Seawasp,
ich glaube es gibt durchaus unterscheidliche Arten von Hundehaltern.
Für dich, mich und noch ein paar andere hier ist das Thema Hund ein sehr bestimmender Aspekt unseres Lebens.
Ich bin sehr aktiv mit meinen Hunden und meinem Pferd.
Nicht weil es so sein muss, sondern weil das so gewählt wurde.
Entsprechend zentral/nebensächlich spielt dieses Thema auch in die Partnerwahl mit hinein (oder eben auch net, je nachdem)
Für manch andere HH ist der liebe Wuff eben nur ein Begleiter,
den man auch mal fluggs wegorganisieren kann, um sich dann 2x2 Wochen pro Jahr in Überseee die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen,
für andere kommt nur ein Wanderritt durch Tschechien in Frage, weil sie sich ja EXTRA DESHALB einen Hund angeschafft haben, um ihn auf solche Touren mitzunehmen und weil das mit Kötz eben dreimal soviel Spaß macht und man nachts auch beruhigter am Lagerfeuer sitzt, wenn Hasso Wache schiebt.
Je nachdem wie die Prios liegen braucht man also jemanden,
der den Hund entweder "nur" toleriert,
oder- andernfalls- die begeisterung teilt bzw. sich davon anstecken lässt.
Ansonsten sind doch Konflikte über etwas, dass sich nicht ändern lässt, weil man es nicht ändern WILL doch vorprogrammiert.
Ich lass mir hier jetzt jedenfalls nicht einreden ich wäre "unnormal", weil meine Tiere meinen Tagesablauf bestimmen und mich unflexibel machen. Das hab ich mir schließlich so ausgesucht u gehe darin auf.
Selbstredend grenzt das die Zahl der infage kommenden Männer drastisch ein.
Jeder der was gegen Haare und Sand hat, fällt schonmal definitiv durchs Raster
Na und, komma!?
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Thema: Grandioser Abgang
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26.10.2009, 13:15Inaktiver User
AW: Grandioser Abgang
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26.10.2009, 13:16
AW: Grandioser Abgang
@ delusion
Wie kommt es, dass Du einen Mann kennen lernst, der 400 km weit weg wohnt?
Wie soll eine Beziehung, gerade auch mit Hund, auf Dauer auf diese Distanz gehen?
Schönbürzel, die bei 50 km schon von Fernbeziehung spricht
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26.10.2009, 13:31
AW: Grandioser Abgang
ich stehe generell im moment meines erachtens unter recht großem druck. das ich in der gesamten neuen lebenssituation mit hund jetzt plötzlich auch noch jemanden kennenlerne, war nicht geplant und nicht gewollt. ich hätte mir da auch gerne durchaus mehr eingewöhnungszeit gewünscht. aber so ist es nunmal.
vorteil im moment ist halt, dass er unter der woche eh weit weg ist und nur am wochenende nach hause kommt. und man sich auch nicht jedes wochenende sehen kann, da es ja auch noch freunde und familie gibt und manche dinge an den wochenenden,die auch schon länger geplant waren. also kann ich mich ausreichend um das hundekind kümmern und es kann sich alles einspielen.
klar, ich hatte mir gewünscht für den verlauf des tages, dass ich gelegenheit gehabt hätte ihn zu bitten, noch mit zu mir zu kommen. ne runde ins feld mit dem hund, noch gemütlich kaffee bei mir. im prinzip hätte er auch heute früh von mir aus den zug nehmen können. aber ich wollte ihn nicht damit überfallen und das wäre sicher auch zuviel des guten gewesen. uns läuft ja auch nichts weg. und nach dem zweiten treffen muss man ja nicht gleich die hardcore 48 std. nummer durchziehen. ist schon ganz gut, dass der hund das tempo drosselt und sein job ebenfalls nur ein langsames kennenlernen möglich macht.
ich bin aber froh, dass er das thema hund bisher positiv aufgefasst hat. zumal ich in aussicht gestellt habe, dass man, wenn der kleine furz alt genug ist, den auch gerne mal mit zum joggen nehmen kann. das fand er gut :-), auch die benutzung seines bettes und des sofas durch den hund hat er nicht kategorisch ausgeschlossen.
aber das muss ja nun nicht sein. der hund muss halt lernen, dass er in fremden wohnung eben nicht alles darf, was er zuhause darf und man kann ja durchaus halt sein hundekissen mitnehmen, damit er was vertrautes dabei hat, sollte es zu einer übernachtung mit hund im schlepptau kommen.Nichts wahrhaft Gutes war jemals einfach
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26.10.2009, 13:33
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26.10.2009, 13:34
AW: Grandioser Abgang
wohnen tut er 20km von mir weg. aber unter der woche arbeitet er 400 km weit weg und kommt dementsprechend erst am wochenende wieder heim. wenn er sich eingearbeitet hat, dann sind auch mal drei tage homeoffice pro woche drin. aber im moment halt eben nicht. ich werde aber nicht in die zwangslage kommen, auch 400 km fahren zu müssen, da er dort nicht hinziehen will und wird. das wäre mit hund definitiv kein zustand und auch keine option für mich, da würde ich passen.Nichts wahrhaft Gutes war jemals einfach
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26.10.2009, 13:35
AW: Grandioser Abgang
mir auch nicht.
