Da täuschst du dich aber gewaltig!
Es ist eher andersherum: Jede Geschäftsführung, die NICHT dafür sorge trägt, dass sämtliche auf sämtliche Vorgänge und Dokumente seitens einer beauftragten Person zugegriffen werden kann, steht einerseits mit einem Bein im Gefängnis und würde andererseits ihren Job grob fahrlässig vernachlässigen.
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Ergebnis 11 bis 20 von 72
Thema: frage
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16.09.2010, 22:04Inaktiver User
AW: frage
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16.09.2010, 22:09
AW: frage
"Man weiß immer, dass man jemand ganz Besonderen gefunden hat, wenn man einfach mal für ’nen Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann."
(Mia Wallace)
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16.09.2010, 22:39
AW: frage
[QUOTE]das verstehe ich ja jetzt noch weniger. warum die eingehende post und die ausgehende nicht? das was also der mitarbeiter einem kunden (seiner freundin
) schreibt, darf nicht eingesehen werden, aber das was der kunde (die freundin
) hereinsendet schon? warum nur in die eine und nicht in die andere richtung?
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16.09.2010, 22:44
AW: frage
naja, wenn ein mitarbeiter einen eingeschriebenen brief per post bekommt, dann darf ihn ja auch nicht die firmenleitung zuerst lesen...
schon komisch. klar, wenn der mitarbeiter irgendwas kriminelles gemacht hat, dass man dann theoretisch das passwort "öffnen" und zugriff zu seinem emailaccount herstellt, schon klar. aber einfach so?
hmmm, überwachung pur...
na, wie auch immer, sollte ich doch noch mal nen liebesbrief verschicken, dann per post
Geändert von ellisa (16.09.2010 um 22:47 Uhr)
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16.09.2010, 22:55Inaktiver User
AW: frage
Zu den Quellen meines Wissens erzähle ich dir gerne mehr, wenn das interessiert.
Aber erst einmal würde ich die Frage anders herum stellen. Stell dir vor, du würdest Verantwortung für ein Unternehmen haben. Sagen wir einmal als Geschäftsführerin.
Würdest du damit leben können, dass es Vorgänge und Dokumente gibt in deinem Unternehmen, auf die nur einzelne Mitarbeiter Zugriff haben? Und sonst niemand?
Was machst du, wenn in einem wichtigen Projekt oder einer wichtigen Vertragsangelegenheit die betreffende Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter im Urlaub sind? Oder krank? Oder vor einem halben Jahr ausgeschieden aus dem Unternehmen und unbekannt verzogen?
Könntest du dir das leisten, dann keinen Zugriff auf die Unterlagen und Dokumente zu haben?
Und ja: Natürlich gehört Mail-Verkehr dazu.
Du MUSST - wenn du verantwortlich handeln willst - Strukturen schaffen, wo alle geschäftlichen Vorgänge notfalls rekonstruierbar sind. Im Ernst. Es geht nicht anders.
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16.09.2010, 23:06Inaktiver User
AW: frage
Das hat mit "eingeschrieben" oder nichts auch gar nichts zu tun. Aber du hast in so fern Recht: Der mail-Verkehr ist nichts anderes als Post. Und auch dienstliche Post kann und darf auch von anderen (befugten) Personen und Stellen im Unternehmen geöffnet werden. Und das passiert auch. (Üblicherweise durch die Sekretäriate).
Eben. Um solche Eventualitäten geht es dabei. Die Firma MUSS Sorge dafür tragen, dass es möglich ist, im Bedarfsfall alle Unterlagen einsehen zu können. Es kann ja auch mal der Staatsanwalt - vertreten durch sein Hilfsbeamten, vulgo: Polizei - auf der Matte stehen. Da kommt es gar nicht gut, wenn die Geschäftsführung sagt: "Ja, tut mir leid - Herr oder Frau Mustermann ist gerade nicht verfügbar. Und nur die kann die Mails öffnen." Also so geht es sicherlich nicht. Schon gar nicht in einem etwas größeren Unternehmen.klar, wenn der mitarbeiter irgendwas kriminelles gemacht hat, dass man dann theoretisch das passwort "öffnen" und zugriff zu seinem emailaccount herstellt, schon klar. aber einfach so?
Von der Möglichkeit her: Schon. Faktisch wird das im tagtäglichen Einsatz ein vernünftiges Unternehmen natürlich nicht machen. Also anlassfrei.hmmm, überwachung pur...
Aber wie gesagt: WENN man als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter einmal einen Konflikt hat, z.B. mit einem Vorgesetzten, dann könnte so jemand, wenn er oder sie wirklich fies drauf ist, schon auf die Idee kommen, da mal nachzusehen, was sich denn in den Mails oder auch im Surfverhalten der fraglichen Person so finden lässt ...
Die Arbeitsgerichte sind voll von solchen Fällen ...
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16.09.2010, 23:08
AW: frage
entschuldigung? "persönlich"?
dein persönliches e-mail-account ist das auf deinem privatrechner. das in der firma gehört zum firmennetzwerk.
natürlich nutzen vermutlich 99,8% aller firmen-mail-benutzer ihr account auch mal für privates, aber das macht das firmen-mail-konto nicht zu deinem persönlichen konto mit der art von privatsphäre, wie du sie für dein e-mail-account daheim erwarten kannst.
das anzunehmen ist in der tat sehr naiv.
die entsprechende abteilung in einer firma hat logischerweise zugriff auf den gesamten mailverkehr; ich kenne es allerdings so, dass es eine öffentlich gemachte selbstverpflichtung gibt, mails nicht ohne not zu lesen. können tun sie es selbstverständlich, da es immer fälle geben kann, in denen es um schadensabwehr geht.
überwachung geht ganz anders.
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16.09.2010, 23:20
AW: frage
muss das eigentlich sein, ständig drauf hinzuweisen, wie "naiv" sichtweisen doch sind.
entschuldigung vielmals, ich habe noch nie in einem größeren unternehmen gearbeitet und weiß das daher nicht.
aber ständig mit naiv betitelt zu werden
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16.09.2010, 23:22
AW: frage
ok, ok ... peace.

aber - nun ja, dass ein mailaccount in einer firma einfach anders behandelt wird als ein wirklich privates, das einer einzigen person zugängig ist, ist doch im grunde logisch, oder?
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16.09.2010, 23:36Inaktiver User
AW: frage
Nein ist nicht logisch!
Kommt auf die Vereinbarung an, auf die Firma und die Verwaltung des Servers!
In Grossunternehmen ist das reglementiert und bei uns ist es so, dass eindeutig im Rahmen des Arbeitsvertrages die Nutzung von Internet, Intranet und Mailverkehr streng reglementiert ist.



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