Naja, "Gammelfleisch" als Bezeichung finde ich, ist nicht so
der Hit ....Würde bei Frauen ja auch nicht gut ankommen....
ältere Damen so zu bezeichnen.
Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, das ein extremer Altersunterschied mit der Zeit Probleme mit sich bringt und
das Männer, die mit steigendem Alter immer Jüngere angraben,
ein Problem haben und zwar ein heftiges
Gilt für alternde Frauen, die nur deutlich Jüngere suchen,übrigens genau so.
Dennoch gibt es Paare, die ohne zu suchen,sich einfach gefunden haben und wo es, trotz großen Alterunterschiedes, hervorragend
funktioniert.
Vorhin las ich von einem bayrischen, 87 jährigen Brauereibesitzer,
mehrfacher Millionär, der neulich ein 26jähriges Model geheiratet hat.
Also, da muss die Liebe ihrerseits schon sehr, sehr groß sein....![]()
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Thema: 20 Jahre älteren Mann??
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03.08.2009, 12:20Inaktiver User
AW: 20 Jahre älteren Mann??
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03.08.2009, 12:23
AW: 20 Jahre älteren Mann??
in der neuen apothekenumschau sagt eine studie
dass maenner die eine 7 bis 9 jahre juengere partnerin haben,ein um 11%geringeres relatives sterberisiko haben,das lohnt sich also schon deshalb*g*
(uebrigens frauen leben mit gleichaltrigen partner am laengsten)
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03.08.2009, 17:07
AW: 20 Jahre älteren Mann??
Das ist ja echt brutal: Wenn ich mich jetzt in einen gleichaltrigen Mann verliebe, muss ich mir sagen, dass er meinetwegen früher sterben muss.
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03.08.2009, 18:34
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03.08.2009, 19:11
AW: 20 Jahre älteren Mann??
Passiert ja nur, wenn er auch mit dir eine Beziehung eingeht. Solange die Liebe einseitig ist, ist ja alles okay. Oder willst du ihn zur Ehe zwingen?

Oder du bist so schlimm, dass er froh ist, früher sterben zu dürfen.
Soll's ja auch geben!
Natürlich gibt's das!
Nochmal zur Betonung: Hier geht's nur um Männer, die bewusst erheblich jüngere Partnerinnen suchen! So im Stil von: "Frauen müssen schön sein und alt bin ich selber! Gegensätze ziehen sich an."
Diesen Anspruch finde ich sehr vermessen.Wer Unsinn hören und glauben will, der wird auch Unsinn zu hören bekommen.
Cave: Meine Beiträge könnten Spuren von Ironie enthalten!
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03.08.2009, 19:23
AW: 20 Jahre älteren Mann??
Bestimmt gibt es solche Männer, aber das ist doch nicht die Mehrheit. Männer, die bewusst nur erheblich jüngere Partnerinnen suchen, haben meiner Meinung nach ein Problem mit dem Selbstbewußtsein. Ich kann aber die jungen attraktiven Frauen, die sich bewusst einen wohlhabenden Senior suchen, nicht verstehen. Wie man so berechnend sein kann ist mir absolut schleierhaft.
Ich könnte mir einen älteren Herren nun überhaupt nicht vorstellen. Ich gebe zu, das Aussehen spielt bei mir auch eine nicht unwesentliche Rolle. Aber auch von der Art her passt es irgendwie nicht, jedenfalls nicht zu mir.Die wesentliche Voraussetzung für Glück ist die Bereitschaft, der zu sein, der man ist
(Erasmus von Rotterdam)
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04.08.2009, 04:38
AW: 20 Jahre älteren Mann??
Ich glaube, das ist mein bisher längster Beitrag, und immer noch viel zu kurz.
Ich hatte den Eindruck, weil Du unmittelbar die Argumentationsebene gewechselt und angefangen hast, über männliche oder weibliche Überlegenheit zu schreiben.
Meiner Meinung nach hat jeder Mensch eine (weibliche) Mutter und einen (männlichen) Vater und von jedem Elternteil die Hälfte seiner Gene, und schon deshalb muss jeder Versuch ins Leere laufen, aus der menschlichen Biologie so etwas herzuleiten. Mit Psychologie oder anderen Forschungsbereichen wird das auch nicht besser, also sollte man das einfach bleiben lassen, es ist Zeitverschwendung und ein Zeichen für persönliche Probleme und intellektuelles Versagen.
