Ausgehend von einer Diskussion, die im "Bedürftig"-Strang entstand, eine Frage an alle ungebundenen Frauen, ob jetzt "suchend" oder offen für Möglichkeiten etc:
Wie zieht ihr euch an, wenn ihr abends weggeht? Und warum so?
Ich finde Kleidung schon sehr wichtig, man kommunziert schon eine Menge, bevor man mit einem Menschen ins Gespräch kommt.
Stylen, in Schale werfen?
Lieber nicht zu viel, sportlich oder natürlich...?
Eine Freundin stylt sich ganz ordentlich (aus meiner Sicht), Make up, Röckchen, Stiefelchen - ein echter Hingucker.
Ich dann eher in Jeans und T-Shirt, finde mich auch nicht schlecht, selbst wenn die Haare mal schxx aussehen.
Ich habe so ein Bedürfnis, dass sich meine Kleidung mir unterordnet.
Ich hoffe, ich habe jetzt das wichtigste gesagt, sodass ihr etwas damit anfangen könnt...
Lieben Gruß
bblume
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Thema: Die Sprache der Kleider
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09.03.2009, 11:15
Die Sprache der Kleider
flying is the art of falling to the ground without touching
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09.03.2009, 11:27Inaktiver User
AW: Die Sprache der Kleider
BBLume, ich möchte die Fragestellung erweitern:
Dass man sich zum Weggehen rausputzt, die einen mehr, die anderen weniger, ist wohl relativ normal und gilt für die meisten, oder?
Interessanter finde ich, wie man es auch im Alltag hält, denn das war drüben im Strang ja eigentlich der Ausgangspunkt dieser Diskussion.
Ich fang mal an:
Ausgehen
Party: Geh ich nicht. Wenn doch, dann je nach Anlass was zwischen elegant-sexy und "aufgebitcht" (Wortschöpfung Dieter Bohlen, glaub ich
). Ein gutes Make-up ist immer die Basis.
Cocktailbar mit Freundinnen: s. o., aber je nach Anlaß auch etliche Stufen runtergefahrenes Outfit.
Theater, Konzert, Oper etc.: Elegant, gern Abendkleid. Was sonst. Aber Leute kennenlernen tut man dort nicht.
Alltag
Beruf/Uni: Zurechtgemacht. Mehr oder minder sexy, je nach Lust und Laune. Natürlich geschminkt.
Privat/Freizeit: Mal so, mal so. Frau braucht auch mal Pause vom Gutaussehen.
Obwohl ich auch ungeschminkt gut mit mir leben kann.
Gruß Nola
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09.03.2009, 11:32
AW: Die Sprache der Kleider
Bin wohl nicht gefragt, will aber mal von der anderen Seite berichten:
Es kommt doch sehr auf die Zielgruppe an.
Du wirst komplett andere Männer ansprechen (wollen), als deine Freundin.
Was Männer an Frauen in Stiefel finden erschließt sich mir absolut nicht. Finde ich einfach völlig daneben, erst recht in Verbindung mit Rock.
Überhaupt finde ich die meisten Frauen viel zu "überladen".
Gruß
Matthias, 80% der Zeit in Arbeitsklamotten...
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09.03.2009, 11:34Inaktiver User
AW: Die Sprache der Kleider
@ Matthias: Es gibt Stiefel, und es gibt Stiefel... Gleiches gilt für Röcke.
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09.03.2009, 11:42
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09.03.2009, 11:44Inaktiver User
AW: Die Sprache der Kleider
Richtig.
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09.03.2009, 11:48
AW: Die Sprache der Kleider
Hallo Butterblume,
also normalerweise trage ich das, was ich dem Anlass angemessen finde, unabhängig davon, ob ich jemanden kennenlernen könnte oder nicht.
