Das unterschreibe ich auch sofort....
Ich befinde mich grad in dieser Situation, ich hab mich verliebt, weiss aber, vom Kopf her, das diese Geschichte zwangsläufig in Tränen enden würde, somit versuche ich mich zurückzuziehen und mir die ganze Geschichte auszureden....nicht einfach, klappt aber hoffentlich bald...und keine Sorge...ich werde keinen Strang eröffnen, das wären nähmlich gleich drei Themen....Hilfe verliebt in Kollegen, Hilfe Fernbeziehung, Hilfe da geistert noch eine andere Frau rum.....![]()
Fuzzle
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Ergebnis 11 bis 20 von 26
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09.07.2009, 15:33
AW: Ich verliebe mich nur, wenn ich will?
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09.07.2009, 15:38Inaktiver User
AW: Ich verliebe mich nur, wenn ich will?
Also, ich glaube nicht, dass ein Mensch mit Flugangst psychisch krank ist.
Oder mit einer Spinnenphobie.
Das finde ich sehr interessant.
Zitat von Inaktiver User
Wenn diese Situation eintritt, also Du verliebst Dich und der Herr aber nicht, entsteht diese Verliebtheit bei Dir dann schon direkt beim kennenlernen oder erst zu Hause, wenn Du z.B. an den schönen Abend zurück denkst?
Schätzt Du die Lage dann sofort falsch ein oder erst später?
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09.07.2009, 15:51Inaktiver User
AW: Ich verliebe mich nur, wenn ich will?
Zu Frage 1: Ich verliebe mich tatsächlich eher weniger im Verlauf eines Zusammenseins sondern vielmehr durch Reflexion der ganzen Sache. Das macht es natürlich schwierig, weil ich dadurch anfälliger bin für Projektionsgeschichten. Allerdings muss wie gesagt schon auch irgendwas von ihm kommen, was mich vermuten lässt, dass es ihm ähnlich geht.
Alle echten und längeren Beziehungen, die ich bisher hatte, haben aber anders angefangeen, d.h. man hat viel Zeit miteinander verbracht und dann sind Gefühle währenddessen entstanden, vielleicht auch so was wie Liebe, für mich aber nur so was wie freundschaftliche Liebe. Wenn es so läuft, ohne dass meine Phantasie genug Spielraum hat, sich auszutoben, kommt bei mir keine Leidenschaft auf.
Ob ich mich also wirklich verliebe, hängt in erster Linie von mir ab und von meiner Phantasie. Vielleicht mag manch einer jetzt einwenden, dass sei keine echte Liebe, aber es ist eben das Gefühl, das mich interessiert und dessen Erfüllung ich gern einmal erleben möchte.
Oje, versteht einer, was ich grad geschrieben habe
Zu Frage 2: Nun, ich habe also die Signale dann einfach falsch interpretiert.
Wenn dann jemand meine Gefühle dann tatsächlich zu erwidern "droht", bekomme ich es leider mit der Angst zu tun und breche im Schlimmsten Fall den Kontakt ab. Ist auch schon passiert.
Oh Mann.
lg
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09.07.2009, 15:56
AW: Ich verliebe mich nur, wenn ich will?
Die Neurowissenschaftler und Psychologen wissen es ja schon lange: der Mensch hat keinen "freien Willen"! Wir sind alle geprägt von Erfahrungen, Wahrnehmungen, Gefühlen, Unbewusstem - darauf fußen alle unser "Entscheidungen". Aber spielt es eine Rolle, ob ich mich bewusst verliebe oder nicht?
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09.07.2009, 16:06
AW: Ich verliebe mich nur, wenn ich will?
Ja, Perlensucht, den müsste es geben! Oder man müsste einfach bewusst steuern können: So, nein, der Mann steht nicht zur Verfügung, vergiss es! Das hat auch bei mir schon geklappt, nur im Moment nicht. Und es dauert offensichtlich seeehr lange sich zu entlieben, andererseits ist es trotz aller Frustrationen irgendwie schön überhaupt verliebt zu sein, auch unerfüllt. Wahrscheinlich hab ich deshalb immer noch nicht die Zähne auseinander gekriegt. Der Mann, in den ich leider immer noch verliebt bin, hat mir z.B. am Anfang überhaupt nicht gefallen oder so was, gar nicht mein Typ. Irgendwie hab ich nur immer mehr gemerkt, wie nett er ist und wegen des von farrah angesprochenen Kopfkinos ist es mittlerweile eher richtig, wie soll ich das sagen, sehnsuchtsvoll und naja, jetzt gefällt er mir auch und wenn ich ihn sehe oder mit ihm telefoniere, laber ich nur noch Blödsinn daher. Wäre interessant zu erfahren, ob, wenn von vorneherein alles reibungslos gelaufen wäre, mir auch die Leidenschaft jetzt fehlen würde. Ich hätte auch so gerne, dass beides mal zusammen kommt, also einerseits gut reden, miteinander verstehen und andererseits eine wirklich leidenschaftliche Verliebtheit. Schade, dass dieser Wunsch in meinem Fall wohl einseitig ist. Und ja, ich habe auch Signale falsch gedeutet, denn auf die Idee mich in ihn zu verlieben, hat er mich irgendwie durch seine Aufmerksamkeit mir gegenüber und durch seine ganze Art überhaupt erst gebracht. Und ich hab dann gedacht, ach du je, wenn ich mich so in jemand anderen verlieben kann, sollte ich wohl meine Beziehung überdenken. Diese zu beenden, hab ich auch trotz unglücklicher Verliebtheit nie bereut, was ja auch schon mal was ist.
