@Beetec
Na also geht doch!
Ich glaube es ist wichtiger auf den Text zu achten, den ich schreibe als auf meinen Nick!
Ich kann Deine Grübelei nachvollziehen. Ich kann auch Deine Gedanken bezüglich anderer Männer nachvollziehen!
Also erstens möchte ich dir gratulieren. Und zwar zu einer anscheinend tollen Frau. Das was Du hier beschreibst liest sich sehr gut und stimmig und ich finde das Verhalten der Frau klasse.
Dass sie zu ihrer Sexualität steht und dass sie darüber offen spricht, spricht für sie.
Sie ist sich anscheinend auch ihres Selbstwertes bewusst.
So sie hat dich gebeten nicht zu fragen und hat aber gesagt, dass sie es Dir persönlich sagen wird!
Also klarer kannst es nicht bekommen!
Es ist völlig müssig sich da jetzt in Glaskugelwichserei zu ergiessen.
Da kommt ein bischen Besitzdenken durch und Eifersucht, völlig normale Gefühle, aber halte sie im Zaum!
Du wirst sehr viel Vertrauen benötigen in dieser Beziehung, so ist mein Eindruck. Sie lässt sich (nicht mehr) in ein Raster zwängen.
Was kann Mann als Überbrückung tun? Also ich gehe mit Freunden aus oder ich lerne oder mach mein Hobby. Oder Sport etc. (oder chatte oder schreibe in der Bricom oder arbeiten)
Du kannst auch meditieren wennst magst. Beobachte Deine Gedanken und Gefühle dazu, wertfrei etc.
Ich wünsche Dir viel Glück und freue mich wenns klappt so wie Du es dir vortstellst!
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Thema: Verkopft sein
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12.11.2009, 15:46Inaktiver User
AW: Verkopft sein
Geändert von Inaktiver User (12.11.2009 um 15:50 Uhr)
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12.11.2009, 16:25
AW: Verkopft sein
Tag Stecher,
was geht doch?
Sie ist sich ihres Selbstwertes sicher bewusst, ohne dabei in luftige Sphären abzuheben. Dem ist bei mir übrigens auch so. Wenn sich eine Frau mit mir einlässt und mal ausnahmsweise keine K(r)ämpfe um totale Widersinnigkeiten unklärbarer Natur entbrennen, hat die außergewöhnliche Frau auch einen außergewöhnlichen Partner mit dem in Gemeinsamkeit quasi unbegrenzte Möglichkeiten offenstehen. Sich seines Selbstwertes bewusst zu sein ist eine gute Sache, solange man sich realistisch einschätzt. Sie wünscht sich eine Beziehung auf „einer Augenhöhe“. Das sagten mir schon so einige Frauen. War bislang alles Schall und Rauch. An irgendwelchem Mist „verarbeiteten“ die in der Gegend herum, waren unfrei, nicht offen, in menschlicher Hinsicht blockiert.
Klarer kann ich es nicht bekommen, wenn sie mir sagt, dass sie es mir noch persönlich erklären will, aber um Aufschub bittet? Hm. Da habe ich schon klarere Ansagen vernommen. Nämlich es gleich zu erklären. O.K. in dem Moment hatte sie keine Zeit mehr, musste noch was erledigen, sie sprach es am Ende des Telefonats noch g’schwind an, bevor wir auflegten. Allerdings könnte sie doch auch von ihrem Trip aus anrufen – oder? Hm…
„Glaskugelwichserei“ muss lachen ^^
Besitzdenken und Eifersucht? Hm. Ich würde eher sagen eine Art Anflug einer Befürchtung, dass sie doppeltes Spiel treibt. Wer ist schon gerne austauschbar? Ich nicht. Würde also eher nicht von Besitzdenken und Eifersucht sprechen. Zumal ich auch kein eifersüchtiger Mensch bin. Müsste schon was passieren, bevor ich solche Gefühle entwickle.
Wieso müsste ich sehr viel Vertrauen entwickeln? Also, ich „muss“ das nicht, ich mache das gerne, unaufgefordert und freiwillig. Vorausgesetzt, es liegt Vertrauenswürdigkeit vor. Einen Vertrauensvorschuss hat sie schon per se. Wenn nicht die im ersten Absatz angesprochenen Nervereien stattfinden, sondern sich die Dinge ausnahmsweise mal „normal“ entwickeln (was heutzutage offenbar als eklatante Ausnahme anzusehen ist), bekommt sie zwischenmenschlich alles frei Haus geschenkt, was ihr Herz als Mensch und Frau begehrt. Ganz einfach.
