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  1. Inaktiver User

    AW: 500 km Umzug ja oder nein?

    ich glaube, wir sollten die diskussion lassen.

    alles das was du uns unterstellst- vorallem in dieser wortwahl spricht nicht für einen ehrlichen versuch von dir, hier antworten zu bekommen.

    dir gefallenn manche antworten nicht- so ist das leben.

    es ist kein wunschkonzert.

    oder du hättest gleich im ersten posting schreiben sollen:

    aber ich möchte nur zu-reden-postings.

    ich bin raus.

  2. gesperrt

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    AW: 500 km Umzug ja oder nein?

    Zitat Zitat von Eternally Beitrag anzeigen
    Danke für die Warnung :-) Nee, genau das ist es ja, was ich nicht will. Ich will ja eben nicht abhängig sein, auch nicht psychisch. Und das ist ein Teil meiner Frage, wohl nicht klar formuliert: Glaubst du, dass es möglich ist, das hinzubekommen, ohne automatisch in eine Abhängigkeit zu rutschen?
    3 Wochen kennst Du diesen Mann.. davon hast Du ihn einige Tage real erlebt. Der Rest ist .. Teilrealität (wenn's hoch kommt). Und auf dieser Basis möchtst Du Dein Leben radikal verändern. Hmmm

    Du argumentierst, dann hättest Du das Gefühl der "Heimat". Eine Zukunftsvision .. Einen Job würdest Du dort auch finden. Er hat ein Haus (ist das auch ein Beweggrund?)... und Freunde von Dir leben auch nicht allzuweit weg. Deinen ersten Sohn würdest Du dann am Wochenende sehen wollen... und zwischen Deinem aktuellen Wohnort und dem neuen liegen 500 km.

    Hmmm .. Neu kann schön, spannend, interessant sein .. aber .. es kann auch ganz anders empfunden werden. Wie es ausfallen wird weiss man erst wenn man mitten drin steckt und hat auch nur bedingt etwas mit der eigenen Offenheit zu tun.

    500 km Entfernung bedeuten auch eine deutliche Mentalitätsänderung. Anders im Umgang mit den Menschen, teilweise anders in Bezug auf Werte, andere Freizeitgestaltungen. Das kann interessant sein (wenns für Dich passt), das kann aber - wenn es eben nicht Deiner Persönlichkeit entspricht - eine Last sein.

    So ein Umzug bedeutet auch ein völlig neues Umfeld in Bezug auf Ärzte, Friseur, Einkaufs- und Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Das belastet den Alltag in den ersten zwei Jahren nicht unerheblich. Selbst ein Friseurbesuch kann da ein langatmiges Thema werden . Wenn Du Glück mit dem Job und den Kollegen hast läuft das schneller rund, wenn nicht .. dann wird das die Ochsentour. Denn, Partner hin oder her .. auch wenn er willens ist Dich zu unterstützen, er wird Dir nicht raten können welchen Gyn Du bevorzugen sollst oder welcher Kinderarzt einen guten Ruf hat. Und ans Händchen nehmen kann er Dich auch nicht immer.

    Nehmen wir mal an, dass Du dort erst hin ziehst wenn Du einen Job hast .. alles andere wäre eindeutig Wahnsinn .. Dann hast Du einen neuen Job und damit eine neue Herausforderung, eine neue Beziehung die auch nicht immer rund laufen wird, ein Kind das sich eingewöhnen muss, ein zweites Kind das vielleicht gar nicht alle 2 Wochen so weit fahren möchte oder sich bei Dir wohl fühlt .. und niemanden in der Nachbarschaft oder näherem Umfeld bei dem Du mal vorbei schauen kannst, fragen kannst, Rat holen kannst ..

