Weißt Du, es ist auch ein Entwicklungsprozess erst einmal dahin zu kommen, dass man einsieht, dass es auf konventionellem Weg nicht klappt. Ich habe viele Jahre immer mal wieder zunächst über Anzeigen, dann später im Internet gesucht. Mehrere Beziehungsversuche habe ich gestartet, aber es kam einfach keine Nähe zu Stande, keine Verbundenheit. Es passte einfach nicht. Mit Männern, deren Höchstes es ist, Sonntags "offen" zu fahren, kann ich nichts anfangen.
Dabei schaue ich nicht einmal, ob der Mann vegetarisch lebt. Dann würde ich ja NIE jemanden finden! Aber eben die Liebe zur Natur, zu Tieren, das Interesse am eigenen Grundstück und am Garten und auch eine gute Portion Zivilcourage und Freude daran, sich für Dinge einzusetzen (Stichwort: Engagement)- das ist mir schon wichtig.
Wenn ich den Richtigen finde würde, wäre ich bereit umzuziehen. Ich bin nicht ortsgebunden. Nur eine Fernbeziehung wollte ich nicht führen.
Komischerweise würde ich in Jägerkreisen sofort fündig. Natur, oft ein Hund, gerne draußen sein. Aber mit dem Töten habe ich es eben auch so gaaaar nicht. Ansonsten habe ich schon einige fesche Jäger kennengelernt, die auch gleich sehr angetan von mir waren.
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Ergebnis 121 bis 130 von 153
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07.05.2009, 14:30Inaktiver User
AW: ökologisch bedenkliche Beziehungen?
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07.05.2009, 14:34
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07.05.2009, 14:38Inaktiver User
AW: ökologisch bedenkliche Beziehungen?
Na ja, ich reagierte dann auf DEREN Anzeigen, habe selbst in den Jahren nur 2 geschaltet. Und damals war ich mir meiner Interessen selbst noch nicht bewusst. Meine Anzeigenzeit liegt 12 Jahre zurück, da war ich Anfang 20 und in vielem noch nicht so weit wie heute.
Ich schrieb aber schon Interesse an Tieren und Natur. Aber insgesamt hat man da ja nur ein paar Zeilen. Und auch die Anzeigen der Männern enthielen nicht viel: Alter, Größe, oft Gewicht, Wohnort, oft der Ausbildungsgrad und dann meist noch ein lustiger Spruch oder Aufhänger. Und es war erkennbar, ob eine Beziehung oder ein Sex-Abenteuer gesucht wird. Ich hatte vor einiger Zeit nochmal diesen Stadtanzeiger in Händen: heute findet man dort zu fast 100 % nur noch Sexanzeigen. Die Partnersuche wurde regelrecht verdrängt.
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07.05.2009, 14:46
AW: ökologisch bedenkliche Beziehungen?
Entschuldige, ich wollte dein anderes Thema nicht sprengen, in dem ich hier den Partnersuche-Aspekt reinbringe.
Ich denke, du solltest in der Richtung noch mal schauen.
Mit Anzeigen oder vielleicht sogar Agenturen.
Nach dem ganzen Mist, den ich in SBs erlebt habe, erscheint mir das mittlerweile wieder viel mehr romantisch oder gar erfolgsversprechend
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07.05.2009, 14:51Inaktiver User
AW: ökologisch bedenkliche Beziehungen?
Ich teile Deine Ansicht. Ich war seit 2005 in keiner SB mehr eingeloggt. Ich habe damals regelrecht gespürt, wie ich mich verändere. Wie ich von einem offenen, vertrauensvollen Menschen zu einem übervorsichtigen, misstrauischen, kontrollierenden (Stichwort: geheimer Zweitnick) Nervenbündel wurde. Ich führte zwei Mal eine Beziehung mit einem Mann aus der SB und beides Mal wurde ich belogen und zumindest einmal auch betrogen. Ich bin dann ganz bewusst aus der Partnersuche ausgestiegen, um im wahrsten Sinne des Wortes mal wieder "klar" sehen zu können.
Was Agenturen angeht so habe ich aber keine Ahnung, wie man eine seriöse findet. Du?
Und um aufs Thema zurück zu kommen: Gerade bei Annoncen in lokalen Blättern oder einer ortsansässigen Agentur dürfte eigentlich kein Traumpartner in Übersee dabei heraus kommen.
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07.05.2009, 14:59
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07.05.2009, 15:05Inaktiver User
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07.05.2009, 15:15Inaktiver User
AW: ökologisch bedenkliche Beziehungen?
Gut, dass du es selber schreibst!

Irgendwo auf Seite 4 oder 8 hatte ich schon so ein Gefühl, dass der
Ökogedanke vorgeschoben ist.
Du hast keine Lust so weit zu fahren, also wirken deine Umweltargumente auch nicht mehr überzeugend.
Zusätzlich scheint dich auch noch zu wurmen, dass dieser Cousin 10 Jahre studiert und Studiengänge abgebrochen. Gerade dann müsstest du ja Verständnis dafür haben, dass er nicht mal so eben seinen Job aufgibt. Aber nein! Irgendetwas muss man ja finden.
Ach ja, die Umwelt!
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07.05.2009, 15:22Inaktiver User
Ich liebe Übertreibungen
..
Geändert von Inaktiver User (07.05.2009 um 15:23 Uhr) Grund: verkehrt
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07.05.2009, 15:30Inaktiver User
AW: ökologisch bedenkliche Beziehungen?
Inari, dahinter steckt auch noch, dass ich das Theater, dass seine Freundin abgezogen hat überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ebenso wenig wie ich nicht verstehen kann, dass sich ein Mann eine Partnerin sucht, die in diesem Maße psychisch abhängig von ihm ist. Das wirkt doch alles pathologisch: dass sie schwerkrank eingeliefert wird (immer und immer wieder) nur weil der Partner nun einen Job woanders hat.
Und die Studiengänge brach er ab, weil er viel zu wenig an der Uni war und jeweils ernste Probleme bekam. Und wieso war er so wenig an der Uni? Weil seine Partnerin durchdrehte, wenn er abends nicht täglich bei ihr statt in der 130 km weit entfernten Uni-Stadt war. Also vernachlässigte er sein Studium, begann dann noch ein zweites, dieses mal nur 50 km entfernt, aber das gleiche Theater der Freundin. Sie hat als Halbtagsbeschäftigte ab Mittags frei und wenn er in der Unistadt war, wurde sie "krank". Also brach er ab, fand dann in der Nähe keinen Job und ging aus purer Existenznot so weit weg. Wieder das Gleiche: er kann sich nicht einleben, nicht Fuß fassen - weil er zu seiner Freundin eilt, die immer gleich krank wird, wenn er weg ist, ihrerseits aber nicht umziehen will, denn die Trennung von den Eltern macht sie auch "krank".



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