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  1. User Info Menu

    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @junge

    Klar, aber ich hatte damit ne ein Problem, außerdem wurden solche Themen bei uns eben - auch in Streitigkeiten - breit thematisiert... das hilft, um Wertigkeiten zu erkennen...

    Übrigens vergucke mich auch zurzeit in jemanden, der "bildungszertifikatsmäßig" ziemlich "unter" mir steht (ist es eigentlich normal, dass bei Dates die ganze Qualifikationsbreite dargelegt wird? Ich kam mir vor, als würde jemand bei mir ein Bewerbungsgespräch machen...).

    Ich habs nicht so mit Kategorien bzw. folge wohl familiären Mustern
    Kann ja auch jeder machen wie er möchte. Mir ist der Bildungsabschluss bei einer Frau auch egal, solange es eine gemeinsame Gesprächsebene gibt. So etwas merkt man ja recht schnell.

  2. Inaktiver User

    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab das schon erlebt, dass ich "aussortiert" wurde. Auf einer Party stehen gelassen von Leuten, als es darum ging: was machst du beruflich. Da war das Gespräch gleich zu Ende, nicht nur 1x, ist aber schon eine Weile her und heute erkenne ich solche Menschen und mach selber einen Bogen um sie.
    Ist wohl auch nur zuzuraten, zu einem solchen Bogen, mein Vater hat in der Hinsicht auch viel Mist von Akademikern erlebt und hat da bis heute richtige heftige Wut drauf...

    Ansonsten gibt es das Aussortieren ja auch noch in vielen weiteren Varianten: Halt - wie ich es nenne - "Zertifikate", offensichtliche Einkommenshöhen, Arbeitslosigkeit, z.T. auch Familienstand usw.

    Bringt nüscht, ich denke immer, dass die Leute sich eher (im Schlechten) charakterisieren als andere, wenn sie so überheblich handeln .... wobei ich aber auch sagen muss, dass ich es schon anders herum erlebt habe: da suchte ich gerade einen Job und bekam die (unter Pseudo-Mitgefühl) Häme "sooo qualifiziert und dann arbeitslos".. ja, das habe ich auch nicht vergessen und das war ein eigentlich guter Bekannter...

  3. Inaktiver User

    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Wieso kann man das nicht an dem einzelnen Menschen selber festmachen???? Wieso muss man da zwischen akademisch und nicht akademisch unterscheiden??

    Lilith:

    Zu deiner Frage: weil das bequeme Schubladen sind. Ganz einfach.

    Wo bleibt da noch der Spaß am tiefgründigen Denken, frage ich?

  4. Inaktiver User

    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Kann ja auch jeder machen wie er möchte. Mir ist der Bildungsabschluss bei einer Frau auch egal, solange es eine gemeinsame Gesprächsebene gibt. So etwas merkt man ja recht schnell.
    Naja eben, ich habe mich da noch nie drum gekümmert.
    Aber in diesem Strang scheint es ja hoch her zu gehen

  5. User Info Menu

    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, klar! Aber was hat das mit Akademiker oder nicht zu tun?

    Ich hab auch einen Kumpel, der ist Akademiker, ein lieber Kerl - und erzählt die grausamsten Geschichten auf Bildzeitungs-Niveau, wüst zusammengelesen, das glaubt mir jetzt eh keiner....
    Glaube ich kenne ich auch.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich find das einfach immer noch ätzend, dass hier 1:1 von einem (Hochschulausbildung) auf das andere (Bildung) geschlossen wird. Zum Nachteil der Nicht-Akademiker (sind ja eh alles Handwerker) - die damit ja höchstwahrscheinlich ungebildet sind.
    Hast du den Anfang diese Threads gelesen . Da wude gleich auf die Posterin eingedroschen und schärfstes akademikerbashing betrieben.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass mich das triggert, liegt daran, weil ich selber keinen akademischen Grad habe.
    Ich hab das schon erlebt, dass ich "aussortiert" wurde. Auf einer Party stehen gelassen von Leuten, als es darum ging: was machst du beruflich. Da war das Gespräch gleich zu Ende, nicht nur 1x, ist aber schon eine Weile her und heute erkenne ich solche Menschen und mach selber einen Bogen um sie.
    Das ist ziemlich borniert gibt es aber andersrum auch.
    Ich habe einen Doktortitel in Ingienieurwissenschaften, da wurde ich von manchen (vor allem Frauen) auch schon von vornherein aussortiert.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Echt, mich ärgern solche Klischees! Und was mich auch ärgert: dass manche solche "Zusammenhänge" diskutieren und dann gleichzeitig noch als "weltoffen" und "an tiefen Diskussionen interessiert" gelten möchten. Ha ha ha......
    Es ist einfach schwer zu erklären, vielleicht geht es auch weniger um Intelligenz als um gemeinsame Schnittmengen. als Studentin .z.B. hatte ich wenig mit Nichtstudenten zu tun und wenn doch stellte ich fest, das ich Gleichaltrige die eine Ausbildung machten in einer ganz anderen Welt leben als ich.
    Heute ist das wieder etwas anders.
    Ich als Sportmuffel war mal mit einem Fastleistungssportler zusammen , das ging auch nicht gut wegen zu geringer Schnittmenge.
    Ich bin Tipplegasthenikerin.

