du meinst außer Männer die wirklich ein Interesse gehabt hätten?
ja........... ich hätte vier Beziehungen haben können, ob meine Ansprüche zu hoch waren?
nein!
Nr. 1 war nicht Bindungsfähig, hatte ein massives Problem mit Nähe, ist schon ein paar Jahre her, ich seh ihn immer mal wieder in der Stadt, immer mit anderen Frauen, ob er sein Problem im Griff hat, wage ich zu bezweifeln.
Nr.2. ein Mann der sich eine Lebenslüge aufgebaut hat, als ich das nach ein paar Monaten bemerkte, verabschiedete er sich mit den Worten wir würden nicht zusammenpassen, zwei Jahre später versuchte er es nochmal, aber ich sagte nein Danke!
Nr.3. hatte es mit der Körperhygiene nicht ganz so, zum Glück habe ich ein feines Näschen.
Nr. 4. war ganz interessiert an einer WE- Beziehung, dummerweise wusste nur er, das er von seiner Frau getrennt lebte.
ach ja und dann gab es noch den Mann der Freundschaft heuchelte, poppen wollte und nebenbei noch gut 3 Frauen hielt.
sind meine Ansprüche nun zu hoch?
Ich denke fast jede Frau die als Single lebt, kann mit solchen oder ähnlichen Geschichten aufwarten.
ansonsten beneide ich Frauen die sich auch mit Affairen zufrieden geben nicht, ich bin dafür nicht der Mensch und würde immer darunter zu leiden................. haben immer nur die Brotkrummen abzubekommen.
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Thema: Es ist mir ein Rätsel
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10.06.2009, 07:35Inaktiver User
AW: Es ist mir ein Rätsel
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10.06.2009, 07:53Inaktiver User
AW: Es ist mir ein Rätsel
Mir ging der Gedanke durch den Kopf, was eigentlich übler ist: die Situation der Geliebten, die weiß, dass sie nur die Nebenfrau ist und nicht ganz gewollt wird, aber immerhin jederzeit frei entscheiden kann, zu gehen oder die Hauptfrau, die als Lebensgefährtin in der Öffentlichkeit präsentiert wird, aber der Hörner aufgesetzt werden und der die Entscheidungsfreiheit vorenthalten wird.
Als ich betrogen wurde, war der Gedanke, von meinem Partner für dumm verkauft worden zu sein unerträglich. Ich fühlte mich so erniedrigt und entmündigt. Auch als Geliebte eines verheirateten Mannes fühlte ich mich oft nicht gut, aber kein Vergleich zu diesem schier unglaublichen Entzug meiner Entscheidungsfreiheit.
Wobei ich andererseits der Überzeugung bin, dass viele Betrogene es zumindest dann wissen, wenn der Betrug lange andauert. Sie sitzen es aus, da sie lieber betrogen werden, als erneut auf Partnersuche zu gehen. Ich werde das nicht verstehen. Für mich ist Betrug immer ein sofortiger Trennungsgrund.Geändert von Inaktiver User (10.06.2009 um 07:56 Uhr)
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10.06.2009, 08:09Inaktiver User
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10.06.2009, 08:53Inaktiver User
AW: Es ist mir ein Rätsel
Ich weiß nicht, ob das hoher Anspruch ist.
Ich habe ne Menge männlicher Freunde, aber ich könnte mir nie eine Beziehung mit einem von ihnen vorstellen, weil the spark fehlt.
Ja, es gab Gelegenheiten, aber keine akzeptablen.
Wie Engel das schön schrieb, "Getrennte", die nur zufällig vergessen hatten, ihren Partnerinnen/Familien dieses mitzuteilen. Oder ein Mann, mit dem es nach längerer ("Seelen"-)Freundschaft zu einer Affaire kam (er ließ sehr subtil durchblicken, dass er jetzt solo sei - ich habe es geglaubt, weil er die fast zwei Jahre davor sowas von ernsthaft und echt wirkte!); ihm fiel dann ein, dass er auch ein kleines Kind hatte - das hatte er immer verschwiegen. Und die Affaire zu seinen Bedingungen hätte er gern weitergeführt.
@Annilein & Old Surehand:
Ich bin überzeugt davon, dass zwischen Menschen etwas wie Liebe wachsen kann. Ich bezweifle nicht, dass generell auf Vernunft basierende Beziehungen nicht glücklich werden können oder dass Liebe zwischen Partnern ausschließlich auf der Basis von Verliebtheit entstehen kann.