Und ob ein Mann kompatibel ist oder nicht, stellt sich sicher nicht beim 2. Date raus.
Sonst könnte man ja neben den Hunden auch gleich die gesamte Verwandtschaft mitschleppen - man kann ja gar nicht früh genug testen, ob der Mann reinpasst. *Io*
Mann, Mann, Mann *augenverdreh*
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26.10.2009, 13:37
AW: Grandioser Abgang
um dich geht es allerdings nicht hier im Thread. Die TE hat - verantwortungsvoll - den Hund bei ihrer Mutter gelassen.
Und einige Leute machen hier gleich ein Fass auf. Lächerlich.
Meine Hunde hätten sich übrigens bei meiner Mutter (die sie jede Woche sahen) erheblich wohler gefühlt als in fremder Umgebung mit einem fremden Mann über Nacht.
Und nicht jeder nimmt seine Viecher mit ins Bett. Also liegt Hundi im Flur in fremder Umgebung.
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26.10.2009, 13:43Inaktiver User
AW: Grandioser Abgang
Also ob ein Mann nicht kompatbel ist könnte sich sogar schon beim 1.Date rausstellen,
wenn er nämlich mit Dingen, die für mich essenziell sind bzw. mich ausmachen (und jaha*gähn*mein Viehzeug ist ein maßgeblicher Bestandteil meines Lebens und meiner Person)
net zu Potte kommt.
Muhaha... wie witzig!!
Nun, meine Verwandten hab ich überwiegend sehr gern,
sehe die aber wenns mal passt.
Sollte mein Partner die nicht so feiern könnt's zwar schwierig werden,
notfalls könnte ich dann aber besuche zukünftig allein absolvieren (suboptimal, aber denkbar).
Meine Hunde sind aber nicht optional, sondern obligatorisch.
Und zwar 24/7.
Da wirds knifflig mit Kompromissen.
Um nicht zu sagen: geht gar nicht!
Call me Freak!
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26.10.2009, 13:44Inaktiver User
AW: Grandioser Abgang
Übrigens fällt mir hierbei die Wer-Wird-Millionär-Single-Sondersendung ein: hat die jemand gesehen? Ca. ein Jahr (?) her.
Jedenfalls durften die Kandidaten da zu zweit raten, mit ihnen zugeteiltem Single-Partner. Da war so ein junges, hübsches, etwas überdrehtes Mädchen, mit dem ein junger, recht netter Mann bedacht wurde. Der und das gesamte Publikum erfuhren von Mrs. Pretty, daß ihr Chihuahua selbstverständlich im Schlafzimmer (normalerweise in ihrem Bett) schlief und beim Sex dann zuschauen würde. Manche Ex-Freunde hätte das gestört.
Sowas auch.
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26.10.2009, 13:44Inaktiver User
AW: Grandioser Abgang
Ja, das kann sicher im Einzelfall problematisch sein. Ich habe beispielsweise eine ausgeprägte Katzen-Allergie. Ich mag Katzen sehr, aber leben kann ich mit ihnen leider nicht. Das müsste im Fall des Falles dann also auf getrennte Wohnungen hinaus laufen.Tragisch finde ich es, wenn jemand allergisch gegen das Haustier ist. Um Gottes Willen, was macht man denn dann? Vor allem, wenn der Typ wirklich gut passen könnte? Traurig, aber dann kann das wohl nicht gehen mit einer Beziehung.
@ delusion:
Die zusätzlichen Infos (Entfernung, Hund, der noch nicht lange bei Dir lebt) lassen die Dinge für mich schon in einem anderen Licht erscheinen. Verständlich, dass Du nicht so gelassen reagieren konntest, wenn gleich zwei Anrufe kommen, Du vielleicht Schuldgefühle hast, und nicht innerhalb einer halben Stunde zuhause sein kannst. Umso schöner, dass Ihr das miteinander klären konntet, und Dein Freund offen dafür ist, dass Du einen Hund hast.
Ich drücke Dir die Daumen, dass Ihr gute Lösungen für Euch findet!




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Soll der doch den Mann aussuchen 

