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Thema: schmerzhafte Vollbremsungen
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06.05.2010, 13:11
AW: schmerzhafte Vollbremsungen
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06.05.2010, 13:17
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06.05.2010, 13:18Inaktiver User
AW: schmerzhafte Vollbremsungen
Das merkt frau eben nur dann wenn sie genau hinsieht.
Bei Dingen wie: wie geht er mit seiner Familie um, seinen Freunden, mit meiner Familie. Wie verhält er sich wenn es darum geht jemandem zu helfen. Oder auch mir beizustehen.
Wie kann er sich äußern: redet er über sich, seine Gefühle, über Probleme.
Und wie waren seine letzten Beziehung. Und ganz wichtig, wie ist das Verhältnis zu seinen Exen. Aus welchen Gründen gingen die Beziehungen auseinander.
Oder wie geht er mit Dingen um wie Heirat, Kinder und zusammen ziehen.
Sicher sein kann man sich nie - nichtmal nach 30 Jahren Ehe. Aber so ein wenig hinschauen kann man und daran schon eine Menge erkennen.
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06.05.2010, 13:19
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06.05.2010, 13:41
AW: schmerzhafte Vollbremsungen
Da wird man aber auch ganz durcheinander, bei so vielen Männern. *kicher*
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06.05.2010, 13:55Inaktiver User
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06.05.2010, 14:03Inaktiver User
AW: schmerzhafte Vollbremsungen
Ich nehme an es war eher süffisant gemeint aber Du sprichtst da was an was ich ausdrücken wollte:
"Wie dringend" darunter verstehe ich nicht eine notgeile Frau, die nur mal schnell was zum poppen bräuchte und sich dafür jemanden sucht.
Ich weiss ja im Moment auch noch nicht ob das, was ich hier schreibe in die richtige Richtung geht aber wenn ich 5 Männer hintereinander treffe, die nicht frei sind für eine Beziehung, im Endeffekt nicht wollen dann steckt für mich ein Muster dahinter.
Ich habe ja eher den Eindruck, dass es für eine emanzipierte Frau mitlerweile ein Novum ist zu sagen: Ja ich möchte einen Mann!
Ja ich bin bedürftig im Sinne einer Frau und brauche einen Mann.
Dieses "ich brauche" wird sofort als Kapitulation der eigenen Rolle als emanzipierte Frau empfunden. Ich, die so hart gekämpft hat, die braucht doch keinen Mann, ich doch nicht.
Und gleichzeitig schreit ihre weibliche Seele nach einem Mann, sie hält sich quasi künstlich zurück.
Manche verstecken sich hinter ihrer Karriere, andere betreiben excessiv Sport.
Ich stelle die Behauptung auf, dass das was die TE im Aussen (5 Männer mit den Gemeinsamkeiten nicht frei zu sein) erfahren hat auch ein Teil in ihr selber wiederspiegelt.
Makrokosmos = Mikrokosmos!
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06.05.2010, 14:12Inaktiver User
AW: schmerzhafte Vollbremsungen
Stecher ich glaube dein statement kann man auch rumdrehen, denn ich glaube der Mann (oje: an sich!)
müsste auch mal zugeben und zeigen können, dass er eine Frau will und auch das Bedürfnis danach hat so etwas zu hören, statt es hinter eine coolness zu verbergen, die aus weit hergebrachten Rollenspielen kommt.
In diesem Strang hier wollte sie die Männer näher kennenlernen, Nähe herstellen, was mitunter länger dauert. Das ist ein Bedürfnis, was eben nicht durch schnelle Partnerschaftsanträge kommt und vorschnelle Liebesbekundungen.
Diese Art von äußerer Sicherheit zieht eben nicht mehr...
das hat nichts damit zu tuen, dass Frau ihre Bedürfnisse verneint.

