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  1. Inaktiver User

    AW: Ab wann ist bzw. wirkt man "bedüftig"?

    @ Rasko: Sicherlich - dass Aufmerksamkeit, die man bekommt, einem schmeichelt, ist klar. Und sicherlich schau ich einen Mann, der mich anschaut, auch mal an. Aber allein sein Interesse an mir wird mich nicht dauerhaft interessieren können.

    @ violet_soul: Ich meinte nicht, dass man sich erst selbst mögen muss, um einen Partner zu finden. Aber es kann hilfreich sein - erst recht dabei, einen Partner zu finden, der einem gut tut und zu einem passt.

  2. Inaktiver User

    AW: Ab wann ist bzw. wirkt man "bedüftig"?

    Zitat Zitat von HQking Beitrag anzeigen
    das ist aber zu kurz gegriffen.

    Man muss den Anspruch an sich haben stets mehrere Menschen als sehr attraktiv zu empfinden.

    Dies bedingt dass man sich selbst als sehr attraktiv empfindet.

    Und dieses Gefühl erhält man wiederum durch Rückmeldung, Bestätigung von anderen Menschen die einen als sehr attraktiv empfinden.

    Das ist ein komplexes Spiel das man bewusst spielen muss und man einen hohen Anspruch an sich, an das Leben haben und nicht faul sein und sagen ich wart mal ab und schaue vielleicht kommt jemand in meine Umgebung der attraktiv ist oder im Moment habe ich halt Pech da sich in meiner Umgebung sich nur Menschen befinden die nicht attraktiv sind.

    Das sind bewusste Entscheidungen wie will man leben und wie möchte man sich fühlen.

    Wenn man sagt im Moment finde ich keine Person sehr attraktiv macht man etwas falsch, für sich selbst und für andere offensichtlich auch da die nicht die Nähe von einem suchen.

    Ist alles Intuition und bewusstes Lebensgefühl und die Ausrichtung seines Lebens darauf.

    Oft wissen Frauen nichts über bewusste Entscheidungen und nehmen hin was halt ihnen im Leben geboten wird.

    Ich denke Männer sind da anders da die in der Lage sind bewusst Situationen und Lebensgefühle hervorzurufen und ihr Leben danach auszurichten (insbesondere letzteres können Männer gewiss besser, bei Frauen ist alles etwas mehr Zufall und dann kommt die Frage "wo bleibt die Liebe nur... ich finde fast niemanden attraktiv....").


    Nene, ich halte dieses Post sogar für sehr aussagekräftig.

    Fakt ist, dass du es nicht gut findest, dass du dir nicht genügend attraktive Männer begegnen, und du dies gerne anders hättest.
    Wenn etwas im eigenen Leben nicht so läuft wie man gerne will, hat man zwei Möglichkeiten:

    1. Ich bleibe passiv und geben dem Gegebenheiten die Schuld.
    2. Ich werde aktiv, setze mich mit Dingen auseinander, die mich aufblühen lassen und werde so zu einen Magnet für Menschen, die ich interessant finde.

    Ich halte die zweite Möglichkeit für erstrebenswerter.
    Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass ich eine Person, die einfach nicht mein Fall ist, plötzlich für attraktiv halten soll. Es geht einfach darum, zu ergründen, woran es liegt, dass sich so wenige interessante Männer im eigenen Umfeld tummeln.

    Muß mich ja da an der eigenen Nase packen, denn mir ging es ja lange Zeit genauso ...

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    AW: Ab wann ist bzw. wirkt man "bedüftig"?

    Zitat Zitat von Falike Beitrag anzeigen
    ist für dich "Interesse signalisieren" schon der berühmte "erste Schritt"?
    interesse signalisieren muss sein. aber das hört sich bei dir so technisch an. passiert das nicht automatisch? wenn du jemanden siehst, der dir sympathisch ist, dann freust du dich doch, und deine augen schmeißen von selbst die scheinwerfer an, oder? wenn du dich mit jemandem gut verstehst, dann läuft das gespräch doch besser als sonst, oder? wenn du lust hast, jemandem körperlich nahe zu sein, dann ergibt sich doch eine flüchtige berührung im vorbeigehen - oder?

    was anderes ist es, wenn du die partnersuche irgendwie verstandesgeleitet betreibst. heißt: du machst dir ein bild davon, wie der ideale kandidat aussehen muss, dann - pling - siehst du jemanden auf einer feier, der ins bild passt, und dann versuchst du, unabhängig von situation und deinem eigenen gefühl, die verhaltensweisen herbeizuführen, die landläufig mit interesse verbunden werden...? das fühlt sich natürlich scheiße an, wenn der kandidat darauf nicht so reagiert, wie der pickup-guide das vorschreibt. und ich glaube, das wirkt auch bedürftig.