Wenn bei Dir der Eindruck entstanden ist, dass ich so denke, dann tut mir das leid. Ich denke wirklich nicht so und propagiere auch nichts dergleichen.
Ich meine damit, dass es gesellschaftliche Strukturen und individuelle männliche Verhaltensmuster gibt, die darauf abzielen, Frauen gewaltsam zur Fortpflanzung mit bestimmten Männern zu zwingen, und dass das auch mit Erfolg geschieht. Die Links hatte ich eingefügt, um zu zeigen, dass es biologische Wurzeln und möglicherweise sogar Anpassung an solches Verhalten gibt. Das ist auch die Antwort auf Deinen Beitrag #89.Darauf weist schon dein Hinweis, man könne ja auch Gewalt einsetzen, um Frauen daran zu hindern sich zu weigern sich zu reproduzieren.
Die Idee eines generellen "Fortpflanzungs-Streiks" (Lysistrata?) ist doch sowieso lächerlich. Es ist aber sehr wohl möglich, die Lebensumstände von Menschen so zu gestalten, dass ein solches Problem auftritt.
Jeder muss eben mit dem zur Debatte antreten, was er weiß und kann!
Das ist doch auch eine These. Und was ist falsch daran, wenn man es genauer wissen möchte? Wenn man z.B. fragt, wie es dazu kommen kann, dass eine Frau einen Partner wählt, der 20 Jahre älter ist? Das ist doch gerade im Hinblick auf die genannten Punkte eine interessante Frage.Dabei ist es doch ganz einfach. In der Partnersuche muss man schon was zu bieten haben. Charme, knackigen Körper, Fruchtbarkeit, Stärke, Status, Sexappeal. Mit nix wird das nix.
Ich wüßte nicht, wie oder warum ich das tun sollte. Meine jetzige Partnerin ist einige Jahre jünger als ich, und wir haben uns als Studierende an der Uni kennengelernt und sind seitdem zusammen, also vergleichsweise lange. Ich selbst bin kein "20 Jahre älterer Mann", da ist irgendetwas falsch interpretiert worden. Hier wurde mir das auch unterstellt, und mit was für weitreichenden Folgerungen:
Sind die anderen TeilnehmerInnen, die hier mitschreiben, etwa nicht betroffen? Vielleicht weit mehr als ein Mann, der darauf hoffen kann, dass er persönlich nie mehr mit dem Problem der Partnersuche konfrontiert sein wird?
Es gibt aber auch andere Fälle. Als meine Eltern geheiratet haben, war meine Mutter Ende 30 und viel Jugendleben hatte sie nicht mehr zu verpassen. Es ist nicht so, dass da eine "Jugend als Ware" verkauft hat, da hatte eine endlich einen passenden Mann gefunden. Meine Mutter war auch nicht "nichts", sie hatte eine Ausbildung und war berufstätig (damals!) - sie musste nicht heiraten, sie wollte, und sie wollte unbedingt eine Familie und Kinder, und ihre Kolleginnen haben sie beneidet. Sie hat nur selten davon gesprochen, aber ich weiß, wie wichtig es ihr war, einen intelligenten und gebildeten Mann (damals!) zu haben, und wie schön es für sie war, dass er sie liebte und sie buchstäblich "auf Händen getragen" hat (es war die erste Ehe auch für meinen Vater).Ehrlich gesagt, tun mir da die jungen Partnerinnen ein wenig Leid, die mit einem so viel älteren Mann ziemlich viel Jugendleben verpassen.
Meine Eltern haben miteinander auch viel "Leben nachgeholt", man kann es sich heute wahrscheinlich kaum mehr vorstellen, aber meine Mutter hat mit Mitte 40 (!) noch den Führerschein gemacht und war weit und breit die erste Frau, die ein Auto hatte. Ich saß als kleines Kind auf dem Rücksitz und kann jetzt noch in der Erinnerung den "Stress" spüren, wenn sie in den Fahrstunden den Motor abgewürgt hatte oder irgendwelche Manöver fahren musste.
