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  1. User Info Menu

    AW: schmerzhafte Vollbremsungen

    @stecher: das klingt plausibel und wenn ich so drüber nachdenke, kann ich das bei meinem odb auch klar so sehen.

    gibt es etwas, was er machen kann für mich findet er das toll (wobei ich mir bei banalen dingen dann schon wieder unfähig vorkomme) und schlägt begeistert lösungsansätze vor.

    sage ich ihm, dass ich dies und das alleine erledigt habe, grummelt er nur, sofern es in einen bereich fällt, in dem er sich definitiv besser auskennt.

    ich denke aber, es kommt auch drauf an, ob jemand noch auf die klassische rollenverteilung gepolt ist (und damit meine ich auch nicht mann sucht hascherl) oder on man schon "moderner" erzogen ist.
    Nichts wahrhaft Gutes war jemals einfach

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    AW: schmerzhafte Vollbremsungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Dieses Urprogramm, dass der Mann der Macher ist und die Frau dann es nimmt und auf ihre Art zurückgibt ist halt in uns gespeichert.
    Durch die Emanzipation hat sich dieses Gefüge geändert und muss erst neu programmiert werden und das ist bei Jahrtausende alten Programmierungen nicht so schnell umzupolen!
    glaubst du frauen sind nicht verunsichert?!

    was macht man dann mit so einem mann, der beim tanken im auto sitzenbleibt und die frau machen lässt weil es ja ihr auto ist, oder in einem konservativem land im hotel sie per kreditkarte zahlen lässt, ihr zu verstehen gibt, dass auch wenn kinder kommen sie arbeiten gehen müsste. dann aber wiederum meint sie würde nicht gehorchen, sei zu widerspenstig, bräuchte einen starken mann.
    Geändert von ratloss (06.05.2010 um 14:50 Uhr)

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    AW: schmerzhafte Vollbremsungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Und das Fatale an so einer Dynamik ist folgende:
    Frau muss im Beruf und sonst ihren männlichen Teil der Seele bemühen.
    Zuhause möchte sie eigentlich als Frau wahrgenommen werden, der Mann sieht bzw. spürt aber die Frau nicht mehr unter dieser männlichen Schicht und dann polt er sich um um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Er kompensiert den männlichen Anteil mit seinem weiblichen Anteil.
    Na, da sachste was.

    Was soll Frau tun? An der Schraube nach "unten" drehen, damit Mann sich besser fühlt?

  4. Inaktiver User

    AW: schmerzhafte Vollbremsungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    An die TE und lara70,

    ich stelle Euch zwei mal bewusst eine provokante Frage:

    Braucht ihr eigentlich Männer?
    Wollt ihr wirklich einen Mann?


    Ich weiss dass sich alles wahrscheinlich grad aufbäumt in Euch und ihr Euch sagt, der stecher hat doch nen Knall. Selbstverständlich möchte ich einen Mann, Partner usw.

    Bitte da mal genau hinspüren...
    Ich antworte mal darauf und neee- da bäumt sich bei mir nix
    Ich würd auch nicht sagen- 'selbstverständlich' möchte ich einen Partner...da hab ich mir schon meine Gedanken gemacht.

    Aber genau das ist zb jetzt aktuell- und war es bei den vergangenen Geschichten der letzten Zeit so- das, was mit derzeit bitter aufstösst.
    Genau dann, wenn ich mal klar zeige: ich brauch dich jetzt mal..und wenn es nur für ne Kleinigkeit ist- kommt (gar) nix !
    Irgendwie komm ich mir vor wie ne schöne Projektionsfläche, die mal aus der dann doch Distanz angeschmachtet wird und in dem Rahmen darfs auch bleiben- aber bitte nicht mehr.Sowie ein Anspruch kommt- vorbei.
    Wie nen schöner Dekoartikel, der einigermassen schmückt, intelligent genug ist ( kann man sich gut unterhalten), gesellschaftlich vorzeigbar, schon einiges gemacht und erlebt hat und viele Interessen- gibts dann spannendes auszutauschen.
    Aber wehe es geht wirklich um mich- oder besser:das ist dann die Grenze, darum gehts dann eben nicht

    Wenn man sich entsprechende Exemplare raussucht- zB eben Männer, die gar nicht wirklich 'frei' sind- passts dann sozusagen


    Und doch- ich 'brauche' schon einen Mann für eine Partnerschafft..zum Teilen und teilhaben lassen an meinem/seinem Leben..und nicht nur an der Oberfläche .Bzw ist es das, was ich will.

    @ Dharma
    Ein Unterschied ist das aber schon

    Einen Mann brauchen und wollen - für alles was Spaß macht
    und einen Mann brauchen und wollen für eine Beziehung.

    Zum Poppen braucht keine Frau eine Beziehung.

    Und für eine Beziehung brauche ich den Mut und den Willen Nähe zuzulassen. Mich zu öffnen.

    Das alles muß ich aber nicht wenn ich mir einen Mann suche, den ich zwar will, aber nie bekommen werden.

    Sowas läuft im Unterbewußtsein ab und ist nicht mal absicht.
    Mir ist das allmählich schon bewusst.Glaub aber, das du schon richtig liegst.Weiss auch nicht, ob mir meine zwei 'prägensten' Beziehungen ( eine davon war sehr lang) und eine sehr heftig und kürzer immer noch so in der Quere liegen ( was ich nicht mehr glaube...denn da will ich schon lange nix mehr)...denn danach 'wollte' ich tatsächlich in Wirklichkeit lange keinen Mann mehr...weiss ich heute.Das hatte mich aus div.Gründen ausgenockt.

