Also ich muss an dieser Stelle der TE mal ein Kompliment machen. Das nenne ich die „Hohe Kunst der Führung“
Schnell gemerkt dass man mit dem Ursprungsthema keinen Applaus gewinnen kann, schnell mal eine Depression reingeworfen die im Verlauf des Threats schlimmer wird und ganz klar für die Verhaltensweise zum Ursprungsthema zur Verantwortung herhalten muss und schon Ziel erreicht! Hilfreiche Tipps inklusive Ferndiagnosen und Mittleidsbekundungen aus allen Teilen des Landes…und wehe dem es wagt sich noch einmal ein User an das Ursprungsthema heran und stellt die Verhaltensweise in Frage, schon wird er von den hilfsbereiten und verständnisvollen Usern der Bricom in Grund und Boden gerammt.
Gruß
wacom
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Thema: 500 km Umzug ja oder nein?
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02.03.2009, 15:00
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Ich bin nicht vollkommen, aber herausragend in einigen Aspekten
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02.03.2009, 15:08Inaktiver User
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Da hast du eternally nahegelegt, dass sie eventuell an einer manischen Depression erkrankt sein könnte.
Auch ein zweites Posting von dir, dass ich im Moment aus technischen Gründen nicht zitieren kann, zielt darauf hin.
Dann schreibst du,
Wo habe ich das getan? Im Gegenteil, ich habe mich doch davon distanziert.und bereits getätigte Aussagen auch noch unterstreichen als wären es die eigenen?
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02.03.2009, 15:18Inaktiver User
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Hier ist das zweite Zitat.
Damit hast du deine Annahme nochmal bekräftigt.
Euphorie kann auch aus der Verliebtheit entstehen und muss nicht gleich eine Manie sein.
Aber selbst ein seriöser FACHmensch würde der TE hoffentlich nicht aufgrund von den paar Infos über ihr Leben oder ihr Empfinden eine Diagnose anbieten, ohne sie persönlich kennengelernt zu haben und ohne dann eine weiterführende Behandlung anbieten zu können.
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02.03.2009, 16:04Inaktiver User
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02.03.2009, 16:30Inaktiver User
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02.03.2009, 16:44
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02.03.2009, 17:31
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Ich möchte alle Mitdiskutanten dringend bitten, Metadiskussionen aus diesem Thread aussen vor zu lassen.
Insbesondere eine Diskussion über das Liebesleben von anderen Userinnen ist hier völlig fehl am Platz.
Für einen tiefen Einstieg in das Thema Depression und verwandte Krankheiten ist das Thema der TE wohl eher zu weit gespannt. Vielleicht könnt Ihr Missverständnisse per PN klären?
Es wäre gut und sinnvoll, wenn sich die Kernduskussion auf das Ursprungsthema focusiert.Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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03.03.2009, 13:00
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Hallo,
ich habe mich absichtlich 2 Tage hier nicht blicken lassen, weil ich das bis dahin Geschehene erstmal sacken lassen wollte und Angst hatte, dass evtl. irgendetwas mein erstes Ziel ins Wanken bringen könnte.
Der Stand der Dinge:
Ich habe heute um 16.00 Uhr einen Arzttermin, wo ich bitten werde, dass er mich an einen Psycho-Therapeuten überweist, ein Gesprächstermin mit dem Sozialdienst katholischer Frauen, zu dem mich die Caritas weitergeleitet hat, steht noch aus, weil ich die zuständige Dame nicht erreicht habe, aber mir wurde ein Rückruf von ihr zugesichert.
Wie ich sehe, ist es hier im Thread vorwärts gegangen :-) Vielleicht gut, dass ich nicht reingeschaut habe. Ich werde mich auch raushalten, möchte nur grundsätzlich klarstellen, dass ich mich an hier gewandt habe, um Hilfe zu bekommen.
Und was das angeht, kann ich mich wahrlich überhaupt kein bisschen beschweren, im Gegenteil, ich bin total positiv überrascht, wie viele von euch nicht nur gelesen, sondern offensichtlich auch verstanden haben, worum es mir geht, und wie viel praktische Hilfe mir hier zuteil wurde, nicht zuletzt durch Denkanstöße, auf die ich selbst nie gekommen wäre.
Dass einiges davon moralinhaltig ist, liegt - denke ich - in der Natur der Sache und war auch abzusehen, so weit vom Boden ab bin ich ja nun doch noch nicht. Ich bilde mir aber ein, ganz gut unterscheiden zu können, wo ethische Denkanstöße gegeben werden zum Wohle der in meiner "Geschichte" Beteiligten, auch wenn diese mir evtl. im ersten Moment aufstoßen (was nicht bedeutet, dass ich sie ablehne), im Gegensatz zu Moralinspritzen, die (ich verkneif's mir, zumal ja selbst darin nicht allzu wenig Überdenkenswertes enthalten sein kann).
Ich nehme mir auch das Recht, mich hier nicht gleich festzulegen, was ich ethisch für wie vertretbar, gut und richtig halte. Ich habe mich noch nicht einmal in mir selbst festgelegt, es sind zu viele Eindrücke, die auf mich einprasseln, die alle logisch erscheinen, sich aber streckenweise ganz direkt widersprechen.
Ich kann mich nur nochmal bedanken bei allen an dieser Diskussion Beteiligten.