    Du wirst das jetzt als eine überzogene Schilderung empfinden. Ich kann Dir nur sagen, Teile davon (die ohne Kinder) sind selbst erlebt. Und ich war nicht depressiv, schon 40, sehr eigenständig, mit ausreichendem finanziellen Rahmen und in der Lage auf Menschen zuzugehen. Und trotzdem habe ich die erste Zeit als eine Ochsentour empfunden. Vieles von dem was einem in einem vertrauten Umfeld selbstverständlich ist.. worüber man gar nicht nachdenkt, wird in einer so neuen Umgebung ein Thema.

    3 Wochen "kennen" wäre jedenfalls für mich keine Basis um meinen Allerwertesten 500 km von zu Hause weg zu bewegen. Und ich käme nie (und kam auch damals nicht) auf die Idee umzuziehen und erst dort einen Job zu suchen. Das ist doch Abhängigkeit pur.

    Ich kann übrigens Deinen Wunsch nach "Heimat" .. bei und mit einem Mann.. sehr gut nachvollziehen. Aber das was Du da andenkst ist Risiko pur und Du leider aufgrund Deiner Rahmenbedingungen (Kind(er), derzeit keinen Job, Depressionen, Persönlichkeitsprobleme) nicht so stabil, dass Du Dir ein unsicheres Umfeld antun solltest.

    Lass' es langsam angehen ... lieber noch einmal eine Übergangsphase, als in die Vollen gehen und dann noch tiefer fallen. Ausserdem, wer sagt Dir denn, dass der Umzug dann auch das für Dich bringt was Du Dir erhoffst? Schau Dir diesen Mann wenigstens 1-2 Jahre lang an. Erlebe mit ihm mehr als nur ein paar Tage Realität und versuche in der Zwischenzeit Dich zu stabilisieren.
    Geändert von Lukulla (28.02.2009 um 16:55 Uhr) Grund: Zitat in Ordnung gebracht

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    AW: 500 km Umzug ja oder nein?

    Zitat Zitat von wacom Beitrag anzeigen
    Unabhängigkeit ist nur möglich wenn man auf eigenen Beinen stehen kann und in der Lage ist sich selbst zu versorgen.
    Was hast Du denn für eine berufliche Ausbildung? Wie steht es denn mit Deiner Berufserfahrung?

    Wenn Du Dich nahtlos von einer Beziehung ind die nächste stürzt und jedesmal ein Kind daraus entsteht ist das natürlich auch ein Weg den Frau gehen kann, aber dann frage nicht nach Unabhängigkeit. Du hast mittlerweile 2 Kinder Du bist nicht mehr unabhängig, sondern trägst eine große Verantwortung für zwei Menschen deren Wohlergehen aufgrund ihrer unselbständigkeit von Deinem Denken und Handeln abhängig ist.

    Darf ich fragen in welchem sozialen Umfeld Du selber groß geworden bist?

    Gruß
    wacom
    Zitat Zitat von wacom Beitrag anzeigen
    Unabhängigkeit ist nur möglich wenn man auf eigenen Beinen stehen kann und in der Lage ist sich selbst zu versorgen.
    Was hast Du denn für eine berufliche Ausbildung? Wie steht es denn mit Deiner Berufserfahrung?

    Ich bin Rechtsfachwirtin und habe 2 Jahre Berufserfahrung voll und noch 400-Euro-Jobs neben meiner Mutterschaft. Ich kann eigentlich in jedem Büro arbeiten.

    Wenn Du Dich nahtlos von einer Beziehung ind die nächste stürzt und jedesmal ein Kind daraus entsteht ist das natürlich auch ein Weg den Frau gehen kann, aber dann frage nicht nach Unabhängigkeit.

    Ich verstehe nicht so richtig, worauf du damit hinauswillst. Ist nicht deutlich geworden, dass es eben das ist, was ich vermeiden will?

    Du hast mittlerweile 2 Kinder Du bist nicht mehr unabhängig, sondern trägst eine große Verantwortung für zwei Menschen deren Wohlergehen aufgrund ihrer unselbständigkeit von Deinem Denken und Handeln abhängig ist.

