiv etwas dafür, das zu bekommen, was ich will - und richte nicht all meine Energie darauf, gewollt zu werden.

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    AW: Das ewige Kreuz mit der Telefoniererei .........

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Erfahrung bestätigt mir allerdings zuverlässig eher die Tatsache, dass es für viele, viele Männer ausgesprochen schnell an Reiz verliert, was sie zu leicht haben können.
    Binsenweisheit.
    Diese Männer haben an der Frau dann aber auch kein "ernsthaftes" Interesse.

    Wenn ich mich jetzt in eine Frau verknalle, dann ist es mir doch egal ob ich die mit viel oder wenig Aufwand "bekomme". Das Ergebnis zählt.

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    AW: Das ewige Kreuz mit der Telefoniererei .........

    Ich sehe das auch wie DerJunge82.

    Außerdem möchte Frau doch einen Mann, der zu ihr passt, vor allem was die Weltanschauung in den verschiedensten Bereichen betrifft.

    Ein Mann, für den ich uninteressant werde, weil ich Initiative ergreife, der sieht in diesem Bereich die Welt so gravierend anders als ich, dass er eh nicht zu mir passt.

    Und so finden Frauen die sich gerne vom Prinz einfangen lassen eben so gestrickte Prinzen und Frauen die's da mehr mit Gleichberechtigung haben finden gleichberechtigte Prinzen. Alles im Lot also .
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

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