Als mein Vater dann pensioniert war, hatte er definitiv viel mehr Zeit für seine Jungs, als ein berufstätiger, moderner Vater heute, er ist (oft und alleine) mit uns zum Schwimmen, Radfahren, Skifahren, Wandern und zu Fußballspielen, hat sich um alles gekümmert, was mit Schule oder Gesundheit zu tun hatte, wußte, welche Bücher interessant sind, hat mir die Sternbilder am Himmel erklärt und die Namen fast aller Pflanzen, und in den Schulferien waren wir oft die ganze Zeit im Ausland.
Verpasst hat meine Mutter infolge ihrer Ehe also nichts, da bin ich fast absolut sicher.
Später war meine Mutter dann fast zwanzig Jahre lang Witwe, aber es kann auch Frauen mit gleichalten Männern passieren, dass ihr Mann schon krank oder tot ist, wenn sie Mitte 60 sind, und viele sind mit dem Vater ihrer Kinder nicht so lange zusammen wie sie, werden betrogen oder verlassen oder lassen sich scheiden. Ist also wirklich das Alter die entscheidende Größe? Kommt es nicht vielmehr in jedem Einzelfall auf den Mann an?
Meine Aussage ist, dass die körperliche Attraktivität von Merkmalen abhängt, die direkt auf die Fruchtbarkeit hindeuten, und dass die Empfindung "attraktiv" von unbewußten und nicht willentlich steuerbaren Abläufen im Gehirn erzeugt wird, und dass das schnell geht. Ein Teil dieser Parameter ist universell, kulturunabhängig und für alle Männer gleich, d.h. wenn man 20 Frauen mit Masken und derselben Frisur vor 60 Männer stellt, und diese Männer die relative Attraktivität bewerten lässt, dann werden sie zu einer Reihenfolge kommen, die fast genau von Mann zu Mann übereinstimmt, zum Teil sogar unabhängig davon ist, ob es sich um deutsche oder koreanische Männer handelt, und die sich mit einem Computerprogramm aus Meßwerten vorhersagen lässt.
Es ist auch möglich, auf diese Art das Gesicht (bei Frauen und Männern) zu bewerten, aber mit weniger Treffsicherheit, und bestimmte Bewegungen, z.B. den Gang einer Person, mit noch weniger Treffsicherheit, aber spätestens dann, wenn eine Person beginnt zu sprechen, dann "scheiden sich die Geister" und es gibt keinen Algorithmus, der dann noch Vorhersagen machen kann.
Nichtdestoweniger ist der meßbare Teil der körperlichen Attraktivität (und damit auch die Fruchtbarkeit) einer Frau eine dominierende Größe, wenn es darum geht, welche Frau ein Mann bevorzugt als potentielle Partnerin kennenlernen möchte, sogar dann, wenn ein Mann angibt und auch wirklich überzeugt davon ist, dass ihm Intelligenz, Herzlichkeit und andere Eigenschaften oder innere Werte wichtig sind.
Merkmale, die die Empfindung "attraktiv" erzeugen, sind selbstverständlich auch noch bei Frauen jenseits der Menopause vorhanden, und kein noch so perfektes Programm könnte aufgrund des rein optischen Eindrucks mit Sicherheit vorhersagen, ob ein Mensch fruchtbar ist oder nicht. Die Evolution kann Mögliches extrem optimieren, aber nicht Unmögliches bewirken.Wenn das so wäre, wären nicht viele junge Männer mit Frauen jenseits der Menopause zusammen, obwohl sich Frauen für sie interessieren, die noch in der Lage sind, Kinder zu gebären.
Darüberhinaus hat bei Menschen Sexualität nicht nur die Funktion, die Fortpflanzung zu ermöglichen, sondern auch eine wesentliche und konstituierende soziale Funktion, ohne die menschliche soziale Verbände nicht einmal gedacht werden können, und das ist schon sehr lange so. Es handelt sich um komplexes, von Individuum zu Individuum verschiedenes Verhalten mit ungewöhnlich großer Variationsbreite, es gibt dabei fast nichts, was es nicht gibt.
