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Thema: Die Sprache der Kleider
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09.03.2009, 21:24Inaktiver User
AW: Die Sprache der Kleider
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09.03.2009, 21:25Inaktiver User
AW: Die Sprache der Kleider
im Winter gerne eine dickere Jacke; im Sommer reicht ein T-Shirt. Und wenn ich in meine Stammkneipe gehe, ziehe ich meine ollsten Sachen an, weil es dort immer nach Küche riecht.
Nein, im Ernst jetzt: ich ziehe mich nie besonders an. Ich schminke mich auch nicht. Never ever.
Dann kann ich auch einen Schaufensterbummel machen.
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09.03.2009, 21:32
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09.03.2009, 22:04
AW: Die Sprache der Kleider
"Was ist Schminke und "tolle" Klamotten denn anderes als ne Maske hinter der man sein zerbrechliches Selbstbewusstsein zu retten versucht?
Wenn eine den Mut hat ohne diese Maske aus dem Haus zu gehen, dann ist das doch ein Zeichen von Selbstbewusstsein und echter Stärke. Die ist authentisch, die braucht nicht jedesmal ne Stunde bis sie sich vor die Tür traut. Mit der kann man was anfangen, die wird bestimmt nicht gleich blöd reagieren...
Meine Meinung."

Was hat Schminke mit zerbrechlichem Selbstbewusstsein zu tun?
Ich liebe Schubladendenken. wirklich.
Ja und alle, die sich schminken, brauchen eine Stunde, oder gar mehr.
....
Weiblich kleide ich mich, zumindest zu dates. Weiblich kann sein Rock, weiblich kann aber auch "nur" eine nackte Schulter mit einem schwarzen Träger drunter sein.
Das Drumherum sollte stimmen, die Farben sollten passen, Nagellack zur Kleidung, das sollte alles passen.
Im Alltag dann eher Jeans und Pulli. Im Sommer auch mal Rock. Eben das, worauf ich am Tag Lust habe, was mich aber nicht bei der Arbeit behindert.
gruß MariaGabriella
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09.03.2009, 22:15
AW: Die Sprache der Kleider
Ts, Matze, Du solltest es mal ausprobieren. Also nicht das mit dem Schminken, meine ich ;) sondern tolle Klamotten.
Ich z.B. kann (bzw. will) mir keinen Armani-Anzug leisten; aber ich war schon so oft im Geschäft und habe einen anprobiert.
Es ist einfach ein irres Gefühl, mit Gänsehaut, fast so gut, wie einen Jaguar zu fahren. Es hätte nichts mit Maske zu tun, sollte ich jemals so viel Geld übrig haben und mir einen kaufen.Ich hatte Lust, in das rohe Fleisch eines Fisches zu beißen, mit meinen Ohren in die Symphonie der Welt einzutauchen, zu schauen, um wirklich zu sehen, mich vom Licht blenden zu lassen, meine Hände in die warme Erde zu tauchen und die feuchte Schnauze der Wölfe zu berühren.
Hélène Grimaud
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10.03.2009, 00:25
AW: Die Sprache der Kleider
So kenn ich´s. Sagen wir "zum Herrichten".
Und das nicht nur aus meiner einen Beziehung. Da wäre die Erfahrung wirklich sehr dünn.
Und warum das alles? Ich meine, warum überhaupt Nagellack?Weiblich kleide ich mich, zumindest zu dates. Weiblich kann sein Rock, weiblich kann aber auch "nur" eine nackte Schulter mit einem schwarzen Träger drunter sein.
Das Drumherum sollte stimmen, die Farben sollten passen, Nagellack zur Kleidung, das sollte alles passen.
Lass mich raten:weil du dich damit wohler fühlst?
Ich hoffe du verstehst, dass ich dann ein Grinsen nicht unterdrücken kann!!??!
Gruß
Matthias
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10.03.2009, 00:36
AW: Die Sprache der Kleider
Ja, klar. Ich fühle mich gut, wenn ich gut aussehe.
Kann ja sein, dass du lieber mit nem weiblichen Kartoffelsack zusammen bist, aber das ist deine Sache.
Ich fühle mich gut, wenn Kleidung, Farbe des Nagellacks aufeinander abgestimmt sind, bei nem date sogar die Farbe des Schmucks.
Ich bin Maler.
Aber das interesiert dich ja nicht. Wozu einem Blinden was von Farben erzählen.
MariaGabriella
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10.03.2009, 00:47
AW: Die Sprache der Kleider
Was kostet so ein Teil? Ich habe keine Ahnung.
Weiß auch nicht, wer das Teil das ich für nen knapp 4 stelligen Betrag im Schrank hängen habe zusammengenäht hat, ist mir auch völlig egal, ich lege keinen Wert auf Marken. Wenn ich das an habe wurde mir schon hin und wieder gesagt, dass mir das stehen würde. Habe mir damals so ein teures Teil gekauft, weil ich mich in dem am wohlsten fühle. Aber nur im Vergleich zu den anderen Anzügen.
Ich habe das Ding nicht gerne an, denn darin komme ich mir verkleidet vor. Man könnte sagen, das hat was mit Gewohnheit zu tun. Das ist mir klar. Trotzdem fühle ich mich unwohl drin, weil man sich nicht ungezwungen bewegen kann. Es ist empfindlich, kann nicht (selbst) gewaschen werden. Also warum sollte ich so ein Ding freiwillig anziehen? Weil andere meinen es steht mir?
Dass Kleider Leute machen und ich stellenweise mehr "Erfolg" hätte mit der Verkleidung ist mir klar, deshalb habe ich so ein Teil und trage es zu gegebenen Anlässen. Toll finde ich das nicht und versuche trotzdem mit anderen Dingen zu punkten.
Es macht mir großen Spaß, Vertreter die mich nur telefonisch als den "Geschäftsführer" kennen in meiner Arbeitslatzhose zu begrüßen. Anhand der Reaktionen kann ich inzwischen recht sicher auf den Charakter schließen und nicht selten fälle ich auf dieser Basis Entscheidungen.
Praktisch muss es bei mir halt sein, und praktisch ist, was einfach und schnell geht. So ziehe ich mich auch nicht um, wenn ich einkaufen gehe, oder mein Auto zum Kundendienst bringe. Ich fahre keinen Daimler, drum ist mir das egal. Das erwähne ich deshalb, weil die Werkstatt hier sehr deutlich in zwei Klassen einteilt: Anzugträger und geduldete Kunden. Glaubte mir ein Feuerwehrler nicht, bis er seine A-Klasse mal in Freizeitklamotten statt im Anzug zum Kundendienst gebracht hat. Danach war er - wie ich seit Jahren - überzeugter Daimlerverweigerer.
Traurig, aber es ist so. Drum rede ich von einer "Maske", wenn man mit so Äußerlichkeiten versucht zu punkten.
Gruß
Matthias
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10.03.2009, 00:48
AW: Die Sprache der Kleider
Och, ich kenne eine Menge guter Künstlerinnen, die eher Farbe unter den Fingernägeln haben als drauf.
Und ja, MariellaGabriella, keine Birkenstockfresser oder Müsliträger. Nichts für ungut.
Nur wer glücklich ist, kann freundlich sein
Chinesisches Müslisprichwortflying is the art of falling to the ground without touching
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10.03.2009, 00:50





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