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  1. User Info Menu

    AW: Bitte was stimmt mit mir nicht?!

    Zitat Zitat von axel_k70 Beitrag anzeigen
    Geld und Status sind damit aber nicht unwichtig geworden, der Rest kam nur dazu. Und Status wurde eher noch erweitert.

    Gruß Axel
    naja, der Konsument des 21. Jahrhunderts kauft eben nur das OPTIMALE Produkt...

  2. User Info Menu

    AW: Bitte was stimmt mit mir nicht?!

    Zitat Zitat von Sumpfhuhn75 Beitrag anzeigen
    1.: Nein, nicht vererbbar.
    2.: So einsam - glaube ich gar nicht. Wenn ich eine ev. vererbbare schwere Erkrankung hätte, würde ich auch kein Kind bekommen.

    Ich denke schon, dass die meisten Menschen Verantwortungsbewußtsein haben und nicht mal eben einfach so ein Kind in die Welt setzten.
    Dann scheine ich wohl überdurchschnittlich viele Ausnahmen zu kennen. Würde die auch sonst recht oft abweichenden Beobachtungen bestätigen.

    @Optik: Ich persönlich glaube, dass Aussehen nicht sehr viel Einfluß auf die Partnerwahl hat. Viel mehr ist es Ausstrahlung - und was man aus sich macht.
    Wo fängt hier eben das Blenden und Verbiegen an?

    Ich persönlich reflektiere sehr auf Ausstrahlung und "wie ein Mensch sich gibt", z.b. auch wie ein Mann sich der Kellnerin/dem Kellner gegenüber verhält.
    So etwas fällt mir viel mehr auf, als bloße optische Merkmale.
    Hm.. meiner Ex war ich immer zu nachsichtig mit dem "Personal" (also in Restaurants). Daher frage ich mich, wie du das wohl meinen magst...

    Ein hübscher Gockel, der entweder strohdumm oder arrogant oder hartherzig ist, hätte bei mir keine Chance.
    Auch wenn er hübsche Gene hat... immerhin sollte ich den Mann auch lieben und mein Leben mit ihm verbringen wollen (oder zumindest eine lange Zeit).
    Naja, nicht alle die hübsch sind sind zwangsläufig strohdumm, genau wie andersrum ja auch Hässliche nicht immer zwangsläufig "gscheid" sind...

    Gruß

    Matthias

  3. Inaktiver User

    AW: Bitte was stimmt mit mir nicht?!

    Ich krame hier mal den alten Thread wieder heraus, weil
    es ursprünglich mal um Gründe für die ewige Singelei ging und ich beim Stöbern darauf gekommen bin.
    Die Kurzfassung dieser etwas schablonenartig-hobbypsychologischen Beiträge eines der User ist, dass bei Frauen, die keine Beziehung hinkriegen, womöglich eine schlechte/fehlende Mutterbeziehung vorliegt. Eine Art Überkompensation nicht vorgelebter mütterlicher/weiblicher Stärke, die die falschen Männer anzieht.
    Was denkt Ihr dazu?

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    AW: Bitte was stimmt mit mir nicht?!

    Danke für den Link, Ehrensenf!
    Starker Tobak, aber wert, drüber nachzudenken. Und weiterzudenken.
    lg
    mississi
    Verlieren wirst du, wenn du dich in deiner Kraft täuschst - in deiner Art Kraft (Peter Handke)

    you are wise you are warm you are courageous you are big
    (Alanis Morissette - The Couch)

  5. Inaktiver User

    AW: Bitte was stimmt mit mir nicht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Kurzfassung dieser etwas schablonenartig-hobbypsychologischen Beiträge eines der User ist, dass bei Frauen, die keine Beziehung hinkriegen, womöglich eine schlechte/fehlende Mutterbeziehung vorliegt.
    Ich bin ja seit kurzem wieder in einer Beziehung.
    Ganz "unverhofft" - nach über 10 Jahren Singlesein und Beziehungsversuchskatastrophen.

    Deshalb denke ich, ich kann dazu was sinnvolles beitragen

    Für mich würde ich eher auf die schlechte Vaterbeziehung abstellen.
    Ich habe eine eher symbiotische Beziehung zu meiner Mutter entwickelt. Die hatte sicher auch ihre Schattenseiten. Aber an sich war meine Mutter meine wichtigste Bezugsperson in der Familie.

    Mein Vater war nach der Trennung meiner Eltern im Grunde in meinem Leben immer weniger präsent. Auch zu meinem Stiefvater hatte ich lange eine problematische Beziehung.

    Jetzt in der neuen Beziehung fällt mir auf, wie schwer es mir fällt, es anzunehmen, dass ein Mann für mich da ist.
    Ich hobbypsychologisiere, dass das daran liegt, dass ich das aus meinen ersten Beziehungen zu Männern nicht kenne.


  6. Inaktiver User

    AW: Bitte was stimmt mit mir nicht?!

