hallo ente,
ich muß zugeben,das mir die männerwelt manchmal echt leid tut.
immer müssen/sollen sie in vorleistung treten..
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ich habe mir meine männer meistens selbst "rausgesucht",genauso wie ich diese beziehungen dann auch selbst wieder beendet hab.
soll heißen,das man trotz eigener initiative trotzdem abgöttig geliebt werden kann..es scheiterte an meinen nachlassenden gefühlen.
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Ergebnis 11 bis 20 von 69
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20.03.2009, 12:07Inaktiver User
AW: Nachlaufen, erobern, dran bleiben????
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20.03.2009, 12:10Inaktiver User
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20.03.2009, 12:18
AW: Nachlaufen, erobern, dran bleiben????
@ lottchen
Diese Erfahrung, dass man trotz eigener Initiative abgöttisch geliebt werden kann, hab ich nun überhaupt nicht gemacht - im Gegenteil. Wahrscheinlich bestehe ich deshalb so auf einer gewissen Vorleistung seitens des Mannes.ich habe mir meine männer meistens selbst "rausgesucht",genauso wie ich diese beziehungen dann auch selbst wieder beendet hab.
soll heißen,das man trotz eigener initiative trotzdem abgöttig geliebt werden kann

..es scheiterte an meinen nachlassenden gefühlen.
Mir tun die Männer nicht leid, denn schließlich wollen sich die meisten Männere ja auch die Frauen immer noch selbst aussuchen. Dann müssen sie eben auch das Risiko eines Korbes eingehen. Man kann nicht alles haben.
Das stimmt natürlich. Aber man findet es mit der Zeit raus.selbst wenn sich ein mann so sehr bemüht,ist noch lange nicht klar,WARUM er das macht..
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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20.03.2009, 12:22Inaktiver User
AW: Nachlaufen, erobern, dran bleiben????
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20.03.2009, 12:27Inaktiver User
AW: Nachlaufen, erobern, dran bleiben????
Warum interessieren Dich diese Fragen des 'was dürfen Frauen' ?
Das wäre mE nach der eigentliche Aspekt deines posts.
Reine Unterstellung natürlich meinerseits, vllt geht es dir auch in erster Linie um ein allgemeineres Bild von 'wie handhaben es die anderen ? '
Aber ich bleib mal beim Ego/ persönlichem Anliegen.
Dann wollen diese Fragen doch eines erreichen: Wie habe ich den grösstmöglichen 'Erfolg' ( bleibt offen, was da die Definition ist) für mich, ohne selbst allzu schmerzlich einzustecken.
Das Terrain versucht man damit abzustecken.Um so unsicherer man selbst sich ist, um so weniger man im 'Beziehungsanbahnungsgeschehen ' vermeindlich erfolgreich ist - um so mehr sucht man nach einer 'erfolgreicheren' Strategie bzw. hört sich um, was andere dazu zu sagen haben, womit sie gut fahren.
Um so mehr interessieren einen ' Regeln ' und Rahmenbedingungen: was ist erlaubt, was 'darf' man.
Und um so komplexer und vielschichtiger Leben in der Realität ist, um so mehr Freiheiten es gibt und damit aber auch mehr Irrungen und Wirrungen- um so vermeindlich grösser die Suche nach 'Halt'.
Um so weniger ich den im Innen bei mir finde- um so mehr suche ich im Aussen.
Was ja auch alles nicht verkehrt ist
Im Austausch darüber kann man sich selbst und seine eigenen Verhaltensweisen günstigenfalls so reflektieren, das man für sich bessere, weil erfolgreichere Wege findet. Man kann somit beobachten und seinen eigenen Spielraum ggf verändern.Und sehen, womit man selbst für sich womöglich am besten fährt.
'Am besten' dürfte das sein, was einen selbst glücklich macht.
Und bei einem gut entwickeltem Wesen dürfte der Wunsch, das andere damit auch glücklich sind genau so im Raum stehen.Ich jedenfalls fühle so: geteiltes Glück ist doppeltes Glück
Darum geht's doch. In Wirklicheit 'darf man' doch ziemlich viel- es gibt mE nach keine reale Regel, welche festlegt: das ist erlaubt.
Diese Instanz ist man selbst.Und man sollte sich so entscheiden, das man selbst glücklich damit ist.Sich wohl und gut fühlt.
Und das wird jeder nach individueller Geschichte, Erleben und Möglichkeiten handhaben.Nach Charakter und Persönlichkeit.
Und um so mehr man sich da selbst 'kennt' und akzeptiert..ich glaube , das ist ein Punkt von oft beschworener 'Authentizität', um so glücklicher und erfolgreicher ist man und findet auch leichter die Menschen, die entsprechend passend sind.
Und um so weniger versucht man 'passend' zu machen, was eben nicht funktioniert.
Was manches mal hinter dem (vergeblichem) Nachlaufen, zahlreichen Eroberungsversuchen und einem über das Ablaufdatum hinaus weiterem 'dran bleiben' steckt.
Und ob Mann oder Frau- das ist doch in Wirklichkeit völlig egal.
