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  1. Inaktiver User

    AW: Ich weiß nicht, was ich will

    ich weiß, dass ich mich nicht mehr verbiegen, abhängig machen will.
    aber mache ich das nicht schon in dem moment, wo ich mich verliebe, wo ich gefühle investiere?

  2. Inaktiver User

    AW: Ich weiß nicht, was ich will

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    röschen, ich habe für mich erkannt, dass es für mich so wie es ist, dass beste ist.

    und ich möchte es nicht anders.

    aber diese erkenntnis hat auch zeit gebraucht. und plötzlich war sie da.

    Spannend, ich kann bestätigen:

    Bei mir war es auch so. Nach vielen Jahren, vielen Entscheidungen, vielen Fehlentscheidungen, Zeiten des Alleineseins.

    Ein bisschen Selbstreflektion der eigenen Person genügen dafür, so meine bescheidene Meinung.

    Mach dir keine ernsten Gedanken dazu, was mit dir los ist (nämlich nix unnormales). Du wirst irgenwann schnell die Spreu vom Weizen zu trennen wissen. Und im Moment sieht es nach Weizen aus.

    Nichts ist unmöglich, alles ist erlaubt.

  3. Inaktiver User

    AW: Ich weiß nicht, was ich will

    Ich korrigiere:

    Alles was du verantworten kannst und womit du zufrieden bist, ist erlaubt.

    Der Rest kommt von alleine !

  4. Inaktiver User

    AW: Ich weiß nicht, was ich will

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich weiß, dass ich mich nicht mehr verbiegen, abhängig machen will.
    aber mache ich das nicht schon in dem moment, wo ich mich verliebe, wo ich gefühle investiere?
    nein !

    Aber:

    Guck genau auf dich, auf deine Grenzen.... Lass dich nicht "blind" in etwas reinfallen. Schätze die Realität realistisch ein (das ist nicht negativ gemeint).

    Entscheide schnell, wenn etas nicht in deine Richtung geht oder du erahnst, dass es sich falsch entwickelt.

  5. Inaktiver User

    AW: Ich weiß nicht, was ich will

    Guck genau auf dich, auf deine Grenzen.... Lass dich nicht "blind" in etwas reinfallen
    ziemlich genau so fühlt es sich für mich in den letzten monaten an. (siehe zwischenprüfungen).
    ich kann das schon viel besser als früher!

    aber ich trau mir selbst nicht so ganz....

  6. Inaktiver User

    AW: Ich weiß nicht, was ich will

    danke euch, jedenfalls.
    die letzten tage war ich nämlich ein wenig unrund.
    heute abend hat sich wieder einiges entspannt.

  7. Inaktiver User

    AW: Ich weiß nicht, was ich will

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich weiß, dass ich mich nicht mehr verbiegen, abhängig machen will.
    aber mache ich das nicht schon in dem moment, wo ich mich verliebe, wo ich gefühle investiere?
    Ja, das kann passieren. Wenn man verliebt ist, möchte man "gefallen".Man tut vieles, man übersieht einiges ... Dann versteht man vieles oder verucht zu verstehen. Das ist richtig. Die Gefahr ist da.
    Aber schon allein, sie zu kennen, hilft ungemein.

    Für mich hat das (im Moment) dazu geführt, dass ich mit keinem vorschnell in die Kiste hüpfe, also körperlich intim sein möchte, bevor ich das geistig/seelisch bin.

    Ich lasse mir Zeit zum Kennenlernen. Warum auch nicht. Was entgeht mir? Ne Betterfahrung? Da habe ich genügend von - die brauche ich nicht mehr. Als Bestätigung sowieso nicht. Ne Verletzung, weil der andere dann doch plötzlich anders ist, als (vielleicht) projeziert, brauche ich auch nicht.
    Solche Beziehungen sind auf Sand gebaut. Ich brauche auch nicht mehr die Aufregung, die Spannung, was wohl alles passieren könnte. Mein Leben ist ohne diese Dinge spannend genug.

    Ich achte (mittlerweile) sehr auf meine Intuition. Ich "springe" nicht mehr mit Schmetterlingen im Bauch in eine Beziehung. Ich prüfe. Ich prüfe sogar sehr: MEIN Herz und SEIN Herz. Meine Überzeugungen und seine Überzeugungen. Meine Verletzungen und seine Verletzungen. Meinen Alltag und seinen Alltag.

    Ich weiß, dass ich in meinen Lebensäußerungen verstanden werden will - und auch ihn verstehen will.
    Ich trete auch schon mal "in Vorleistung", aber nur begrenzte Zeit.
    Danach ist der andere an der Reihe. Kann er es, ist es okay. Kann er es nicht, ist es auch okay -aber dann "eignet" er sich nicht für mich.
    Dann ist er -trotz Schmetterlingen -nicht der Richtige für mich.

    Und noch eins:Wenn ich "prüfe", schaue ich nur aufs Handeln. Worte sind Schall und Rauch für mich.
    Geändert von Inaktiver User (11.03.2009 um 23:38 Uhr) Grund: Nachtrag

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    AW: Ich weiß nicht, was ich will

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich weiß, dass ich mich nicht mehr verbiegen, abhängig machen will.
    aber mache ich das nicht schon in dem moment, wo ich mich verliebe, wo ich gefühle investiere?
    Kennst Du den alten Song von den Petshop Boys:

    "Love comes quickly what ever you do,
    you can't stop falling.........."

  9. Inaktiver User

    AW: Ich weiß nicht, was ich will

    Es gibt aber auch das Lied von Phil Collins:

    I need love, love
    ooh, ease my mind
    And I need to find time
    someone to call mine;
    ...
    You can't hurry love
    No, you'll just have to wait
    ...love don't come easy
    ...
    Just trust in a good time
    No matter how long it takes

    Ich kann mich dem post von "gowest" nahezu 100%ig anschließen.
    Nach dem Ende meiner Ehe (und ich bin noch nichtmal verlassen worden) brauchte ich seeehr lange - eine Verarbeitungs- und Neuorientierungsphase - bis ich mich wieder verlieben konnte, zuerst mal probelaufhalber platonisch in einen Vergebenen.
    Wenn frau die Verlassene ist, könnte es möglicherweise noch länger dauern.
    Nach ein paar mehrmonatigen Beziehungsversuchen bin ich jetzt auch auf dem Erkenntnisstand von "gowest" angekommen...
    Ich lass mir jetzt Zeit...mit und bei der nächsten Beziehungsanbahnung
    Geändert von Inaktiver User (12.03.2009 um 14:17 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Ich weiß nicht, was ich will

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich weiß, dass ich mich nicht mehr verbiegen, abhängig machen will.
    aber mache ich das nicht schon in dem moment, wo ich mich verliebe, wo ich gefühle investiere?
    Kannst Du "definieren", wo für Dich verbiegen beginnt? Was für Dich (negativ verstandene) Abhängigkeit bedeutet?

    Hans
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

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