  6. Inaktiver User

    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    @lynxlynx

    klar - das gibt es (leider) alles.

    Traurig ist, wenn man tatsächlich "aussortiert" wird, BEVOR man sich persönlich bekannt gemacht hat.

    Ich geb mich auch nicht mit jedem Langweiler ab - aber ob/er sie einer ist, die Mühe mach ich mir schon selber, das rauszufinden.
    Und manche Bekanntschaft wäre nie zustande gekommen, hätte ich meine Vorurteile (ja, ich hab auch welche!) von vorn herein entscheiden lassen.

    Einzige Ausnahem: mit Vollblut-Networkern kann ich überhaupt nicht. Die haben das zum Teil schon im Blick, diese: "was bringt es mir jetzt, wenn ich mich mit dir unterhalte?" - g-r-u-s-e-l-i-g!

  7. User Info Menu

    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    laluna-x

    Ich wurde zu selbsständigem, reflektiertem Denken erzogen... Und wenn sich manchmal Schubladendenken auch bei mir breit macht, kann ich darüber " nachdenken " Finde ich empfehlenswert, BEVOR man Schubladen dicht macht...

    Erstaunlich, wie viele es davon gibt... Und noch erstaunlicher, in welchen man sich in verschiedenen Lebenslagen wiederfindet...

  8. Inaktiver User

    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    Zitat Zitat von Leandra Beitrag anzeigen
    Das ist ziemlich borniert gibt es aber andersrum auch.
    Ich habe einen Doktortitel in Ingienieurwissenschaften, da wurde ich von manchen (vor allem Frauen) auch schon von vornherein aussortiert.
    Echt? Schade!

    Es ist einfach schwer zu erklären, vielleicht geht es auch weniger um Intelligenz als um gemeinsame Schnittmengen. als Studentin .z.B. hatte ich wenig mit Nichtstudenten zu tun und wenn doch stellte ich fest, das ich Gleichaltrige die eine Ausbildung machten in einer ganz anderen Welt leben als ich.
    Heute ist das wieder etwas anders.
    Hm, das ist ein gutes Argument.

    Dass sehr unterschiedliche Interessen bei einem Paar natürlich nicht gerade gemeinschaftsfördernd sind - auch klar. Hat aber nicht zwingend mit einem akademischen Grad zu tun....

    Ich empfand die TE in ihren Ausführungen als ganz erfrischend und sehr offen, aber irgendwie auch so ein bischen.... naja, als wollte sie einfach mal "über ihren Schatten springen" und mal einen "Handwerker ausprobieren". Als wäre das was exotisches. Aber wie schon gesagt: ich bin da wohl gerade sehr empfindlich.

  9. Inaktiver User

    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    laluna-x

    Ich wurde zu selbsständigem, reflektiertem Denken erzogen... Und wenn sich manchmal Schubladendenken auch bei mir breit macht, kann ich darüber " nachdenken " Finde ich empfehlenswert, BEVOR man Schubladen dicht macht...

    Erstaunlich, wie viele es davon gibt... Und noch erstaunlicher, in welchen man sich in verschiedenen Lebenslagen wiederfindet...
    Allerdings!

    Genau genommen ist dies ein Strang, in welchem Schubladen teilweise sogar ausdrücklich verteidigt werden!

    Eher selten, sowas.

  10. User Info Menu

    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Trotzdem, ich bleibe dabei: Handwerker sind nicht per se ungebildet oder nicht fähig zu reflektieren etc.
    das ist richtig. solche handwerker sind dann aber auch mit ihrem "einfachen" job in aller regel nicht zufrieden, sondern wollen mehr erreichen, machen den meister, den techniker, oder manche machen auch ihr abi nach.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und dass Akademiker automatisch gebildet sind, hängt auch von der Definition für Bildung ab.
    naja, was heisst "definition". es gibt viele wissensbereiche, in denen man sich bilden kann. wer das als student nicht hinkriegt, kommt weder ins hauptstudium noch in die pruefungsphase.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn Akademiker an sich schon dies alles könnten, was man hier dem "gemeinen Handwerker" abspricht - dann müssten die Akademiker-Beziehungen ja belegbar ein Erfolgsmodell sein (weil ja alle so gut über alles reden können und so).

    Ist das so? Zahlen - irgendjemand?

    *ironiemodusaus*
    im schnitt verdient ein akademiker immer noch mehr als ein handwerker.

    http://asset1.stern.de/media/pdf/gehaltsliste_01.pdf

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