Wenn ein Mann über 30 noch bei Mami (und Papi) wohnt, würde ich genau hinschauen, warum das so ist:
Wenn er nur deshalb dort lebt, weil er keinen eigenen Haushalt führen kann bzw. will, dann ist es ein NoGo. Frauen sind nicht dazu da, die Herrschaften ihr Leben lang zu bedienen!
Wenn er deshalb dort lebt, weil ein alleinstehendes Elternteil alt und hilfsbedürftig ist, dann ist das was anderes. Dennoch fände ich es in diesem Fall schön, wenn der gute Mann seine Privatsphäre wahren würde, d.h. dass ich nicht gleich beim ersten Besuch bei ihm mit Mami (oder Papi) konfrontiert werde. Ich stelle es mir auch nicht so toll vor, wenn seine Eltern akustisch mitkriegen, dass wir Sex haben.
Und auf gar keinen Fall würde ich zu einem Mann ziehen, der mit seinen Eltern in einem Haus wohnt! Das ist mir einfach viel zuviel soziale Kontrolle.
Ich wünsche mir einen Partner, der eine gewisse Distanz zu seinen Eltern hat. Sie muss nicht so groß sein wie meine eigene zu meiner Familie, die ziemlich groß ist, aber ich will auf keinen Fall dauernd mit seiner Verwandtschaft zu tun haben müssen.
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Thema: daheimwohnen
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18.08.2009, 21:23
AW: daheimwohnen
Geändert von Latona (18.08.2009 um 21:28 Uhr)
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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19.08.2009, 12:01Inaktiver User
AW: daheimwohnen
Kommt wohl auch immer auf die eigenen Lebensumstände an.
Da ich selbst nach dem Abi ausgezogen bin, erwarte ich das auch von meinem Partner.
Gut, außergewöhnliche Umstände mögen einen zuweilen zum bleiben zwingen.
Aber wenn jemand partout so gar nicht auf eigenen Füßen stehen mag... also nee. Wär nix für mich.
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19.08.2009, 12:22
AW: daheimwohnen
Mich interessiert seit jeher brennend, wie jemand, der gerade das Abitur gemacht hat, eine eigene Wohnung finanziert. BAFöG oder Azubi-Gehalt dürften dazu wohl kaum ausreichen.
Und kommt mir jetzt bitte nicht mit WG. Das ist für mich nur eine äußerst eingeschränkte Form von Selbständigkeit oder Unabhängigkeit."Genau zwei sollen es sein. Nicht mehr, nicht weniger. Einer, der die Macht verkörpert, einer, der nach ihr giert." (Darth Bane)
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19.08.2009, 13:43
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19.08.2009, 13:48Inaktiver User
AW: daheimwohnen
ups - kommen nur solche in Frage, die alles genau gemacht haben wie Du?
ein Glück, dass ich da keine festen Prinzipien hatte - wer weiß, an wen ich sonst geraten wäre.
WG - da ist man doch auch ausgezogen - und muss alles Organisatorische und Haushalt selbst regeln.
Zählt für Dich nur, wenn man einsame Abende aushalten kann?
Und es gibt auch noch Studentenheime und -buden - man muss ja nicht mit einer Wohnung anfangen.
wenn man studieren möchte und nicht aus einer Universitätsstadt kommt, muss man doch ausziehen und das eben von BAFöG (oder dem entsprechenden Wechsel der Eltern plus ggf. ein Nebenjob) finanzieren.
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19.08.2009, 14:11Inaktiver User
AW: daheimwohnen
Na wie sollen sich die Tausenden von Studenten denn sonst finanzieren, wenn nicht über Bafög, die Eltern und/oder nebenbei jobben?
Du scheinst ja krasse Erlebnisse in einer WG gehabt zu haben, wenn du das so beurteilen kannst. Natürlich ist das auch selbstständiges wohnen. Was denn sonst?
WG oder Studentenwohnheim dürfte die meistgewählte Form des Wohnens von Studenten sein. Und wenn man dann 500km von zuhaus weg wohnt, ist man notgedrungen auch selbstständig.
nicht automatisch, nein, aber einer der jahrelang zuhause bleibt steht für mich - in gewisser Weise - automtisch nicht auf eigenen Füßen.
Das habe ich mit keinem Wort behauptet, hier verallgemeinerst du
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19.08.2009, 14:18Inaktiver User
AW: daheimwohnen
Da Du Deinen Satz mit "Da" angefangen hast, also eine Kausalität aufgestellt, war Deine Formulierung zumindest missverständlich.
"Da ich das gemacht habe, erwarte ich das auch von ihm".
Du hättest ja auch schreiben können "ich habe das so gemacht und finde das wichtig, und ich erwarte das deshalb auch von meinem Partner."
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19.08.2009, 14:21Inaktiver User
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19.08.2009, 15:01Inaktiver User
AW: daheimwohnen
Hey!
Ich bin nach dem Abi zum Studieren in eine andere Stadt gegangen und bin in eine WG gezogen. Was die Selbstständigkeit angeht, sehe ich keinen Unterschied zum Alleinwohnen (das habe ich im Ausland ausprobiert). Wie andere schon schrieben, muss man selbst putzen, kochen, einkaufen usw., was für mich "selbstständig" bedeutet.
Im Gegenteil: Ich finde es sogar positiver, wenn jemand schonmal in einer WG gelebt hat, als wenn er immer nur eine eigene Wohnung hatte. Das erfordert nämlich eine gewisse Sozialkompetenz, Konfliktfähigkeit und Kompromissbereitschaft (was nicht bedeuten soll, dass Alleinwohnende diese Fähigkeiten generell nicht besitzen!!).
Zu der Ausgangsfrage:
Ich kann mir nur schlecht vorstellen, mit einem Mann ab 25 zusammen zu sein, der trotz abgeschlossener Ausbildung und festem Job (= finanzielle Möglichkeit, auszuziehen) ohne triftigen Grund wie kranke Eltern o.ä. noch zu Hause wohnt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich mit so jemanden auf einer Wellenlänge wäre, der diesen Wunsch nach Selbstständigkeit anscheinend überhaupt nicht hat.
Wenn die Mutti dann noch alles für ihn übernimmt wie waschen putzen und essen machen, dann wäre es ein absolutes No Go! Ich möchte nicht irgendwann mit einem lange erwachsenen Menschen zusammenziehen, der noch nie in seinem Leben ein Klo geputzt hat!
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19.08.2009, 15:04
AW: daheimwohnen
"Genau zwei sollen es sein. Nicht mehr, nicht weniger. Einer, der die Macht verkörpert, einer, der nach ihr giert." (Darth Bane)



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