Die körperliche Attraktivität eines Partners ist bei der Partnerwahl ein für Männer sehr wichtiger und ein für Frauen wichtiger Parameter, aber eben nur ein Parameter, daneben spielen individuelle Vorlieben und das Verhalten ebenfalls eine Rolle, genauso wie die eigene Attraktivität (Matching) und das Ergebnis von Interaktionen mit dem potentiellen Partner.
Es ist natürlich nicht so, dass sich alle Männer automatisch auf die attraktivste Frau in Sichtweite stürzen und das war es dann, und Deine Erfahrungen stehen nicht im Widerspruch zu der Behauptung, dass körperliche Attraktivität und Fruchtbarkeit korrelieren.
Wenigstens eine, die mir nicht gleich unterstellt, ich wäre 20 Jahre älter als meine Partnerin, weil ich hier mitschreibe.
Der Unterschied, den Du ansprichst, existiert in der Realität, weil es nicht möglich ist, durch bloßes Ansehen einer Person eine sichere Aussage über ihre Fruchtbarkeit zu machen, das passiert Frauen bei Männern umgekehrt genauso.Doch natürlich gibt es den... es gibt wunderschöne junge Frauen, mit den gebärfreudigsten Hüften der Welt, die keine Kinder bekommen können und schmal gebaute, jungenhafte, ältlich wirkende Frauen, die ohne Probleme mal so eben schwanger werden.
Das Modell der Realität im Gehirn (und strenggenommen gibt es keine andere erfahrbare Realität) kennt diesen Unterschied nicht, dort wo die Empfindung von Attraktivität erzeugt wird, ist eine attraktive Frau auch eine fruchtbare Frau. Bei Fehlern droht die Höchststrafe der Evolution - keine Nachkommen.
Im Prinzip unterscheiden sich einzelne Individuen gar nicht so sehr voneinander, und es würden für die Partnerwahl einige wenige grobe Kriterien genügen. Und nun vergleiche das einmal mit Deiner persönlichen Wahrnehmung, die kleine Unterschiede gewaltig verstärkt, und etwas, das man im Prinzip auf einem Marktplatz in fünf Minuten erledigen könnte, zu einer langwierigen und schwierigen Aufgabe macht. Es gibt kaum ein besseres Beispiel, um zu verdeutlichen, was ein Begriff wie "Selektionsdruck" tatsächlich bedeutet, und wie extrem wichtig es für unseren "Konstrukteur" ist, dass wir einen möglichst optimalen Partner finden.
Das denke ich auch, aber es gibt eine einfache Erklärung. Bei Männern sind Selbstbewußtsein und Selbstsicherheit als Attraktivitätsmerkmal wesentlich wichtiger als bei Frauen (erstens), und es ist für Männer schwieriger als im umgekehrten Fall für Frauen, zutreffend zu erkennen, ob eine Frau an ihnen interessiert ist oder nicht (zweitens - was sich experimentell beweisen lässt).... - Selbstüberschätzung ist wohl eher ein männliches Problem.
Daher ist es für einen Mann eine bessere Strategie, sich eher zuviel zuzutrauen als zuwenig.
Es gibt sicher viele Männer, die so denken und sich bewußt auch so verhalten. Aber trotzdem muss man sich darüber im Klaren sein, dass Menschen nicht dafür gebaut sind, möglichst glücklich und zufrieden zu leben, sondern dafür, möglichst viel Erfolg bei der Fortpflanzung zu haben. Ein Mann, der die Möglichkeiten dazu hat, wird manchmal eine 2. Familie haben, obwohl er das bewußt gar nicht anstrebt.Ausserdem glaube ich, dass viele ältere Männer, die z.B. schon Familie haben nicht unbedingt noch eine 2. Familie gründen wollen. Sie finden vielleicht eine jüngere Frau attraktiv, aber suchen bei einer Partnerin doch anderes - gemeinsame Interessen, Einstellungen, Ideen.
Umgekehrt gibt es aber auch viele Männer, die nie eine Familie haben, obwohl sie das eigentlich möchten. Male competition - female choice.