Zurück zur „Glaskugelwichserei“ *g* - kann es eh nicht lassen *g*… sie hat ja Geschwister, Familie und so. Vielleicht ist da ja was im Gange? Z.B. Ihr Schwesterherz (alleinerziehend, 3 Kinder, 400-Euro-Job) hat es nicht leicht. Schwesterchen war mal mit einem Unternehmer verheiratet, schwamm im Geld. Wurde aber total vernachlässigt (und wohl auch betrogen). Obwohl sie keine männliche Alternative hatte, trennte sie sich von dem goldenen Käfig. Seit 5 Jahren alleinerziehende Solo-Frau! Ex-Mann kümmert sich um nix. Und Kohle ist auch klamm.
Ende „Glaskugelwichserei“ *g*
Was ich als Überbrückung tu? Na „Über das Kennenlernen“ lamentieren, morgens im Kaffeesatz lesen *g*, jeden 2. Tag ins Fitness-Center zum Workout, was unternehmen (Kino: „2012“ ^^), mit Kumpels in der Kneipe über Frauen lästern *g* und last but not least arbeiten :-)
Danke für die Wünsche!
Beetec
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12.11.2009, 17:02Inaktiver User
AW: Verkopft sein
Na Dein Einstieg allgemeinster Art über verkopft sein und so und meine Frage warum Du überhaupt schreibst!
Und das ein zutiefst menschliches Problem dahintersteckt!
Warum dann die Zweifel?Sie ist sich ihres Selbstwertes sicher bewusst, ohne dabei in luftige Sphären abzuheben. Dem ist bei mir übrigens auch so.
Ja manchmal ist der Anspruch und Wunsch nicht so einfach zu realisieren wie man selber sich es vorstellt!Sie wünscht sich eine Beziehung auf „einer Augenhöhe“. Das sagten mir schon so einige Frauen. War bislang alles Schall und Rauch. An irgendwelchem Mist „verarbeiteten“ die in der Gegend herum, waren unfrei, nicht offen, in menschlicher Hinsicht blockiert.
Wollen aber nicht können!
Und das ist etwas was so nicht passt.Klarer kann ich es nicht bekommen, wenn sie mir sagt, dass sie es mir noch persönlich erklären will, aber um Aufschub bittet? Hm. Da habe ich schon klarere Ansagen vernommen. Nämlich es gleich zu erklären.
Sie müsste Dir gar nichts erklären! Überhaupt nichts. Nicht mal wenn ihr schon jahrelang eine Partnerschaft pflegen würdets!
Und sie sagt Dir auch noch um was es sich handelt!
Es gibt Dinge im Leben, die gehören nur mir, ganz allein. Da ändert auch eine Partnerschaft nichst daran! Das geht auch keinen Freund was an und auch nicht die Mama! Meins!
Warum willst Du das? Wenn Du jetzt schon so misstrauisch bist und sie das spürt, dann ist sie schneller weg als Dir lieb ist.O.K. in dem Moment hatte sie keine Zeit mehr, musste noch was erledigen, sie sprach es am Ende des Telefonats noch g’schwind an, bevor wir auflegten. Allerdings könnte sie doch auch von ihrem Trip aus anrufen – oder? Hm…
Dass Du anscheinend ein gebranntes Kind bist machts nicht leichter, aber das ist deine Baustelle.
Auf was basiert denn Deine Befürchtung. Und Du kannst Dir nie sicher sein! Was heisst denn Austauschbar. Dahinter verbirgt sich ein Mangelbewusstsein, dass da ein besserer wäre als Du.Besitzdenken und Eifersucht? Hm. Ich würde eher sagen eine Art Anflug einer Befürchtung, dass sie doppeltes Spiel treibt. Wer ist schon gerne austauschbar? Ich nicht. Würde also eher nicht von Besitzdenken und Eifersucht sprechen. Zumal ich auch kein eifersüchtiger Mensch bin. Müsste schon was passieren, bevor ich solche Gefühle entwickle.
