Man muss sich was zu sagen haben, dann finde ich es jedoch kein Problem. Langfristig muss sich sowieso eine ganze Reihe von Frauen diese Frage stellen, da es wohl mehr Akademikerinnen als Akademiker geben wird.
Und: ist es denn ein Unterschied, ob der Mann Akademiker ist oder die Frau? In der Familie meines Mannes haben alle drei Söhne studiert, aber keine der Schwiegertöchter. Wo ist das Problem?
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15.06.2010, 13:00Inaktiver User
AW: Akademikerin und Handwerker ?
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15.06.2010, 13:06
AW: Akademikerin und Handwerker ?
da gebe ich Dir Recht und hinzu kommen noch die Erfahrungen, die man (der eine mehr oder weniger) gemacht hat und projiziert das eventuell noch auf das neue KENNENLERNEN.
ABER
Warum jemanden mit alten Erfahrungen gedanklich belasten und nicht einfach mal unvoreingenommen in eine Kennenlernphase einsteigen.. warum soll ein NEUER für andere (Ex-Fehler) herhalten, den man gerade neu kennenlernt.. einfach zurücklehnen und schauen, wie sich das anfühlt, vor allem für einen SELBST... das ist doch das wichtigste... hat aber T&D damit selbst Probleme, werden diese womöglich noch grösser (ja, vielleicht auch nicht - wer weiss).
Aber so ein Gedanke kann hinderlich sein, im weiteren offenen kennenlernen, das schwebt im Hinterkopf so vor sich her und wahrscheinlich nimmt man Kleinigkeiten, die sie hört, sieht und fühlt anders wahr, als ohne diese Gedanken im Kopfkino.
Und natürlich siebt man im Kennenlernprozess aus, keine Frage, doch halte ich das hier im Thread geschilderte Szenario für übertriebenes Gedanken-Karussel...
oder anders gesehen, genau, weil sie sich JETZT SCHON diese Gedanken macht, sollte sie es doch besser bleiben lassen!
ist ja auch nur meine Meinung (eine von mehr als 80 Millionen allein in Deutschland)
PS übrigens meine Eltern, sie Biologin und Prof, mein Vater Fahrdienst/Hausmeister... waren immer verliebt, bis in den Tod meines Vaters... es gibt nichts, was es nichts gibt, wenn die Chemie stimmt
PSS meine Schwester, Rechtsanwältin und Ihr Mann Sachbearbeiter, alles top (noch!)
PSSS ich studiere noch, aber nur, weil ich dienstlich nicht vom Fleck (weiterbildungsmässig und nicht auf der Stelle im Kopf klebend) komme, daher tue ich etwas für mein Hirn. Ob ich dann die GF hier oder da werde, ist mir völlig schnuppe. Und sollte mein OdB mal Probleme damit haben, ist er selten dämlich.. ob Beziehungen daran zerbrechen, kann ich mir schon vorstellen, aber dann scheinen auch andere Aspekte in der Beziehung nicht zu stimmen.
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15.06.2010, 13:06Inaktiver User
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15.06.2010, 13:09
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Wie es im Fachjargon so schön heißt, orientieren sich Männer 'nach unten' und Frauen 'nach oben'. Und weil es schon immer so war, dass besser ausgebildete Männer Frauen mit weniger 'tollen' oder gar keinen Beruf hatten, stört es niemanden, viele finden das sogar 'normal' und 'richtig'.
Somit ist unsere Gesellschaft und das durchschnittliche Mitglied derselben, noch nicht so weit, dass auch andersherum zu akzeptieren.
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15.06.2010, 13:10Inaktiver User
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Leider, kann ich nicht verstehen wie man sich nur über seine Arbeit definieren kann.
Ich arbeite um zu leben...ich lebe nicht um zu arbeiten.
Zugegeben, man muss schon gemeinsames haben...und den Stoff um eine Unterhaltung führen zu können.
Mit Verlaub: finde ich die Notion einen Handwerker automatisch intellectually als inferior zu erklären, dämlich.
Viele bilden sich selbst weiter, bleiben nicht stehen...viele sind hungrig auf Wissen egal ob studiert oder nicht.
