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  1. Inaktiver User

    AW: Hilfe! Angst vor Nähe, Verliebtheit lähmt mich!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dieser Satz ist ungefähr so sinnvoll, wie der Satz: "Nahrung aufzunehmen (Nahrungsmittel in sich reinzulassen), bedeutet vergiftbar zu werden und auch zu sein".

    Was macht eine solche Haltung mit dem Genuss beim Essen?
    Sinnvoll?

    Sinn hat er schon, alleine schon, dass ein Gedankengang entsteht, der wiederum verbindet.

    Um bei Deinem Beispiel zu bleiben:

    Es macht zumindest Sinn sich auszusuchen welche Nahrungsmittel man isst und in sich aufnimmt.
    Und zwar individuell diejenigen, die dem eigenen Stoffwechsel am besten tun.

    Und bei der Nähe muss man auch schauen, was und wen lasse ich in mich rein.
    Dass dies ein Balanceakt ist wieweit man sich einem Menschen öffnet dürfte klar sein.

    Die einen tragen ihr Herz auf der Zunge, die anderen leben wie ein Zombie hinter ihren Schutzmauern.
    Die Mitte zu finden die Aufgabe ist. Im Fluss zu bleiben mit sich und seinen Gefühlen.
    Und auch zu akzeptieren, dass man eben verletzbar ist.

    Den Genuss, den Du ansprichst kann sich dann einstellen wenn Du in der Lage bist für Dich zu sehen wo Du stehst.

    Befindest Du Dich an den Extrempolen wirst Du keinen Genuss erleben, weder beim Essen (einseitig, monoton vs. Völlerei) wie auch in Beziehungen (Schutz vs völlige Offenheit)

    Ich kann für mich in dem Satz sehr viel Sinn erkennen weil er mich inspiriert darüber nachzudenken und mir einen Moment vergegenwärtigt meine Mitte zu suchen und zu finden.

    Ein schönes Wochenende

  2. Inaktiver User

    AW: Hilfe! Angst vor Nähe, Verliebtheit lähmt mich!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es macht zumindest Sinn sich auszusuchen welche Nahrungsmittel man isst und in sich aufnimmt.Und zwar individuell diejenigen, die dem eigenen Stoffwechsel am besten tun.
    Oh, ja. Völlig d'accord von meiner Seite. Da sollte man schon genau gucken - und von dem ganzen Gepanche mit Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen, umgestherten Fetten in den ganzen Fertigwaren kriegen viele Allergien, Störungen des Stoffwechsels und noch ganz andere unschöne Dinge. Wieder andere scheinen da eher unempfindlich zu sein.

    Also: der Satz würde tragen, wenn er denn gelautet hätte: Man möge genau hinschauen, wen man an sich heranlässt. Sonst drohen emotionale Befindlichkeitsbeeinträchtigungen.

    Nur: So lautete der Satz nicht. Ich zitiere noch einmal:
    Jemanden an sich ranzulassen, bedeutet verletzbar zu werden und auch zu sein.
    Also: Jegliche Person, die ich an mich heranlasse, macht mich verletztbar.

    Das halte ich - mit Verlaub - für ein neurotische Programm.

    Du verstehst den Unterschied, nehme ich an?

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    AW: Hilfe! Angst vor Nähe, Verliebtheit lähmt mich!

    Jemanden an sich ranzulassen, bedeutet verletzbar zu werden und auch zu sein. Man hat das Gefühl, dass man schutzlos dasteht.

    Deine flucht vor Nähe zeigt eher, dass du dir einen Panzer aufgebaut hast, der schwer zu öffnen und abzulegen ist. Der Panzer macht auf Dauer unbeweglich und wirkt wie eine Last. Der Panzer verhindert, dass ein anderer Mensch zu nah einen herantritt, sei es durch Worte und auch nur ein Gefühl im positiven wie im negativen Sinne.