Müssen tust nichts, aber wenn Du mit dieser Frau glücklich werden willst dann wäre das nicht schlecht!Wieso müsste ich sehr viel Vertrauen entwickeln?
Wann wäre das für dich gegeben? Was müsste Sie tun?Vorausgesetzt, es liegt Vertrauenswürdigkeit vor.
Ich formuliers mal überspitzt: Mit einer Kette in der Küche rumlaufen, die gerade bis zum Wohnzimmer reicht?
Lass das ganze sich doch einfach mal entwickeln und schau hin. Nervereien werden kommen, oder bist Du befreit von ihnen?
Sie hat gesagt, dass sie es dir sagt. Vertraue ihr in diesem Punkt!Ende „Glaskugelwichserei“ *g*
Kann es sein, dass Du die Spannung in Dir nicht aushältst, die diese Ungewissheit verursacht? Kann es auch weiterhin sein, dass Du dieses Gefühl nur allzu gut kennst und das evtl. dann auch negative Konsequenzen daraus entstanden sind?
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12.11.2009, 17:05
AW: Verkopft sein
Nabend wasmeenschndu,
exakt, könnten meine Worte sein.
Freilich glaube ich nicht, dass es beim Verkopftsein bzw. Rationalisierung darum geht, Kompliziertes einfacher, verständlicher zu erklären. Im Gegenteil! Es wird doch dadruch alles komplizierter und nerviger!
M.E. sprechen aus solchen Um- und Wegerklärereien ausschließlich Ängste. Z.B. soll ein fragiles Selbst "geschützt" werden. Ist natürlich ein Bärendienst, wenn solche Abwehrmuster seit Ewigkeiten betrieben werden.
Einen schönen Abend wünscht
Beetec
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12.11.2009, 17:43
AW: Verkopft sein
N’abend Stecher,
bevor ich hier abrausche…
Ich würde meine Überlegungen nicht Zweifel nennen, sondern einfach das Durchgehen von Möglichkeiten auf der Basis von Neugier. Und mir fallen ja weitaus mehr positive Möglichkeiten ein als ungünstige. Zweifel läge vor, wenn ich mich auf ungünstige Möglichkeiten einschießen würde. Das tat ich jedoch nicht.
Sie sagt mir um was es sich handelt – ja. Wieso sollte sie es dann nicht erklären? Also, das sehe ich schon anders. Wenn man etwas wirklich nicht sagen wollte, dann muss man sich in der Sache eben zurückhalten. Aber Andeutungen machen, bedeutet Interesse/Neugier entfachen und es ist nur fair, dann auch zu erklären. Wer gackert muss auch Eier legen. Gut, muss ja nicht sofort sein.
Klar gibt es Dinge, die sind Deins, Dir ganz allein. Und wenn Du darüber nicht reden willst und sie auch keine negative Wirkung entfalten, dann brauchst Du sie ja auch nicht anzusprechen. Auch nicht in Andeutungen, ansonsten wird ggf. schon nachgefragt.
Die Sache ist doch offensichtlich so: es scheint irgendwas Wichtiges zu sein. Daher auch ihre Andeutungen. Das will sie aber nicht zwischen Tür und Angel besprechen, sondern in Ruhe. Wenn sie das so gesagt hätte, anstatt „nimm es mal so hin“, hätte ich es besser gefunden.
Wieso soll ich „jetzt schon so misstrauisch“ sein? Ich würde Misstrauen zeigen, wenn ich mich auf Negativ-Optionen einschießen würde. Das tat und tue ich nicht. Es ist doch ein großer Unterschied, ob man verschiedene Möglichkeiten durchgeht und sich dann für die wohlwollenden, positiven entscheidet oder ob man primär über Übles grübelt und sich daran festkrallt. Insofern wird sie auch kein Misstrauen bemerkt haben, weil ich keines hege.
Ich bin ein gebranntes Kind? Oh… wer nicht? *lach* Also hier in BriCom sicher niemand. Wäre jemand kein „gebranntes Kind“, dann wäre er seit der Pubertät in einer glücklichen Partnerschaft. Also, ungünstige Erfahrungen sammelte doch jede(r) hier. Das ist m.E. auch kein Problem.
Ich habe meine kurzzeitige Befürchtung nur erklären wollen. Mit ihr hält es sich wie mit Zweifel und Misstrauen: nur wenn meine Befürchtung zentral wäre, müsste ich mir Gedanken machen. Ist sie aber nicht. Mir sind längstens weitaus positivere Optionen eingefallen und die zählen für mich.
