Ein liebes Hallo an alle,
bin mir nicht sicher, ob mein Thema hier her gehört, aber ich denke schon. Wer von euch Single und evtl. zwischen Mitte Dreißig und Mitte vierzig ist, wie handhabt ihr es mit der Partnersuche? Ich meine jetzt abseits von Online-Singlebörsen, die ja auch nicht so das Wahre sind, wie man hier liest. Geht ihr die Partnersuche "gezielt" an oder wartet ihr auf dem Zufall (im realen Leben)? Wir hatten im Single-Freundinnenkreis die Disukssion, viele meinten, man kann schon dort gezielt suchen, wo evtl. interessante Männer sind (Sport-Vereine, Feste, Clubs usw.) Man sagt aber andererseits, dass man alles auf sich zukommen lassen sollte, denn wer sucht, findet NICHT. Andererseits kann es vielleicht auch passieren, wenn man gar nichts macht, dass auch gar nichts passiert...? (Kennen lernen an Tankstelle und Supermarkt passiert a nun wirklich selten). Ich selbst bin weder in Tanz- noch in Sportclubs, hätte irgendwie auch ein komisches Gefühl, mich dort nur wegen der "Partnersuche" dort anzumelden, allerdings: so absolut abwegig sind diese Gedanken auch nicht... Deshalb mal die Frage hier im Forum, wie ihr es so macht und welche Erfahrungen ihr habt? Funktioniert es mit "Strategie" zu suchen oder ist das wirklich alles zu gestelzt? Und - by the way - : hat vielleicht jemand doch einfach mal so an der Kasse wen kennen gelernt??? Lieben Gruß, waterwoman
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07.02.2010, 22:05
Single-Leben: abwarten oder "Strategie" für Partnersuche?
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07.02.2010, 22:15Inaktiver User
AW: Single-Leben: abwarten oder "Strategie" für Partnersuche?
Ich war auf der Autobahn unterwegs, war allein unterwegs und mich mit einem Mann, ebenfalls allein unterwegs, ein bisschen duelliert, am nächsten Tag als ich zu meinem Auto ging hatte ich nen Zettel mit seiner Nummer und einer netten Nachricht an der Windschutzscheibe

Leider war ich zu der Zeit in festen Händen, somit musste ich ihm eine Absage erteilen, aber nur ein Beispiel für kuriose Begebenheiten, die voller Überraschungen stecken können...
Ansonsten suche ich momentan gar nicht, im Gegenteil, bin recht zufrieden mit meiner Situation...
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07.02.2010, 22:22Inaktiver User
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07.02.2010, 22:25Inaktiver User
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08.02.2010, 07:52
AW: Single-Leben: abwarten oder "Strategie" für Partnersuche?
Hmm diese Frage stelle ich mir seit ich jetzt schon länger Single bin auch öfter.. Also ich gehe viel aus zur Zeit in Clubs, Discos auf Konzerte, kennengelernt habe ich da noch keinen, bzw. keinen der nicht nur auf das eine aus war. Am ehesten glaube ich doch noch das man über Freunde von Freunden von Freunden jemanden kennenlernt
war bislang immer so bei mir. Wobei wenn ich es mir recht überlege, derzeit wäre da niemand der mich interessiert und meine Freunde kenne ich schon alle sehr lange, die müssten dann jetzt schon den verstecken Cousain 7. Grades aus dem Hut zaubern
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Von nem schönen Teller wird man auch nicht satter!!!!
Liebe ist nix für Feiglinge!!!
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08.02.2010, 08:29
AW: Single-Leben: abwarten oder "Strategie" für Partnersuche?
ich denke, es sollte ein gesundes mittelmaß sein. "abwarten" sollte nicht heißen, auf dem sofa hocken und nur zu geburtstagsfeiern im engsten familien- und freundeskreis gehen. "strategie" heißt ja meist anzeigen oder SB - beides ist für viele menschen krampf und bringt mehr frust als erfolg (wobei es auch leute gibt, die das gegenteil erleben).
ich bin 46 und seit mehr als 5 jahren solo, von ein paar affären abgesehen, die von anfang an nichts anderes waren und sein sollten. ich habe in der zeit aktiv versucht, meinen alten freundeskreis zu pflegen, neue freunde zu finden und hobbys auszubauen und neu anzufangen, außerdem ein neues ehrenamtliches engagement. das alles hab ich weniger unter dem aspekt partnersuche gemacht - auch wenn ich immer ein auge offen gehalten habe - als für mich selbst, für eine aktive lebensgestaltung.
das ernüchternde fazit: potenzielle partner habe ich dabei nicht kennen gelernt (auch nicht an der tankstelle oder bei aldi an der kasse). die meisten männer in dem alter sind halt vergeben, die ungebundenen passen häufig nicht, und selbst wenn, heißt das ja nicht, dass sie an mir interessiert sind.
eine zeitlang habe ich auch SB's ausprobiert, aber das war's einfach nicht (für mich). habe auch mal anzeigen geschaltet in einer hobby-zeitschrift, was zu ein paar netten kontakten geführt hat, aber nicht zu einer partnerschaft. das lag nicht unbedingt an den männern, aber ich habe mich einfach nicht verliebt. natürlich waren auch ein paar spinner dabei und welche, die eigentlich gebunden waren. mir ist das mittlerweile zu mühsam herauszufinden.