    Deine Verliebtheit zeigt dir nur deinen eigenen Panzer und den kannst nur du runterpellen, abstreifen und runternehmen. Man steht dann zwar nackig da, ist aber offen für eine andere Welt. Für eine Welt mit Gefühl, Mitgefühl, Freude und vielem mehr.
    was aber, wenn man einfach panische verlassenheitsangst kriegt, wenn der panzer risse kriegt - wenn man verliebtheitsemotionen zulässt? kennst du das gefühl auch wolke 81.
    diese wahnsinnsangst verlassen zu werden, sobald man sich geöffnet hat?

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    AW: Hilfe! Angst vor Nähe, Verliebtheit lähmt mich!

    @Jorlie: Ja, die Angst kenne ich sehr gut. Doch bevor die Angst des Verlassenwerdens einsetzt, durchlebe ich die Angst der Ablehnung. Dass, wenn ich mich öffne, meine Schwächen zeige, meine Liebe gestehe, ich dann nicht mehr...unverbindlich sein kann. Ich dann nicht mehr so tun kann, als wäre ich unabhängig und unnahbar. Ich weiss nicht warum, aber wenn ich meine Liebe gestehe, komme ich mir klein und dumm vor. Nach dem Motto "aha, jetzt habe ich sie also auch rumgekriegt". Zuneigung zu zeigen fühlt sich für mich wie eine Schwäche an. So gern ich das ändern würde.

    Gestern war ich bei ihm. Ich habe mir größte Mühe gegeben, liebevoll zu ihm zu sein. Auch mal meine Zuneigung zu zeigen. Es hat auch ein bißchen funktioniert. Es fühlte sich großartig an, die Angst zu überwinde. Die Watte im Kopf hatte ich etwas verflüchtig.

    Nur als dann heute früh der Abschied kam, dieses "Und? Was machst Du heute? Wann sehe ich Dich wieder?", das war schon wieder soooo schwer. Diese Balance zwischen "ich will hier bei Dir bleiben" und "ich hab noch mein Leben dort draußen, dass muß ich auch führen".

    Kann mir jemand folgen ;-) ?

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    AW: Hilfe! Angst vor Nähe, Verliebtheit lähmt mich!

    @Jorlie: Ja, die Angst kenne ich sehr gut. Doch bevor die Angst des Verlassenwerdens einsetzt, durchlebe ich die Angst der Ablehnung. Dass, wenn ich mich öffne, meine Schwächen zeige, meine Liebe gestehe, ich dann nicht mehr...unverbindlich sein kann. Ich dann nicht mehr so tun kann, als wäre ich unabhängig und unnahbar. Ich weiss nicht warum, aber wenn ich meine Liebe gestehe, komme ich mir klein und dumm vor. Nach dem Motto "aha, jetzt habe ich sie also auch rumgekriegt".
    fühlst du dich nur so "klein und dumm", wenn die reaktion deines gegenübers dann nicht z.B. überschwenglich ist, auf dein liebesgeständnis oder einen zuneigungsbeweis? oder fühlst du dich auch so "klein und dumm", wenn du jemandem die zuneigung für ihn und deine gefühle offenbart hast und er reagiert dann nicht, in dem ausmaß, wie es dir sicherheit geben würde (wahrscheinlich müsste er überdimensional reagieren???).

    Zuneigung zu zeigen fühlt sich für mich wie eine Schwäche an. So gern ich das ändern würde.
    bei mir auch. zwar nur dann, wenn ich nicht sicher bin, wie der andere fühlt, aber das ist halt nun mal so, am beginn einer beziehung. ich komme daher auch nie mal soweit, wenigstens mal mit jemandem was trinken zu gehen oder ihn zu küssen oder etc. weil ich es mich nie trauen würde. und wahrscheinlich strahle ich so ne große angst / zurückhaltung davor aus, dass sich der andere nicht traut.