Bei einem Date würde ich mir allerdings schon überlegen, welchen Eindruck ich machen möchte. Und da kommt es natürlich auch darauf an, wo man sich trifft. Zum Waldspaziergang würde ich jetzt nicht in feinem Kleid und Pumps auflaufen (aber auch nicht unbedingt in der ältesten Jeans, Wanderschuhen und Outdoorjacke). Ich würde mich grundsätzlich für ein Outfit entscheiden, das mir steht, in dem ich mich wohl fühle und auch noch als Frau erkennbar bin. Es sollte wenn dann eher subtil sexy sein, also nicht mit tiefem Ausschnitt und Minirock.
Vorstellbar wäre: knackige Jeans, figurbetontes Oberteil, Schuhe mit halbhohen Absätzen, dezentes Makeup.
Das passt jetzt nicht in die Cocktailbar oder ins feine Restaurant. Da würde ich zu schwarzem Etuikleid und Pumps tendieren. Oder wahlweise schwarzer Bleistiftrock mit schönem Oberteil.
Ich glaube schon, dass Kleidung sehr viel vom ersten Eindruck ausmacht, gerade bei Frauen. Ich würde mich ungern „verkleiden“ oder allzu sehr aufhübschen, weshalb ich auch zu einem eher alltäglichen Treffpunkt wie Cafe tendieren würde. Ich finde, die Atmosphäre wird gleich auch wenig steifer, wenn man sich beim ersten Date sehr schick begegnet.
Viele Grüße,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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09.03.2009, 12:22
AW: Die Sprache der Kleider
Das empfinde ich so auch. Zu schick, zu gestylt versteift die Atmosphäre. Kann unnahbar wirken und Angst machen.
Jetzt hole ich aber noch weiter aus
- mein "historischer" Hintergrund spielt vielleicht auch mit rein....
Mein Exmann fand gestylt so toll und nach der Trennung habe ich alle Kostümchen und Pumps in die Tonne entsorgt und Jeans und Pullover angeschafft (was ihm nie gefiel).
Nun habe ich mich zwar von meiner Trotzreaktion mittlerweile gelöst, aber ich fühle mich unauffälliger gekleidet immer noch wohler. Es ist auch nicht so, dass ich nun wirklich unauffällig bin
Es ist nur so, dass ich mich kein bisschen attraktiver finde, wenn ich richtig aufgebretzelt bin. Das mach ich nur Karneval
Ich finde, ich sehe einfach nur anders aus.
Lieben Gruß
bblumeflying is the art of falling to the ground without touching
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09.03.2009, 12:53
AW: Die Sprache der Kleider
Wichtig ist doch, dass man sich wohlfühlt. Ich trage z.B. sehr ungern Röcke - und bin nie wirklich entspannt, wenn ich einen anhabe. Das schlägt sich dann sicher auch auf die Ausstrahlung nieder.
Was ich gerne anziehe, wenn ich ausgehe, sind hohe Schuhe. Die trage ich im Alltag so gut wie nie - aber Abends finde ich Pumps echt sexy und fühle mich wohl damit. Und im Winter sinds dann eben hohe Stiefel!Ich hab meine Ernährung umgestellt.
Die Chips stehen jetzt links von der Tastatur.
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09.03.2009, 13:34
AW: Die Sprache der Kleider
@Nola
Mir geht es schon mehr darum, was Frau so aus sich macht, wenn sie ausgeht - dahin, wo es sein könnte, dass sie auf den ein oder anderen nicht uninteressanten männlichen Menschen trifft.
Etwas mehr "Auge" oder "Mund" - aber im Wesentlichen kein großer Unterschied, sehr selten ein Anlass, wo ich zum "kleinen Schwarzen" greife. Ich habe auch kein Problem damit, wenn alles um mich herum in schwarzen Designerklamotten erscheint, da mache ich mit oder nicht, es entscheidet meine Laune.
@ Matthias
Nee, passt schon.
Stiefel mit Rock finde ich nicht so schlecht, ich trage seit einigen Jahren nicht mehr gerne Pumps.
bblumeflying is the art of falling to the ground without touching




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