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    geschockt Bin ich zu schwierig ? Vom nachgeben und zurückstecken...

    Guten Morgen zusammen !

    Ich bin seit längerer Zeit stille Mitleserin und hab mich jetzt auch mal hier registriert, in der Hoffnung daß Ihr mir auch ohne Kristallkugel helfen könnt.

    Vor gut einem halben Jahr ging meine Beziehung in die Brüche. Grund: Er muß zu sich selber finden, könne jetzt keine Frau in seinem Leben gebrauchen, es hätte nix mit mir zu tun.
    (Typische Ausrede, denn er hatte kurze Zeit später wohl wieder zu sich gefunden !)
    Im nachhinein erfuhr ich, daß er sich getrennt hat weil ich zu rechthaberisch, besserwisserisch, und zu erhaben wäre. Freunde sagen, ich wäre ihm zu "stark"/"überlegen" gewesen. Mangelndes Selbstbewusstsein ?

    Zum Teil stimmt das rechthaberische auch. Allerdings würde ich das so extrem jetzt nicht sehen. Es ist richtig daß ich bei meiner Meinung bleibe wenn ich mir 100%ig sicher bin, das es stimmt. Also wenn z.B. eine Frage kommt im Allgemeinwissenbereich oder so.
    Ich bin nicht so, daß ich auf meine Meinung bestehe, wenn ich etwas nicht genau weiß oder beurteilen kann - dann sage ich eben, daß ich mir nicht sicher bin oder ähnliches.
    Lasse mich aber gerne auch eines besseren belehren, je nach Situation.
    Bei meinem jetzt Ex wars aber so, daß er anscheinend grundsätzlich gegen meine Meinung anging. Wir waren nie einer Meinung, das war zum Schluß schon ein richtiger Kampf.

    Niedergeschlagen erzählte ich das meiner Mutter, die mich wohl am besten einschätzen kann.
    Und sie meinte: Wenn man eine harmonsche Partnerschaft haben möchte, muß man sich zurücknehmen, auch wenn der Partner unrecht hat und man weiß daß man Recht hat.

    Also, diese Einschätzung meines Ex hat mich ganz schön verletzt. Sowas sagte mir vorher noch nie jemand. Ich muß allerdings zugeben, daß ich es bei ihm wohl irgendwann auch überreizt habe, da er ja grundsätzlich gegen meine Meinung/Einstellung war. Da ist das grüne Boot vor uns schon aus Prinzip gelb gewesen.
    Ich weiß nicht mal wie ich in diesen Strudel reinrutschen konnte.

    Momentan zweifel ich etwas mit mir und achte penibelst darauf was ich sage und ob meine Meinung wirklich richtig ist. Aber an meinem Allgemeinwissen oder eben bei Situationsbedingten Dingen hat sich da bei mir auch nicht viel geändert.

    Ist es wirklich so, daß man sich zurücknehmen sollte und dem Partner zugesteht er hätte Recht, auch wenns nicht so ist ? Des lieben Frieden willens ?

    Bin verwirrt...habe jetzt zweifel obs beim nächsten kennenlernen mit einem Mann hilfreich ist, sich besser zurück zu nehmen.
    Ich bin ziemlich eigenständig und weiß was ich will (eigentlich), sind diese Eigenschaften zu unfraulich ? Ich finde mit Überemanzipation hat das nichts zu tun, ich muß ja auch nicht alles alleine machen, lasse mir gerne helfen und die Tür darf Mann auch gerne aufhalten.

    Was meint ihr ?

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    AW: Bin ich zu schwierig ? Vom nachgeben und zurückstecken...

    Zitat Zitat von allenicksbesetzt Beitrag anzeigen
    Ist es wirklich so, daß man sich zurücknehmen sollte und dem Partner zugesteht er hätte Recht, auch wenns nicht so ist ? Des lieben Frieden willens ?


    Was meint ihr ?
    Nein, das würde ich als falsch und auch nicht authentisch erachten, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass du dich wohl dabei fühlen würdest.

    Ich machs so: Wenn ich mir SICHER bin, dass ich recht habe (bezüglich Allgemeinwissen oder ähnliches), und mein Partner hält eisern dagegen, dann wette ich drum. Ein Nachtessen nach Wahl oder den nächsten Kinobesuch, irgendsowas. Das ist meistens lustig, weil wir immer abwechselnd mal verlieren oder gewinnen, man kann auch mal daneben liegen.