    manchmal habe ich das Gefühl, dass ich durch Interesse signalisieren (nur durch Augenkontakt und Nähe suchen, zb auf einer großen Feier) den Mann schon nachlaufe und das fühlt sich gar nicht gut an also wenn er nicht gleich darauf reagiert, weil er gerade mit anderen Dingen beschäfigt ist oder weil er mich nicht wahnimmt.
    ich denke: reines und wirkliches interesse kommt immer gut an. im schlimmsten fall wird es nicht bemerkt. im allerschlimmsten fall wird es verspottet oder abgelehnt - aber das ist auch schon das totale ausschlusskriterium für so einen kerl. einen respektlosen mann braucht niemand.

    was nicht gut ankommt und sich übel anfühlt, ist interesse, das von erwartungen geleitet wird, und das formulierst du hier auch ziemlich genau: also wenn er nicht gleich darauf reagiert...

    dein problem ist also nicht das signalisieren von interesse, sondern die tatsache, dass du für dieses signal belohnt werden willst - sonst bestrafst du den anderen mit kontaktabbruch:

    Da werd ich dann daraufhin gleich kühl und sehr distanziert.... fühlt sich so nach Ablehnung an.
    ich wünsche mir, dass wir alle ein bisschen mehr lernen, einfach nur so andere wissen zu lassen, wenn wir sie mögen - ohne von ihnen gleich eine eindeutige belohnung dafür zu erwarten.

    einfach nur mögen. und dann den anderen - unter der berücksichtigung der eigenen grenzen - so nehmen, wie er ist. wenn er nicht will - na dann ok, kann ich ihn auch nicht in eine beziehung hineinmanipulieren.

    bedürftig wirke ich, wenn ich bei diesem spiel die eigenen grenzen und gefühle nicht berücksichtige. wenn mich jemand schlecht behandelt, und ich trotzdem weiter versuche, an ihn ranzukommen.

    nicht dass ich eine künstlerin in diesem gebiet wäre... ganz im gegenteil: ich muss den unterschied zwischen liebe und erwartung ganz übel schwer lernen und bin noch dabei.

    gerade bin ich aber ganz verliebt und habe gelegenheit zu beobachten, wie ich ständig innere erwartungen an ihn formuliere, und wie schnell ich böse und ängstlich werde und auf rückzug schalte, wenn er sich mir gegenüber nicht so verhält, wie ich das gerne hätte...

    viel glück, falike!
    Geändert von Coco-Lores (08.03.2009 um 17:24 Uhr)
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

  4. Inaktiver User

    AW: Ab wann ist bzw. wirkt man "bedüftig"?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nene, ich halte dieses Post sogar für sehr aussagekräftig.

    Fakt ist, dass du es nicht gut findest, dass du dir nicht genügend attraktive Männer begegnen, und du dies gerne anders hättest.
    Wenn etwas im eigenen Leben nicht so läuft wie man gerne will, hat man zwei Möglichkeiten:

    1. Ich bleibe passiv und geben dem Gegebenheiten die Schuld.
    2. Ich werde aktiv, setze mich mit Dingen auseinander, die mich aufblühen lassen und werde so zu einen Magnet für Menschen, die ich interessant finde.

    Ich halte die zweite Möglichkeit für erstrebenswerter.
    Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass ich eine Person, die einfach nicht mein Fall ist, plötzlich für attraktiv halten soll. Es geht einfach darum, zu ergründen, woran es liegt, dass sich so wenige interessante Männer im eigenen Umfeld tummeln.

    Muß mich ja da an der eigenen Nase packen, denn mir ging es ja lange Zeit genauso ...

    Ja, aber Himmel, Arsch und Zwirn: Wenn in meinem Umfeld keine Menschen sind, die ich interessant finde, sind in meinem Umfeld keine Menschen, die ich interessant finde. Punkt.

    Manchmal passen Beuteschema und Umfeld halt nicht zusammen. Ich red jetzt nicht von mir persönlich, aber nimm an, ich wär eine spirituell-esoterisch interessierte, mich makrobiologisch ernährende Grundschullehrerin (*Klischeeschublade zu*): dann hätte ich es vermutlich an der Waldorffschule leichter, einen für mich attraktiven Partner zu finden, als als jobbende Putzfrau in einer Anwaltskanzlei. Da könnte ich beim Putzen noch so viel strahlen, die anderen Lehrer aus der Waldorffschule würden nicht durch's Fenster ins Klo der Kanzlei geflogen kommen, oder?


