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15.06.2010, 13:25
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Geändert von marilyn-74 (15.06.2010 um 13:33 Uhr) Grund: Diskussionen über die Moderation bitte über PN.
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15.06.2010, 13:27
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Hallo
mein Freund ist Dozent im Gesundheitswesen (Abi + Ausbildung + Fortbildungen), ich bin Akademikerin. I
ch komme aber aus einer reiner Arbeiterfamilie.
Bei uns passt es perfekt, wir haben sehr viel voneinander gelernt (auch fachliches) und können auch gut miteinander arbeiten (Handwerkliche Dinge im Haus)
LG
Sonja
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15.06.2010, 13:28
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15.06.2010, 13:49
AW: Akademikerin und Handwerker ?
oh doch, es ist hochwichtig: je weniger man weiß, desto eher kann man sich für originell/ genial halten.
Lange Lernzeiten koennen gar hinderlich sein in zwischenmenschlichen Dingen, einfach weil selbstaendiges Denken und Handeln nicht zwangsweise vermittelt werden
wie kommst du denn auf das schmale brett?
was verstehst du unter "selbstständigem" denken? eines, das auf keinen fall methodisch und sich seiner theoretischen gründe bewusst sein darf?
was hat soziale kompetenz mit selbstständigem denken zu tun?oder sagen wir es neutraler: nicht jeder ist in zwischenmenschlichen Dingen hinsichtlich Partnerschaft talentiert, ganz gleich ob akademisiert oder nicht.
und überhaupt, was denn nun: ist langes lernen deiner auffassung nach hinderlich oder wirkungslos?
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15.06.2010, 14:19
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Ich glaube, wichtiger als der eigene berufliche Abschluss, ist die Frage, aus welchem familiären Umfeld man stammt. Die meisten von uns werden früher oder später auf die daheim vermittelten Werte zurück kommen.
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15.06.2010, 14:20
AW: Akademikerin und Handwerker ?
verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht. Ich sagte doch was ganz anderes aus. Eben dass sich bei der ausuebenden Kunst (z.B. studierter Buehnenkuenstler) und bei ausuebender Liebe (sprich Sex) die Schulbildung keine Rolle spielt.
Was soll bei Malern, Theaterkuenstlern, Saengern und bei Sexausuebenden denn konkret von der Schulbildung abhaengen. Das wurde aber sicherlich auch schon in diversen Straengen (bin ich nicht gut im Bett, warum habe ich keine Lust oder aehnlich lautende Straenge) sicher ausgiebig diskutiert fuer den der die verschiedenen Meinungen nachlesen moechte.
gilf
wie kommst du denn auf das schmale brett?

hab ich was falsches geschrieben? Ok, nehm alles wieder zurueck.
ich selbst denke recht simpel, mehr in Richtung ja oder nein und Du denkst mir zu kompliziert, da komme ich nicht mit was Du jetzt meinst.was verstehst du unter "selbstständigem" denken? eines, das auf keinen fall methodisch und sich seiner theoretischen gründe bewusst sein darf?
nicht soziale Kompetenz sondern konkret die Faehigkeit eine Beziehung zu fuehren sprach ich an.was hat soziale kompetenz mit selbstständigem denken zu tun?
Selbstaendiges Denken kann natuerlich ein hilfreicher Faktor sein. Genauso wie zu langes Studieren oder Aufenthalt im akademischen Umfeld eine Bremse sein kann im Einzelfall.
Und eigentlich: warum muss man so lange lernen. Sind die Inhalte denn so komplex dass man sich Jahre damit aufhalten sollte? Ist ein Mensch der immer geschult werden muss oder moechte auch so in Beziehungen? Kein schoener Gedanke, finde ich.
beides, je nach Persoenlichkeit kann es hilfreich sein oder eine Mogelpackung/nutzlos.und überhaupt, was denn nun: ist langes lernen deiner auffassung nach hinderlich oder wirkungslos?
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15.06.2010, 14:25Inaktiver User
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Prima Beitrag !
Genauso isses: früher haben Frauen höchstseltenst studiert, aber ein Akademiker war als gute Partie allemal gewünscht.
Ich denke mal, da waren die Ansprüche an eine Ehe andere: den Männern hat es meistens gereicht, wenn der Haushalt gut geführt und die Kinder gut erzogen wurden.
Für die "geistigen Gespräche" gabs dann die wöchentlichen Herrenrunden am Abend
. Oder die Mätresse
Den Frauen war es wichtig, materiell gut versorgt zu sein. Wozu selbst studieren, auf dem Standesamt zu promovieren ist einfacher als es selbst zu tun ...
Damals war die Ehe noch eine Lebensversicherung.
Es ist noch nicht sehr lange her, da wurden Akademikerinnen schräg angeschaut (ja, auch von Schwestern !
), sie seien egoistische Kühe, die kein Interesse hätten an einer eigenen Familie...... *soifz* is hoffentlich vorbei.....
Ich habe für mich bestimmte Ansprüche an einen Partner. Ich bilde mir ein, die auch selbst umgekehrt zu erfüllen: eine gewisse Bildung in verschiedenster Hinsicht (wer das bildungsbürgerlich nennen will, kann das tun, das ist mir wurscht), eine Auseinandersetzung mit Themen, die über das Nachplappern von Zeitungsschlagzeilen hinaus geht. Interessse an Zeitgeschehen und Kultur.
Im Studium habe ich gelernt, mich mit Themen auseinander zu setzen, das ging über Auswendiglernen weit hinaus.
Das möchte ich auch mit einem Partner täglich "leben". Das können nicht nur Akademiker, keine Frage.
Aber ich denke, die "Bedenken" der TE gehen genau in diese Richtung. Wenn einige meinen, dies pauschal mit Dünkelhaftigkeit oder mangelnder Wertschätzung anderer Menschen gleichzusetzen, dann haben die wohl nicht begriffen, worums da geht. Muss auch nicht sein, jeder hat den Partner, den er verdient und wünscht.
Gruß, ElliGeändert von Inaktiver User (15.06.2010 um 14:30 Uhr)
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15.06.2010, 14:35
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Der TE werden Dünkel, Arroganz und Vorurteile vorgeworfen. Dieselben, die dies als "Antwort" auf die erste, höfliche Frage der TE verstehen, konstruieren die absurdesten Verknüpfungen zwischen unsauberen Toiletten und Akademikern sowie zwischen "zu langer" Lernzeit und damit einhergehender mangelnder Beziehungsfähigkeit.
Meine Güte.
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15.06.2010, 14:39
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Und: ist es denn ein Unterschied, ob der Mann Akademiker ist oder die Frau? In der Familie meines Mannes haben alle drei Söhne studiert, aber keine der Schwiegertöchter. Wo ist das Problem?
ist das wirklich kein Problem ?
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15.06.2010, 14:47Inaktiver User
AW: Akademikerin und Handwerker ?


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