    Die Hauptverantwortung trage ich für meinen jüngeren Sohn. Und dem tue ich einen großen Gefallen, wenn ich woanders wohne. Meinem älteren Sohn geht es prima, was ich mir zwar nicht selbst auf's Brot schmieren kann, aber es geht ihm gut.

    Ich verstehe eure Einwände wirklich, allerdings frage ich mich schon, ob ihr auch so "heftig" (so richtig heftig ist's ja nicht, aber ihr versteht schon) reagieren würdet, wenn ich ein Mann wäre, dessen Kinder bei der Ex wohnen.


    Darf ich fragen in welchem sozialen Umfeld Du selber groß geworden bist?

    Was genau möchtest du wissen? Ich würde es "gutbürgerlich" nennen.


    Gruß
    wacom
    AAAAAAAH bevor ich das nächste Mal antworte, guck ich mir nochmal genau an, wie hier was geht in dem Forum!

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    AW: 500 km Umzug ja oder nein?

    Zitat Zitat von Eternally Beitrag anzeigen
    Ich bitte höflich um das Unterlassen von Äußerungen über meine "Verhütungskünste." Das einzige, was daran nicht stimmt, ist, dass ich meinem Ex geglaubt hatte, er sei zeugungsunfähig. Und nichts für ungut, aber das verzeihe ich mir. Und wie ich schonmal sagte: Ich habe eine gute Ausbildung und gute Zeugnisse, habe auch während meiner Mutterschaft immer nebenbei gearbeitet. Diese Darstellung als Voll-Assi aus der Talkshow trifft nicht auf mich zu.
    Ich kann hier kein Post entdecken dass Dich als Voll-Assi aus einer Talkshow darstellt.
    Deshalb umso verunderlicher dass Du selbst diese Wortwahl in den Raum wirfst, aber jeder zieht sich eben den Schuh an der ihm passt!

    Wenn Du eine gute Ausbildung und gute Zeugnisse hast, dann wird es Dir ja nicht schwerfallen arbeit zu finden und so stellt sich die Frage doch gar nicht ob Du dafür 500 km zu einem wildfremden Mann ziehen musst. Es sei denn Du willst gar nicht auf eigenen Füßen stehen, sondern lieber so weitermachen wie bisher und wenn dann bald auch das 3. Kind unterwegs ist, so what?!

    Viel Spaß dabei!

    Gruß
    wacom
    Ich bin nicht vollkommen, aber herausragend in einigen Aspekten

  5. gesperrt

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    AW: 500 km Umzug ja oder nein?

    Zitat Zitat von wacom Beitrag anzeigen
    Ich kann hier kein Post entdecken dass Dich als Voll-Assi aus einer Talkshow darstellt.
    Deshalb umso verunderlicher dass Du selbst diese Wortwahl in den Raum wirfst, aber jeder zieht sich eben den Schuh an der ihm passt!
    wacom.. tz.. nicht scheinheilig werden. Der Grundgedanke schwang in allen Fragen an sie mit. Nicht nur von Dir. Es wurde nur nie so hart formuliert.

    In diese Richtung mal prüfend zu schauen halte ich bei der aktuellen Konstellation übrigens durchaus für angebracht und kein Grund sich aufzuregen. Die Frage muss erlaubt sein.

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    AW: 500 km Umzug ja oder nein?

    Ich muss mich für eine Weile ausklinken, weil ich a) zu tun habe und b) auch erstmal sacken lassen will, auch diejenigen Postings, die ich noch nicht beantwortet habe.

    Ich möchte mich bis hierhin aber schonmal bedanken bei allen Teilnehmern.

    Übrigens sehe ich weder, wo ich hätte durchblicken lassen, ich sei nicht an Antworten interessiert, noch, wo meine Wortwahl fehl am Platze gewesen sei. Ich nenne bloß Kinder gern beim Namen, auch wenn das gern diejenigen schockt, die sie selbst geboren haben.

  7. Moderation

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    AW: 500 km Umzug ja oder nein?