    Gestern war ich bei ihm. Ich habe mir größte Mühe gegeben, liebevoll zu ihm zu sein. Auch mal meine Zuneigung zu zeigen. Es hat auch ein bißchen funktioniert. Es fühlte sich großartig an, die Angst zu überwinde. Die Watte im Kopf hatte ich etwas verflüchtig.
    weißt du was mich interessieren würde: du bist ja eigentlich schon sehr weit, wenn du in einem solchen stadium einer beziehung bist, trotzdem du angst vor nähe und gleichzeitig angst vor der ablehnung, bzw. vor dem verlust hast. - wie bist du eigentlich in der aktuellen situation überhaupt so weit gekommen?

    Nur als dann heute früh der Abschied kam, dieses "Und? Was machst Du heute? Wann sehe ich Dich wieder?"
    ,
    hat er das gesagt? oder du

    das war schon wieder soooo schwer. Diese Balance zwischen "ich will hier bei Dir bleiben" und "ich hab noch mein Leben dort draußen, dass muß ich auch führen".
    fühlt sich das so an, wie einerseits sich an den anderen klammern zu wollen und andererseits der sorge, wirst du dann weg sein? und gleichzeitig dem gefühl: ok, du bist wahrscheinlich weg, also muss ich ganz strikt mein leben durchziehen. ich brauche dich nämlich nicht.????

    Kann mir jemand folgen ;-) ?
    ja, ich kann dir folgen.

    ja, ich kann dir folgen. ich bin zwar nicht in der gleichen situation wie du, weil ich nicht weiß, ob mein gegenüber auch was für mich empfindet, außer große Zuneigung. aber mich stresst jeder einzelne "liebesschritt" (will heißen, jedes einzelne treffen so sehr, weil ich ständig diese angst habe vor zurückweisung. daher traue ich mich eigentlich auch nicht zu agieren.

    naja, jammern nützt nichts. wollte nur sagen, dass ich das alles gut nachvollziehen kann.

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    AW: Hilfe! Angst vor Nähe, Verliebtheit lähmt mich!

    Hey - ich brauche wieder eure Hilfe! Ich rutsche wieder in die alte Falle! Ich habe mich weiterhin mit ihm getroffen. Er machte mir Komplimente, rief mich an, dass er mich vermisst. Fragte mich jeden Tag, was ich so mache und ob wir uns sehen...

    Ich versuchte, mich etwas rar zu machen. Nur zu ihm zu fahren, wenn es mir gut passte. Zum einen, weil ich meine Selbständigkeite bewahren wollte und Angst hatte, wieder abhängig zu werden. Zum anderen, weil ich dachte, so mache ich mich interessant. Und wenn ich Interesse zeige, vergraule ich ihn.

    Nun ist es so, dass seine Texte immer kürzer werden und die Anrufe immer seltener.

    Was kann ich tun, um den "Untergang" abzuwenden?? Ich bin soooo verliebt...und hab solche Angst, dass wieder eine Liebe endet.

    Soll ich jetzt mal die Initiative übernehmen und mehr Interesse zeigen? Oder vergraule ich ihn damit?

    Oder soll ich lieber vollkommen die kalte Schulter zeigen?

    Sorry, ich stelle mich echt blöd an. Aber ich solche Angst ihn zu verlieren...

  7. Inaktiver User

    AW: Hilfe! Angst vor Nähe, Verliebtheit lähmt mich!

    Sag ihm genau das was du hier geschrieben hast. Abzüglich der Dinge die sich anhören wie kalkulierendes Verhalten

    Was willst du denn genau. Du willst eine Beziehung-richtig?

    Sag ihm einfach, dass du dich gerade nicht so recht einsortieren kannst und dich aber über Anrufe freust. Und manchmal kalt reagierst, weil du Angst vor Verletzungen hast.
    Das ist wahrscheinlich erstmal schwierig, aber öffnet dich. Un wenn er dann rücksichtslos reagiert, würde er das eh vorher oder später machen. Kalkulieren kannst du nicht.