Ich spreche hier nur für mich. Ich kann nicht sagen: So, ich will, brauche, möchte jetzt eine Beziehung und schau mir im Web oder in der Zeitung die Angebote an, such mir einen aus und dat wird dann schon. ((Ich kann ja nicht mal auf diese Art ein Kleid kaufen. Auch das muss mich quasi anspringen.)) Es muss eine wirkliche Anziehung da sein. Für mich.
Meine auf einem "Schlaganfall" basierende Liebes-Beziehung hat über 25 Jahre gedauert und ich bin überzeugt, sie würde noch andauern, wenn die Umstände günstiger gewesen wären.
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10.06.2009, 09:16Inaktiver User
AW: Es ist mir ein Rätsel
Weißt Du, in Fällen wie Deinem denke ich dann, "Sie hatte immerhin eine langjährige, glückliche Beziehung, auch wenn das Alleinsein jetzt sicher nicht immer einfach ist, während ich das Gefühl angekommen zu sein, noch nie hatte." Liebe kann man nie genug erleben aber ich denke mir dann, dass Menschen wie Du schon einen großen Anteil am Glück hatten und "eigentlich" zufrieden sein könnten, da sie "auf hohem Niveau" leiden. Hoffentlich hört sich das nun nicht bösartig an, denn so ist es nicht gemeint.
Ich kenne einige Frauen, die nach vielen Ehejahren allein sind. Da denke ich eben, was soll ich sagen? Ich bin 35 und hatte (bis auf Ausnahmen in der Jugend) nur kurze, oberflächliche Beziehungen ohne Zukunftsperspektive. Ich wäre schon für nur ein einziges glückliches Jahr mit einem Partner dankbar. Mehr als ein paar Wochen habe ich nicht erlebt. Und das Erwachen war noch dazu so schmerzlich, dass die schönen Wochen schnell vergessen waren.
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10.06.2009, 09:38
AW: Es ist mir ein Rätsel
Hm.. das ist ein Problem des Menschseins: manches das man hatte vermisst man schmerzlich.
Andere, die es nie hatten, sind die jetzt schlimmer oder besser dran?
Ich kenne einige Frauen, die nach vielen Ehejahren allein sind. Da denke ich eben, was soll ich sagen? Ich bin 35 und hatte (bis auf Ausnahmen in der Jugend) nur kurze, oberflächliche Beziehungen ohne Zukunftsperspektive. Ich wäre schon für nur ein einziges glückliches Jahr mit einem Partner dankbar. Mehr als ein paar Wochen habe ich nicht erlebt. Und das Erwachen war noch dazu so schmerzlich, dass die schönen Wochen schnell vergessen waren.
Woran liegt wohl sowas?
Anbahnung scheint für dich dann ja wohl kein größeres Problem zu sein!??
Gruß
Matthias, der sich die Frage der TE auch immer gestellt hat, nur eben andersrum.
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10.06.2009, 09:43Inaktiver User
AW: Es ist mir ein Rätsel
@Perlensucht
Nein, das klingt nicht bösartig. Ich sag mir das selbst oft.
Nur: Gerade weil ich erlebt habe, wie es sein kann, fehlt unglaublich viel in meinem jetzigen Leben. Auch die besten Freunde können das nicht auffangen.
Auf der anderen Seite lebe ich aber auch ganz gern alleine (meistens).
Ich wundere mich aber, dass ich so gar niemanden kennen lerne, der auch nur ansatzweise ein geeigneter Kandidat sein könnte, deshalb schreibe ich hier mit. Ich finde es seltsam, dass ich zwar nicht wenige Männer kennen lerne, aber es ist kein einziger ungebundener dabei.
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10.06.2009, 09:55Inaktiver User
AW: Es ist mir ein Rätsel
Hallo Perlensucht
Dazu möchte ich auch gerne was sagen:
Weißt du, ich war bis zu meinem 33. Lebensjahr in einer ähnlichen Situation, sprich: keine Beziehungen gehabt, die mehr als ein paar Monate überdauert hatten, (ausser eine Affäre mit einem gebundenen Mann). Ich hatte auch oft den Gedanken: was ist mit mir los, habe an mir selber gezweifelt und an meinen Ansprüchen und Vorstellungen.
Ab dem 27. Lebensjahr war ich nicht mehr ganz allein, da ich da meinen Sohn bekommen habe. Damit rückte das „Beziehungsproblem“ ein paar Jahre in den Hintergrund, da ich voll ausgelastet war und auch glücklich.