    Nachtrag: In dem Fall wäre die Lösung natürlich, Situation und Umfeld zu ändern - aber manchmal ist der Putzjob halt grad wichtiger, da existenziell notwendig. Partnersuche bzw -findung muss halt manchmal hintenan stehen.
    Geändert von Inaktiver User (08.03.2009 um 17:44 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Ab wann ist bzw. wirkt man "bedüftig"?

    Ähm ... ja, sicherlich.

    Andererseits besteht das Leben ja (hoffentlich) nicht nur aus Arbeit.
    Also - angenommen du wärest eine spirituell-esoterische Putzfrau. Dann würdest du deinen esoterisches Hobby nachgehen und hättest demnach folgerichtig auch einen esoterisch angehauchten Freundeskreis und würdest wiederum weitere esoterisch angehauchte Männer in dein Umfeld ziehen.
    Dadurch, dass dieses Hobby deinen Leben Sinn geben würde (einfach weil es dir Spaß macht), hättest du für diese Menschen einfach die richtige Ausstrahlung.

    Ich weiß nicht wie es dir so geht - aber wenn ich einen Mann toll finde, dann finde ich auch sein Umfeld, und alles was er ausstrahlt toll.

    Der Extremfall in anderer Hinsicht ist die Couch-Potatoe, die gelangweilt auf dem Sofa sitzt und erwartet von der Umwelt unterhalten zu werden. Oder die eben darauf wartet, dass die richtigen Leute oder Umstände einfach eintreffen werden, was natürlich nur selten passiert. Diese Menschen strahlen eine innere Leere aus und warten nur darauf "gefüllt" zu werden. Sie wirken unzufrieden und strahlen so Bedürftigkeit aus.

    Ein andereres Beispiel wäre nun wiederum die Person, die sich die meiste Zeit ihres Lebens zu irgendwelchen Dingen, welche ihr überhaupt keinen Spaß machen, hinreißen läßt. Sei es weil ihr Umfeld es einfach erwartet, weil diese Dinge als "hip" gelten, oder weil sie sich nur so der Illusion der Sicherheit hingeben kann. Diese Person wird durch ihre Tätigkeit zutiefst gelangweilt sein und so auch nur schwierig Menschen anziehen, welche auf sie selbst interessant wirken.

    Alles wilde und theoretische Thesen - aber ich denke schon dass etwas Wahres dran ist.

  6. Inaktiver User

    AW: Ab wann ist bzw. wirkt man "bedüftig"?

    Zitat Zitat von MariaGabriella Beitrag anzeigen

    Die wenigen, die das nicht haben, haben zwar ab und an nen Mann, aber so richtig klappt das bei den meisten auch nicht... was dann an Gesprächen über Männer rauskommt, kann man sich wohl denken...
    Hab vor kurzem noch ne Freundschaft zu einer Frau beendet, die ständig wegen ihres letzten Kerls am Jammern war. Die war aber auch zu keinen Aktivitäten, z.b. tanzen gehen, zu bewegen. Das war schrecklich. Brauch ich nicht. Die hat mich mit runter gezogen.

    Nee, also das ist echt ne Altersfrage. Sehe ich jedenfalls so. Es gibt ja da den schönen Spruch: "Männer sind entweder besetzt oder... "
    Das trifft auf die über 40 100%ig zu.

    gruß, MariaGabriella
    Naja, aus dem Verhalten deiner persönlichen Bekannten so verallgemeinernde Rückschlüsse auf das Leben von uns Rentner Ü40 zu ziehen, ist ziemlich flach. Wie alt bist du, Maria?

    Mal im Ernst: ich kenne Frauen und Männer, die ganz unabhängig von ihrem Lebensalter Stil und Charakter, Humor und Würde haben. Die finden immer einen Partner, die finden immer Freunde, Bekannte, wenn SIE das wollen.
    Die haben eben Niveau, das hat man oder man hat es nicht, egal wie alt man ist.
    Dass man nicht alles im Leben, am wenigsten einen Liebes- und Lebenspartner, immer und ohne Umwege findet, ohne sich mit dem Wühltisch und unbefriedigenden Kontakten zufrieden zu geben, ist denen klar. Mir auch. Das macht aber nichts, denn wer Qualität und nicht nur Quantität will, der hat Zeit und Geduld.
    Wer an Phrasen wie "Liebe gibts nur in jungen Jahren" oder "entweder verheiratet oder sch***" glaubt ist, sorry, ganz schön dumm und wird wegen dieser eingeschränkten Sicht eine Menge verpassen im Leben.
    Lg
    Bratislavva

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    AW: Ab wann ist bzw. wirkt man "bedüftig"?

