Wieso sollte er denn nicht mit dieser Freundin einen Kaffee trinken gehen, wenn Penatencreme doch deutlich signalisiert, dass sie viele Fragezeichen im Kopf hat, nicht weiss, ob sie mit seiner Erkrankung zurecht kommt, und derzeit die Sache auf freundschaftlicher Basis sieht? So zumindest habe ich den Status Quo verstanden.
Wenn ein Mensch interessiert daran ist, eine Partnerschaft zu führen, dann orientiert er sich an diesem Wunsch, und kaut nicht unnötig lange an einem Knochen, der den deutlichen Hinweis "vielleicht, aber vermutlich eher nicht" trägt. Ich zumindest täte das nicht. Auch dazu kann eine schwere Erkrankung im übrigen gut sein - man kann lernen, sich dem zuzuwenden, was ist, und nicht dem, was sein könnte.
Ich finde das legitim.
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Thema: Kennenlernen und Krankheiten
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30.08.2010, 07:54Inaktiver User
AW: Kennenlernen und Krankheiten
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30.08.2010, 08:08Inaktiver User
AW: Kennenlernen und Krankheiten
Morgen Seewespe!

Also das man in so einem Fall zumindest kurz Fragezeichen im Kopf hat,halte ich jetzt nicht für ausgesprochen selten.
Ich finde das sogar gut so,auch dem Anderen gegenüber - gerade,wenn man sich eine feste Partnerschaft wünscht (die will Penatencreme auch!).
Und ob sie es eher freundschaftlich sieht,wissen wir hier,aber weiß er das auch?
Hab ich da mal wieder was überlesen?
Naja,ich würde zumindest nicht im gleichen Freundeskreis "wildern",so nach dem Motto "Von einer Blüte zur Nächsten".Wenn ein Mensch interessiert daran ist, eine Partnerschaft zu führen, dann orientiert er sich an diesem Wunsch, und kaut nicht unnötig lange an einem Knochen, der den deutlichen Hinweis "vielleicht, aber vermutlich eher nicht" trägt. Ich zumindest täte das nicht. Auch dazu kann eine schwere Erkrankung im übrigen gut sein - man kann lernen, sich dem zuzuwenden, was ist, und nicht dem, was sein könnte.
Ich finde das legitim.
Spätestens da hätte ich an dem Mann kein Interesse mehr,weil besonders viel mit mir hatte das dann alles nichts zu tun.
LGGeändert von Inaktiver User (30.08.2010 um 08:15 Uhr)
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30.08.2010, 08:16Inaktiver User
AW: Kennenlernen und Krankheiten
Moin Pummesbude

Ich bin mir auch nicht sicher - ich hatte das so verstanden, aber da kann Penatencreme sicher Klarheit schaffen.Also das man in so einem Fall zumindest kurz Fragezeichen im Kopf hat,halte ich jetzt nicht für ausgesprochen selten.
Und ob sie es eher freundschaftlich sieht,wissen wir hier,aber weiß er das auch?
Hab ich da mal wieder was überlesen?
Hmm.... zunächst einmal handelt es sich ja um ein Kaffeetrinken - ich trinke mit vielen Menschen einen Kaffee, ohne weitergehendes Interesse zu haben. Ich empfinde das aber tatsächlich nicht so wie Du. Wenn ich einem Mann signalisiere: Ich mag Dich, aber zu mehr fehlt mir gerade der Mut, dann MÖCHTE ich gar nicht, dass er hartnäckig bleibt - ich habe meine Entscheidung getroffen, und muss damit zurecht kommen, dass die Chance, die sich mir hier bot, jetzt eben vertan ist, ich habe sie ausgeschlagen.Naja,ich würde zumindest nicht im gleichen Freundeskreis "wildern",so nach dem Motto "Von einer Blüte zur Nächsten".
Spätestens da hätte ich an dem Mann kein Interesse mehr,weil besonders viel mit mir hatte das dann alles nichts zu tun.
