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    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    @ Iris
    Zitat Zitat von .Iris. Beitrag anzeigen
    Hallo Latona,

    danke für die Antwort, damit hat sich mein Bild von der Situation schon etwas verändert.

    Was du über dein Verhältnis zu deiner Familie schreibst, liest sich nicht schön. Ich hoffe du hast für dich einen guten Weg gefunden damit zurecht zu kommen!

    Gruß Iris
    Danke für Deinen freundlichen Beitrag. Ohne meine Psychoanalyse würde ich heute noch an den Folgen dieser Familiensituation und den Auswirkungen auf mein Selbstwertgefühl zu knabbern haben.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    @ Latona

    Wenn jemand nicht dazu fähig ist, alle seine Kinder lieb zu haben, ob sie nun hochintelligent oder nicht die hellste Kerze auf der Torte sind, dann hat dieser Mensch ein Problem... Und kein anderer sonst... Und wenn jemand so wenig emotionale Intelligenz besitzt ( und auch das rührt von irgend woher ) dann ist es vollkommen egal, ob es sich nun um einen Handwerker oder Akademiker handelt...

    Da sind wir dann alle wieder gleich

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    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    Zitat Zitat von Latona Beitrag anzeigen
    Ohne meine Psychoanalyse würde ich heute noch an den Folgen dieser Familiensituation und den Auswirkungen auf mein Selbstwertgefühl zu knabbern haben.
    Das freut mich wirklich!

    Ich denke, mit manchen "Wunden" muss man lernen zu leben! Heilen (im Sinne von: so gut wie ungeschehen machen) kann man einiges nicht. Gerade Anerkennung von den eigenen Eltern ist da so ein sensibles Thema!

    Um aber wieder auf das eigentliche Thema zu kommen:
    Vielleicht ist es ja auch so, dass sich einige Menschen durch deine Beiträge abgewertet und nicht anerkannt fühlten!
    Weil es sich eben teilweise schon wie ein pauschales Aburteilen liest.
    Und das kann verletzend sein und dadurch Widerstand erzeugen!

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    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    @Iris
    Zitat Zitat von .Iris. Beitrag anzeigen
    Um aber wieder auf das eigentliche Thema zu kommen:
    Vielleicht ist es ja auch so, dass sich einige Menschen durch deine Beiträge abgewertet und nicht anerkannt fühlten!
    Weil es sich eben teilweise schon wie ein pauschales Aburteilen liest.
    Und das kann verletzend sein und dadurch Widerstand erzeugen!
    Ja, so erkläre ich mir die heftigen Reaktionen hier zum Teil auch. Und weil die anderen nicht verstanden haben, wieso man auf geistige Übereinstimmung soviel Wert legen kann, die sog. Herz-Fraktion.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    Ich finde mich in Latonas Kindheitserinnrungen durchaus wieder. Allerfdings habe ich einen Mann geheiratet, der "ungebildeter" ist als ich. Er nimmt mich so an wie ich bin, gönnt mir meine geistigen Interessen, auch wenn er manche nicht teilt, gemeinsame verbindennde Interessen haben wir zusätzlich.

    Was nützt mir ein Mann, mit dem ich geistige Übereinstimmnung pflege, wenn ich mich nicht fallen lassen kann, wenn er keinen Humor hat etc. pp.

    So rum kann man es auch betrachten

    Grüße

    türkis

  6. Inaktiver User

    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    @ Latona,

    es ist nicht so leicht mit der Fähigkeit seine Kinder liebzuhaben, weder gleich noch immer noch aus anderen Gründen, sage ich mal grübelnd. Ohne, dass ich das vertiefen will.

    Ich weiß nicht, ob es mir in den Genen liegt. Ich muss immer mal wieder schwer darum arbeiten und ringen. Meinen Kindern geht es, glaube ich, auch manchmal so mit ihren Eltern.

    Ich denke, in der Kosten-Nutzen-Rechnung-Aufstellung der eigenen Kinderaufzucht ist einer der Nutzen, dass ich in Vielem meine eigenen Eltern besser verstehe - neige da allerdings sowieso nicht zu großer Kritik.

    Vielleicht kann Dir das auch ein bisschen helfen, Latona . Es ist nicht leicht ein richtiges und gutes Elter zu sein und überall lauern Fallen . Frau/man hat es auch nicht studiert , ist praktisch in jedem Stadium Anfänger ohne Ausbildung. Ich wundere mich manchmal, dass ich sie überhaupt (unter Beteiligung von Vater und Gesellschaft) großbekommen habe. Das sage ich, obwohl mich auf überdurchschnittlichem Niveau befindend, ganz ernst. Es ist nicht so, dass die Elternliebe den Eltern zufliegt wie die Bienen der Rosenblüte und erstere bleibt nur kurz.

    Einen Partner kann ich verlassen, wenn ich erkannt habe, dass wir geistig, seelisch oder körperlich nicht zusammenpassen und er kann mich verlassen. Da habe ich, bevor ich die Entscheidung traf, mit ihm eine Partnerschaft einzugehen, schon eine Auswahl unter vielen potenziellen Partnern getroffen gehabt. Es ist möglich mit einem eigenen Kind überhaupt nicht zusammenzupassen, trotz aller guter Vorsätze. Die Auswahl eines zu mir passenden Kindes hatte ich überhaupt nicht.

