Ich gebs auf ..
ne ne.. ich schreib' nichts mehr dazu. Alles was ich schreibe kann nur noch zur weiteren Verwirrung beitragen.
Ja .. wenn denn tatsächlich eine Beziehung angedacht werden würde. Aber doch nicht beim ersten Date.. oder beim Zweiten. Welchen Grund sollte ein Mensch haben bei sich etwas - quasi schon im vorauseilenden Gehorsam (leg' das Wort "Gehorsam" nicht auf die Goldwaage") - zu ändern?Da habe ich mein eigenes Maß.
- Das gilt es abzugleichen.
Und eventuell zu verändern.
Ob uns etwas stört ist doch nicht nur vom Umstand ansich abhängig sondern doch manchmal auch davon warum ein Mensch etwas tut was er tut .. Und vielleicht würde Dich dann der Ring gar nicht mehr stören. Oder vielleicht nur an der Hand.. oder, oder, oder ..
Und - um die andere Seite zu betrachten - manche Dinge sind nur Gewohnheit und es kostet uns nichts das zu ändern. Andere Dinge sind ein Symbol und deshalb fällt es uns schwer daran etwas zu ändern.
Das alles (und noch ein paar andere Sächelchen) werden doch gar nicht bedacht wenn man ein "das geht gar nicht" in den Raum wirft.
Was die Ahnengalerien angeht .. die würden mir allenfalls sagen, dass das Menschen waren die demjenigen wichtig waren. Und vielleicht würde ich mir deshalb von ihnen erzählen lassen. Ist es eine Schande ein Bild von einem Menschen aufzustellen dem man eng verbunden war? Muss man Verstorbene weg kramen? Haben die nur noch Platz auf dem Friedhof?
Meine Oma schaut mir im Arbeitszimmer auch von rechts über die Schulter .. und manchmal rede ich da auch mit ihr. Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass das jemand irritieren könnte. Ich sollte aber der Vollständigkeit halber erwähnen, dass ich früher auch nicht verstanden habe, was diese Bilder einem Hinterbliebenen geben.
Dass man bei einem möglichen Zusammenleben dann eine Regelung finden muss wie man mit persönlichen Erinnerungen umgeht ist davon doch unbenommen. Wir reden hier aber von der Kennenlernphase im allerersten Stadium.
Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 52
Thema: Bedenken nach erstem Treffen
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20.01.2009, 16:08
AW: Bedenken nach erstem Treffen
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20.01.2009, 16:09Inaktiver User
AW: Bedenken nach erstem Treffen
@ spezial edition
xxxxxxxxxxxxx unterschreibt
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20.01.2009, 16:22Inaktiver User
AW: Bedenken nach erstem Treffen



Ich geb's auch auf.
Ja - ich würde es vielleicht auch bei jedem anderen Menschen ansprechen, was es für ihn bedeutet - mit dem Ehering.
Das hat für mich tatsächlich nicht viel damit zu tun ob ich mit ihm zusammenkommen will oder nicht.
Und wenn doch:
Ich schrub 2x: ZU GEGEBENER ZEIT.
Und: Nein, ich würde nicht sagen: Ring runter oder Du hast mich gesehen.
Das macht doch keinen Sinn.
Ich will doch nicht einem erpressbaren Menschen näher kommen.
Was die Ahnengalerien angeht .. die würden mir allenfalls sagen, dass das Menschen waren die demjenigen wichtig waren. Und vielleicht würde ich mir deshalb von ihnen erzählen lassen. Ist es eine Schande ein Bild von einem Menschen aufzustellen dem man eng verbunden war? Muss man Verstorbene weg kramen? Haben die nur noch Platz auf dem Friedhof?
Ne, warum nur Friedhof?
Ich schrieb vom Maß ... und vom jeweiligen Ausmaß ... einzeln .. individuell .... bewertet ... und vom Abgleich .....ZU GEGEBENER ZEIT.
Du machst daraus: "Nur Friedhof".
=> Estremausprägung als allgemeines Beispiel.
- Genau das ist nicht das, was ich meine.
Btw. solche Diskussionen gehen mir übrigens auch auf die Eierstöcke.
Im Prinzip sind wir noch nicht mal unterschiedlicher Meinung.
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20.01.2009, 16:25
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20.01.2009, 16:27Inaktiver User
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20.01.2009, 16:33
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20.01.2009, 16:38Inaktiver User
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20.01.2009, 16:41
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20.01.2009, 17:58Inaktiver User
AW: Bedenken nach erstem Treffen
Ein Ehering drückt die Verbundenheit zum Ehepartner aus. Der Nebenefect ist, dass die Öffentlichkeit sieht, dass der Mensch gebunden ist.
Wenn ein Ehemann noch zehn Jahre nach dem Tod seiner Frau den Ehering trägt, weil er sich mit seiner verstorbenen Frau verbunden fühlt, dann sollte er mit ihr verbunden bleiben und sich nicht mehr neu binden.
Trägt er den Ehering nur aus Gewohnheit, dann müsste es ein Leichtes sein ihn abzusetzen, wenn die neue Partnerin sich daran stört.
Es ist bei manchen älteren Leuten üblich ist, dass sie bis an ihr Lebensende den Ehering tragen, obwohl sie verwitwet sind. Die gehen aber nicht in die Singlebörse um einen neuen Partner zu suchen.
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21.01.2009, 08:25Inaktiver User
AW: Bedenken nach erstem Treffen
Eben.
Genauso wenig kann jemand einschätzen, der das noch nie erlebt hat, wie es ist, einen Partner durch den Tod zu verlieren.
Es ist anmaßend zu erwarten: jetzt hat er mal zufällig eine Frau kennengelernt (von der er noch nichts, fast nichts weiß, von der er noch nicht weiß, ob er eine intensive Beziehung eingehen will) und jetzt hat er gefälligst seinen Ehering abzustreifen.
Für eine mehr oder weniger (erst einmal) unbekannte Frau lege ich gleich meine Vergangenheit ad acta, da vergesse ich meine verstorbene Frau einfach mal so ? Ich lege ab und vernichte alles, was mich an sie erinnert ?
Wie wäre es eigentlich andersherum ? Alle, die sagen: Ehering ab in so einem Fall - was würden die erwarten, wie ihr hinterbliebener Ehepartner reagiert ? Würden die nicht eher sagen: ach, so ist das: kaum bin ich weg, vergisst er mich, zeigt nicht mal nach außen, dass wir jemals ein Paar waren, das sich eben NICHT getrennt hat, weil keine Gefühle mehr da waren, weil es Zank und Streit gab, weil wir uns nicht mehr verstanden haben ?
Die Vergangenheit "abzulegen" ist nicht einfach mal so ein Beschluss, das ist ein PROZESS. Inwieweit er bereit ist, sich auf eine "neue" Frau einzulassen, wird die Zeit zeigen.
Manche Beiträge hier drin zeigen mir einmal mehr: es herrscht die Anschauung vor, der Tod ist ein Makel. Er gehört nicht zu unserem Leben dazu. Alles, was damit zu tun hat, hat keinen Platz in unserem Leben.
Wie gesagt: ich empfinde es als Anmaßung, darüber zu befinden, wie ein Mensch mit dem Tod eines geliebten Menschen umzugehen hat und welche Rituale und Symbole er beibehält.



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... und ich dann so was von aufpassen muss .... 