    @Lolarena1980, Beitrag Nr. 35 etc.

    ja so meine ich es. Vielleicht kommt meine Schreibweise nicht richtig rüber, aber ich sehe nicht wo ich frauenfeindlich wäre (misogyn), schwul ja, aber frauenfeindlich? (kleiner Scherz).


  8. User Info Menu

    AW: Ab wann ist bzw. wirkt man "bedüftig"?

    Mich interessieren viele Menschen und ich lerne auch gern neue kennen. Dabei verhalte ich mich eigentlich zu Männern wie zu Frauen. Innerhalb dieses Rahmens kann dann etwas mehr dazu kommen (bei Männern ) - aber eher so, dass ich unter Umstanden mir vorstellen könnte, dass... da lasse ich der Entwicklung viel Raum, erstmal gucken, wie es sich anfühlt.

    Ich suche aber nicht, manchmal denke ich: schön wärs, aber ich für mich bin nicht überzeugt, ich könnte zielführend einen Mann suchen. Die Vorstellung, genau zu wissen, dass es darauf hinauslaufen sollte, schreckt mich eher ab. Das nimmt mir die Leichtigkeit.

    Ich bin auch (hi coco ) glaub ich eventuell wahrscheinlich vielleicht dabei, mich zu verlieben. Obwohl es mir eigentlich nicht so in den Kram passt, hatte mich grade auf eine glückliche "Dauersinglephase" eingerichtet und der Liebe vorerst abgeschworen. Egal. Ich bin offen für das, was geschieht, betrachte es und habe da keine Erwartungshaltung. Vielleicht lerne ich auch grad einfach einen sehr netten Mann kennen und wir werden Freunde.

    Lieben Gruß
    bblume
    flying is the art of falling to the ground without touching

  9. Inaktiver User

    AW: Ab wann ist bzw. wirkt man "bedüftig"?

    @ Bratislavva: In die Kerbe muss ich aber auch mal hauen: Interessante Männer ab 40 sind verheiratet - oder schon wieder geschieden. Da muss man halt den richtigen Zeitpunkt abpassen.

    Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Vermutlich liegt es bzw. diese Wahrnehmung aber auch daran, dass man sich im Freundesumfeld im Altersbereich um 40 allmählich unter mehr Paaren als Singles befindet? So kenne ich das von Geburtstagsfeiern von Verwandtschaft + deren Bekanntschaft: lauter Paare.


    @ Lolarena: An und für sich hast Du natürlich recht. Ich gebe halt bloß zu bedenken, dass es Phasen im Leben gibt, in denen man wenig Zeit für Hobbys und Bekanntschaften hat.

    Außerdem möchte ich grundsätzlich noch mal festhalten: das richtige Umfeld erhöht die Chancen, einen passenden Partner zu finden - aber an einen attraktiven Partner stelle ich höhere Ansprüche, als nur gut zu meinem Leben zu passen; das ist halt nur eines der Attribute seiner Attraktivität für mich (s. o.).

    Ich glaube, je höhere Ansprüche man an sich selbst stellt, desto höhere Ansprüche stellt man auch an den Partner. Ich kann das nicht falsch finden. Warum sollte ich mit jemand zusammensein, der meinem Leben nicht mehr Befriedigung gibt, ohne den ich mich wohler fühle?


    @ HQking: Ja, Dein Post kam anders rüber als Loralenas Umformulierung. Du beschriebst Frauen als passiv und unbewusst, Männer als aktiv und bewusst. Und an der Stelle verweise ich auf die Sex-Gender-Debatte und spar mir den Atem für weitere Worte.

    Gruß Nola

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    AW: Ab wann ist bzw. wirkt man "bedüftig"?

    Übrigens finde ich es auch nicht verbiegerisch, die Interessen anderer zu teilen, zumindest es mal zu probieren. Ich habe beispielsweise schon mächtig viel Spaß beim Autorennen gehabt, was ich nie erwartet hätte. Dafür kann "er" mal mit mir Wandern, oder Fußball gucken, oder Kunst oder oder. Wenn er will.
    Ist doch spannend, Sachen zu erleben, die man nicht kennt... und wenn sich einer hinsetzt und kathegorisch sagt: Ich bin soundso und dasunddas brauch ich und nur das, dann wär er für mich wohl ein kleines bisschen zu festgefahren.

    bblume
    flying is the art of falling to the ground without touching

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