Es kam dann ein paar Jahre darauf doch zu einer festen Beziehung. Mit diesem Mann war ich 10 Jahre zusammen, davon 6 verheiratet. Warum die Ehe nicht Bestand hatte, möchte ich jetzt hier nicht erörtern und ist ja auch nicht Gegenstand des Themas.
Was ich eigentlich damit sagen will: Ich bin auch seit ca. 7 Jahren wieder Single. Und die Tatsache, dass ich es „wenigstens“ geschafft hatte, längere Zeit das Leben mit einem Partner zu verbringen, ist im Grunde doch ein schwacher Trost für die Gegenwart. Man lebt genau in dem Moment, der stattfindet. Hier und jetzt. Ob man von der Vergangenheit zehren sollte oder kann – ich wage es zu bezweifeln.
Gut, ich bin wirklich kein unglücklicher Single, ich liebe meine Freiheit und bin in einem Alter, wo ich alles ein wenig gelassener nehmen kann.
Ich hatte und habe seit der Trennung/Scheidung auch Affären und bin mittlerweile sogar in der Lage, diese als das anzunehmen, was sie sind – ein wenig Spass ohne Verbindlichkeit.
Aber das ist ein möglicher Weg, ich kann und will den nicht empfehlen, weil jede/r anders ist. Und sicher keine Lösung für junge Menschen, die eine feste Beziehung suchen.

Estelle
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10.06.2009, 10:22Inaktiver User
AW: Es ist mir ein Rätsel
mir geht es da ähnlich, ich denke manchmal schon es liegt an meiner Person, das so gar kein Mann sich als Partner für mich interessiert.
Was natürlich blödsinn ist, ich denke ich bin mittlerweile in einem Alter in dem es eben nicht mehr ganz so leicht ist mit dem kennen lernen, habe viele negative Erfahrungen gemacht und tu mich schwer zu vertrauen.
Bin da eher zurückhaltend als forsch und brauchte immer meine Zeit bis ich mich wirklich zuwenden konnte, in unserer schnelllebigen Zeit ist das vielleicht ein zu großes Manko.
meine letzte Beziehung hielt 10 Jahre und ich habe mich vor fast 4 Jahren getrennt, auch als ich Jünger war, habe ich lange gebraucht jemanden kennen zu lernen.
Richtige Beziehungen hatte ich vorher nur zwei die nicht ganz so lange hielten, aber auch so um die 7-8 Jahre.
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10.06.2009, 10:34Inaktiver User
AW: Es ist mir ein Rätsel
Ich danke Euch dafür, dass ihr nicht missmutig auf meinen offenen Beitrag reagiert habt, der sehr wohl Anlass für ein "Ey, Moment mal...." geben würde
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Die Gegenwart - ja, ich verstehe das auch voll und ganz. Die ist eben, wie sie ist, egal was vorher war.
Vielleicht denke ich da auch an so etwas wie eine Art Lebensbilanz? So von wegen, der eine war so lange, der andere so lange glücklich? Der hat schon "viel" bekommen, der hat noch was "nachzuholen".
Manchmal denke ich so, wie Matze es sagt: Was man nicht kennt, kann man nicht vermissen. Aber ich kenne es eben doch: von der Ehe meiner Eltern her. Genau so habe ich mir eine Beziehung auch vorgestellt und lange blind darauf vertraut, dass sich alles schon finden wird.
@ Rissotina
Es ist völlig NORMAL, dass wir nur gebundene Männer kennen lernen, weil Männer in dem Alter eben gebunden SIND. Wieso dies nicht auf Frauen zutrifft, weiß ich nicht. Aber es ist eben bei den Männern so.
Ich kämpfe nun schon soooo lange damit, damit klar zu kommen, dass der einzige Mann, den ich seit meiner letzten Trennung interssant fand, vergeben ist. Manchmal denke ich, dass Schicksal ist schon ein schlechter Clown. Wieso in Gottes Namen, kann dann so ein Mann nicht Single sein? Und ganz, ganz übel finde ich es dann von mir, wenn ich schlechte Gefühle der Lebensgefährtin gegenüber entwickle, einfach deshalb, weil sie existiert. Einerseits finde ich das schäbig von mir, andererseits kann ich es nicht bewusst beeinflussen und hätte eben auch gerne mal ein Stück vom Glück.
@ engel
Du blickst auf sehr viel Beziehungserfahrung zurück, das hört sich gut an. Und das Alter spielt letztlich nicht die entscheidende Rolle, da bin ich mir absolut und 100 % sicher. Es sind eben unsere Ansprüche, die die Rolle spielen.



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