    Aber genau der Punkt ist es schon zumindest bei mir- 'brauchen' durft ich meine vergangenen Exemplare eher nicht...dann wars schnell vorbei.Und wann ich dann mal einen Mann wirklich 'brauche'- ausser zu sun& fun...mein Gott, das ist ja nicht immer gleich so, wenn ich jdm kennenlerne.Das ergibt sich ja im Laufe.
    Immerhin mach ich jetzt dann gleich die Biege...wenn sich das abzeichnet.Hätte ich aber lieber noch früher bemerkt...obwohl- vllt wollte ich es nicht sehen ? Denk da noch mal drüber nach.

    lara

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    AW: schmerzhafte Vollbremsungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Dieses Urprogramm, dass der Mann der Macher ist und die Frau dann es nimmt und auf ihre Art zurückgibt ist halt in uns gespeichert.
    Durch die Emanzipation hat sich dieses Gefüge geändert und muss erst neu programmiert werden und das ist bei Jahrtausende alten Programmierungen nicht so schnell umzupolen!
    Frauen scheinen ne Abkürzung gefunden zu haben.

  6. Inaktiver User

    AW: schmerzhafte Vollbremsungen

    Hallo Kete,

    Zitat Zitat von Kete Beitrag anzeigen
    Jemanden *zu brauchen* ist eine Kapitulation. Also jemand Speziellen, mein ich. Nicht für die Rolle als emanzipierte Frau, sondern fürs eigene Leben.
    Weder mag ich das Wort *brauchen* im Sinne von *als Gebrauchsgegenstand*, noch betrachte ich es als *Kapitulation*, wenn ich mir einen Mann an meiner Seite wünsche.

    Eher bin ich bedürftig im Sinne von, ich habe das Bedürnis, mein Leben mit einem Mann zu teilen, weil gemeinsames Erleben z.B. im Urlaub einfach schöner ist und Erotik und Sexualität auch ein Bedürfnis sind, das gestillt werden möchte.

    Viele Grüße
    Nikesha

  7. Inaktiver User

    AW: schmerzhafte Vollbremsungen

    Anmerkung zu meinen Posts:

    Das was ich beschrieben habe zu meinen Beobachtungen und aus vielen Gesprächen heraus, auch was in Büchern dazu geschrieben wurde und was sich dann wiederum im Verhalten bestätigt zeigt auch in der Beobachtung von mir selber, möchte ich nur als Information verstanden wissen.

    Der Punkt ist doch folgender, wir (Männer wie Frauen) schieben sich die Schuld immer gegenseitig hin und her.

    Selbstverständlich ist mir doch sehr bewusst, dass es vielen Frauen auch nicht gut geht mit dieser Situation.

    Ich möchte nur einen Anstoss geben hinter die Dinge zu schauen und nicht an der Oberfläche haften zu bleiben.

    - Frauen sind emanzipiert - Männer nicht, sogar stehengeblieben, fertig aus. -

    Das führt geradewegs wieder in einen Machtkampf.

    Ich versuche nur meine Beobachtung niederzuschreiben und möchte das nicht als Generalentschuldigung verstanden wissen sondern um eine Brücke zu bauen, damit sich Mann und Frau annähern können.

    Nachtrag:

    Und wenn ich die Lösung für dieses Dilemma hätte dann wäre ich schon Guru und ihr würdet mir zu Füssen liegen.

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    AW: schmerzhafte Vollbremsungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Kete,



    Weder mag ich das Wort *brauchen* im Sinne von *als Gebrauchsgegenstand*, noch betrachte ich es als *Kapitulation*, wenn ich mir einen Mann an meiner Seite wünsche.

    Eher bin ich bedürftig im Sinne von, ich habe das Bedürnis, mein Leben mit einem Mann zu teilen, weil gemeinsames Erleben z.B. im Urlaub einfach schöner ist und Erotik und Sexualität auch ein Bedürfnis sind, das gestillt werden möchte.

    Viele Grüße
    Nikesha
    Ich meinte *brauchen* im Sinne von *nicht ohne können*. Und deswegen Kapitulation (aufgegriffen von Stecher).

    Der Wunsch nach Beziehung ist völlig i.O. und es ist selbstverständlich auch völlig legitim Bedürfnisse zu haben und zu stillen.

    Nur wenn das Bedürfnis soo stark wird, dass es die Sicht auf die Realität überlagert, wirds eben kritisch. So in etwa definiere ich das.

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    AW: schmerzhafte Vollbremsungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wenn ich die Lösung für dieses Dilemma hätte dann wäre ich schon Guru und ihr würdet mir zu Füssen liegen.
    Da ist was dran.

  10. Inaktiver User

    AW: schmerzhafte Vollbremsungen

    Zitat Zitat von Kete Beitrag anzeigen
    Frauen scheinen ne Abkürzung gefunden zu haben.
    "scheinen"!

    Ob Abkürzungen, vor allem wenn nur ein Teil abgekürzt wurde immer so gut sind?

    @Nikesha
    Ich verwende das Wort "brauchen" mangels meiner rhetorischen Fähigkeiten hierfür ein besseres deutsches Wort parat zu haben.

    Ich meine es eher so: Eine Frau braucht einen Mann um schwanger zu werden und umgekehrt.

    *wobeiderbauchdesmannesnichtunbedingtdurcheinefrau verursachtwird*

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