Naja, unfreiwillig lernen auch Männer niemand kennen, so triebgesteuert sind wir Männer nun doch nicht, oder wie meinst Du das?Ich kenne zumindest einige verwitwete oder getrennte Männer, die aus ganz freien Stücken gleichalte Frauen kennen gelernt haben und es als sehr komisch empfänden mit einer 20 Jahre jüngeren Frau um den Block zu ziehen. Frauen haben mehr zu bieten als nur Äusserlichkeiten.
Jedenfalls weiß ich genau und kenne aus Erfahrung, was Du meinst, wenn Du von "komisch empfinden" redest. Wenn ich mit einer attraktiven Frau rede, dann habe ich manchmal das Gefühl "aufeinander abgestimmter Schwingkreise", dann fühlt sich die Situation "richtig" an, und ich bin ziemlich sicher, dass dieses Gefühl einen notwendige und unverzichtbare Voraussetzung ist, damit ich mich verlieben kann. Wenn eine Frau im Vergleich zu mir zu jung ist, also zu einer Generation mit anderer Erfahrungswelt, anderer Musik und insgesamt anderer Sozialisation gehört, dann kann sie so attraktiv sein, wie sie will, es fühlt sich nicht "richtig" an, und ich habe umgekehrt schon die Erfahrung gemacht, wenn es sich "richtig" anfühlt, dann war eine Frau älter als ich ursprünglich dachte.
Dabei gibt es aber ein Problem: Dieses Gefühl ist inzwischen ein "Galadriel-Gefühl" (nach Tolkien's Elbenkönigin). Es ist ein sehr schönes, altvertrautes, seltener werdendes Gefühl aus einer Zeit "als die Welt jung war". Während es früher viele attraktive Frauen gab, mit denen es sich "richtig" angefühlt hat, werden solche Frauen inzwischen immer seltener, je älter ich werde; es ist leider nicht so, dass der (schon immer sehr kleine) Anteil solcher Frauen in meiner Altersklasse gleich bleibt.
Ich würde mich also wahrscheinlich auch komisch dabei fühlen, "mit einer 20 Jahre jüngeren Frau um den Block zu ziehen". Ich, nota bene! Aber es ist relativ gleichgültig, wieviel mehr eine Frau zu bieten hat, wenn es mit den "Äusserlichkeiten" nicht stimmt, denn zumindest bei Männern gilt "Aphrodites 2. Hauptsatz: Es existiert keinerlei Substitut für sexuelle Attraktivität."
Das denken diese Männer nicht, weil es mit Statistiken und Forschungsergebnissen übereinstimmt, sondern weil es die von ihnen persönlich erlebte, erfahrbare und oft nur zähneknirschend akzeptierte Realität ist.Gerade im Internet habe ich das Gefühl, dass Männer, die ja Statistiken lieben und alles was klar messbar ist, weitaus mehr denken eine Frau über 40 kann nicht mehr attraktiv sein.
Du hast wie auch andere Frauen hier eine vollkommen falsche Vorstellung davon, was in einem älter werdenden Mann vorgeht und was er will. Eine solcher Mann ist in der Regel kein masochistischer Frischfleischfetischist, der sich das schwer oder kaum erreichbare Ziel gesetzt hat, möglichst junge Frauen zu p***en, um sich damit zu beweisen, dass er es immer noch bringt oder dass er noch jung genug ist.
Wenn ein solcher Mann aus welchem Grund auch immer keine Partnerin mehr hat, z.B. auch deshalb, weil er aus einer eingeschlafenen Beziehung mit einer zum "Kumpel" gewordenen Ex ausgestiegen ist, dann möchte er vor allem eines: Sich wieder verlieben.
Spätestens jetzt wird er aber (häufig, nicht immer) die Erfahrung machen, dass das gar nicht so einfach ist, vor allem deshalb, weil er die gleichaltrigen Frauen überwiegend als körperlich nicht mehr attraktiv genug empfindet, und das ist eine zwingende Voraussetzung dafür. Deshalb, und nur deshalb suchen solche Männer nach jüngeren Frauen; sie würden wahrscheinlich sehr gerne und vielleicht oft viel lieber eine Frau aus ihrer Altersklasse nehmen, wenn, ja wenn sie sich in eine solche Frau verlieben könnten. Hast Du jemals mit einem solchen Mann geredet - also einem, der nicht an Dir interessiert ist - und jemals eine der Phasen erlebt, in denen die Wahrheit (sorry, nicht p.c.) zum Vorschein kommt: Da ist dann die Rede von "brennender Sehnsucht" oder davon, dass es wahrscheinlicher sei "von einem Meteoriten erschlagen zu werden, als sich noch einmal verlieben zu können und echte Leidenschaft zu erleben".
