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    AW: Die Sprache der Kleider

    Hallo butterblume,

    wie gesagt, ich finde, es kommt auf den Rahmen an. Lädt mich ein Mann in ein schickes Restaurant ein, käme ich mir blöd vor, da in Jeans und T-Shirt aufzulaufen. Das wäre für mich auch ein Mangel an Wertschätzung, sowohl dem Mann als auch der Einladung gegenüber.

    Bei einem zwanglosen Treffen im Cafe würde ich mich aber nicht übermäßig aufbrezeln. Ich hätte Angst, der Mann denkt dann, ich lauf immer so rum. Und entweder das schreckt ihn unnötig ab, oder es weckt Erwartungen, die ich nicht erfüllen kann und will.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: Die Sprache der Kleider

    Zitat Zitat von Butterblume Beitrag anzeigen
    Ich habe so ein Bedürfnis, dass sich meine Kleidung mir unterordnet.
    liebes bütterken,

    das hast du schön gesagt
    geht mir genauso.
    aufgebrezelt fühle ich mich total unwohl und strahle das auch aus.
    wenn ich schlicht gekleidet bin, geht es mir am besten.

    @ nola
    ausgehen.
    party, cocktailbar, theater: geh ich nicht. make up: never. ich krieg pickel, wenn ich nur an make-up denke.
    in ein schickes restaurant würde ich mich nur beruflich einladen lassen, oder von einem sehr vertrauten mann.

    Alltag
    Beruf: immer ordentlich und gepflegt. anzüge passen nicht zu mir, deshalb am liebsten marlene-hose und kurze, gern figurbetonte oberteile, flache schuhe - allerdings lege ich wert auf schnitt und farbe. immer ungeschminkt, weil ich von make-up pickel kriege. wenn extrem wichtige kundengespräche anstehen, prüfe ich, ob meine frisur ein update braucht.

    Privat/Freizeit: vorträge, gartenarbeit, wandern, freunde/geschwister besuchen, zusammen kochen, beim umzug helfen: jeans, t-shirt etc., flache schuhe.

    ich denke wie matze: es hängt von der zielgruppe ab. einen mann, der sehr modebewusst daherkommt, würde ich mental gleich als nichtpassend aussortieren. die männer, die ich mag, sind handfest, entsprechend praktisch gekleidet und zwängen sich nur im bedarfsfall in einen anzug.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

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    AW: Die Sprache der Kleider

    Kennt ihr den thread "was trage ich jetzt" (oder so)? Ich wollt es hier nicht parallel machen, aber das finde ich schon ziemlich lustig, wenn Namen plötzlich so eine Art Form bekommen...

    coco

    Zielgruppe:
    Ja, die hat sich auch gewandelt.
    All die faszinierenden Hasardeure, die Charmanten und Frauentypen wollte ich nicht mehr.
    Und den anderen würde ich vielleicht Angst machen?
    Das sind ja eigentlich nur Klischees, die man bedient, aber teilweise außerordentlich hartleibig.

    Steh ich fein gemacht in einer Bar, ist die Wahrscheinlichkeit groß, einen galanten Mann kennen zu lernen, der seinerseits bestimmte Klischees reproduziert (behaupte ich jetzt mal - kritisiert mich ruhig ).

    Übrigens:
    Den attraktivsten Mann letztes Jahr habe ich kennen gelernt, da sah ich wirklich gruselig aus. Ich habe mich total geschämt, aber er fand es ähm, wohl beeindruckend.

    Lieben Gruß
    bblume
    flying is the art of falling to the ground without touching

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    AW: Die Sprache der Kleider

    @ Butterblume

    So ein ähnliches Erlebnis hatte ich auch vor kurzem! Ich dachte bisher ja, dass diese Sache mit den Singles und dem Supermarkt ein Gerücht ist - aber ich wurde eines besseren belehrt. Ich war Anfang des Jahres richtig schlimm krank. Da ich aber damals noch eine absolut asoziale Mitbewohnerin hatte, die sich einen Dreck geschert hat, wies mir geht, musste ich wohl oder übel selber zum Einkaufen gehen (mit ner Bronchitis und Rippenfellentzündung und ner richtig geilen Grippe). Ich bin eigentlich vor meinem eigenen Spiegelbild erschrocken.
    Mehr oder weniger ungekämmt, total rote Nase und rote Augen, die älteste Jeans an und ne Jacke, die ich auch nur noch im Dunkeln anziehe...

