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  1. Inaktiver User

    AW: Todesfall eines nahen Familienmitgliedes in der Kennlernphase

    du solltest es wirklich lassen mit dieser beziehung.

    du hast weder den nerv noch die geduld für diesen mann.

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    AW: Todesfall eines nahen Familienmitgliedes in der Kennlernphase

    könntest Du mir das etwas näher erläutern? Weil ich mir nach 1 Woche solche Gedanken mache?

    D.h. wenn ich wirklich interessiert wäre, dann müsste ich es , deiner Meinung nach, ohne weiteres hinbekommen, zwischen"ich kann Deine Anwesenheit gerade nicht ertragen" und "Bleib bei mir, einfach nur das Gefühl neben Dir zu liegen beruhigt mich" innerhalb von 20min zu wechseln ?
    Ich war übrigens in dieser Situation schon fast wieder mitten in der Nacht zu Hause angelangt, um mich dann wieder zu ihm zu fahren.

    Und würde gern verstehen, woran Du Deine Einschätzung fest machst!

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    AW: Todesfall eines nahen Familienmitgliedes in der Kennlernphase

    Zitat Zitat von FruchtHauch Beitrag anzeigen

    könntest Du mir das etwas näher erläutern? Weil ich mir nach 1 Woche solche Gedanken mache?

    ... ich z.B. bekomm beim Lesen schon leichte "Beklemmungen" ...

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    AW: Todesfall eines nahen Familienmitgliedes in der Kennlernphase

    Sehe das wie brighid. Mensch, seine Mutter ist gerade mal eine Woche tot, er braucht verständlicherweise Zeit zum Trauern und du eröffnest hier einen Thread mit der Frage - unter anderem - ob sich die Geschichte mit ihm lohnt oder ob er, platt ausgedrückt, rumeiert.

    Jeder trauert anders und es ist sein gutes Recht, das ohne dich zu tun. Nach deinem Eröffnungsthread war ich davon ausgegangen, das Ganze dauert schon länger, aber: eine Woche!

    Und ja, ein bisschen egoistisch finde ich dich schon. Du machst dir anscheinend nicht in erster Linie Gedanken, wie es ihm gerade geht, sondern darüber, ob das mit euch was wird. Ist ja auch nicht ganz unverständlich, aber momentan nicht ganz angebracht.

    lg

  5. Inaktiver User

    AW: Todesfall eines nahen Familienmitgliedes in der Kennlernphase

    Zitat Zitat von themir Beitrag anzeigen
    ... ich z.B. bekomm beim Lesen schon leichte "Beklemmungen" ...
    nicht nur du.


    @ fruchthauch - was erwartest du von ihm?

    übergang zu tagesordnung? nach einer woche?

    meine meinung? zuviel, zu früh von dir verlangt, erwartet-

    lasse es einfach gut sein mit ihm. du hast keine geduld für ihn und seinen schmerz.

  6. Inaktiver User

    AW: Todesfall eines nahen Familienmitgliedes in der Kennlernphase

    Zitat Zitat von Titine Beitrag anzeigen
    Hallo !
    Wenn mir die betroffene Person sehr wichtig ist , halte ich Kontakt .
    Anastasia hat recht . Deine Bindung zu diesem Mann ist nicht so ,wie Du meinst .

    Dann hat der Todesfall forciert ,was vielleicht doch bald Fakt ist .

    Titine
    Es ist ja gut, dass wir jetzt wissen wie Du reagierst in diesem Fall. Aber das muss für andere Menschen noch lange nicht gelten.

    @fruchthauch
    Bei solchen Einschnitten kann es passieren, dass man in einen Schutzmodus schaltet. Die Beerdigung muss organisiert werden, die Verwandten müssen betreut werden, alle möglichen organisatorischen Dinge müssen erledigt werden.
    Kurz man muss funktionieren.
    Nachdem der erste Schock überwunden ist kommt dann evtl. der Zusammenbruch und man realisiert überhaupt erst was passiert ist und dann kommt die Trauer.

    Sei nicht so fordernd und lass ihm Zeit!
    Geändert von Inaktiver User (14.11.2009 um 17:44 Uhr)

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    AW: Todesfall eines nahen Familienmitgliedes in der Kennlernphase

    ich kann gut nachvollziehen, was ihr meint. Es ist für mich nach Jahren, dass erste Mal, dass ich mich wieder jemanden nähere.
    Und es trifft es nicht, dass ich mir nur gedanken mache, ob es sich lohnt.

