es ist natürlich nicht fein, vermittelst dieser wortwahl flugs eine asymmetrie zu etablieren ("du opfer wirst mich doch nicht binden wollen?").
eine höflichere alternative wäre z.b. die frage "du wünschst doch sicher auch keine verbindlichkeit?" gewesen.
warum man über eine solche ansage grübeln muss, ist mir allerdings schleierhaft. es sei denn, man hegt(e) eben doch einen beziehungswunsch, den man zu verbergen trachtet, weil die erfüllung desselben durch das gegenüber bereits kategorisch ausgeschlossen wurde. dann hat man eben damit zu tun, die narzisstische kränkung bzw. den totalverlust an definitionsmacht zu bearbeiten.
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Thema: Das B-Wort
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06.05.2009, 15:26
AW: Das B-Wort
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06.05.2009, 15:46
AW: Das B-Wort
@50+
also, ich kann das halt nur, wenn ich mich verliebt habe, alles andere macht mir keinen Spaß. Sorry
Und wenn ich mich verliebt habe, find ich`s dann schon heftig, wenn mir einer sagt, dass er sowieso keine Beziehung will. Klar muss man nicht gleich definieren was es ist, aber man mag den Menschen ja dann, möchte ihn wiedersehen etc.. Es sollte eben schon in Richtung Beziehung zielen.
Kann sein, dass man sich nach soundsoviel Enttäuschungen von vornherein nicht mehr so viel Hoffnungen macht? Ist aber dann doch ein scheiß Spiel oder?
Aber vielleicht wär´s wirklich besser da etwas lockerer zu sein. Wer weiß?
Vielleicht taugt dieses romantische Verliebtheitsgefühl ja auch gar nichts...und man findet den Partner eher, wenn man mal ein bisschen rumprobiert. Oder man hat einfach nur "Glück" den Richtigen zu finden? oder? oder?
Ja, nun lass ich`s mal gut sein.
Find ´ich aber auch schwierig zu deuten, was jmd. in dem Zusammenhang damit meint.
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06.05.2009, 16:38
AW: Das B-Wort
Ich finde es voellig okay, wenn man es "am Anfang" (wie lange der in unterschiedlicher Sichtweise auch dauern mag...) langsam angehen laesst und sehen, wie es sich entwickelt. Da muss man nichts definieren.
Was mich aber aufregt - und da bin ich wohl gerade etwas aufgeheizt, weil ich es bei einer Freundin erlebe - dieses bloede Ich-will-aber-keine-Beziehung-Gerede!
Was ist das denn bitte: Sex, gemeinsame Freizeitaktivitaeten, Hilfe beim Renovieren, taeglicher sms- oder Telefonkontakt, Gespraeche... Wenn das keine Beziehung ist, was dann??? Wenn dann einer nach 2,5 Monaten mal vorsichtig was definiert, weil dessen Gefuehle eindeutig sind, und der andere sagt ICH WILL ABER KEINE BEZIEHUNG! finde ich das eigentlich Scheisse! Es ist nicht nur Sex, auch keine friendship with benefits, in meinen Augen ist es eine Beziehung. Dass die nicht gleich mit Trauschein besiegelt werden muss, ist schon klar. Aber vielleicht bin ich ja naiv, schliesslich bin ich nach langen Beziehungsjahren erst seit einem halben Jahr wieder auf dem Markt.Es ist die Kunst - zu leben!
(R. M. Rilke)
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06.05.2009, 16:51
AW: Das B-Wort
Ist doch eigentlich ganz ok, wenn jemand gleich so phobisch rüberkommt....spart viel Zeit und Nerven, ich kann mich in Ruhe anziehen und gehen.
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06.05.2009, 16:56Inaktiver User
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06.05.2009, 17:06
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06.05.2009, 17:09
AW: Das B-Wort
Mann liest immer das, was mann denkt...
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06.05.2009, 17:14
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06.05.2009, 17:38
AW: Das B-Wort
Mein erster Gedanke war: Oje, wenn er gleich so auf Abstand gehen muss, also gleich klarstellen muss, dass eine Beziehung nicht drin ist, dann kann das ja wohl nichts werden. Und stimmungstötend ist es sowieso.
@ BohemienneNachdem ich hier jedoch über sehr viele Frauen gestolpert bin, die genau das glauben bzw. sich aufgrund des Knutschens oder des Sex verlieben und dann natürlich eine Beziehung anpeilen, und das meistens mit ziemlich viel Druck, möglichst bald Sicherheit darüber zu haben, ob er das nun auch will, verstehe ich seine Reaktion besser.Und: Frauen, die glauben, dass sie mit dem Typen, mit dem sie am ersten Abend rumknutschen, eine BEZIEHUNG (wir statt ich, Kinder, Hausbau etc.) führen - die sind sowieso irgendwie... ja... also irgendwie komisch.
Vermutlich hat er zuviele dieser Frauen kennengelernt, die nichts auf sich zukommen lassen können, sondern sich einen Kerl gleich krallen müssen.
Von daher würde ich einem Mann so eine Ansage nicht unbedingt übelnehmen. Ich würde ihm freundlich sagen: „Lass uns uns doch erst mal näher kennenlernen und sehen, was draus wird.“ Ich denke, das wird bei vielen Männern für Erleichterung sorgen. Und ob er sich dann verliebt und auf dieser Grundlage eine Beziehung will, das ergibt sich dann – oder auch nicht.
@ LilieDas heißt schlichtweg, dass aufgrund dieser gemeinsamen Aktivitäten immer noch kein Anspruch auf Verbindlichkeit und (sexueller) Exklusivität abgeleitet werden darf. Man sollte schon darüber sprechen, was im Paket drin ist und was nicht, bevor man stillschweigend von falschen Voraussetzungen ausgeht, die der andere nicht teilt.Was ist das denn bitte: Sex, gemeinsame Freizeitaktivitaeten, Hilfe beim Renovieren, taeglicher sms- oder Telefonkontakt, Gespraeche... Wenn das keine Beziehung ist, was dann???Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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06.05.2009, 20:02
AW: Das B-Wort
ernsthaft??? wenn der gnädige herr nicht willens oder in der lage ist, mir stichhaltige gründe dafür zu nennen, dass der gedanke einer beziehung ihn schreckt, würde ich den teufel tun, mir vermittelst derartiger spekulationen die ansage schönzureden.
wenn jemand die beziehungsoption derart kategorisch ausschließt, sehe ich keinen grund zu der annahme, dass auch nur die bereitschaft, sich zu verlieben, vorhanden ist. vielmehr würde ich davon ausgehen, dass er sich halt ein bisschen durch die gegend vögeln will und/ oder ein verkorkster pflegefall ist, dem man besser nicht zu nahe tritt.


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