    Und dann steh ich so im Aldi und kaufe ein - da spricht mich doch tatsächlich einer an. Ich dachte, mich trifft der Schlag. Wahrscheinlich hab ich so hilfsbedürftig ausgesehen, dass das sofort den Beschützerinstinkt geweckt hat. Er hat mir sogar seine Handynummer gegeben - auf dem Aldi-Kassenzettel hinten drauf.

    Überraschungen erlebt man eben doch immer wieder.
    Ich hab meine Ernährung umgestellt.


    Die Chips stehen jetzt links von der Tastatur.

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    AW: Die Sprache der Kleider

    Hey, Franca, du bist die erste, von der ich höre, die die sagenumwobene Supermarktkennlerngeschicht erlebt hat!

    Und das so. Rote Nase statt roter Lippen
    Ist bei dir etwas draus geworden?
    Bei mir nicht, er passte nicht in mein momentanes "Schema" - zu jung und zu gutaussehend... aber ich fand es doch erstaunlich.
    bblume
    flying is the art of falling to the ground without touching

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    AW: Die Sprache der Kleider

    Schöner strang hier

    ich muss zugeben, dass ich mich wohler fühle, wenn ich geschminkt bin und tolle Kleidung anhabe. Damit fühle ich mich selbstsicherer und wirke bestimmt anders, als andersrum.

    Wenn ich ohne "alles" rumlaufe, vermeide ich Flirts und auch Augenkontakte mit Fremden. Da bin ich meist auf eine Sache konzentriert und alles andere blende ich mehr oder weniger aus.
    Nur bei meinen Freunden fühle ich mich dann wohl und da mache ich mir keine Gedanken.

    In der im anderen strang beschriebenen Begegnung habe ich mich "ertappt" gefühlt, weil mich eben jemand "ganz ohne" sah und "trotzdem" so intensiv und irgendwie interessiert anblickte.
    Mich wundert, dass ich trotzdem an ihm (seinen Augen) hängenblieb, weil ich mich in der Norm sonst nicht drauf einlasse. Das passiert mir sonst nicht in diesem "Zustand"
    Man kann jetzt auch sagen, dass er vielleicht dachte: "die schaut aber fertig aus" etc.

    Ach ja. Ein männlicher Bekannter meinte mal (sinngemäß) zu mir: "Wenn mir eine Frau gefällt, dann sehe ich sie im ganzen und egal ob sie Schminke oben hat oder nicht- ich entscheide innerhalb weniger Sekunden, ob sie mir gefällt oder nicht. Der Typ sollte sich durch make up nicht wesentlich ändern. Das wäre unnatürlich."

    Das finde ich irgendwie beruhigend.

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    AW: Die Sprache der Kleider

    Zitat Zitat von Falike Beitrag anzeigen
    Schöner strang hier

    ich muss zugeben, dass ich mich wohler fühle, wenn ich geschminkt bin und tolle Kleidung anhabe. Damit fühle ich mich selbstsicherer und wirke bestimmt anders, als andersrum.
    Jetzt schreib ichs doch: ich halte das für keinen Zufall, dass Franca und Butterblume ausgerechnet in der Aufmachung angesprochen wurden. Ich gehe sogar soweit und sage: genau deswegen.

    Was ist Schminke und "tolle" Klamotten denn anderes als ne Maske hinter der man sein zerbrechliches Selbstbewusstsein zu retten versucht?
    Wenn eine den Mut hat ohne diese Maske aus dem Haus zu gehen, dann ist das doch ein Zeichen von Selbstbewusstsein und echter Stärke. Die ist authentisch, die braucht nicht jedesmal ne Stunde bis sie sich vor die Tür traut. Mit der kann man was anfangen, die wird bestimmt nicht gleich blöd reagieren...

    Meine Meinung.

    Gruß

    Matthias

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    AW: Die Sprache der Kleider

    Hi Falike!

