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  1. Inaktiver User

    AW: Kennenlernen und Krankheiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    in den letzten wochen haben wir uns öfter gesehen, waren zusammen weg etc. wir haben viel spaß zusammen. ich mag sein lachen, seine art, seine hilfsbereitschaft, seine verlässlichkeit, seine haare, in die man ständig reingreifen möchte !
    Vollkommen losgelöst vom ganzen Sinnzusammenhang...

    Dieser Absatz ist einfach wunderschön.

  2. Inaktiver User

    AW: Kennenlernen und Krankheiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Penatencreme hat ihn aber im Internet kennengelernt und um sie gehts hier doch oder nicht?
    ähm...nein...ich hab ihn über eine gemeinsame freundin kennengelernt ! das war ein typischer kuppelversuch von freunden... sie sagte damals "das ist ein total lieber, triff dich doch mal mit ihm"
    das habe ich getan....

  3. Inaktiver User

    AW: Kennenlernen und Krankheiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ähm...nein...ich hab ihn über eine gemeinsame freundin kennengelernt ! das war ein typischer kuppelversuch von freunden... sie sagte damals "das ist ein total lieber, triff dich doch mal mit ihm"
    das habe ich getan....

    Hattest du nicht was von Internet geschrieben?

    Okay,dann noch meine Meinung dazu:
    Ich hasse Kuppelgeschichten.
    Und unter diesen Umständen find ich sie erst recht blöd,weil man sich dann doch irgendwie immer ein wenig verpflichtet fühlt,was Gutes aus der Sache zu machen.
    So fühlte ich mich jedenfalls oft dabei.
    Diese Freundin weiß wohl nichts von der Krankheit?

  4. Inaktiver User

    AW: Kennenlernen und Krankheiten

    Meine Freundin hat MS. Sie ist mit einem sehr liebevollen Mann verheiratet, der mit ihr durch alle Höhen und Tiefen geht. Sie beide als Paar zu erleben, da geht einem einfach das Herz auf.

    Es ist für beide nicht leicht, aber ich habe nie das Gefühl, dass sie nicht auf gleicher Augenhöhe sind. Sie fahren miteinander in Urlaub, jeder geht seinen Hobbies nach, sie unterstützt ihn in seiner Firma.

    Klar gibt es auch Ängste, aber sie gehen es gemeinsam an und meistern es.

    Die beiden sind für mein ein Beispiel für eine harmonische und glückliche Beziehung.

    Daher, ich kann nicht verstehen, wie jemand alleine durch eine bestehende Krankheit abgewertet werden kann. Sowas finde ich voll daneben. Penatencreme, damit meine ich aber nicht dich, denn als vollkommen normal empfinde ich es, wenn man sich Gedanken macht, was da auf einen zukommen könnte.

  5. Inaktiver User

    AW: Kennenlernen und Krankheiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Daher, ich kann nicht verstehen, wie jemand alleine durch eine bestehende Krankheit abgewertet werden kann.
    Wer wertet denn ab?

  6. Inaktiver User

    AW: Kennenlernen und Krankheiten

    Damit meinte ich den Beitrag mit dem schnell weglaufen...

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    AW: Kennenlernen und Krankheiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese Freundin weiß wohl nichts von der Krankheit?
    Und wenn sie sehr wohl von der Krankheit wusste?
    Würdest Du ihr "ankreiden", dass sie es Penatencreme nicht gesagt hat?
    "Man weiß immer, dass man jemand ganz Besonderen gefunden hat, wenn man einfach mal für ’nen Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann."
    (Mia Wallace)

  8. Inaktiver User

    AW: Kennenlernen und Krankheiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Damit meinte ich den Beitrag mit dem schnell weglaufen...
    Okay,der war wirklich daneben - ist aber nur eine Meinung (Betonung auf EINE).

  9. Inaktiver User

    AW: Kennenlernen und Krankheiten

    Zitat Zitat von _MiaWallace_ Beitrag anzeigen
    Und wenn sie sehr wohl von der Krankheit wusste?
    Würdest Du ihr "ankreiden", dass sie es Penatencreme nicht gesagt hat?
    doch sie wusste es - und nein, ich bin ihr sicherlich nciht böse daß sie es mir vorher nicht gesagt hat. ich sollte ja IHN kennenlernen - und egal wie - darüber bin ich auch sehr froh !