    Ich glaube aber, dass dies bei euch gar nicht so der Punkt ist.

    Es kann gut sein, dass ihm deine Art nicht gefallen hat, dass er damit nicht klargekommen ist. Das muss ja nicht heissen, dass du grundsätzlich nicht kompatibel bist mit anderen Partnern. Aber ich würde vielleicht schon aufgreifen, dass du offenbar eine Art an dir hast, die anderen Menschen aufstossen kann. Manchmal gehts auch drum abzuwägen, ob man sich auf einen Kampf einlassen will oder ob man nicht mal Fünfe grade sein lassen kann.

    Es kommt nicht mal so drauf an, ob du das Rechthaberische so extrem siehst. Für ihn wars offenbar ein Grund, der zur Trennung führte. Manchmal passen zwei Menschen einfach nicht zusammen.

    Ich würde einfach authentisch bleiben und wenn dieser "rechthaberische" Zug an dir einfach Charaktersache ist, dann würde ich mir einen Mann suchen, der auch damit umgehen kann, anstatt dich künstlich zu verbiegen. Ich glaube nicht, dass diese Rechnung aufgehen würde.
    Life has no remote.
    Get up and change it yourself.

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    AW: Bin ich zu schwierig ? Vom nachgeben und zurückstecken...

    In meiner Vorstellung, und so lebe ich es auch, hat Rechthaberei in einer Beziehung und überhaupt im Kontakt mit Menschen, nichts zu suchen.

    Wenn, dann geht es ja darum Lösungen zu finden ( bspw. im Konflikt) und nicht darum heraus zu finden, wer nun recht hat. Das bringt nicht weiter und vertieft Gräben, denn es gibt keine objektive Wahrheit, die es zu finden gilt.

    Rechthaberei ist übrigens für mich kein Ausdruck von Selbstbewusstsein, sondern für Kleinlichkeit.

    Wenn ich meine ich habe im Bereich allgemeines Wissen recht, streite ich mit meinem Freund nicht darum, dass ich recht habe, sondern sage eher: " Wegen so einer Kleinigkeit müssen wir uns doch nicht zanken."

    Ja, ich würde mich da eher zurücknehmen um des Friedens willen, da es viel wichtigere Dinge gibt um darüber zu streiten. Darum zu streiten wer recht hat würde mir zu sehr meinen Alltag vergiften.

    Was Du beschreibst hört sich nach einem Machtkampf an. Ich wollte so eine Beziehung nicht haben und würde so etwas sehr schnell beenden.

  4. Inaktiver User

    AW: Bin ich zu schwierig ? Vom nachgeben und zurückstecken...

    liebe allenicksbsetzt,

    so wie es sich für mich anhört, hatte nur der herr etwas probleme damit und hat das wohl sehr extrem gesehen.
    über mangelndes selbstbewußtsein oder emanzipation können wir uns dumm und dämlich reden, ich glaube da hatten wir schon einmal einen strang.

    ich selber bin kein verfechter davon immer auf seine eigene meinung zu pochen. vielleicht wäre etwas zurückhaltung manchmal angebrachter und umgeht so manches problem. ob es dadurch harmonischer werden sollte laß ich mal im raume stehen. das muß jedes paar für sich selber herausfinden!

    sei einfach wie du bist, vielleicht hat es bei euch einfach nicht gepaßt.

    wie lange wart ihr denn zusammen und hattest du vorher schon längere beziehungen ??? mußten die männer da auch zu sich selber finden oder gab es andere trennungsgründe ?

    fragen über fragen!
    Geändert von Inaktiver User (03.03.2010 um 09:24 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Bin ich zu schwierig ? Vom nachgeben und zurückstecken...

    Zitat Zitat von Angiestone Beitrag anzeigen
    In meiner Vorstellung, und so lebe ich es auch, hat Rechthaberei in einer Beziehung und überhaupt im Kontakt mit Menschen, nichts zu suchen.

    Wenn, dann geht es ja darum Lösungen zu finden ( bspw. im Konflikt) und nicht darum heraus zu finden, wer nun recht hat. Das bringt nicht weiter und vertieft Gräben, denn es gibt keine objektive Wahrheit, die es zu finden gilt.

