Volle Zustimmung, wobei dies für Katzen, Pferde und Wüstenrennmäuse ebenso gilt. Lernte ich einen Mann kennen und er würde für mich seine Tiere vernachlässigen, wäre mir das zuwider und ich würde den Kontakt abbrechen.
Natürlich geht die Verantwortung für ein 100 % auf den Menschen angewiesenes Tier der Zeit vor, die man mit einem Bekannten verbringen will.
Aber man hört/liest doch immer wieder, dass hormongesteuerte Frauen nicht nur ihre Tiere in der Wohnung zurück lassen, sondern auch schon mal ihre Kinder. Überlebt haben das nicht alle.
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Thema: Grandioser Abgang
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26.10.2009, 08:58
AW: Grandioser Abgang
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26.10.2009, 09:10Inaktiver User
AW: Grandioser Abgang
Moment mal.
Das mit der Versorgung des Hundes ist ja schön und richtig, aber es war doch abgemacht, daß der Hund vorerst von der Mutter versorgt wird und erst zu einem späteren Zeitpunkt von der TE, wenn ich das richtig verstanden habe.
Die Versorgung wäre also gewährleistet gewesen. Was die TE stört, war doch die Intervention der Mutter und daß sie den "Ausklang" des Dates beeinflußt hat. Zumindest glaube ich, das herauszuhören
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26.10.2009, 09:12Inaktiver User
AW: Grandioser Abgang
Ja eben.
Denke auch, da wird jeder normal tickende Mann Verständnis für haben.
V.a. war gestern Sonntag plus Kaiserwetter,
also ich als Bekannter hätte gesagt-
"weißte was- hol doch den Wauzi und wir gehen noch schön spazieren..." Dann wären doch alle happy gewesen.
Hätte mich nämlich auch zB interessiert wie sie/er mit dem Tier umgeht, aber auch wie sich der Hund verhält und drauf ist, ob er erzogen ist etc.pp.
Sagt ja auch so einiges über den Menschen aus, ebenso wie über sein Verantwortungsgefühl.
Also ich musste noch nie weinen, weil mich jemand genötigt hat meinen Wuff abzuholen (was eine Losreißen von dem Kerl dann vorübergehend nötig macht).
Ich hab ja nun auch Sehnsucht nach dem Köter,
wenn ich den über Nacht weggebe...
Und das ist ja nun kein Kind, dem man nicht ständig neue Bekanntschaften zumuten kann.
Echt jetzt, ich wiederhole mich, aber ich wäre als Mann echt geschockt.
...
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26.10.2009, 09:19Inaktiver User
AW: Grandioser Abgang
Ja, bis Mittag wollte die Mutter aufpassen.
Sie rief dann aber wohl vormittags schon an "wann" die tochter denn den Hund abholen würde, worauf diese dann sofort tränenüberströmt losstürzte, und nichtmal vernünftig Adios sagen konnte.
Dass die Mutter ein derartiges Verhalten provozierte liegt meiner E. nach aber zu etwa 80% in delusions Verantwortung.
Und wenn ich mich da an alte Zeiten erinner-
wie gesagt, hat mein Dad mir auch öfter mal nachgefunkt, wann ich den Kötz denn jetzt wieder abhole (zB. weil er auch noch was anderes vorhatte oder eben einfach wieder flexibel sein wollte oder auch schlicht, um mal'n bisse auszuhorchen- ob alles i.O. ist, wenn ich mich mit nem unbekannten Mann treffe...find i jetzt nicht so verwerflich).
Und mir war's dann auch keine Last den Hund (vlt. auch vor der vereinbarten Zeit) abzuholen.
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26.10.2009, 09:20Inaktiver User
AW: Grandioser Abgang
Die Mutter rief an, weil ihr die Betreuung des Hundes
- zuviel
- ggf. zuwider war.
Die Verantwortung für den Hund liegt bei dem Menschen, der mit diesem Hund lebt. Ein solcher Mensch muss damit rechnen, dass die vereinbarte Hundebetreuung auch mal wegfällt, und damit umgehen können.
Vor einigen Jahren hatte ich geplant, mit meinem Mann einige Tage nach NYC zu fliegen. Hundebetreuung war organisiert, eine liebe Freundin wollte in diesen Tagen mit ihrer Hündin bei uns wohnen, und gemeinsam mit beiden Hunden ein paar entspannte Tage bei uns verbringen.
Die Freundin brach sich am WE vor der Reise den Fuss, und fiel aus. Es war anders verabredet, als es dann tatsächlich lief, und damit muss man dann halt eben umgehen, wenn man in der Verantwortung für ein Tier steht.
Wäre es wirklich so problematisch gewesen, zur Neueroberung zu sagen:
Hör mal, meine Mutter, die auf meinen Hund aufpasst, ist verhindert, ich muss ihn früher als verabredet abholen - hast Du Lust, mitzukommen, und einen schönen Spaziergang mit uns zu machen?
NBD.
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26.10.2009, 09:22
AW: Grandioser Abgang
@ kaysheen
Sehe ich auch so: Hund und Mann zusammen bringen.
Ich bin zwar Katzenfrau und "Gnadenbrot-Pferd-Frau", aber da gilt das auch. Gerade mit Katzen und Männern ist das doch manchmal so eine Sache. Da will ich gleich wissen, ob nicht gefordert wird, die Tiere auszusetzen oder ins Tierheim zu geben.
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26.10.2009, 09:23Inaktiver User
AW: Grandioser Abgang
Na lass doch mal die Kirche im Dorf.
Den Hund vernachlässigt doch niemand, dem geht es prächtig.
Sich bei dem Menschen, der sich Mühe gegeben hat, einen ganzen Abend schön zu gestalten samt Frühstück (und den sie wiedersehen will!), zu bedanken, die letzten 3 Sätze ruhig aussprechen lassen, sich ordentlich verabschieden und dann aufbrechen, dass ist frau mit guter Kinderstube doch einfach schuldig.
Hals über Kopf hysterisch abzuhauen, ist schlicht unhöflich.
Die 10-15 Minuten werden dem Hund keinen Gesundheitsschaden zufügen, für die neue Bekanntschaft können sie jedoch entscheidend sein und hinterlassen in puncto Höflichkeit, Wertschätzung und Feingefühl doch einen faden Beigeschmack.
Einfach mal etwas entspannter werden, dann klappt es.
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26.10.2009, 09:25
AW: Grandioser Abgang
Panik, Rumgeflenne, Chaos, weil man gefragt wird, wann man seinen Hund abholt?
Ich kann jeden Mann verstehen, der dann geschockt das Weite sucht. Wie reagiert denn die TE, wenn wirklich mal was passiert? Mit Blutsturz und Nervenzusammenbruch?
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26.10.2009, 09:28Inaktiver User
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26.10.2009, 09:29



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