Die Akademiker, die ich kenne, liegen zum großen Teil deutlich darunter.
Und eine Menge Handwerker, die ich kenne, liegen deutlich darüber.
Die "soziologische" Oberschicht würde darüber nur lachen.
Wobei allerdings das Einkommen nicht reicht, um dort zugezählt zu werden.
Auch wer im Gotha steht, gehört nicht automatisch dazu.
Antworten
Ergebnis 371 bis 380 von 1378
-
20.06.2010, 09:52Inaktiver User
AW: Akademikerin und Handwerker ?
-
20.06.2010, 09:55
AW: Akademikerin und Handwerker ?
"Man weiß immer, dass man jemand ganz Besonderen gefunden hat, wenn man einfach mal für ’nen Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann."
(Mia Wallace)
-
20.06.2010, 09:57
-
20.06.2010, 10:05Inaktiver User
-
20.06.2010, 10:06Inaktiver User
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Es kann dazu beitragen sich zu entwickeln. Es geht eher um die Fähigkeit eines Menschen sich auch emotional weiterzuentwickeln, Interesse zu haben für Dinge, die er so noch nicht kennt, die Bereitschaft seinen Horizont zu erweitern, sowohl in gesellschaftlichen Dingen als auch in seinen emotionalen.
Es geht um einen inneren Antrieb nicht stehenzubleiben und dann kann es auch mit der Nachbarakademikerin was werden.
-
20.06.2010, 10:22
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Hier jagt aber auch ein Klischee das andere - man kann sogar Rammstein und hören und trotzdem gerne in die Oper oder ins Theater gehen.
Echt jetzt. Aber ich bin ja auch keine Akademikerin so mit FH-Abschluss.
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
-
20.06.2010, 10:34
-
20.06.2010, 10:51Inaktiver User
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Zitat von Tabetha

Otto Normalverbraucher kann eine Aufnahmegebühr von 3000-7000 EUR zahlen, eine jährliche Mitgliedsgebühr von 3000 EUR, seine Platzreife für 300 EUR, die Ausstattung für 200 EUR und die Monatsgebühr von 200 EUR? Wow. D. h. (niedrigste Zahl genommen) ca. 500 EUR monatlich (ohne die Aufnahmegebühr) - und ich lese hier von Otto Normalverbraucher, dass er sich keine Schuhe für 100 EUR leisten kann oder will???
Ich spreche von der Clubmitgliedschaft, die Driving-Range-Mitgliedschaft ist definitiv bezahlbar. Aber sicher nicht für einen, der keine 100 EUR für Schuhe hat.
Mein Beispiel ist Durchschnitt, auf dem platten Land weniger, in den tollen Clubs in HH oder sonstigen Städten weit darüber.
Die ohne Dr.-Titel überschlagen sich, mit ungeputzten Fenstern zu kokettieren und sich über andere lustig zu machen, die einen Dr.-Titel oder ein Studium haben. Ich sehe keine Studierte, die sich hier über Teilnehmerinnen lustig macht, die über eine geringere Schulbildung verfügen. Oder denen Weltfremdheit vorwerfen, weil sie gesellschaftliche Zusammenhänge nicht sehen wollen (und die Nachrichten wohl auch nicht verfolgen).
Wer ist Otto Normalverbraucher? Der, mit den durchschnittlichen Bedürfnissen - der durchschnittliche Verbraucher. Und ist in dessem Warenkorb tatsächlich ein Pferd und eine Mitgliedschaft im Golfclub?
Ganz ehrlich: Diesen Lebensstil pflegt kein mir bekannter Akademiker, ganz gleich ob Dipl., Dr., Priv-Doz oder Prof.
Und die Erkenntnis, dass der Durchschnittsverdiener (auch mit Hochschulabschluss) nicht ohne weiteres mehrere Tausender für die Mitgliedschaft im Golfclub lockermachen kann, ist erschreckend banal. Dafür brauche ich keine großangelegten soziologischen Studien zu bemühen.
(Noch viel weniger wird Otto Normalverdiener regelmäßig große Geldbeträge anzünden oder ins Spielcasino tragen.)
Warum dieses ängstliche Bemühen um soziale Abgrenzung? Ist bittere Armut ansteckend?
-
20.06.2010, 10:52Inaktiver User
-
20.06.2010, 11:26



Zitieren