Willst Du als Frau wirklich einen Mann, der etwa so alt ist wie Du, der durchaus attraktiv, gepflegt, charmant, humorvoll, großzügig, kommunikativ, weltgewandt und erfahren sein kann, Dich aber nur als weiblichen Kumpel erlebt, mit dem er seine Freizeit verbringt und auch technisch befriedigenden Matratzensport praktiziert? Einen, der seine begrenzten Möglichkeiten akzeptiert und letztendlich kapituliert hat? Einen, der notgedrungen nur noch unverbindliche Affairen hat? Einen, der sich lächelnd und schweigend ins Unvermeidliche fügt?
Oder willst Du einen deutlich älteren Mann, für den Du eine begehrenswerte Frau bist, einen, der Dich so erlebt, wie ein Mann eine Frau normalerweise erlebt? Einen, der fähig ist, Dich zu lieben?
Das ist die Alternative, vor der eine Single-Frau ab etwa Mitte 40 stehen kann, und ich frage mich schon, wer denn nun eher "einen an der Waffel hat", der Mann, der sich mit einer freundschaftlichen Beziehung zu einer Kumpeline zufrieden gibt, oder der Mann, der oft erfolglos nach einer deutlich jüngeren Frau sucht, in die er sich verlieben kann, und es ansonsten eben sein lässt.
Es ist jedenfalls ein gravierender Fehler, wenn eine Frau von sich selbst auf die Männer schließt: Frauen haben dieses Problem mit dem Alter potentieller Partner nicht. Sie können sich meistens in gleichaltrige oder etwas ältere Männer verlieben, und das hauptsächliche Problem mit deutlich älteren Männern ist oft nicht deren aktuelles Alter, sondern die unvermeidbare Folge, dass diese Männer später noch älter sein werden.
Es kommt vor, dass sich Menschen noch im Altersheim ineinander verlieben, und es kommt vor, dass sie das als Teenager tun. Nur bei der Häufigkeit gibt es doch einen deutlichen Unterschied.
Das ist mir zu einfach. Für sie ist es so, dass sie mit gleichaltrigen Männern absolut nichts anfangen kann, die lassen sie völlig kalt und geben ihr nichts.
Harte Fakten: Ihren ersten Mann, soweit wir wissen, hatte sie mit 15 über irgendeine Handybörse gefunden, der war 12 Jahre älter und hatte zwei Kampfhunde, ok, das war ein Problem, für ihre Schwester, die Angst bekam, und dann vor allem für ihre Eltern, aber es ist ihr nichts passiert. Dieses Muster, dass die Partner immer weit älter sind, hat sie bis heute, aber sollen wir sie deshalb ernstlich zum Therapeuten schicken? Als junge Erwachsene? Für mich wäre das eine extrem engstirnige Haltung, wahrscheinlich nutzlos, wenn sie doch offensichtlich damit zurecht kommt. Irgendwo finde ich, sie hat Mut und tut was sie will, und mir imponiert das.
Der Interviewpartner sagt genau das, was ich auch schon geschreiben habe:
Was Empfehlungen an die Politik angeht, hätte ich ein ganz anderes Rezept: Man sollte sich an dem orientieren, was funktioniert - Männer orientieren sich bei Entscheidungen sehr stark daran, inwieweit diese Einfluß auf ihren gesellschaftlichen Status haben.Gibt es auch ein Gefühl, dass man als Mann ja viel Zeit hat und deshalb den Kinderwunsch noch weiter aufschiebt als Frauen?
Ja, aber das ist eine Illusion. Studien zeigen ja, dass Männer ab 45 in der Regel auch nicht mehr Vater werden.