  10. Inaktiver User

    AW: Kennenlernen und Krankheiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Seewespe!
    Dann will ich mal meine kleine Geschichte erzählen.
    Ich hatte auch schon eine Fast-Beziehung zu einem Frührentner um die 40 (ich hoffe,der Begriff ist korrekt).
    Wir haben uns im Internet kennengelernt und er hat mir vor dem ersten Treffen davon erzählt.
    Ich wollte ihn kennenlernen,vielleicht gerade WEIL er so ehrlich zu mir war.
    Sein Handycap,was ihn auch schon körperlich gezeichnet hatte,hätte mich nicht von einer Beziehung mit ihm abgehalten,sein ständiges Geschimpfe auf die Ex allerdings schon...
    Er war der typische Bricom-SB-Mann,hatte sich jünger gemacht und war,wenn es drauf ankam,sehr kalt und rational.
    DAS hat mir nicht gefallen und hat mich traurig gemacht.
    Genau das trifft es aber doch. Es ist sehr häufig eben nicht das "Handicap", sondern viel mehr ein ganz anderer Grund, der den Ausschlag gibt zu einem "passt nicht".

    Das fände ich als dein Gegenüber unfair.
    Kommt natürlich auf dein Krankheitsbild und den möglichen Verlauf dazu an.
    Siehe oben.
    Dazu fällt mir ein:
    Eine Beziehung,die mit einer Lüge beginnt,wird an der ersten Wahrheit zerbrechen.
    Dazu möchte ich gern folgendes anmerken: Kennenlernen und Verlieben sind gekennzeichnet von grossen Schwindeleien. Es geht dabei weit mehr um eigene Projektionen als um das, was tatsächlich ist. Beide prospektive Partner stellen sich selbst in einem möglichst guten Licht dar, und das ist noch nicht einmal als Lüge intendiert, sondern Resultat des Ausnahmezustands "verliebt sein", der mit rationalen Entschlüssen herzlich wenig zu tun hat.

    Die Verliebten sehen eine idealisierte Version ihres Ichs im Blick ihres Partners, und übernehmen diese Version kurzfristig. Verlieben bedeutet immer auch, zeitweise zu versuchen, dem EIGENEN Idealbild entsprechen zu wollen.

    Man könnte das ganz nüchtern als eine Aneinanderreihung vieler Lügen betrachten. In ALLEN Paarbeziehungen wirkt der Alltag, der eintritt, wenn an die Stelle der Projektionen sukzessive Realitäten treten, ernüchternd, und die Partner fragen sich bisweilen, welchen grandiosen Irrtümern sie aufsassen.

    Worum es mir geht, ist folgendes: Ich würde in dem Moment ans Eingemacht gehen, in dem für MICH (!!) klar ist, dass ich eventuell weiter gehendes Interesse habe und mich verlieben könnte. Das ist in meinen Augen mehr als früh genug. Warum sollte ich mich mit meinem Leben einem Menschen offenbaren, der mich über das erste, zweite Treffen hinaus nicht die Bohne als Partner interessiert?


    Was würdest du sagen,wenn du direkt danach gefragt wirst?

    LG an dich
    Wieso sollte mich ein anderer Mensch direkt fragen? Man sieht mir meine Erkrankung nicht an, solange ich keinen Stern tragen muss , und sie bestimmt auch nicht mein Leben. Man trifft mich in der Natur, beim Sporteln, im Kino, in Clubs, in Büchereien, an der Uni, beim Zahnarzt, im Café, im Schwimmbad oder in der Sauna. Man könnte auch Sex mit mir haben, ohne darauf zu kommen, dass da "was" ist.

    Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass ich direkt gefragt würde. Viel wahrscheinlicher ist, dass ich bei näherem Kennenlernen, sei es im Liebes- oder Freundeskontext, selbst davon berichte.

    Auch an Dich einen lieben Gruss!

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