    Ich muss eure Antworten erst sacken lassen... Ich habe es gerade aus dem Grund nicht geschafft, diese Stimmungsschwankungen, ohne Auswirkung an mir abprallen zu lassen, weil es und er mir so nahe geht...

    Ich werde erstmal eure Antworten auf mich wirken lassen...

    Vielen Dank für Eure ehrliche Rückmeldung

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    AW: Todesfall eines nahen Familienmitgliedes in der Kennlernphase

    Ich zB. konnte nicht eine einzige Berührung ertragen nach dem Tod meines Mannes,
    nicht von meinen Kindern, von niemandem!
    Es fühlte sich an, als zögen sie mir die Haut vom "lebendigen Leibe".

    Heute, nach mehr als zweieinhalb Jahren darf ich wieder gestreichelt werden oder umarmt,
    ohne dass ich mich innerlich winde!

    Wenn ich so zurückdenke:
    ich wäre nicht zu einer einzigen vernünftigen Aussage fähig gewesen,
    schon gar nicht hätte ich etwas "erklären" oder entscheiden können.
    ALLES war fremd für mich, total schmerzhaft und irgendwie irrational.

    Ich habe es in Kauf genommen, dass sich "jeder" von mir zurückziehen oder abwenden würde.
    Und wer das nicht verstehen wollte oder konnte, den habe ich sozusagen "weggebissen",
    in die Flucht getrieben.
    Ich habe mich total abgeschottet, keiner kam an mich ran, auch nicht die Kinder!!!
    Alles war äusserst dubios und selbst für mich als Trauernde nicht zu verstehen.
    WIE sollten mich da andere verstehen?

    Es hat viel Kraft, Mühe und vor allem Zeit gekostet,
    mich und meine Gefühle so langsam wieder (für mich) in Einklang zu bringen.

    Jeder Aussenstehende hätte mich dabei gestört!

    Wer warten kann (will) ist klar im Vorteil, wenn er es denn will!

    Dieser absolute Tiefpunkt kann dauern ...bei jedem zeigt es sich anders.

    Helfen kann dem Trauernden erstmal k e i n e r , vielleicht zuhören?
    Anbieten, dem Trauernden etwas abzunehmen und für ihn dazusein, wenn er es denn will.

    Ich wollte keine Kontakte und wenn doch, so waren es vollkommen Fremde, mit denen ich redete.
    Ich hab mich trotzdem total verlassen, zer-rissen, überflüssig und isoliert gefühlt.
    Nix und niemand hätte mir meinen Umgang mit der Trauer erleichtern oder verkürzen können.

    Meine Familie hat sich Sorgen um mich gemacht, und doch konnten sie nix ändern!
    Bis ich es wollte ...bis es sich von selbst änderte ...

    Vielleicht kannst du mit meiner Schilderung etwas für dich anfangen?

    Alles Liebe

    Lyanna

  9. Inaktiver User

    AW: Todesfall eines nahen Familienmitgliedes in der Kennlernphase

    Hallo Fruchthauch,
    bist du denn sicher,das die Geschichte stimmt?
    Wo habt ihr euch denn kennengelernt?
    Ich frage das deshalb,weil es auf dieser Welt durchaus sehr gestörte bzw. feige Typen gibt.
    Vor etwas längerer Zeit habe ich hier mal die Geschichte einer Frau gelesen,sie hatte im Internet einen Typen kennengelernt,der anstatt ihr zu sagen,das er kein Interesse mehr hatte,einen Freund erfunden hat,der ihr dann geschrieben hat,das er tot sei.

    Natürlich war er das nicht,sie hat in dann später in der SB wiederentdeckt.
    Sachen gibts,die gibts garnicht.

  10. User Info Menu

    AW: Todesfall eines nahen Familienmitgliedes in der Kennlernphase

    Wenn die Mutter gestorben ist, dann ist das wirklich tragisch. Jedenfalls würde ich versuchen seinen Wunsch zu respektieren und ihn nicht kontaktieren.
    Schalte mal innerlich vorsichtshalber auf "diesen Mann abhaken" um.

    Wenn er sich dann doch wieder melden sollte, kannst du ja immer noch entscheiden wie es weiter geht.

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