    Warum willst da ihm denn überhaupt was anderes sagen?

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    AW: Hilfe! Angst vor Nähe, Verliebtheit lähmt mich!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sag ihm einfach, dass du dich gerade nicht so recht einsortieren kannst und dich aber über Anrufe freust. Und manchmal kalt reagierst, weil du Angst vor Verletzungen hast.
    Das ist wahrscheinlich erstmal schwierig, aber öffnet dich.
    So würde ich das auch machen. Zugeben, dass man Angst hat, kann eine wichtige Vertrauensgrundlage schaffen.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Hilfe! Angst vor Nähe, Verliebtheit lähmt mich!

    Hallo ihr Lieben. Leider habe ich eure Beiträge erst jetzt gelesen. Gestern habe ich etwas angestellt, was denke ich alles versaut hat!

    Ich war gestern mit einer Freundin unterwegs, hatten vorher schon eine Flasche Sekt getrunken. Mein Verlangen nach ihm war so riesig, vielleicht auch weil er die letzten 2 Tage so kalt war.

    Ich hatte ihm abends noch geschrieben, ob er evt. Lust hätte mitzukommen. Er verneinte, da er müde war, und schrieb, dass ich ja vorbeikommen könne, wenn ich nach Hause will. Er lässt mich also antanzen, super! Autsch.

    Und was mache ich?? ICh biete mich auch noch an. Ich rief ihn dann um 3 Uhr nachts an, weil ich den ganzen Abend nur an ihn denken könnte und fuhr dann mit dem Taxi zu ihm! Wir redeten noch ein bißchen über uns, oder eher ich. Er sagte lediglich, dass er weiß, dass ich ihn mag. Und er froh ist, mich getroffen zu haben.

    Nun denn, dann wollte ich mit ihm schlafen und tat es auch. Er musste danach aufstehen und zur Sachen für die Uni erledigen. Ich schlief dann noch bis mittags. Als ich aufwachte, war er weg.

    Ich kam mir so DUMM vor!! Wie ein Hund!! Um mein Gesicht zu wahren, und weil ich wusste, es lässt mir eh keine Ruhe, schrieb ich ihm eine Email: Danke für die Übernachtungsmöglichkeite und der Sex war auch wieder schön ;-) Sowas in der Richtung.

    Natürlich antwortet er jetzt nicht mehr. Das war mir schon heute früh bewusste, dass ich irgendwas ganz dummes gemacht habe. Zumindest fühlt es sich so an.

    Ich denke, ich sollte ihn jetzt erstmal in RUhe lassen. Wenn er sich bis Dienstag nicht meldet, kann ich ja nochmal anrufen.

    Was denkt er denn jetzt bloss von mir???? Warum hatte ich auch diese Verlangen nach seiner Nähe :-(((

  10. User Info Menu

    AW: Hilfe! Angst vor Nähe, Verliebtheit lähmt mich!

    Hallo, Wolke

    ich finde,du bist zu streng mit dir!
    Es war vielleicht im taktischen Sinne nicht klug, um drei Uhr nachts noch zu ihm zu fahren, aber willst du taktieren? Ich finde, du solltest dich endlich mal trauen, dich mehr so zu zeigen wie du wirklich bist, statt zu grübeln, welcher Schritt der nächste sein soll. Das ist erstens erleichternd für dich und zweitens fair ihm gegenüber, denn was hat er davon, wenn du nicht zeigst was du willst?

    Wahrscheinlich schläft er gerade (ihr hattet ja eine anstrengende Nacht). Warte ab, was von ihm kommt, behalte einen kühlen Kopf und versuche, dich abzulenken. Du solltest etwas milder mit dir selbst sein und nicht immer fragen, was du tun musst, damit andere dich mögen.Vielleicht solltest du deinen Fokus mal verschieben: wie müssenm andere sein, damit du mit ihnen Zeit verbringst. Arbeite ein bisschen an deinem Selbstbewusstsein!

    lg

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