    Umgekehrt ist es möglich, ich denke, es passt mit meinem Kind im Großen und Ganzen und das Kind empfindet dies nicht und fühlt sich ungeliebt. Das Ganze dann über Jahrzehnte möglicherweise wechselnd.

    Es gibt Eltern, die die Fähigkeiten zu lieben nicht besitzen. Es gibt Kinder, die gleichfalls unfähig dazu sind. Vermute ich theoretisch.

    Annahme: Gehe ich davon aus, dass ich einen Partner nach sehr strengen Kriterien (Akademikerabschluss, beruflicher Erfolg ...) erstauswähle. Nun bekommen wir Kinder und eines von denen ist aus der unsrigen Art geschlagen. Packt vielleicht nur den Hauptschulabschluss um mal hier im Strangthema zu bleiben. Werde ich es lieben können? Oder umgekehrt: Mein Partner und ich haben Hauptschulabschluss. Das Kind macht sein Abitur und wird mir dadurch innerlich fremd. Zumal mir diese äußerlichen Kriterien so überaus wichtig gewesen sind, schon bei der Partnerwahl.

    In beiden Fällen hat mein Kind die mir wichtigen Partnerauswahlkriterien verlassen und damit meine Familienkriterien. Es ist aus meinem Kreis getreten, dessen Radius ich als meiner Liebe würdig festgelegt habe.


    Gerade liebe ich Sohn1 sehr, da heute Abend ein Teil der Wohnung samt dem großen Balkon mit lauter Blumentöpfen staubgesaugt war und er gerne mit mir das Essen zusammen machen wollte und mich überhaupt lieb angekuckt hat und mir gerade half in einen Audio-Beitrag von CNN meine Übersetzungslücken zu übersetzen. Es ging um das Colony Collapse Disorder von Bienen und und als eine der möglichen Ursachen die Wellenfrequenz der mobile phones. Dabei hatte er auch einen schwierigen Tag an der Uni (lernt praktisch Tag und Nacht) und ist jetzt zu seiner Freundin in den Garten gehopst.


    Allen einen schönen Abend noch und liebe Grüße herbstblatt2
    .
    Geändert von Inaktiver User (30.06.2010 um 20:51 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    @ herbstblatt

    Mir ging es nicht um einzelne Situationen, in denen man wahlweise seine Kinder/ Eltern "erwürgen" könnte...
    Oder das Eltern IMMER alles richtig machen müssten ( sind auch nur Menschen :-)

    Sondern um das grosse Ganze... Das man trotz allem, oder gerade deswegen, weiss, das einen die Eltern lieb haben...

    (Ja ja, liebe Eltern, wir hatten es auch nicht immer leicht miteinander)

  8. Inaktiver User

    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    Hab's schon verstanden, Lilith .

    Ich selbst finde das große Ganze ebenso schwer wie die einzelnen schwierigen Situationen.

    .
    Geändert von Inaktiver User (30.06.2010 um 19:18 Uhr)

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    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    Liebe Latona,

    Du schreibst, daß Deine Eltern Deine jüngere Schwester Dir vorgezogen haben, daß Du also als Kind und Jugendliche weniger Zuwendung und Wärme erlebt hast, als Du Dir gewünscht hast.

    Nun, als erwachsene Frau legst Du aber den Fokus, das Augenmerk bei Deiner Partnerwahl nicht darauf, wie sich ein Mann Dir gegenüber benimmt: Ob ein Mann liebevoll mit Dir umgeht, Dir Zuwendung gibt, Stabilität, Wärme, Liebe. Das Gefühl, angekommen zu sein, wertgeschätzt zu werden.

    Stattdessen hast Du als Hauptkriterium für Deinen zukünftigen Partner gewählt, daß er Akademiker sein muß. Denn damit, so denkst Du zumindest im Moment, würden alle Probleme, die Du vorher mit anderen Partnern hattest, gar nicht erst entstehen (wie damals das leidige Tenno-Diskussionsthema), oder sich wie von Zauberhand sofort selbstständig auflösen.

    Liebe Latona, ich bin mir sicher, das ist ein Trugschluß.

    An Deiner Stelle, gerade mit der Geschichte Deiner Herkunftsfamilie im Gepäck, würde ich mein Hauptaugenmerk auf was ganz anderes legen: Ich würde darauf achten, wie sich ein männlicher Interessent mir gegenüber benimmt. Ob er mir gegenüber freundlich und mir zugewandt ist. Ob er wirklich liebesfähig ist. Ob er mir das geben kann, was ich wirklich brauche: Wärme, Sicherheit und Liebe.

    Liebe Grüße
    Kyria

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    AW: Akademikerin und Handwerker ?

    @ Kyria

    Natürlich lege ich Wert auf ein liebevolles Verhalten!
    Einen kalten Akademiker, mit dem man nur diskutieren kann, will ich nicht als Partner, mit dem kann ich befreundet sein.

    Ich denke, es gibt auch noch ein paar Akademiker, die mich als Frau und Person lieben können. Das muss sich doch nicht gegenseitig ausschließen.


    @ herbstblatt

    Die fehlende Bildung mache ich meinen Eltern auch nicht zum Vorwurf, das wäre ja blöd.
    Aber ein bisschen mehr Gespür für Fairness hätte ich mir schon gewünscht, und ich denke, das kann man billigerweise auch von Eltern erwarten. Meine Mutter, die noch lebt, hat inzwischen zugegeben, dass es nicht richtig von ihnen beiden war, meine Schwester so zu bevorzugen.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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