Und noch schlimmer: im jeweils konkretem Fall kann das, was im Fall a noch Gültigkeit hatte im Fall b gar nicht mehr zutreffen.
So- sehr allgemein gehalten.Aber deine Fragen kann ich nicht anders beantworten. Und meine persönlichen Erfahrungen sind da ehrlich gesagt auch durchaus schwankend- mal so, mal so.
Eines allerdings stelle ich für mich grundlegend fest: wenn etwas wirklich gut läuft und zwar beidseitig- dann stellen sich viele Fragen wie: ist das nachlaufen, werwiewowas hat jetzt mehr oder weniger Initiative ergriffen, war das jetzt unumstösslich 'richtig oder falsch' gar nicht so sehr- dann läufts einfach.Und dann verlieren solche Fragen an Wichtigkeit.
Dafür treten andere ins Rampenlicht
Grüsse Tory
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20.03.2009, 12:37
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20.03.2009, 12:38Inaktiver User
AW: Nachlaufen, erobern, dran bleiben????
Dem ersten Satz stimme ich zu - dem zweiten nicht. Ich lebe nach dem Motto: Ich nehme mir vom Leben, was ich will und was ich kriegen kann. Darunter fallen auch Männer. (Soziale Rücksichten jetzt mal außen vor gelassen.)
Dem stimme ich wieder zu. Aber ich setze noch ne Menge oben drauf - was, das kommt natürlich individuell auf den Mann an.Frauen können auf viele Arten auf sich aufmerksam machen, ohne sich dabei anzubieten oder gar anzubiedern: Sie können einen Mann anlächeln, sich schön zurecht machen, ihm sinnliche Blicke zuwerfen, ihm gut zuhören, ihn dezent berühren, ihm sogar ein Kompliment machen – sie können angenehme Gesellschafterinnen sein, wovon ein Mann mehr will.
Zurückhaltung ist nicht so mein Ding - was die erotische Schiene angeht. Ich kenne aber wirklich auch das Problem überhaupt nicht, dass ein Mann mich bloß ins Bett kriegen will - das mag daran liegen, dass ich nur Männer jage, die ICH ins Bett kriegen will.* Ausschließlich oder auch, weil ich verknallt bin.Aber dann sollten sie auch wieder ein wenig ausweichend und zurückhaltend sein: Sich eben nicht gleich darauf einlassen, die Nacht mit ihm zu verbringen, nicht gleich springen, wenn er am Freitag abend anruft, um für Samstag ein Date auszumachen, ihm nicht die gesamte Story von ihrem Ex erzählen, von ihrer Abmagerungskur oder Figurkomplexen. Für solche Themen ist noch Zeit genug, wenn man sich näher kennt.
Und da mich leichte Beute nicht interessiert...
* Nicht ideal formuliert. Es geht weniger um Sex, als um Erotik und Begehren.
Was den Rest angeht: Niemals würde ich einem Mann was von Figur- oder sonstigen Problemen vorheulen!
Wie gesagt, das Problem mit der Hingabe kenne ich nicht, weil ICH aussuche, wer mir gefällt, d. h. auch, auf wen ich Lust habe.Er darf nie das Gefühl bekommen, dass er sie bereits nach kurzer Bekanntschaft gleich im Sack hätte, dass sie gleich zur völligen Hingabe bereit wäre. Dann hat nämlich er sie verführt – und nicht umgekehrt.
Und auf viele Männer wirkt das schnell wahllos, sie denken dann, die läßt sich gleich mit Haut und Haaren auf jeden ein, der ein bisschen nett zu ihr ist.
Was die Verfügbarkeit angeht: Volle Zustimmung!
Selbst wenn ich einem Mann recht eindeutig kommuniziere, dass er mir gefällt, und das durchaus auch auf erotischer Ebene, soll er sich deswegen ja noch nicht einbilden, ich wäre verfügbar. Manche Männer haben sich da in meinem manchmal etwas aufreizenden Verhalten schon getäuscht - tja, nicht mein Problem.
Ich muss dazu aber auch sagen, dass es mir relativ egal ist, ob ich manchmal in die Schublade "notgeile Schlampe" gesteckt werde - die Männer, die das tun, kriegen mich sowieso nicht, und ich weiß, wer und was ich bin. Und auch, wenn das bisher anders klang - so viele Männer gab es bisher gar nicht in meinem Leben. Dafür flirte ich aber einfach sehr gerne, und das auch sehr offensiv - was aber lange nicht immer heißt, dass ich den Mann wirklich will.
Naja, soviel zu mir. Aber ich glaube, Du willst auch einfach etwas anderes als ich, Latona.
Gruß Nola
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20.03.2009, 12:58
AW: Nachlaufen, erobern, dran bleiben????
