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  1. Inaktiver User

    AW: Über das Nicht Kennen lernen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gab es in Eurem Leben schon mal (längere) Phasen, in denen einfach kein Mann in irgendeiner Form eine Rolle gespielt hat? Kein Liebeskummer, kein Unglücklich-Verliebt-Sein, keine Schwärmerei?

    Wahrscheinlich kommt Euch meine Frage komisch vor, aber ich habe gerade festgestellt, dass es bei mir bis jetzt eine solche Phase seit ich ein Teenie war, nie wirklich gab.

    Momentan ist es ein bißchen so und ich finde es komisch, obwohl es mir grundsätzlich richtig gut geht zur Zeit. Irgendwie erwische ich mich dann doch immer wieder mal dabei, wie ich in eine Begegnung etwas zu viel hineininterpretiere und dann nach zwei bis drei Wochen keinen Gedanken mehr dran verschwende oder ab und zu mal an meine Jugendliebe denke und mich frage, ob die Trennung damals schlau war und ihn dann wieder für die nächsten Wochen vergesse. Dabei merke ich ja selbst, dass ich nur nach jemandem "suche", der diese "Lücke" füllen kann.

    Versteht Ihr halbwegs, was ich meine? Ging es Euch auch schon so?
    Wenn es dir doch dabei gut geht, ist das doch ein super Glück!

    Stell dir doch mal vor, du würdest ständig wie ein Schluck Wasser in der Kurve rumhängen, weil deine Gefühle innerhalb kurzer Zeit stark wachsen und diese nicht erwidert werden.

    Hey Mädel, an deiner Stelle würde ich innerlich platzen vor Freude!

    Gedanken an die Jugendliebe hat - glaube ich - jede Frau, schließlich war dies ja ein einschneidendes Erlebnis in einer noch unbeschwerten Zeit.

    grüße
    behappy4ever

  2. Inaktiver User

    AW: Über das Nicht Kennen lernen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es tut sich einfach gar nichts. Es passiert nichts und ich unternehme auch nichts um das zu ändern. Wie kann man sich nur mit Ende 20 damit abgefunden haen, dass sich das Thema Liebe für einen erledigt hat?
    Wahrscheinlich kein "Trost" für Dich, nur eine kleine Solidaritätsbekundung: Bei mir spielt seit meinem 29. Lebensjahr auch kein Mann mehr eine Rolle in meinem Leben. Ich bin jetzt Mitte 30. Bin ich unnormal? Für meine Umgebung bin ich das. Ich fühle mich aber nicht schlecht. Es ist einfach so, dass ich seit Jahren einfach keinen Mann mehr wirklich interessant finde und irgendwann angefangen habe mich selbst an erste Stelle zu setzen. Seit ich mich nicht mehr bemühe, möglichst gefällig zu sein, damit sich ein Mann vielleicht mal in mich verlieben könnte, sondern einfach bin wie ich bin, hat sich kein einziger Mann mehr für mich interessiert. Die Ratschläge gehen auch in diesem Forum ja meist in die Richtung, dass man sich möglichst authentisch geben müsste, damit man Gefallen findet. Meine Erfahrung ist, dass so wie ich nun einmal bin kein realer Mann Interesse an mir hat und deshalb habe ich auch kein Interesse mehr an Männern, da ich lieber ICH bleiben möchte. Seit ich so gewisser Maßen mich für mich entdeckt habe, habe ich aber auch kein Bedürfnis mehr nach einem Mann. Das klingt schrecklich egoistisch, aber ich muss sagen, ich bedauere inzwischen eher die Frauen, die sich von einer Liebe zur nächsten schleppen.

    Andererseits finde ich es schon auch etwas verunsichernd, dass diese Entwicklung bei mir so früh eingesetzt hat. Jenseits der 50 kenne ich einige Frauen, die ähnlich leben. Vielleicht sind wir einfach ein wenig unserer Zeit voraus

    @...Tanja...: alles Gute für Dich
    Geändert von Inaktiver User (14.04.2009 um 03:28 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Über das Nicht Kennen lernen

    Das spricht jedenfalls nicht fuer die Maenner, sondern dafuer, dass es dir gut geht!

    good for you !

    und ja, wir jenseits von gut und boese waren schon immer unserer Zeit voraus....

  4. Inaktiver User

    AW: Über das Nicht Kennen lernen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das spricht jedenfalls nicht fuer die Maenner, sondern dafuer, dass es dir gut geht!

    good for you !
    Nein, mir geht es eigentlich nicht richtig "gut" damit. Es geht mir aber auch nicht richtig schlecht. Ich kann so leben.
    So richtig schlecht ging es mir, als ich mich Jahre lang bemüht habe, doch noch jemanden zu finden. Diese ständigen Enttäuschungen, immer dieses Hoffen und Bangen, das Zittern ob meine Gefühle nun erwidert werden oder nicht, ob er sich überhaupt wieder meldet und dann immer wieder der Punkt, dass alles, auch alle Geduld, Toleranz, meine Bemühungen ihn zu verstehen und zu akzeptieren letztlich doch umsonst war und ich so wie ich bin eigentlich nie wirklich von ihm gewollt wurde. Das war furchtbar. Das ging mit der Zeit wirklich an meine Substanz. Verglichen damit ist der Schmerz des Alleinseins recht gut erträglich. Jetzt habe ich wenigstens wieder mehr Energie für mich und mein Leben. Aber das Leben, das ich eigentlich immer wollte ist das nicht. Ich lebe nicht mein Leben, weil ich mein Leben nicht gekriegt habe. Ich lebe ein anderes Leben, ein Leben, das durchaus auch ganz gute Seiten hat.

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