Ibeth
Ehrlich
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15.06.2010, 13:10
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15.06.2010, 13:10
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Es ist ja ohnehin nie ein Einzelkriterium, was eine Beziehung erfolgreich macht bzw. zum Scheitern verurteilt.
Es ist jedesmal eine völlig neue und individuelle Geschichte.
Und wenn man jetzt mal alle Extrembeispiele in beide Richtungen weglässt, dann sind die Unterschiede mal mehr oder weniger groß und werden von einzelnen Menschen unterschiedlich empfunden - sind aber ja nicht zwingend völlig dramtisch und unlebbar.
Ob das jetzt eine unterschiedliche Herkunft ist, ein unterschiedlicher Ausbildungsstand, Lebensrhythmus oder was der Geier ist, ist im Prinzip egal.
Jeder Mensch ist anders.
Jeder empfindet anders, jeder sucht etwas anderes.
Jeder hat andere Punkte, mit denen er besser oder schlechter umgehen kann oder will.
Der eine Mensch findet den einen Unterschied als erfrischend anders und belebend für die Beziehung respektive beruhigend und der nächste kann genau damit gar nicht, für den bildet sich da eine Kluft.
Generelle Rückschlüsse lassen sich daraus schlecht ziehen obwohl ich schon glaube, dass es eine Beziehung schon einfacher macht, wenn grundlegende Dinge ähnlich sind und man im gleichen Takt schwingt.
Einfacher heißt ja aber deswegen auch nicht zwingend besser bzw. dass es anders nicht klappen kann.
Ich denke, im Laufe des Kennenlernens merkt man das dann schon.
Und wenn man für jemanden brennt, dann brennt man eben solange man brennt.
Wenn der andere ZU anders ist, dann merkt man das doch recht schnell, dass es irgendwie nicht wirklich harmoniert.
Sicherlich ist auch die Ausbildung ein Indiz für den Menschen, der dahinter stecken KANN.
Ein Indiz. Kein Beweis.
Über Allgemeinbildung, Interessen, Weltoffenheit und Herzensbildung sagt das VIELLECHT etwas aus. Vielleicht aber auch nicht.
Ähnlich wie beim Kleidungsstil oder ähnlichem.
Und wenn sich etwas gut anfühlt, dann sollte man das genießen, solange es andauert.
Ob es andauert oder nicht kann eh keiner sagen.
Und wenn es statistisch und objektiv gesehen noch so gut passt...
LG
Hexl
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15.06.2010, 13:18Inaktiver User
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Ja, das meinte ich u. a. mit meinem obigen Beitrag.
Die Arbeit hat eben eine ganz andere Bedeutung. Sie ist nicht Arbeit im Sinne von Last und Mühe und Broterwerb, sondern häufig die Möglichkeit zur Interessenausübung und auch Selbstverwirklichung. Beruf als Berufung, so etwa.
Ich zitiere mal aus einem Posting in einem anderen Strang.
Das finde ich sehr treffend, es hat mich selbst und meine Arbeitsweise beschrieben. Und im Gegensatz zu anderen dort in diesem Thread fand ich es durchweg positiv.So weit ich das beurteilen kann, gibt es im akademischen Berufsleben nur eine work-life-integration, was bedeutet, dass man selbst für sich bestimmen muss, wo die Grenze ist und die Arbeit auf den nächsten Tag verschoben wird.
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15.06.2010, 13:19
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Schnarchstop, muss ich dir als langjährige aktive Userin wirklich erklären, dass Nickspekulationen hier nicht gerne gesehen werden? *seufz*
Geändert von marilyn-74 (15.06.2010 um 13:32 Uhr)
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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15.06.2010, 13:22Inaktiver User
AW: Akademikerin und Handwerker ?
Nein, ich habe nichts vermisst...was meine Mutter mir nicht geben konnte, habe ich von meinem Vater bekommen.
Ich habe meine Mutter so geliebt wie sie war...sie war, und ist immer noch mein Hero, sie hat zehn Kinder groß gezogen...und das mit Erfolg.
Meine Mutter war eine eigenständige Frau mit großem Selbstbewusstsein...gute Hausfrau, Köchin...und ihr Humor...oh wie ich diese Frau vermisse.
Ibeth



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