    Rechthaberei ist übrigens für mich kein Ausdruck von Selbstbewusstsein, sondern für Kleinlichkeit.

    Wenn ich meine ich habe im Bereich allgemeines Wissen recht, streite ich mit meinem Freund nicht darum, dass ich recht habe, sondern sage eher: " Wegen so einer Kleinigkeit müssen wir uns doch nicht zanken."

    Ja, ich würde mich da eher zurücknehmen um des Friedens willen, da es viel wichtigere Dinge gibt um darüber zu streiten. Darum zu streiten wer recht hat würde mir zu sehr meinen Alltag vergiften.

    Was Du beschreibst hört sich nach einem Machtkampf an. Ich wollte so eine Beziehung nicht haben und würde so etwas sehr schnell beenden.
    ja so sehe ich das auch.die beiden hatten einen rgelrechten machtkampf. wenn es da schon ums prinzip ging ob ein schiff grün oder gelb ist.
    man kann aus kleinigkeiten schnell was großes machen und dafür wäre mir mein alltag auch zu schade.
    hat wahrscheinlich einfach nciht gepaßt.

  6. Inaktiver User

    AW: Bin ich zu schwierig ? Vom nachgeben und zurückstecken...

    Ein Thema, über das ich auch schon oft nachgedacht habe.

    Die Gradwanderung zwischen angemessenem, selbstbewusstem Auftreten und Besserwisserei ist manchmal nicht leicht.
    Zitat Zitat von allenicksbesetzt Beitrag anzeigen
    Ist es wirklich so, daß man sich zurücknehmen sollte und dem Partner zugesteht er hätte Recht, auch wenns nicht so ist ? Des lieben Frieden willens ?
    Aus meiner Sicht ein ganz klares Nein!

    Um mal kurz von mir zu erzählen: es gibt Menschen, die gut mit meiner selbstbewussten Art umgehen können und sie gut finden, dann gibt es andere, die sich in die Ecke gedrängt fühlen und auf Abwehr gehen. Aus meiner Sicht verhalte ich mich nicht unterschiedlich.
    Das zeigt mir, dass es offenbar Menschen gibt, bei denen meine Art der Kommunikation passt und andere, die ich mit Vorsicht genießen sollte.
    Gerne wird dann mal die Meinung vertreten: Du, Pepina kannst ja gut "austeilen" (ich frage mich dann immer, wo ich "ausgeteilt" habe, das setzt eine mutwillige Verletzungsabsicht voraus), dann kann ich ja auch mal heftig zuschlagen!! Die augenscheinlich selbstwusste Art scheint für einige den Blick dafür zu verschleiern, dass dahinter ein sensibler und ebenso verletzbarer Mensch steckt, dem es fern liegt, sein Gegenüber anzugreifen und zu verletzen ...

    Ich an deiner Stelle würde wohl mal meine Freunde fragen, ob sie mich öfter als besserwisserisch oder herrisch empfinden.

    Selbstbewusstes, aber nicht starres Auftreten beurteile ich selber als positiv.



    Edit: Grundsätzlich können wir hier nicht beurteilen, ob du tatsächlich ein unangenehmes, ausgeprägt besserwisserisches Verhalten an den Tag legst, oder nicht. Dagegen spricht aus meiner Sicht aber die Tatsache, dass du das nun von deinem Exfreund zum ersten Mal gehört hast, wie du sagst.
    Aus meiner Erfahrung heraus wird dieser Vorwurf "Besserwisserei" gerne geäußert, wenn sich das Gegenüber aus welchen Gründen auch immer unterlegen, "schwächer" fühlt - das klassische Den-anderen-klein-machen, um sich selber zu stärken.
    Hier ist Vorsicht geboten und weist meiner Meinung nach darauf, dass es schlicht nicht passt!!
    Geändert von Inaktiver User (03.03.2010 um 09:32 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Bin ich zu schwierig ? Vom nachgeben und zurückstecken...