da hab ich mich also ganz gut damit arrangiert allein zu sein (nun bin ich aber auch nicht so der symbiotische typ, also ist das für mich nichts schlimmes), da kommt die "rettung" aus ganz anderer richtung: aus meiner letzten unverbindlichen affäre (klare absprache, keine ansprüche... blablabla) wird gerade was richtiges.
du siehst also, eine antwort auf deine frage: abwarten oder strategie? gibt es so ganz klar nicht. mein tipp: offen sein, aktiv sein, aber eben in erster linie für sich selbst, nicht als "strategie". wenn jemand natürlich so schnell wie möglich wieder eine partnerschaft will, kommt er um die strategie (anzeigen, SB, kommerzielle single-partys) nicht herum. das ist dann aber auch richtig arbeit, kostet zeit und geld und ist meist wenig vergnüglich.
es hilft aber sich klar zu machen, dass in diesem alter die partnersuche nicht leicht ist, und dass es kein persönliches versagen ist, wenn es auch über einen längeren zeitraum nicht klappt.
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08.02.2010, 11:21
AW: Single-Leben: abwarten oder "Strategie" für Partnersuche?
Hallo an alle!
Ja, ich denke auch,die Mischung machts...."Real Life" und auf der freien Wildbahn aktiv. Obwohl auch ich gern allein sein kann und meine Uhr nicht wirklich ticken höre (ich bin 37 geworden, aber Kinder sind für mich kein "Muss"), so gibt es doch Momente, wo ich denke, "Mensch, ob sich denn noch einer findet...". Na ja, in erster Linie was für sich selbst zu tun, ist wohl das Allerbeste. Ich finde auch, dass gerade das Suchen in Anzeigen und Singlebörsen wirklich Arbeit und oft auch Krampf ist. Allein das Beantworten der Mails, dass "Aussieben", das telefonieren und die Treffen...Bei 99 Prozent dieser Dates merkt man ja schon in dem Moment, wo man "ihn" sieht, dass es nicht passt. Da ist das wahre Leben einfacher: man entdeckt jemanden, findet ihn gut oder auch nicht. Schade nur, dass sich entsprechende Situationen so gut wie nie ergeben. Mein Freundeskreis besteht aus Paaren und Singles, mehr aus Singles eigentlich, aber es werden kaum Feste oder so gefeiert, so daß es fast ausgeschlossen ist, über diese Freunde jemanden kennen zu lernen. Na ja, vielleicht hat ja der diesjährige Horror-Winter bald ein Ende und man kann mal so Aktivitäten wie Schnupper-Tennis, Schnupper-Tanzkurs oder Schnupper-Golf in Angriff nehmen....LG Waterwoman
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08.02.2010, 11:36Inaktiver User
AW: Single-Leben: abwarten oder "Strategie" für Partnersuche?
Im RL treibt man sich doch meistens mit seinen Freunden an häufig den selben Plätzen herum, mir wäre das zu viel Zufall gewesen.
Ich wusste genau, was ich wollte: Einen gefühlvollen Mann, der keine ONS sucht, sondern eine langfristige Beziehung. Und den habe ich über die Internetseite meiner Stadt gefunden. Er war einer der wenigen, der eine Din-A4-Seite geschrieben hat über das, was er möchte und was er mag. Das hat etwas in mir angerührt. Die meisten Männer schreiben entweder Zweizeiler oder versuchen über "Mein Haus, mein Auto, mein Pferd" etwas darzustellen, was mir nicht wichtig ist.
Wir sind jetzt knapp 9 Monate zusammen und werden in Kürze zusammenziehen.
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14.02.2010, 20:42
AW: Single-Leben: abwarten oder "Strategie" für Partnersuche?
Liebe Waterwoman,
ich bin auch gerade Single und neben der Suche nach "Kennenlern-Gelegenheiten" versuche ich auch, ein wenig an meiner Ausstrahlung zu arbeiten.
Wenn du noch Paare unter deinen Freunden und guten Bekannten hast, würde ich mir die mal genauer anschauen: Welche Frauen leben deiner Meinung nach in einer guten, erfüllenden Beziehung? Was könnten sie gemeinsam haben?
Bei mir gibt es zwei solche Frauen, die sich untereinander gar nicht kennen, aber folgendes gemeinsam haben:
Generell positive, freundliche Einstellung anderen Menschen gegenüber und Interesse an anderen - und das ohne Berechnung (im Sinne von: Nützt mir der Kontakt was? Ist das ein potenzieller Partner? Wie kann ich ihn beeindrucken?)
Trotz dieser netten Art können sich diese Frauen aber ganz klar von Menschen abgrenzen, die sie ohne Respekt behandeln, die ihnen auf die Nerven gehen oder die ihnen nicht viel bedeuten (also: keine Kontakte um jeden Preis, je mehr, desto besser).
Ich denke, das sind gute Voraussetzungen, um in allen möglichen Situationen Kontakt zu Männern aufzubauen, und wenn es nur ist, dass man jemanden, der einem gefällt, freundlich anlächelt, ohne Angst, sich was zu vergeben, den "Falschen" zu ermuntern...
Viel Erfolg wünscht
Nereide


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