Selbstverständlich kann ich mir sicher sein! Im Hinblick auf zahlreiche Aspekte. Und wenn es um Partnerschaft geht, dann bitte schön, möchte ich selbstverständlich sicher sein. Was denn sonst? Von Zweifel gebeutelt rumkaspern? Nö. Wer braucht denn Unsicherheit in einer Partnerschaft? Das will doch niemand!
Was Austauschbarkeit bedeutet? Ganz einfach, was es eben aussagt. Dahinter steckt kein „Mangelbewusstsein“. Es ist lediglich eine ungünstige von vielen positiven Optionen. Auf die ungünstige Option schoss ich mich keineswegs ein. Es liegt kein „Mangelbewusstsein“ vor, wenn man einfach mal theoretische Möglichkeiten durchgeht und sich dann für die positiven Varianten entscheidet.
Nimmst Du denn bei Deinen Überlegungen niemals die ungünstigen Optionen in Betracht? Kann ich mir nicht vorstellen. Gerade Du, der meint, „nichts“ sei „sicher“. Das gibt mir schon eher zu denken – sofern Du an dieser Einstellung festhältst ;-)
Also, die Frage ist nicht, inwieweit man überhaupt Optionen Revue passieren lässt, sondern welche Optionen man sich am Ende herauspickt. Genau da trennt sich Spreu von Weizen. Der Negativling wählt die Negativ-Optionen und beschäftig sich fortan nur noch oder primär mit diesen, auf dass seine Gedanken grübelnd kreisen und er sich runter zieht.
Wenn es zwei Optionen gibt, dann habe ich eh und je die Empfehlung gegeben, die positive zu wählen! Das ist doch das Entscheidende und nicht in der Vorhand negative Optionen auszuschließen und sich quasi zu zwingen, gar nicht daran zu denken. Käse! Ruhig bringen, ruhig überlegen und dann auswählen. Hoffentlich das Gute, Schöne, Positive. So geht es – nicht anders.
Vertrauen ist in jeder Beziehung, die sich Partnerschaft nennen möchte das A und O. Es geht ferner auch nicht darum, dass nur *ich* die Frau glücklich machen möchte, sondern ich würde auch gerne glücklich werden. Also geht es darum, sich gemeinsam und gegenseitig glücklich zu machen. Nur so geht es. Es beruht auf Gegenseitigkeit, ein weiterer zentraler Aspekt jeder Partnerschaft.
Wann Vertrauenswürdigkeit vorliegt erklärte ich schon: Gegenseitigkeit (in Bezug auf Zuneigung, Vertrauen), Offenheit, Freiheit im Positiven und Wegfall übler Widersinnigkeiten unklärbarer Natur im Negativen.
Klar werden Nervereien auch kommen. Klar kann, darf und wird es auch zu Streits kommen. Nein, weder ich, noch sonst ein Mensch dieses Planeten ist frei von Nervereien. Kein Problem! Die Frage wäre jedoch, inwieweit man zu einer Lösung oder einem Konsens findet, mit dem beide leben können. Das setzt prinzipielle Klärbarkeit voraus.
Ja, sie sagt, dass sie es mir sagen wird. Ich weiß nicht was Du hast. Ich glaube ihr das. Ist es denn Frevel, wenn ich mir Gedanken mache? Zumal auch und in der Mehrzahl solche, die positive Optionen darstellen?
Weißt, ich habe ein Interesse an ihr. Da ist es doch völlig normal und selbstverständlich, dass man sich über Andeutungen Gedanken macht. Obendrein bin ich auch noch neugierig. Also ich kann da kein Problem erspähen. Zum Problem würde das Ganze erst, wenn ich mir was Übles ausdenken würde und mich darin festbeißen würde.