Farmelli
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06.05.2010, 14:28Inaktiver User
AW: schmerzhafte Vollbremsungen
Das nächste ist sehr schwarz weiss geschrieben aber die Dynamik ist vorhanden.
Weil ein Mann seine Liebe durch den Erfolg einer praktischen Tätigkeit zeigt!
Ich drücks mal platt aus. Ein Mann möchte seiner Frau einfach etwas bieten, er möchte ihr ein Haus hinstellen (respektive Mietwohnung suchen), das Geld verdienen.
Der Mann macht.
Deswegen lieben es ja Männer wenn etwas scheppert, raucht und Krach macht!
Das ist ein Dilemma weil das fast nicht mehr möglich ist. Zumindest nicht auf den klassischen Gebieten, da ihr Frauen da sehr aufgeholt habts.Woran macht ein Mann (ich weiß, den gibt es nicht) es fest, dass er nicht gebraucht wird?
Das läuft nicht bewusst ab aber der Mann spürt, dass seine bisherigen Fähigkeiten einer Frau seine Art der Liebe und Zuneigung zu geben mitlerweile versagen.
Und das Fatale an so einer Dynamik ist folgende:
Frau muss im Beruf und sonst ihren männlichen Teil der Seele bemühen.
Zuhause möchte sie eigentlich als Frau wahrgenommen werden, der Mann sieht bzw. spürt aber die Frau nicht mehr unter dieser männlichen Schicht und dann polt er sich um um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Er kompensiert den männlichen Anteil mit seinem weiblichen Anteil.
Und das ist auf Dauer für die Frau und den Mann ein Problem weil sie ihre ureigenste Rolle als Mann und Frau nicht mehr leben können.
(und bevor die Stimmen kommen: nein das hat nix mit der Mann sucht ein Hascherl zu tun)
Das können ganz banal wirkende Dinge sein:Was für eine Bestätigung sucht er denn? Womit bekommt er die?
Mann und Frau gehen auf eine Tür zu, Frau beschleunigt den Schritt und hält Mann die Türe auf, damit nimm sie ihm einen Erfolg!
Lässt sie ihn die Tür aufmachen hat er den Erfolg.
Oder noch ein anderes Beispiel wo das deutlich wird:
Obwohl wir alle emanzipiert sind möchte doch die Frau gern, dass der Mann den ersten Schritt macht (im allgemeinen gesprochen; Ausnahmen gibts auch)
Warum ist das so? Weil der Mann damit der Frau folgendes zeigt:
Ich bin mutig, ich strenge mich an, ich zeige Interesse, ich mache das auch dann wenn Du in Gefahr wärst etc.
Dieses Urprogramm, dass der Mann der Macher ist und die Frau dann es nimmt und auf ihre Art zurückgibt ist halt in uns gespeichert.
Durch die Emanzipation hat sich dieses Gefüge geändert und muss erst neu programmiert werden und das ist bei Jahrtausende alten Programmierungen nicht so schnell umzupolen!Geändert von Inaktiver User (06.05.2010 um 14:32 Uhr)
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06.05.2010, 14:32
AW: schmerzhafte Vollbremsungen
Trifft FAST meine Meinung.
Die eigene *Bedürftigkeit* nach Beziehung gibt den Takt vor. WEN Du triffst ergibt sich aus den jeweiligen Gegebenheiten, aber was Du draus machst, liegt in Deinen Möglichkeiten.
So gesehen, sicher eine Frage von Mustern.
Aber die Tatsache Leute zu treffen hat damit ja vorerst noch nicht so viel zu tun.
Viele Leute sind liiert und etliche davon sozusagen aufm Sprung. Und was liegt da näher, als sich einen Single zu krallen? Da reicht u.U. die Tatsache, Single zu sein, völlig aus.
Jemanden *zu brauchen* ist eine Kapitulation. Also jemand Speziellen, mein ich. Nicht für die Rolle als emanzipierte Frau, sondern fürs eigene Leben.



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