Der einzige klare Standpunkt, den ich habe, betrifft das Verhältnis zu dem tollen Mann. Unabhängig von allen psychischen Situationen, in die ich je geraten könnte, bin ich fest davon überzeugt, dass es richtig ist, ihn an meinen Gedanken und Entwicklungen so offen wie möglich teilhaben zu lassen. Ich will, dass ein Mann sich in mich verliebt und nicht in seine eigenen Projektionen, und ich bin der festen Überzeugung, dass das nur dann möglich sein kann, wenn ich so wenig Projektionsspielraum wie möglich lasse. Im übrigen ist er mir gegenüber nicht weniger offen, einer der Gründe, aus denen ich so an ihm hänge, ist, dass ich mich in überhaupt keiner Nehmer-Position fühle, obwohl er hier emotional gesehen jetzt schon eine Menge mitmacht mit mir. Ich bin mir sicher, dass ich genau so viel gebe wie nehme, wenn auch vermutlich auf einer anderen Ebene. Einwände gegen Offenheit kann ich keinster Weise nachvollziehen, in meinen Augen ist fehlende Kommunikation/zu viel falsche Scham Nr. 1 der Top-Ten aller Trennungsgründe.
Ach so, ich möchte jetzt hier natürlich niemandem in den Rücken fallen, mit dem ich grundsätzlich einer Meinung bin, ich möchte nur eins klarstellen: Mit OT kann ich gut leben, ich habe genug Forenerfahrung und kenne das eigentlich gar nicht anders und beziehe nicht grundsätzlich immer alles auf mich, keine Sorge also deswegen, falls diese Sorge jemand hatte :-)
Lieben Gruß an alle, natürlich insbesondere an die, die sich hier "für mich" ins Zeug gelegt haben, ich habe streckenweise ein ganz breites Freudenlächeln gehabt!
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03.03.2009, 13:17
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Nachtrag:
Übrigens haben wir die Idee aufgegriffen von euch: Er kommt jetzt erstmal am Wochenende, über Ostern fahre ich für länger zu ihm.
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03.03.2009, 21:03
AW: 500 km Umzug ja oder nein?
Liebe Eternally,
ich habe mich vor geraumer Zeit "in aller Freundschaft"
vom Ex und Kindsvater getrennt.
Wir wollten definitiv Eltern bleiben,nen guten Draht behalten und undund...
Ich hab das Glück,das die Kids schon größer sind...und ich nen festen Job hatte und hab.
Wegen der Kinder hab ich seinerzeit nach der Trennung nicht mal den Umzug näher an meinen Arbeitsplatz ran gewagt (wären nur 30km gewesen),sondern bin *hier* geblieben...nur ein paar Straßen weiter gezogen.
Wollt den Kids nicht den Vater,das Umfeld etc nehmen...
Von "in aller Freundschaft" ist nicht viel übrig geblieben...die Kids sehen zwar ihren Vater relativ regelmässig...aber auch nur deshalb,weil sie sich mal aufs Rad schwingen und alle 2,3 Wochen mal bei ihm vorbei schauen (und wenn sie Glück haben,ist er dann auch mal daheim)
Hauptsächlich halten sie Kontakt über ICQ...
Von ihm kommt wenig Initiative...Kindesunterhalt musst ich einklagen etc.
Meine Situation ist somit zwar ein ganz andere als deine...trotzdem wag ich heut zu sagen:
Trennung und (eigener) Neuanfang ist eh ein Umbruch für die Kids...ein neues Leben,ein neuer Start...Eben alles ganz anders...
Je nachdem,wie überzeugt und ehrlich frau diese Schritte geht...so stecken auch die Kids diesen Neuanfang weg.
Ob Gut oder schlecht...ist ---glaub ich!!!--- beinah unabhängig von alter oder neuer Umgebung...
Den neuen Weg können sie (die Kids) vielleicht sogar noch besser wegstecken, wenn "Muttern" dabei glücklich(er) ist und auch jemanden hat,der sie mal auffängt.
Nein,ich würd nicht direkt ZU IHM ziehen...aber in seine Nähe...wenn der "letzte Kindesvater" eh nen A*** ist,auf den keine Rücksicht nötig ist...Er eh keinen Wert auf Kindesumgang legt...
Warum nicht?
Wenn du da euch echt ein eigenes Leben aufbauen kannst??
(Job,Kinderbetreuung,Wohnung...---direkt zu ihm erscheint mir unmöglich,ohne dabei in ein Abhängigkeitsverhältnis zu geraten...er kann dir doch aber dabei helfen,dies alles vor Ort in seiner Nähe zu finden??!!)
Bauchschmerzen würden mir die 500km Entfernung zu Kind 1 bereiten.
Da meine Jungs aber bei mir leben,ist dies eh eine Situation,die ich mir kaum vorstellen kann und daher noch weniger beurteilen kann.
Würde mein Ex nun 500km wegziehen,...aus welchen Gründen auch immer...ich glaub nicht,daß ihm irgendwer vorwerfen würde, das er seine Kinder nicht liebt??!!
Irgendwie "dürfen" getrennt lebende Väter mehr als getrennt lebende Mütter,oder??
Egal...sieh zu,daß du dein Leben auf Reihe bekommst...und wenn das "in seiner Stadt" ist---Why not??
Aber...bidde,bidde...nicht gleich "als Hausfrau und Mutter zu ihm ins Haus"...
Bewähre dich vor dir selbst,leb dein Leben...sei stolz auf Erreichtes...und bestimmt kann dann auch die Verliebtheit zur Liebe wachsen.
So oder so...ich wünsch dir (euch) viel Glück!
Nette Grüße,
SVEA
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Die wahre Jugend ist eine Eigenschaft, die sich nur mit den Jahren erwerben lässt.
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Jean Cocteau


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