Klar liegt auch eine Spannung vor. So ist das nun mal, wenn man Interesse hegt und obendrein auch noch neugierig ist. Was sonst? Die Spannung halte ich schon noch aus – keine Bange ;-) Sie wird ja auch durch eine Art Vorfreude begleitet. Ist doch im Grunde wie Weihnachten – hm? Da fiebert man auch – zumindest als Kind – mit Spannung darauf zu. Ist natürlich neugierig und interessiert daran zu erleben, was passiert. Und diese Spannung haben wir alle auch ausgehalten ;-)
Nein, aus dem Dargelegten, was ich allesamt als völlig normal und natürlich ansehe, resultierten keine negativen Konsequenzen. Wäre ich desinteressiert, wäre ich unfrei, blockiert oder verschlossen, würde ich mir Negatives ausdenken und daran festhalten – unbeirrbar, würde ich mich in Selbstbetrug üben mir und anderen etwas vormachen, entspräche mein Selbstbild nicht ansatzweise den Gegebenheiten, wäre ich unfähig zur Einsicht, allergisch gegen Kritik, würde mein Interesse mau ausfallen, unfähig, mein Interesse, meine Zuneigung oder meine Wünsche zu formulieren, dann wären das jeweils alles Gründe, die klar zu negativen Konsequenzen führen würden.
Bin ich aber alles nicht.
Grüße
Beetec
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12.11.2009, 17:50Inaktiver User
AW: Verkopft sein
Na dann, ist doch alles in Ordnung!
Dann sag ihr halt das mit den Andeutungen und dasst Du es gern anderst möchtest.
Versteh dann aber wirklich den ganzen Bohei nicht wenn Du so souverän bist.
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12.11.2009, 18:16Inaktiver User
AW: Verkopft sein
das schoß mir auch grade so in den kopf...
strang beginnt ziemlich abstrakt und theoretisch... wird dann zu meinem völligen erstaunen konkret... und dann kommt (gelesen hab ichs nicht mehr) erstaunlich viel text
nu frag ich mich, woher kommt der ganze text, wenn nicht aus dem kopf?
wozu die ganze theoretische diskussion, wenn es um was sehr konkretes (eine bekanntschaft) geht..
für mich unterscheidet sich das wirklich nicht sehr von den üblichen glaskugelwichsereien...
eher schlimmer, weil auf noch abgehobenerem niveau.
mein gott:
leben, ausprobieren, erfahrungen zulassen, überraschungen zulassen...
aber manche leben wohl nach dem motto, warum einfach, wenns auch kompliziert geht...
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12.11.2009, 18:26Inaktiver User
AW: Verkopft sein
ich frage mich allen ernstes, ob es nicht einfacher geht........................
wenn ich jede äußerung in ner beziehung dermassen grundsätzlich beleuchte, brauche ich nach nem einstündigen treffen 2 tage um das alles zu verdauen und durchzuüberlegen und so... (scha-atz, , ne, du kansst mich jetzt nicht nochmals küssen. das war jetzt schön grade und vielleicht will ich mehr, aber ich brauch jetzt erst mal zwei tage zeit, das einzuordnen, was bei dir möglicherweise abgeht und was das mit meiner psyche vor dem hintergrund meiner erfahrungen macht!
da stell ich mir unter ner beziehung (und auch unterm kennenlernen) was anders vor...
aber jedem das seine...
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13.11.2009, 01:38Inaktiver User
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13.11.2009, 07:21
AW: Verkopft sein
Beetec, den Hinweis in Deinem Eröffnungsposting, dass in politischen oder wirtschaftlichen Foren nie, in der Bricom aber häufig der Begriff „Verkopftsein“ fällt, finde ich spaßig. In vielen Unterforen der Bricom geht es um Beziehungen – die sind auf Gefühlen aufgebaut. Da sind zu viele oder zu wenige Gedanken eben manchmal hinderlich.
Andererseits wird man ziemlich häufig als unsachlich, weil emotional, bewertet, wenn man bei politischen oder wirtschaftlichen Themen über Gefühle spricht.
Ich fasse mal kurz zusammen, was ich bisher aus Deinen Beiträgen rausgelesen habe:
Du hast vor kurzem eine Frau im Fitnesscenter kennengelernt, hast zwar bisher mehrmals länger mit ihr telefoniert, aber ihr habt euch noch nicht „privat“ (außerhalb des Studios?) getroffen. Als ihr vor wenigen Tagen telefoniert habt, hat sie eine derzeit problematische Situation kurz umrissen, wollte aber nicht telefonisch ins Detail gehen, sondern erst bei eurem persönlichen Treffen. Ich vermute, dass Du nachgehakt hast, denn sie hat gesagt, „dass muss reichen“ und dass Du es „einfach mal so stehenlassen“ sollst. Sie hat Dir dann unaufgefordert mitgeteilt, dass ihr in zwei Wochen wieder (telefonisch?) reden könnt, weil sie in der Zwischenzeit unterwegs ist und deshalb keine Zeit hat.