Verlieben wir Frauen uns vielleicht aufgrund von falsch gedeuteten Signalen? Letzens hab ich erst gelesen, dass die Partnerwahl letztendlich immer die Frau entscheidet und andere Frauen scheinen das ja auch irgendwie besser drauf zu haben. Vielleicht bin ich auch einfach zu wenig, nun ja, progressiv??
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09.07.2009, 16:12Inaktiver User
AW: Ich verliebe mich nur, wenn ich will?
Farrah, ich habe gefragt, weil es bei mir fast 100%ig genau so ist wie Du es beschreibst.

Aber ich muss auch ewk Recht geben. Über die Gefühle selber kann ich nicht entscheiden, aber wie ich dann damit umgehe schon. Ich muss ja keine Beziehung mit dieser Person eingehen.
Bei mir ist es nur so, dass die Gefühle dann nicht weg sind, sondern extrem präsent. Ich habe dann nur die Möglichkeit das Ganze unter strenger Kontaktvermeidung dieser Person auszusitzen. Dies kann unter Umständen Wochen dauern.
Und natürlich muss ich aufpassen in dieser Zeit kein Traumgeschehen aufzubauen. Das ist nicht einfach, aber da ich es weiß, wird es immer einfacher damit umzugehen.
Ich glaube meine Hormone spielen da irgendwie verrückt.
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09.07.2009, 16:18Inaktiver User
AW: Ich verliebe mich nur, wenn ich will?
Ich weiß nicht, ob sie immer zwingend falsch gedeutet sind.
Der Punkt ist nur: Wenn ein Mann zu offensichtlich sein Interesse zeigt, wenn es zu schnell geht, fehlt dieses gewisse Spannungsfeld. Dann ist kein Platz für Sehnsucht, diese aber brauche ich.
Und es gibt auch Männer denen es so geht. Ich unterhielt mich mal mit einem, der meinte, er bräuchte auch dieses Hin und Her, diese Ungewissheit usw., also, das hat auch etwas mit Romantik zu tun.
Und der andere Punkt, das Verlieben in einen gebundenen Mann: überrumpelt es einen wirklich? Vielleicht sagt doch irgenso ein böses Stimmchen in einem, ganz am Anfang, och doch, es ist möglich, du könntest ihn trotzdem kriegen. Oder man schätzt sich blöderweise selbst so ein, als könnte man seine Gefühle kontrollieren. Dann wird man unvorsichtig, verliebt sich und sitzt in der Sch...Es ist wie mit Drogen: Wer das erste Mal bei klarem Kopf dazu greift, glaubt auch nicht dass er abhängig werden kann.
PetraMai hat natürlich auch Recht mit dem Einwand, dass es wohl gar keinen freien Willen gibt, daher ist es wohl unerheblich ob man sich bewusst oder unbwusst verliebt.
Oder doch nicht?
lg
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09.07.2009, 16:28
AW: Ich verliebe mich nur, wenn ich will?
Ja, dass geht mir genauso. Es gibt ja auch viele Dichter, die immer unglücklich verliebt waren, teilweise schon fast absichtlich, und dadurch unglaublich inspiriert wurden. Und ich glaube, ich habe mich diesmal einerseits sehr unbewusst verliebt, weil der Mann halt so gar nicht in mein Beuteschema passte, dann aber, als ich mich schon ein bisschen für ihn interessierte, sehr bewusst festgestellt, dass er das genaue Gegenteil von meinem Exfreund ist, was ihn für mich sehr reizvoll macht. Ich glaube, wie mit dem Willen, ist es immer eine Mischung von bewusst und unbewusst und letztlich egal. Das der Wille nicht frei ist, sehe ich auch als Fakt an, das merke ich ja im Moment allzu deutlich. Ich bekomme von einer Freundin öfter gesagt, du hast dich verrant, du musst da wieder rauskommen und sehe das durchaus auch rational ein, klappen tut es trotzdem nicht. Naja, vielleicht werde ich ja jetzt Dichterin
Geändert von Lukulla (09.07.2009 um 22:27 Uhr) Grund: Quotezeichen ergänzt
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09.07.2009, 18:43Inaktiver User
AW: Ich verliebe mich nur, wenn ich will?
Mich hat weniger das Gefühl überrumpelt, als vielmehr das Erfahren der Tatsache, dass er vergeben ist
. Das wusste ich nämlich lange nicht.
Wie nennt man eigentlich Menschen, die keine Phobie vor Ekeltieren haben, sondern sich zu ihnen hingezogen fühlen? Habe heute aus einer Biotonne alle Maden heraus gesammelt und damit für komische Reaktionen in meinem Umfeld gesorgt. Um gesellschaftlich nichts ins absolute Aus zu geraten, habe sie dann nicht in der Pfanne geröstet, sondern schweren Herzens den Hühnern gebracht.
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09.07.2009, 18:58Inaktiver User



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