Haben die Alarmglocken bei Dir bei dem vorhergehenden Mann denn auch geschrillt? Oder sind sie da (vielleicht wegen der ersten Verliebtheit) auch ziemlich still geblieben?
Wie wäre es denn, wenn Du Dir in der nächstgelegenen Großstadt nen Job suchst und erstmal da hin ziehst? Dann hättest Du, wenn es schief geht, immer noch nen gewissen Abstand, es ist aber nicht mehr so unmöglich, sich zu sehen.
Mit deinem älteren Sohn wird es ziemlich schwierig werden - wahrscheinlich wirst Du ihn deutlich seltener sehen als jetzt. Denn es ist einem kleinen Kind meines Erachtens nach nicht zuzumuten, jedes 2. Wochenende 1000 km Zug zu fahren.
Ich habe bei Dir das Gefühl, dass du alles überstürzt. Nimm Dich mal zurück - atme durch und geh einen Schritt nach dem anderen. Du machst 3 Schritte auf einmal und wunderst Dich dann, wenn Du stolperst.
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Thema: 500 km Umzug ja oder nein?
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28.02.2009, 14:38
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Ich hab meine Ernährung umgestellt.
Die Chips stehen jetzt links von der Tastatur.
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28.02.2009, 14:38Inaktiver User
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Eternally, wie viel Spaß es einem 4-jährigen Kind macht, alle 14 Tage stundenlang in einem Zug zu sitzen, könntest du in Erfahrung bringen, indem du es eine Zeitlang mit deinem kleinen Sohn konsequent testest. Schon Erwachsene, die sich die Zeit mit Lesen (oder Stricken
oder Träumen
) vertreiben können, wären da ganz schön gestresst, geschweige denn ein Kleinkind mit einem enormen Bewegungsdrang. Aber das ist eigentlich nur eine "Kleinigkeit", angesichts dessen, was du da vorhast. Und ein Paradebeispiel dafür, dass du den Boden der Realität längst verlassen hast.
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28.02.2009, 14:50
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Haben die Alarmglocken bei Dir bei dem vorhergehenden Mann denn auch geschrillt? Oder sind sie da (vielleicht wegen der ersten Verliebtheit) auch ziemlich still geblieben?
Die haben so was von geschrillt, das kann man wirklich in keinster Weise vergleichen. Mit dem hätte ich mir niemals irgendeine Mühe gemacht, wenn ich nicht das Ergebnis seiner Zeugungsunfähigkeit im Bauch gehabt hätte.
Ich habe bei Dir das Gefühl, dass du alles überstürzt. Nimm Dich mal zurück - atme durch und geh einen Schritt nach dem anderen. Du machst 3 Schritte auf einmal und wunderst Dich dann, wenn Du stolperst.
Ja, da ist irgendwie was dran, das stimmt.
Eternally, wie viel Spaß es einem 4-jährigen Kind macht, alle 14 Tage stundenlang in einem Zug zu sitzen, könntest du in Erfahrung bringen, indem du es eine Zeitlang mit deinem kleinen Sohn konsequent testest.
Auch da ist was dran. Danke euch.
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28.02.2009, 15:12
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Hallo,
wenn Du diesen Mann so magst,
dann genieß doch erstmal Dein Gefühl und (sein Gefühl für Dich). Laß Dich verwöhnen.
Und zum Genuß gehört Zeit.
Einen Gegenbesuch finde ich auch gut.
Wenn Du sofort hinziehst riskierst Du auch, dass Euch der Alltag, auf den ihr vielleicht nicht mal gefaßt und eingestellt seid, schnell auf den Boden der tatsächlich vorhandenen Schwierigkeiten zurück wirft.
Du brauchst nicht sofort radikal zu handeln. Du darfst Dir Zeit lassen - auch um der Zukunft willen.
So, jetzt habe ich versucht, mal andersrum zu argumentieren.Now, bring me that horizon.
Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.
Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
Kein Foster - keine Rettung.
Smashie starb am 17.09.2016.
Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.
Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.
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28.02.2009, 15:15
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Genau so sehe ich das auch!
Irgendwie willst du zuviel auf einmal, ohne dir überhaupt im klaren darüber zu sein, wie es funktionieren wird. Erstmal solltest du Stabilität in deinen Gesundheitszustand mit Hilfe eines Facharztes bekommen finde ich.
Ich möchte mir keine "Diagnose" über deine Krankheit erlauben,
vll. könnte es jedoch sein, dass die "guten Phasen" die du beschreibst in Richtung manische Depression gehen und du deshalb so überzogen reagierst (euphorisch, realitätsfremd)?
Auch wenn dein neuer Bekannter Verständnis für deine Krankheit hat, kann er die Behandlung eines Facharzt nicht ersetzen.
Sollte er selbst auch Betroffener sein, so gestaltet sich eine solche Beziehung als äusserst schwierig. Er wird dir dann irgendwann auch kein Halt mehr sein können, weil er selbst Hilfe braucht.
Was die Suche deiner Arbeit betrifft; in Krankheitphasen bist du doch sehr wahrscheinlich gar nicht arbeitsfähig, geschweige den Belastungen eines Jobs gewachsen?!
Von ICE Fahrten eines 4-jährigen über eine Distanz von 500 km und zurück, möchte ich dir übrigens ganz dringend abraten. Dafür ist der Kleine definitv noch viiiel zu jung, darüber kannst du nachdenken, wenn er ca. 8 ist.
Das ein Umzug in eine ungewisse Zukunft ziemlicher Schwachsinn ist, muss ich wohl nicht extra betonen.Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. (Berthold Brecht)
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28.02.2009, 15:43
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
ganxterlady, ich danke dir sehr für deinen Beitrag. Ich hatte im Job bisher nie wirkliche Probleme damit, das, was du zur Manie sagst, gibt mir zu denken. Darum werde ich mich kümmern.
Realitätsfern? Inwiefern? Euphorisch: ja.
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28.02.2009, 15:57
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Eternally, du hast doch am Anfang beschrieben, dass es Phasen gibt in denen du nichts wirklich auf die Reihe bekommst.
Wie soll das funktionieren, wenn du einen Job hast und deinen Kleinen richtig versorgen willst? Ich meinte das lediglich in Bezug auf deine reduzierte "Belastungsgrenze".
Manisch depressive Patienten können sich selbst nicht richtig einschätzen, weil sie eben krank sind. Sie sehen alles aus ihrer Perspektive, ohne selbst wahrzunehmen wie sehr sie neben der Spur laufen. Da nützen dann auch keine wohlgemeinten Tipps, sondern nur eine gezielte Behandlung.Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. (Berthold Brecht)
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28.02.2009, 17:14
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Eternally, das ist im Prinzip sehr einfach.