LG
Wir haben nicht mehr als ein paar Basisinformationen und viele Sinneseindrücke, wenn wir jemanden gerade kennen gelernt haben. In diesem Stadium ist man deshalb auch schnell austauschbar.
Deshalb heisst es ja auch kennen lernen - es ist ein Lernprozess, und wenn der frühzeitig bestimmte Areale ausklammert, ist es mit dem "Kennen" nicht weit her. Entsprechend ist man auch noch nicht sonderlich unverwechselbar. Nicht romantisch, zugegeben, aber realistisch.
Liebe Grüsse
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30.08.2010, 08:27Inaktiver User
AW: Kennenlernen und Krankheiten
Dieses Thema hatten wir hier ja auch schon mal und ich gehöre zu denen,die nicht einfach so mit einem Mann Kaffeetrinken gehen oder einem Mann einen Kaffee vorschlagen.
Da war immer was im Busch,manchmal auch nur sehr kurzzeitig,aber um Freundschaft aufbauen ging es da nicht unbedingt.
Er auch...so schnell funktioniert das aber mit dem Verlieben doch nicht immer oder?Ich empfinde das aber tatsächlich nicht so wie Du. Wenn ich einem Mann signalisiere: Ich mag Dich, aber zu mehr fehlt mir gerade der Mut, dann MÖCHTE ich gar nicht, dass er hartnäckig bleibt - ich habe meine Entscheidung getroffen, und muss damit zurecht kommen, dass die Chance, die sich mir hier bot, jetzt eben vertan ist, ich habe sie ausgeschlagen.
Ich muß jetzt erstmal los,mehr gerne später!
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30.08.2010, 08:48Inaktiver User
AW: Kennenlernen und Krankheiten
Menschen sind sehr unterschiedlich. Wenn jeder Mann, mit dem ich einen Kaffee trinken gehe, daraus konstruierte, dass ich mir "mehr" vorstellen kann, wäre das für ihn tragisch, dem ist nämlich nicht so. Bei mir ist eher was "im Busch", wenn ich NICHT proaktiv bin

Bei mir funktioniert Verlieben innerhalb von Augenblicken. Passiert dafür aber auch nur exxxxtrem selten. Wenn es passiert, hat das immer Substanz, mein Unbewusstes ist da ein sehr guter Kompass. Aber auch hier - jeder Mensch tickt anders.Er auch...so schnell funktioniert das aber mit dem Verlieben doch nicht immer oder?
Ich muß jetzt erstmal los,mehr gerne später!
Ich bin jetzt mal für ´ne Woche off, daher ist für mich die Diskussion an dieser Stelle erst einmal unterbrochen, aber ich wünsch Dir und natürlich auch Penatencreme eine gute Woche!
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30.08.2010, 10:31
AW: Kennenlernen und Krankheiten
Hallo Penatencreme,
auf einen Punkt möchte ich gerne noch hinweisen, denn ich habe den Eindruck, daß hier bereits viel über (D)eine mögliche Zukunft mit diesem Mann geschrieben wird.
Interessant finde ich aber auch die Frage: Wie sähe denn konkret die Gegenwart mit ihm aus?
Du schreibst, der Mann kann nicht mehr arbeiten, ist mit 40 Jahren erwerbsunfähig, also berentet. Hat wohl aller Wahrscheinlichkeit nach ein geringes Einkommen, falls er sich nicht durch eine zusätzliche hohe private Erwerbsunfähigkeits-Versicherung, die er vor dem Ausbruch seiner Krankheit hätte abschließen müssen, abgesichert hat.
Er lebt also konkret von wieviel Euro im Monat? Da sich die gesetzliche Erwerbsunfähigkeitsrente ja danach bemisst, wieviel jemand eingezahlt hat, bevor er in Rente ging, vermute ich, daß er nicht viel Geld zur Verfügung hat, wahrscheinlich weniger als 1000.- Euro im Monat.
