diese prestige-geschichte is mir ja zu oberflächlich.
ich hab einige ärzte im freundeskreis und wenn wir feiern oder uns einfach nur so treffen, dann treff ich keinen doc sondern einen freund. da ist der job mal völlig schnuppe. den sieht man einfach garnicht.
ähnlich wie kappuziner hatten wir das auch mal. wir feierten gebi und ne freundin und ich waren fein am trinken *g*. da sagt ihr mann zu dem befreundeten doc:" kannste den mädels mal sagen die solln aufhören zu trinken" - antwort doc:" wieso die sind doch alt genug und ich hab feierabend"
zum kennenlernen:
wenn die behandlung nurnoch 2 monate geht, warum drückst du ihm am letzten behandlungstag nicht schlicht nen zettel mit deiner handy-nr. und nem "kaffetrinktreffenvorschlag" in die hand? das ist eindeutig und wenn er mag kann er handeln. wenn nicht, siehst du ihn so schnell nicht wieder und es muss nicht peinlich sein.
oder aber: wenn er nur einige meter von dir entfernt wohnt kann man zufälle ja auch heraufbeschwören
mach dir nich son kopp, auch ärzte sind normale menschen die nur mit wasser kochen.
gruß
wildcat
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30.10.2009, 09:16
AW: Verabredung mit (m)einem Arzt?
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30.10.2009, 09:48Inaktiver User
AW: Verabredung mit (m)einem Arzt?
Es ist ein grosser Unterschied, ob man Ärzte in Familien- und Freundeskreis hat, sie also privat kennt, oder als PatientIn kennen lernt. In meinem Umfeld gibt es erschreckend viele Mediziner
, ich weiss auch gar nicht, wie die dahin kommen
- natürlich sind das "ganz normale Menschen", die "normal" feiern, Freundschaften pflegen, sich verlieben, Probleme haben etc pp blabla.
Es ist aber ein erheblicher Unterschied, ob man als Mediziner andere Menschen auf der privaten Ebene kennen lernt, oder in der Praxis, und in der Rollenverteilung Arzt/Patient.
Privat begegnet man sich auf Augenhöhe. In der Rollenverteilung Arzt/Patient naturgemäss nicht.
Ist die Behandlung abgeschlossen, und wird sie auch nicht wieder aufgenommen, kann es natürlich so laufen, wie Du beschreibst. Bleibt man aber PatientIn, ist da schon etwas Fingerspitzengefühl gefragt, insbesondere wenn das Ganze einen "romantischen" Hintergrund hat.
Ich würde mich beispielsweise eher nicht von Ärzten aus meiner Familie / meinem Freundeskreis behandeln lassen - ich schätze da einen gewissen professionellen Abstand. Privat ist privat. Job ist Job.
Bin ich die Einzige, die die Vorstellung seltsam findet, beispielsweise ihren ZA, der vor kurzem noch ein Implantat setzte, oder ihren Gyn, der eben noch eine Antimykose verordnete, oder eine HPV Infektion diagnostizierte, zu küssen?
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30.10.2009, 09:53
AW: Verabredung mit (m)einem Arzt?
hm, ok zu küssen oder ne beziehung eingehen ist sicher etwas anderes noch.
mein hausarzt ist jedoch auch mein guter freund. er ist ein guter arzt, warum soll ich da zu nem andern gehn wenn ich IHM doch vertraue ?
ähnlich bei meinem ZA, nicht ganz so gut befreundet, aber immer wieder auf gemeinsamen partys.
FA würd ich evtl. auch noch anders sehen. bzw. sehe es anders. komischerweise hab ich da auch nen freund, bei dem war ich früher als ich "schwangerte" da waren wir aber nochnicht so gut befreundet. inzwischen eben schon, und als sich das so entwickelte hab ich dann gewechselt. eigentlich ja auch blödsinn, er "kennt" mich ja.
*grübel*
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30.10.2009, 09:59
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30.10.2009, 10:01
AW: Verabredung mit (m)einem Arzt?
darum ja auch der vorschlag mit dem zettel
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30.10.2009, 10:03Inaktiver User
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30.10.2009, 10:04
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30.10.2009, 10:11
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30.10.2009, 11:33Inaktiver User
AW: Verabredung mit (m)einem Arzt?
Nein, du bist nicht die einzige, ich hätte die gleichen Bedenken.
Ich fand es damals beispielsweise zu erst auch sehr komisch, als mich dieser Arzt einlud. Ich war dort allerdings ebenfalls nur in zeitlich begrenzter Behandlung und wir trafen uns auch erst nach deren Abschluss. Seltsam fand ich es trotzdem und da ich den Gedanken nicht mehr los geworden bin, blieb es bei dieser einen Verabredung.
Ich wurde auch schon von zwei weiteren mich behandelnden Ärzten "angebaggert", einer davon tatsächlich auch noch Frauenarzt
. Das empfand ich als sehr unangenehm und habe danach auch jeweils sofort den Arzt gewechselt und bin natürlich auch nicht auf die Flirtversuche eingegangen.
Wie gesagt finde ich es besser, wenn der Vorschlag zu einem möglichen privaten Treffen vom Patienten kommt und nicht vom Arzt. Und das am besten auch erst nach Abschluss der Behandlung. Von dem Arzt erwarte ich eigentlich, dass er professionell in seiner beruflichen Rolle bleibt und seinen Job macht.
Die Ärzte in meinem Freudeskreis empfinde ich übrigens auch als etwas völlig anderes. Zu denen würde ich allerdings auch nicht in Behandlung gehen.
@Julie1978
Ich würde ihn einfach nach der letzten Behandlung um ein Gespräch unter vier Augen bitten und dann fragen. So wie es hier auch schon vorgeschlagen wurde.
Wenn du übrigens normalerweise bei einer Ärztin eine kleine Aufmerksamkeit als Dankschön für die gute Behandlung mitbringen würdest und das ansonsten deine gewohnte Art ist, zu zeigen, wie zufrieden du mit der Behandlung warst, würde ich da bei einem Arzt keinen Unterschied machen. Ein Mann freut sich doch sicher genauso über eine kleine Anerkennung und darüber, dass seine Patienten zufrieden waren. Das würde ich unabhängig von der Frage nach dem Treffen betrachten.
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30.10.2009, 11:41Inaktiver User
AW: Verabredung mit (m)einem Arzt?
... schicke ihm bzw. gebe ihm doch einfach eine theaterkarte für die nächste vorstellung von dir - n a c h Abschluss der Behandlung - ich schliesse mich meinen Vorrednerinnen an. Dann seid ihr quitt.


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