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Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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28.02.2009, 17:16
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Eternally, du hast doch am Anfang beschrieben, dass es Phasen gibt in denen du nichts wirklich auf die Reihe bekommst.
Wie soll das funktionieren, wenn du einen Job hast und deinen Kleinen richtig versorgen willst?
Ja, das mit dem Arbeiten gehen habe ich irgendwie immer hinbekommen. Jetzt so als "Eigendiagnose", wie ich mir das selbst erkläre: Ich glaube, dass für mich die Arbeit immer die beste Flucht war, verstehst du, wie ich meine? Dort kann ich das Gehirn ausmachen, meine Konzentration auf verantwortungsvolle Tätigkeiten lenken, die mir nicht erlauben, mir um mich selbst Gedanken zu machen. Es gibt viele Leute, die mich privat kennen und mal auf der Arbeit erlebt haben und umgekehrt, und die können kaum glauben, dass ich ein- und dieselbe Person bin. Ich kann's selbst nicht glauben. Post aufmachen ist auf der Arbeit mein täglich Brot, sie zu bearbeiten, mir Gedanken um bestmögliche Lösungen zu machen usw. usf. Und ich liebe meine Arbeit, ich habe das immer gern getan. Bei mir zu Hause liegen immer noch so viele Briefe ungeöffnet, ich kann es einfach nicht. Das ist eigentlich nicht sooooo problematisch, ich habe eigentlich alles per Dauerauftrag und Abbuchungen geregelt, aber wenn was Unerwartetes kommt, bin ich voll aus der Bahn geworfen. Was ich auf der Arbeit problemfrei in einer halben Minute für andere Leute erledige, kostet mich für mich selbst zu Hause eine Energie, als müsste ich Marathon laufen mit künstlichen Hüften. Das ist schwer zu beschreiben, aber ich denke, du verstehst mich, du scheinst dich ja auszukennen.
Ich wollte euch das vorläufige "Ergebnis" mitteilen, das mir dieser Thread gebracht hat. Der besagte tolle Mann hat mitgelesen, wir haben lange telefoniert. Viele eurer Argumente leuchten uns beiden ein, wir sind da wirklich viel zu ungeduldig. Mein erstes "Etappenziel" ist am Montag erstmal ein Termin bei einem Psychotherapeuten, ihr (und vor allem er) habt mir sehr gekonnt vor Augen geführt, dass das unumgänglich ist. Dafür möchte ich mich noch einmal bedanken, ich bin froh, dieses Forum gewählt zu haben.
Darf ich, wenn ich Depri-Schübe kriege, z. B. weil ich einen Termin erst in Wochen kriege oder so Kleinigkeiten, mich an euch wenden? Müsste ich das dann in einem anderen Forum tun, das hier ist doch "Kennenlernen", oder? Oder kann ich einfach diesen Thread weiterbenutzen?
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28.02.2009, 17:18
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
[QUOTE=Lukulla;5499987]Eternally, das ist im Prinzip sehr einfach.

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YEAH. Danke :-)


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