    Wenn du schon in seine Nähe ziehen möchtest, wäre es dann nicht eine Möglichkeit, dir zuerst dort einen Job und Betreuung für dein Kind und dann erstmal eine eigene Wohnung zu suchen?

    Gleich zu ihm zu ziehen, setzt eure sehr frische Beziehung unter einen unglaublichen Erfolgsdruck und auch wenn du jetzt meinst, dass er es ist, kennt ihr euch nicht wirklich und habt vor allem noch keinen Alltag miteinander erlebt.

    Und du musst genau überlegen, ob das mit deinem großen Sohn so klappt, wie du dir das vorstellst. Willst du jeden Freitag und jeden Sonntag 1000 km fahren mit einem kleinen Kind auf je der Hälfte der Strecke? Spätestens, wenn das Kind in die Schule kommt, geht das kaum noch. Euer Umgang wird sich aufs Telefon und die Ferien beschränken. Es sei denn, ihr habt größere Flughäfen an beiden Orten, dass kann es ab 5 alleine fliegen. Funktioniert prima, aber kostet natürlich ganz schön Geld.
    A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
    (George R. R. Martin)

    Moderation von:
    Alle Jahre wieder... ---------- -Rezeptideen und Rezepte für Kinder----
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  8. Inaktiver User

    AW: 500 km Umzug ja oder nein?

    Zitat Zitat von SpezialEdition Beitrag anzeigen
    wacom.. tz.. nicht scheinheilig werden. Der Grundgedanke schwang in allen Fragen an sie mit. Nicht nur von Dir. Es wurde nur nie so hart formuliert.
    Nee, sorry, den unschönen "Grundgedanken", wie von Eternally geäußert, habe ich mit Sicherheit nicht gedacht. Sondern eher den, dass hier eine junge gebeutelte Frau hier einen vermeintlich sicheren Weg sieht, ihr Leben mit Hilfe des Mannes auf die Reihe zu kriegen.

    Eternally - nochmal - so funzt das nie und nimmer. In Deiner Unbedachtheit und ersten Verliebtheit übersiehst Du geflissentlich alles, was sich Dir an Steinen in den Weg schmeißen wird.

    1. Du läßt ein 4-jähriges Kind 500 km zurück.
    - Wer finanziert ab sofort den 14-täglichen Besuch? Umsonst ist das Reisen nicht - bist Du Dir klar darüber, dass Du das Kind nicht einfach in den Zug setzen kannst, sondern hin- und herfahren mußt?

    2. Was ist mit dem Vater des zweiten Kindes? Wie verläuft da dann die Besuchsregelung? Wer trägt die Kosten?

    3. Du hast keinen Job, willst dort wieder einsteigen. Vernünftig wäre es (abgesehen davon, dass es ein Wahnsinn ist, jetzt schon so zu planen), Dich von Deinen jetzigen Wohnort erst einmal in der ggf. neuen Heimat zu bewerben, damit Du, falls es nicht mit euch beiden klappen sollte, unabhängig bist.

    4. Du bist depressiv. Vernünftig wäre es, das erst einmal in Ordnung zu bringen. Was ist, wenn es dort nicht klappt mit euch beiden - fällst Du dann nicht in ein noch tieferes Loch.

    5. Der Mann versteht sich mit dem Kind. Sorry, aber nach nur zwei Wochen neuester Verliebtheit versteht sich jeder mit Kindern, die er nie dauerhaft in Alltagssituationen erleben mußte. Das ist nichts, worauf Du bauen kannst.

    Ich könnte Dir sehr sehr viel über solche Pläne und deren Ausführung erzählen. Ich habe das selbst erlebt und mitgemacht. Letztlich hat es geklappt, aber es war ein harter, sehr sehr harter Weg. Leicht ist das nicht, egal wie verliebt man ist. Und ich hatte wesentlich bessere Voraussetzungen als Du - nicht krank und finanziell abgesichert.