    Die Kurzfassung dieser etwas schablonenartig-hobbypsychologischen Beiträge eines der User ist, dass bei Frauen, die keine Beziehung hinkriegen, womöglich eine schlechte/fehlende Mutterbeziehung vorliegt.
    Mütter leben einem quasi vor, was weibliche Stärke bedeutet. Aber denke ich das auch der Vater seinen Anteil dazu beiträgt.

    Nähe zu lassen ist ein interesanter Ansatzpunkt. Bin ich in der Lage mich auf jemanden einzulassen? Einfach sich mal fallen lassen?

    Beide Punkte setzen Vertrauen voraus und das Vertrauen muss bei jedem selbst vorhanden sein. Bin ich misstrauisch gegenüber den Männern? Habe ich noch vertrauen in Beziehungen?

    Ebenso finde ich den Ansatz interesant, dass man zwar sich von Gegensätzlichkeiten angezogen fühlt, aber für eine dauerhafte Beziehung Ähnlichkeiten voraussetzt. Mit Ähnlichkeiten meine ich: Denkstruktur, Umgang mit der Gefühlswelt, ähnliches erlebt zu haben, die Art wie man miteinander umgeht, ähnliche Ansichten. Das führt dazu, dass man ein größeres Verständnis für einander hat. Allerdings heißt es nicht gleich zu sein, sondern das trotzdem Gegensätzlichkeiten vorhanden sind.

  7. Inaktiver User

    AW: Bitte was stimmt mit mir nicht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mütter leben einem quasi vor, was weibliche Stärke bedeutet.
    Ok da würde ich sagen, dass mir meine Mutter eher Schwäche vorgelebt hat, weil sie sich selbst erst aus ihren Erziehungsmustern befreien musste.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nähe zu lassen ist ein interesanter Ansatzpunkt. Bin ich in der Lage mich auf jemanden einzulassen? Einfach sich mal fallen lassen?
    Ein interessanter Punkt

    Aber ich denke dazu gehört auf der anderen Seite der Skala, dass man auch immer nah bei sich selbst bleibt. Sich das Wichtigste bleibt. Sich nicht abhängig macht von einer Beziehung.

    Das habe ich erst sehr schmerzhaft lernen müssen.

  8. Inaktiver User

    AW: Bitte was stimmt mit mir nicht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Aber ich denke dazu gehört auf der anderen Seite der Skala, dass man auch immer nah bei sich selbst bleibt. Sich das Wichtigste bleibt. Sich nicht abhängig macht von einer Beziehung.

    Das habe ich erst sehr schmerzhaft lernen müssen.
    Ja bei sich bleiben und sich nicht abhängig machen, dass stimmt schon. Nähe bedeutet auch, den Schutzwall runter zufahren und nicht immer aus der Distanz bzw. mit einem Sicherheitsabstand die Beziehung und andere Menschen zu erleben. Damit macht man sich aber auch verwundbar. Nähe ist ohne Hingabe nicht möglich und Nähe bedeutet verletzbar zu werden. Man öffnet sich anderen Menschen und damit wird man automatisch verletzbarer.

    Da stellt sich eher die Frage was will ich? Gebe ich mich hin und trage das Risiko verletzt zu werden oder lasse ich den Schutzwall und lebe in einer Beziehung die zwar gut ist, aber die gewünschte Nähe nicht hat.

  9. Inaktiver User

    AW: Bitte was stimmt mit mir nicht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da stellt sich eher die Frage was will ich? Gebe ich mich hin und trage das Risiko verletzt zu werden oder lasse ich den Schutzwall und lebe in einer Beziehung die zwar gut ist, aber die gewünschte Nähe nicht hat.
    Ich glaube, da hast du mich missverstanden bzw. ziehst andere Schlussfolterungen aus meinen Aussagen:

    Ich erlebe diese neue Beziehung gerade als sehr intensiv - auch emotional.
    Und als sehr nah.

    Und trotzdem fühle ich mich sicher.
    Nicht weil ich denke, dass mich der andere nicht verletzen könnte.
    Das kann mir mit dem liebsten und aufrichtigsten Menschen passieren.

    Ich habe diesen Schutz in mir selbst gefunden.
    Die innere Stärke diese Dinge auszuhalten, ohne daran (fast) zugrunde zu gehen. So wie es früher war.

    Bei mir selbst sein und Nähe zum anderen erleben - das erfahre ich gerade als ganz neue und großartige Qualität.

  10. User Info Menu

    AW: Bitte was stimmt mit mir nicht?!

    Ich fand den link auch sehr interessant, weil ein Therapeut mal zu mir meinte, ich würde alles auf den Vater schieben, aber die Mutterproblematik verdrängen.

    Die These in dem link ist: wenn die Mutter ihre Rolle als Mutter nicht ausfüllt (Gründe gibt´s dafür viele), dann wird die Tochter "mama-suchend" und das heißt, sie verkörpert selbst die mütterliche Stärke und kann keine Schwäche mehr zeigen. Das kann die unterschiedlichsten Formen annehmen: Das Mädchen wird Karrierefrau, Übermutter, Schlampe oder eine alte Jungfer.

    Beruht das auf irgendeiner bekannten Theorie? C.G. Jung wird hier explizit ausgeschlossen.

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