Das ist - bei emotionsloser Betrachtung - die derzeitige Situation.
Du hast ja nicht grundlos einen Thread mit dem Titel „Verkopftsein“ in einem Frauenforum gepostet.
Auf mich wirkst Du tatsächlich verkopft. Die eigentliche Situation stellt sich für mich sehr unproblematisch dar- Du hast eine Frau kennengelernt, von der Du offensichtlich ganz angetan bist, und sie scheint Dir nicht ablehnend gegenüberzustehen. Ihr telefoniert, ihr wollt Euch (bald?) treffen. Soweit gibt es kein Problem.
Dein Problem (und daher wahrscheinlich dieser Thread) ist ein klassisches Männerproblem: Du versuchst, eine emotionale Situation rational zu erfassen. Gleichzeitig versuchst Du Dir (und anderen) einzureden, Du wärst absolut rational, dabei bist Du gerade sehr emotional.
Du versuchst Dich zu schützen. Das ist auch kein Problem. Aber die Art, wie Du das tust, scheint auf die Frau, die Du kennengelernt hast, widersprüchlich zu wirken. Auf mich übrigens auch.
Zitat von Beetec
Du stellst Dich, die Frau und Deinen Umgang mit der Situation als rational und entspannt dar. Sie scheint deutlich gemerkt zu haben, dass bezüglich Eurer Situation zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei Dir eine ziemliche Lücke klafft: Du tust entspannt, bist es aber tatsächlich nicht. Natürlich nicht, denn Du scheinst von der Frau ziemlich begeistert zu sein, nach all dem, was ich von Dir über sie gelesen habe.
Alles, was daraus entsteht, ist Dein interessantes Kopfkino, dass auf auf wilden Männerphantasien beruht, und dadurch entstehen von Dir Äußerungen, die regelrecht manipulativ wirken. Die Frau hat exakt auf diese Verhaltensweise reagiert
Vermutlich hast Du auf entspannt gemacht, aber tatsächlich sehr genau nachgefragt, welches Problem sie hat, sonst hätte sie nämlich nicht so reagiert. Sie hat sehr deutlich gesagt, dass sie am Telefon sowas nicht erklären will und Du ihr Verhalten nicht bewerten sollst. Weder positiv noch negativ – gar nicht. Du sollst es so stehenlassen, und zwar kommentarlos. Ich finde, dass ist ein durchaus berechtiges Anliegen – Du kennst keine Fakten, die will sie Dir nämlich erst bei Eurem Treffen mitteilen, und deshalb erwartet sie von Dir, dass Du Dir nicht aus ein paar Informationsbröckchen etwas zusammenreimst, was mit Sicherheit nicht zutrifft.
Zitat von Beetec
Leider tust Du gerade genau das. Unentwegt. Du reimst Dir da was zusammen, und das hat sie bereits bemerkt. Sie hat Dir nicht ohne Hintergedanken erzählt, warum ihre letzte Beziehung gescheitert ist (am Reden und vor allem am Zuhören) und dass ihr Sex wichtig ist.
Sie versucht m. E. gerade rauszufinden, wozu Du taugst. Ich mache das nämlich exakt genauso.
Und Du machst exakt den gleichen Fehler wie die meisten Männer bei mir auch: Du hörst überhaupt nicht zu, sondern Du siehst nur Dich. Ausschließlich Dich und das, was Du von der Frau willst, und Du scheinst die Tatsache zu ignorieren, dass Frauen Gefühle und ein Gehirn haben.
Wenn Du ihr nicht zuhörst, wird sie Dich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht als Partner in Erwägung ziehen, denn genau daran ist ihre letzte Beziehung gescheitert. Eventuell würde sie Dich dann als Affaire in Betracht ziehen, denn sie redet ziemlich offen über Sex. Aber wenn Du dermaßen offensichtlich von ihren inneren Werten schwärmst, machst Du ihr damit deutlich, dass Du eine Beziehung willst und eben keine Affaire. Damit taugst Du nicht mal für einen ONS.


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