  9. User Info Menu

    AW: 500 km Umzug ja oder nein?

    Wenn du schon in seine Nähe ziehen möchtest, wäre es dann nicht eine Möglichkeit, dir zuerst dort einen Job und Betreuung für dein Kind und dann erstmal eine eigene Wohnung zu suchen?

    Ich denke, darauf wird es hinauslaufen. Es ist vernünftiger.

    Gleich zu ihm zu ziehen, setzt eure sehr frische Beziehung unter einen unglaublichen Erfolgsdruck und auch wenn du jetzt meinst, dass er es ist, kennt ihr euch nicht wirklich und habt vor allem noch keinen Alltag miteinander erlebt.

    Und du musst genau überlegen, ob das mit deinem großen Sohn so klappt, wie du dir das vorstellst. Willst du jeden Freitag und jeden Sonntag 1000 km fahren mit einem kleinen Kind auf je der Hälfte der Strecke? Spätestens, wenn das Kind in die Schule kommt, geht das kaum noch. Euer Umgang wird sich aufs Telefon und die Ferien beschränken. Es sei denn, ihr habt größere Flughäfen an beiden Orten, dass kann es ab 5 alleine fliegen. Funktioniert prima, aber kostet natürlich ganz schön Geld.

    Ich dachte an betreutes ICE-Fahren, das würde ihm Spaß machen und ginge recht nahtlos und auch ziemlich zügig, klar, teuer wird das so oder so. Das mit dem Fliegen wäre natürlich auch eine gute Idee. Ich werde aber sowieso keinesfalls hier wohnen bleiben, darum habe ich mich zu kümmern.

    Also für mich fest steht bisher auf jeden Fall, dass ich mir zunächst einen Job dort suche und eine Kinderbetreuung.

    Vermutlich ist eine eigene Wohnung tatsächlich besser, in ein-zwei Jahren wird der Eigentümer seines (Miet)Hauses evtl. selbst dort wohnen wollen, bis dahin hat sich ja abgezeichnet, ob wir wirklich dauerhaft zusammenleben wollen oder nicht. Und dann ist er bei mir natürlich herzlich willkommen oder wir suchen zusammen etwas neues.

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    AW: 500 km Umzug ja oder nein?

    Inselsommer, du warst ja gar nicht gemeint. Überhaupt haben sich bisher nur diejenigen angestoßen gefühlt, die ich nicht meinte. Bei dir zumindest habe ich kein Stigma gelesen. Wie auch immer, ich danke dir nochmal, ja, ich denke, es ist wirklich das beste, wenn ich zumindest finanziell schon im Vorfeld für Unabhängigkeit sorge.

    Die Finanzierung für den Umgang mit meinem Großen läge selbstverständlich bei mir, die für den Kleinen bei seinem Vater, aber ich fürchte, da wird es nicht viel Umgang geben.

    Zurück zu den Depressionen, eine Teilnehmerin hatte gefragt, ob es postnatale seien. Nein, sind sie nicht, obwohl es seit den Geburten schlimmer geworden ist.

    Ich weiß, dass es schwierig ist, mit einem depressiven Menschen zu leben. Aber ist es denn wirklich so hoffnungslos, dass man es gar nicht erst versuchen sollte? Es ist ja nicht so, dass ich mich hinter meinen Depressionen verkrieche und sie vorschiebe um der Bequemlichkeit willen, ich arbeite ja a) an den Depressionen selbst und b) ist es bei mir selten so schlimm, dass ich den Alltag wirklich gar nicht mehr bewältigen kann. Im übrigen sind das Schübe. Wenn ich wieder einen Job habe, wird das eh schon wesentlich seltener sein, ich habe noch im Dezember gearbeitet, da war alles in Ordnung. Und seit Januar ist's das nicht mehr, das heißt, vieles würde ja auch Hand in Hand gehen, denn ich höre ja nicht auf, daran zu arbeiten. War das jetzt verständlich oder wirr?

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