    Zitat Zitat von allenicksbesetzt Beitrag anzeigen
    Ich bin seit längerer Zeit stille Mitleserin und hab mich jetzt auch mal hier registriert, in der Hoffnung daß Ihr mir auch ohne Kristallkugel helfen könnt.
    *Insider*
    Dharma wir sind raus*

    Im nachhinein erfuhr ich, daß er sich getrennt hat weil ich zu rechthaberisch, besserwisserisch, und zu erhaben wäre. Freunde sagen, ich wäre ihm zu "stark"/"überlegen" gewesen. Mangelndes Selbstbewusstsein ?
    Bei mir ist bei Deinem Posting so etwas hochgekommen wie Machtkampf des Machtkampfes wegen.
    Es gibt einen Unterschied, wie man recht bekommt oder bei seiner Meinung bleibt.

    Irgendwie habe ich den Verdacht, dass es bei Euch nicht um Recht haben in verschiedenen Wissensgebieten geht sondern dass ihr einen Konflikt hattet, der sich dann so geäussert hat.

    Jeder musste dem anderen beweisen wie toll und stark er ist!

    Ich denke mangelndes Selbstwertgefühl und -bewusstsein spielen bei Euch beiden eine Rolle (auch wenn das jetzt Kristallkugellesen par excellence ist)


    Momentan zweifel ich etwas mit mir und achte penibelst darauf was ich sage und ob meine Meinung wirklich richtig ist. Aber an meinem Allgemeinwissen oder eben bei Situationsbedingten Dingen hat sich da bei mir auch nicht viel geändert.
    Passiert Dir das nur bei diesem Partner oder haben auch andere schon mal ähnliches zu Dir gesagt oder sich abgewendet?

    Ist es wirklich so, daß man sich zurücknehmen sollte und dem Partner zugesteht er hätte Recht, auch wenns nicht so ist ? Des lieben Frieden willens ?
    Nein das muss man nicht! Aber man kann eine Meinung auch stehen lassen ohne es in einen Wettkampf ausarten zu lassen!

    Bin verwirrt...habe jetzt zweifel obs beim nächsten kennenlernen mit einem Mann hilfreich ist, sich besser zurück zu nehmen.
    Der Ansatz wäre zu kucken warum diese Situationen aufgetaucht sind, was die eigentliche Motivation hinter dem Recht haben zu bedeuten hat.

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    AW: Bin ich zu schwierig ? Vom nachgeben und zurückstecken...

    Hallo!

    Ich habe mich nach längerem Mitlesen jetzt auch mal registriert, weil mir dieses Thema so schmerzlich bekannt vorkommt und für mich momentan auch sehr aktuell ist.

    Ich finde, man sollte sich nicht einfach verbiegen, da wird man bestimmt nicht glücklich mit. Aber ich muss aus heutiger Sicht zähneknirschend zugeben, dass vor allem "Frau" dazu tendiert, aus jeder Mücke einen Brontosaurus zu machen und schnell rumzuzicken. Viele von euch werden jetzt vielleicht ohne weiteres Nachdenken dies als Unsinn abtun, aber zumindest für mich kann ich sagen: Ich mache es meinem Partner manchmal (und definitiv zu oft) schwerer, als fair wäre. Ich habe lange gebraucht, um einzusehen, dass ich in dieser Hinsicht wohl leider ein Extremfall bin. Wenn er dann auf einen bissigen Spruch erstmal nichts erwiderte, war ich oft enttäuscht, dachte bei mir, er könne auch ruhig mal ein bisschen schlagfertiger sein. Doch heute glaube ich zu wissen, dass er einfach Angst hat, mich noch weiter zu reizen und letztlich zu kränken. Ich gestehe, oftmals wäre mir wohl egal gewesen, was er gesagt hätte, irgendeine spöttische Antwort wäre mir definitiv rausgerutscht. Die meisten Streits habe ich angefangen und ihm keine Möglichkeit gegeben, da wieder rauszukommen.

    Es ist nicht so, dass ich mich mit ihm zoffen wollen würde. Mich nehmen die Streitereien auch immer sehr mit. Aber ich kann manchmal einfach nicht anders, selbst jetzt noch nicht, wo ich mich selbst als Streithenne erkannt habe. Wenn ich ehrlich bin: An seiner Stelle hätte ich mich wohl schon längst verlassen. Er weiß, dass ich es nicht immer leicht hatte, er weiß, ich bin problematisch. Ich wünschte, ich hätte Kraft und Demut, ihm einfach mal dafür zu danken, dass er mir trotzdem beisteht, obwohl ich es ihm so schwer mache. Mein Wunsch an alle, die sich vielleicht hiermit doch identifizieren konnten: Tut es. Ich schaffe es vielleicht auch irgendwann einmal.