In vielen anderen Ländern / Kulturen hat ein Mann einen weit höheren gesellschaftlichen Status, wenn er Vater ist, hierzulande spielt das kaum eine positive Rolle, und wenn ein Vater das Pech hat, dass ihn seine Frau verlässt und die Kinder mitnimmt, dann landet er am untersten Ende der Skala, ein bemitleideter Totalverlierer. Unter solchen Umständen ist es wenig verwunderlich, wenn viele Männer keinerlei Interesse mehr an der Vaterrolle haben, und hier sollte die Politik den Hebel ansetzen.
Aber das wäre ein Thema für einen anderen Strang. Obwohl das "zeitlich versetzte Haremsprinzip" ganz gut zu dem Thema hier passt, so nennt man also "serielle Monogamie mit Kinderwunsch".
Solange es um Fleisch geht, will ich da nicht widersprechen.
Aha, es liegt also am Alter des männlichen Partners, ob es um eine "harmonische Beziehung" oder um "schlafen" und "besteigen" geht. Wieder etwas gelernt!
Liebe ist im Grunde die Sehnsucht des Sterblichen nach Unsterblichkeit (Platon, Symposion, Rede der Diotima)
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04.08.2009, 07:53Inaktiver User
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04.08.2009, 09:05
AW: 20 Jahre älteren Mann??
Hää? Verstehe ich dich richtig, wer das Handeln von Menschen noch mit anderen Ansätzen aus der Wissenschaft erklären will als mit deiner vielgeschätzten Biologie und dem noch mehr geschätzten Schimpansenverhalten, liefert einen Beleg für seine persönlichen Probleme und sein intellektuelles Versagen????
Ich fasse es nicht. Ein unintellektuelleres Statement kann man wohl kaum abliefern. Und du scheinst gerne beleidigend und persönlich angreifend zu werden, wenn dir die Argumente ausbleiben.
Wenn ich dir unterstelle, dass du dir deine spezielle Weltsicht zusammenbastelst ausschließlich aus den Erkenntnissen der Biologie, weil es da möglicherweise das Motiv gibt, eine Überlegenheit des männlichen Geschlechts zu konstruieren, dann ist das weder beleidigend noch abwegig. Aber vielleicht bist du auch nur überfordert, dir auch noch andere Ansätze als die Biologie für dein Nachdenken nutzbar zu machen. Sehr unintellektuell ist das allemal.
Sorry, ich habe deinen ellenlangen Beitrag nicht vollständig gelesen.
Aber auch beim Überfliegen stelle ich fest, dass du mir noch eine Antwort schuldig bist auf eine ganz wesentliche Frage:
Was ist der Grund für dein manisches Festhalten an Erklärungen aus der Welt der Biologie? Was versprichst du dir davon, menschliches Verhalten etwa mit dem Verhalten von Schimpansen vergleichen zu wollen? Was ist dein Wunsch und deine Botschaft? Dass sich Menschen von Tieren nicht unterscheiden, sie sich am liebsten wie Tiere verhalten würden, wenn man sie nur ließe, und es die dumme Gesellschaft mit all ihren Regeln nicht gäbe? Träumst du davon, dass sich Menschen doch endlich frei von jeglichen Zwängen wie Schimpansen verhalten dürfen? Dein Beispiel mit der Gewalt bei Tieren legt das ja nahe.
Deine Antwort darf auch etwas kürzer ausfallen.
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04.08.2009, 09:31
AW: 20 Jahre älteren Mann??
old_surehand, nachdem du hier doch sehr vehement den standpunkt vertreten hast, dass ein älterer mann nur eine deutlich jüngere partnerin wirklich attraktiv und begehrenswert finden kann, gleichzeitig aber schreibst, dass du selbst mit einer nur unwesentlich jüngeren frau liiert bist, erhärtet sich doch meine bereits früher formulierte annahme, dass etwas mit deinem „marktwert“ (um mal in deiner terminologie zu bleiben) nicht stimmen kann.

oder postest du hier (in dem kennenlernen-forum eines frauenmagazins …!), um diesen unsäglichen zustand der viel zu alten partnerin endlich zu beenden?


Würde bei Frauen ja auch nicht gut ankommen....
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