    Bei mir war es genau anders rum, ich dachte: Du musst auf jeden Fall seinen Blick fesseln, damit er ja nicht an dir herunter guckt und sieht, wie schxx du aussiehst (damit mich keiner für übertrieben kokett hält: beim 1. Kaffee am Frühstückstisch nach einer ziemlich langen Nacht, ohne Zähneputzen etc und in Nachthemd und Jogginghose... ) . Ich habe gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd

    Wenn ich mich an dein Thema erinnere, hat er dich angelächelt, als du "ohne alles" warst, oder?

    Lieben Gruß
    bblume
    flying is the art of falling to the ground without touching

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    AW: Die Sprache der Kleider

    Blick fesseln *giggel* ist ja köstlich ! Kann mir deine Panikattacke vorstellen .

    *hüstel* Bin zwar nicht mehr auf der Pirsch, aber ich darf ja sicher trotzdem was sagen zu deiner Frage?

    Für mich steht und fällt alles mit einer modischen, gepflegten Frisur.
    (Was habe ich die lange Zeit gehaßt, als ich rückenbedingt nicht lange beim Frisör sitzen konnte...)

    Man muß jetzt nicht die Wahnsinnsfarben und Ausgefallenheiten mitmachen. Aber etwas trendy darfs schon sein, in jedem Alter. Und eben: Gepflegt.

    Ansonsten habe ich meine letzte Eroberung in einer sexy Jeans und einem langärmeligen T-Shirt gemacht. Er sah mich allerdings auch noch anders: In Shirts und Blusen mit Ausschnitt, mit hohen Absätzen. Auch heulend, mega verheult und megamillionverheult (ich hatte gerade Liebeskummer).

    Etwas geschminkt bin ich eigentlich immer. Ich betone meine Vorzüge - Beine, Augen und Mund. Dezent. Achte auch möglichst auf witzige und passende Accessoires. Und einen schönen Gang.

    Für Allergikerinnen könnte ja vielleicht Make-Up aus dem Bioladen ein Versuch wert sein? Oder aus der Apotheke? Ich finde einfach, mit etwas Makeup sieht der Teint ebenmäßiger, das Gesicht strahlender aus. Auch bei ganz "natürlichen" Typen. Ohne, daß man überhaupt "geschminkt" aussieht.

    Einige Hinweise hatte ich damals dem Ratgeber "Das Uschi-Prinzip" (wie man die Männer durchschaut usw...) entnommen. Mir wurde beim Lesen nämlich klar, daß meine Klamotte (aus praktischen Erwägungen heraus) nicht direkt weiblich war. Das habe ich dann moderat geändert. Von da stammte auch der Tipp: Niemals in einem Businessoutfit zum Date. Viel zu streng.

    Komisch, die meisten Männer stehen überhaupt nicht auf das richtig "aufgebitchte". Für wen issn das erfunden worden?

    LG Karla

    The original Karla
    est. 2006


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    AW: Die Sprache der Kleider

    Hi Karla, wenn ich die Modeentwicklungen so ansehe, denke ich manchmal:
    Da rächt sich jemand an den Frauen!

    Mit den Haaren ist es so eine Sache: bei anderen Frauen denke ich oft: toll! Nie bei mir nach dem Friseur. Ich bin immer froh, wenn ich nicht verschandelt bin! Andrerseits sind meine Haare einfach, bisschen rumwuseln und dann locken sie leicht und irgendwie passt es zu mir.

    Ich bin gern Frau und fühle mich wohl in meiner Haut und in meinem Körper. Kommt doch genauso drauf an, wie man was trägt wie was man trägt (bilde ich mir ein). Und der Gang - die Haltung - ganz wichtig! Da können wir uns etwas von den Kubanerinnen abgucken: Jede Frau, ob dick oder dünn, alt, jung, arm, reich, geht wie eine Königin. Allerdings gibt es da auch ein anderes feed-back. Eine Art ritualisierte Komplimentkultur... die beste Kur für ein angeknackstes Selbstbewusstsein: ein Spaziergang durch Havanna... ich schweife ab.


    bblume
    flying is the art of falling to the ground without touching

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