Fakt ist jedenfalls, daß klar davon auszugehen ist, daß sich seine wirtschaftliche Situation nicht mehr verbessern wird, da der Mann ja krankheitsbedingt nicht mehr arbeitsfähig werden wird.
Von daher gleich die Gretchenfrage: Liebe Penatencreme, kannst Du Dir vorstellen, dauerhaft mit einem Mann zusammen zu sein, der so wenig Geld hat? Dessen wirtschaftliche Situation sich auch nicht mehr verbessern wird?
Der zudem krankheitsbedingt in Zukunft eventuell auch nicht als Hausmann und Kinderbetreuer bei Euch fungieren kann?
Was Dich dann erwartet, kann man sich leicht ausmalen:
- genügend Geld für Deine Kinder und für ihn zum Leben verdienen
- Deinen Partner zusätzlich versorgen, wenn er zum Pflegefall wird.
Ganz ehrlich, mir persönlich wäre das "too much". Mir würde es bereits reichen, alleinerziehende Mutter wie Du zu sein.
Da hat man bereits genügend Verantwortung für sich und die Kinder zu tragen.
Liebe Grüße
Kyria
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30.08.2010, 13:28
AW: Kennenlernen und Krankheiten
Hallo Penatencreme,
ich verfolge Deinen Thread bereits seit einiger Zeit und bin ehrlich gesagt etwas hin und her gerissen. Meine frühere Nachbarin hat auch MS und ich habe sie in den 7 Jahren, wo wir uns nun kennen, vielleicht 1 Jahr solo erlebt. Dazu muss man sagen, dass sie eine leichte Form der MS hat, deren Verlauf auch stark mit ihrer psychischen Situation zusammen hängt. Sie arbeitet allerdings auch noch in Vollzeit und ist Mutter einer Tochter.
Aber bei ihr klappt es wirklich sehr gut und bis auf einen Mann hatte auch nie jemand groß ein Problem mit ihrer Erkrankung.
Lasse Euch doch etwas Zeit und warte mal ab.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
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30.08.2010, 13:55
AW: Kennenlernen und Krankheiten
Hallo Tahnee,
genau das ist ein kleiner aber deutlicher Unterschied zwischen den beiden: Deine Bekannte arbeitet noch Vollzeit, Penatencreme`s Bekannter hingegen ist im Alter von 40 Jahren bereits berentet.
Was wiederum darauf hindeutet, daß seine Erkrankung aller Wahrscheinlichkeit nach fortgeschrittener sein muß, als die Deiner Bekannten.
Falls Penatencreme auch arbeitet, wäre für mich an ihrer Stelle schon die Überlegung wichtig, ob ich mit einem Mann zusammen sein möchte, der nicht mehr aktiv am Arbeitsleben teilnehmen kann.
Liebe Grüße
Kyria
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30.08.2010, 17:05Inaktiver User
AW: Kennenlernen und Krankheiten
@Kyria
Gute Frage!
Schade...danke gleichfalls!
Was auch noch sein könnte,das der Mann sich mit Penatencremes Freundin trifft,um mit ihr über Penatencreme zu reden.
Dann wäre ich etwas milder in meinem Urteil..
Wir werden sehen.
Ich wünsche deinem Djambo noch ein langes,glückliches Leben...habs grad an anderer Stelle hier gelesen.
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30.08.2010, 22:26Inaktiver User
AW: Kennenlernen und Krankheiten
das ist richtig.....er weiß ja gar nichts von den gedanken die ich mir in letzter zeit so mache....wir hören/lesen uns fast täglich - wie freunde eben....nur daß von ihm sehr oft andeutungen kommen und ich diesen mehr oder weniger geschickt ausweiche...
wie gesagt...wie ich anfänglich bereits schrieb: ich kenne ichn seit ein paar monaten...und je länger ich ihn "kenne" umso mehr gedanken mach ich mir um IHN (und sicherlich diesbezüglich um mehr - in dem fall MS) stark ausgeprägt um drüber zu schreiben ist das MS thema....alles andere hatte ich ja hier auch irgendwo geschrieben...



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