@ Nola
Wenn Du einem Mann aber keinen Raum gibst, auf Dich zuzukommen, woher willst Du dann wissen, ob er den Kontakt nicht einfach einschlafen lassen würde, wenn Du Dich nicht mehr rührst? Ob er sich nur mit Dir abgibt, weil er sich durch Deine Initiative geschmeichelt fühlt oder weil er es sich möglichst bequem machen will? Das führt unweigerlich in eine Schieflage Eures Verhältnisses zu Deinen Lasten und macht sich besonders dann negativ bemerkbar, wenn Du in ihn verknallt bist.Dem ersten Satz stimme ich zu - dem zweiten nicht. Ich lebe nach dem Motto: Ich nehme mir vom Leben, was ich will und was ich kriegen kann. Darunter fallen auch Männer. (Soziale Rücksichten jetzt mal außen vor gelassen.)
... Zurückhaltung ist nicht so mein Ding - was die erotische Schiene angeht.Dann ist es ja gut.Selbst wenn ich einem Mann recht eindeutig kommuniziere, dass er mir gefällt, und das durchaus auch auf erotischer Ebene, soll er sich deswegen ja noch nicht einbilden, ich wäre verfügbar.
Mir persönlich ist es egal, ob Du Dir aktiv Männer angelst, und ich würde Dich deshalb auch niemals als notgeile Schlampe titulieren. Das ist schließlich Deine Sache.
Ich möchte nur auf ein paar unerwünschte Nebenwirkungen für einen selbst aufmerksam machen, die ein bestimmtes Verhalten haben kann, für das man sich in aller Authentizität entschieden hat. Und dann muss sich man halt fragen, was man ändern kann, um diese unerwünschten Nebenwirkungen nicht zu haben oder sie im Bedarfsfall zumindest in den Griff zu kriegen. Liebeskummer ist nun mal nicht gerade schön.
Ich urteile hier nicht moralisch, sondern rational-funktional-sachlich: Was funktioniert, und was funktioniert nicht oder nur zu unangemessen hohen Kosten für einen selbst.
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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20.03.2009, 13:12Inaktiver User
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20.03.2009, 13:20Inaktiver User
AW: Nachlaufen, erobern, dran bleiben????
Nun ja, ich bin recht gut darin, Männer zu überzeugen, die eigentlich nicht wollen...
Mir macht es Spaß, zu erobern. In den meisten Fällen gehen Interesse und Initiative also von mir aus. Allerdings war nie das Problem, dass die Männer es sich bequem machen wollten.
Doch, stimmt, hatte ich einmal, und in den war ich auch noch verknallt - war unschön, im Endeffekt. Andererseits möchte ich die Erinnerung an ein paar sehr prickelnde Abende durchaus nicht missen. Sagen wir, ich habe alles bekommen, was aus der Sache rauszuholen war. Ich fühle mich - auch im Nachhinein - durchaus nicht schlecht behandelt oder ausgenutzt.
Wir haben uns beide nie etwas vorgemacht, es war bloß albern, wie er mir anschließend aus dem Weg ging - wegrannte trifft es besser.
Danke! Aber wie gesagt, wenn ich manchmal so rüberkomme - kann ich mit leben. Lieber Schlampe als hässliches Entlein bzw. Mauerblümchen (war ich lang genug).Mir persönlich ist es egal, ob Du Dir aktiv Männer angelst, und ich würde Dich deshalb auch niemals als notgeile Schlampe titulieren. Das ist schließlich Deine Sache.
Ja, das hab ich auch so verstanden. Ich selber lebe nun alles andere als ungefilterte Authentizität. Aber für nicht ganz so verkorkste Menschen wie mich, die zur Abwechslung mal gern eine unkomplizierte Beziehung mit einem unkomplizierten Mann ohne Spielchen hätten, scheint mir Authentizität nicht der schlechteste Weg. Sagen wir, die "Unpassenden" filtern sich dabei quasi von selbst heraus, wie weiter oben auch geschrieben wurde.Ich möchte nur auf ein paar unerwünschte Nebenwirkungen für einen selbst aufmerksam machen, die ein bestimmtes Verhalten haben kann, für das man sich in aller Authentizität entschieden hat. Und dann muss sich man halt fragen, was man ändern kann, um diese unerwünschten Nebenwirkungen nicht zu haben oder sie im Bedarfsfall zumindest in den Griff zu kriegen. Liebeskummer ist nun mal nicht gerade schön.
Ich urteile hier nicht moralisch, sondern rational-funktional-sachlich: Was funktioniert, und was funktioniert nicht oder nur zu unangemessen hohen Kosten für einen selbst.
Allerdings verträgt sich Authentizität durchaus mit einer gewissen Selbstreflexivität. Zu Deutsch: Echtheit ist nicht das Gleiche wie Unüberlegtheit.
Und prinzipiell würde ich immer dazu raten, meine Gefühle zunächst für mich zu behalten - und unter Kontrolle. Je wagemutiger man sich in die Schlacht wirft, desto besser sollte der eigene Panzer sein.
Natürlich ist sehr viel Wahres dran, dass Schwäche zeigen auch Stärke bedeutet. Wer mich (böswillig) verletzt, wenn ich mich öffne, ist ein Arschloch. Das ist eine Philosophie, der ich durchaus was abgewinnen kann - aber ständig geben muss man sich das ja nun auch nicht. Ich denke, es gibt weniger schmerzhafte Wege, ungeeignete Partnerschaftskandidaten auszufiltern.
Gruß Nola




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