Alles gut, Stecherle, no offense meant!![]()
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Thema: Warum tut jemand so was?
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27.03.2010, 11:08Inaktiver User
AW: Warum tut jemand so was?
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27.03.2010, 11:13
AW: Warum tut jemand so was?
Hallo Faba,
ich bin gerade am christlich konservativen Elternhaus mit liebloser Erziehung hängen geblieben.
Der Typ war Deine erste Beziehung, sagtest Du.
Christliche Elternhäuser vermittlen meiner Erfahrung nach Frauen oft kein gesundes Selbstbewusstsein. Dafür ist das Schuldbewusstsein übersensibilisiert.
Hast Du Dich verantwortlich/schuldig gefühlt? Weil Du (wahlweise) zu wenig getan haben könntest, nicht genug auf den Typen eingegangen bist, nicht genug geleistet hast um eine normale Beziehung zu verdienen, Gott Dich gestraft hat, weil Du Deine Eltern verlassern hast?
Letzteres klingt sehr krass, kommt aber im konservativen Christenmilieu durchaus vor.
Derartige Erziehung prägt leider sehr nachhaltig, und kann einem lange das Leben vermiesen, ohne dass man es selbst bemerkt.
Alles Liebe
türkisblau
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28.03.2010, 18:40Inaktiver User
AW: Warum tut jemand so was?
Ich glaube, was die TE vielleicht weiterbringen könnte, wäre herauszufinden, weshalb gerade JETZT dieses alte Erlebnis so sehr hochgekommen ist, dass sie sogar meinte, einen Strang eröffnen zu müssen. (Um Missverständnissen vorzubeugen: Jeder darf und sollte einen Thread eröffnen können, wenn ihm das wichtig ist
) Was ist da gerade in ihrem heutigen Leben? Sieht sie da eine Parallele? Es muss nicht zwangsläufig etwas im Verhältnis zum Ehemann sein, es kann sich auch auf einer anderen Beziehungsebene etwas begeben, das sie triggert.
Schlaflos
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29.03.2010, 07:40Inaktiver User
AW: Warum tut jemand so was?
Es gibt solche Menschen, die "verbrannte Erde" hinterlassen müssen, um ein neues Feld zu bestellen.
Sie gehören zu den weniger sym- und em-pathischen Zeitgenossen, weil ihnen die Gefühle anderer, die sie verletzen, dabei ziemlich egal sind.
Die wichtigere Frage für dich sollte eigentlich sein: "Wie ginge ich heute mit solchen Demütigungen um?"
Habe ich mich in den letzten 14 Jahren weiterentwickelt, meine Unsicherheiten überwunden oder gäbe ich noch immer einem anderen Menschen die Macht, seine Komplexe an mir auszulassen?
Erfahrungen aus denen man lernt, können gar nicht so richtig schlecht sein


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