    Oft sehe ich das auch bei anderen Paaren. Da denkt man sich, der Kerl stehe einfach unter der Fuchtel seiner Freundin, aber in Wahrheit strahlt er einfach nur Sorge um ihr emotionales Kartenhaus aus. Und die Freundin merkt es oft garnicht. Wenn ich mal von mir auf andere schließen darf: Vielleicht merkt sie es nicht, weil sie sich ihre eigene Schwäche nicht so recht eingestehen kann? Die Erkenntnis, dass ich Schuld bin, dass es bei uns jetzt schon seit Monaten schlecht läuft, kam aus meinem Antrieb. Er hat mir nie wirklich die Schuld gegeben, obwohl ich glaub, dass er manchmal kurz davor war, wenn ich ihn besonders enttäuscht haben muss. Diese Erkenntnis war eine bittere Pille für mich. Ich dachte, meine Fehler zu kennen, dennoch habe ich mich nach außen immer als perfekt gegeben, bloß keine Schwäche zeigen, immer die Beste sein. Daher kam es, dass ich meine eigene Schuld auch vor meinem Partner immer verleugnet habe. Wenn ich bei anderen keine Schuld finden konnte, dann war es eben "Zufall", "Schicksal" oder (vor allem in der Beziehung) "es hat halt nicht gepasst". Die furchtbare Konsequenz: Wenn ich so recht darüber nachdenke, habe ich mich kein einziges mal wirklich bei ihm entschuldigt, selbst dann nicht, wenn der Fehler völlig offensichtlich bei mir lag. Jetzt, wo ich das hier so runterschreibe und euch zu erklären versuche, wird mir erst so richtig klar, wie sehr er darunter gelitten haben muss.

    Noch vor einigen Tagen war ich mir sicher, die längste Zeit mit meinem Partner zusammengewesen zu sein, obwohl wir beide eigentlich garnicht wollen, dass es endet. Nach vielem Nachdenken habe ich für mich beschlossen, mir eine weitere Chance zu geben. Er wird sie mir geben, das weiß ich, seine Gefühle für mich standen nie in Zweifel. Ich glaube, auch wenn es momentan schlecht steht, stünde es mit jedem anderen Partner noch schlechter bzw. wäre schon längst vorbei. Ich hoffe, das zu schaffen. Ich will es schaffen.

    Danke fürs Lesen.

  9. Inaktiver User

    AW: Bin ich zu schwierig ? Vom nachgeben und zurückstecken...

    @ Marie - ein sehr offener und ehrlicher Beitrag! Danke dafür, dass du uns Einblick gewährst!
    Euch zweien wünsche ich alles Gute! Vielleicht solltest du diesen Beitrag einmal deinem Freund zeigen?

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    AW: Bin ich zu schwierig ? Vom nachgeben und zurückstecken...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Um mal kurz von mir zu erzählen: es gibt Menschen, die gut mit meiner selbstbewussten Art umgehen können und sie gut finden, dann gibt es andere, die sich in die Ecke gedrängt fühlen und auf Abwehr gehen. Aus meiner Sicht verhalte ich mich nicht unterschiedlich.
    Das zeigt mir, dass es offenbar Menschen gibt, bei denen meine Art der Kommunikation passt und andere, die ich mit Vorsicht genießen sollte.
    Gerne wird dann mal die Meinung vertreten: Du, Pepina kannst ja gut "austeilen" (ich frage mich dann immer, wo ich "ausgeteilt" habe, das setzt eine mutwillige Verletzungsabsicht voraus), dann kann ich ja auch mal heftig zuschlagen!! Die augenscheinlich selbstwusste Art scheint für einige den Blick dafür zu verschleiern, dass dahinter ein sensibler und ebenso verletzbarer Mensch steckt, dem es fern liegt, sein Gegenüber anzugreifen und zu verletzen ...
    Aus purem Interesse: Welche Art, mit deinem Selbstbewusstsein umzugehen, empfindest du als "gut" oder "richtig"? Generelle Zustimmung? Mit eigener Meinung dagegenhalten? Ignorieren?

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