Wegen dem Ehering und der Todesanzeige würde ich mir an deiner Stelle keine Gedanken machen. Es ist halt seine Art, mit dem Andenken an die verstorbene Frau umzugehen. Das solltest du respektieren und dich da auch nicht einmischen.
Außerdem: was erwartest du nach drei Monaten, in denen ihr euch ein bisschen kennt ?
Auch wenn du dann "länger" mit ihm zusammen bist: du bist nicht berechtigt, in irgendeiner Weise Kritik an ihm zu üben, wie er mit dem Tod seiner Frau umgeht.
Dass er bereit ist, sich auf andere Frauen einzulassen inzwischen, siehst du doch an dir.
"Zwischen euch stehen" KANN die Frau nicht. Sie ist tot.
Es sei denn, er stellt Vergleiche an, bei denen du schlecht bei weg kommst.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 52
Thema: Bedenken nach erstem Treffen
-
19.01.2009, 22:54Inaktiver User
AW: Bedenken nach erstem Treffen
-
19.01.2009, 22:59Inaktiver User
AW: Bedenken nach erstem Treffen
Es ist ganz allein SEINE Sache, wie er damit umgeht. Es ist auch SEINE Sache zu entscheiden, ob er reif ist für eine neue Beziehung.
Er wird seinen Ring ablegen, wenn es mit der TE tatsächlich was Ernstes ist und wenn er beginnt sie zu lieben und gleichzeitig seine Vergangenheit in respektvoller Erinnerung hinter sich zu lassen.
In keinster Weise würde ich ihn da um irgendwas bitten. Wenn die TE nicht damit umgehen kann , das ist dann ihre Sache.
-
19.01.2009, 23:22
AW: Bedenken nach erstem Treffen
Mit allem Respekt vor der Verstorbenen und ihrem Mann.
Natürlich gehört immer die Vergangenheit zu einem Menschen dazu und ist allgegenwärtig.
Vor dem Hintergrund allerdings dass er sich in einer Singlebörse angemeldet hat und von sich aus Kontakt zu Frauen aufnimmt – und ich gehe davon aus, dass er das getan hat, um in die Zukunft zu blicken mit einer Lebenspartnerin an seiner Seite – finde ich persönlich die Tatsache dass er seinen Ehering weiterhin demonstrativ trägt und darüberhinaus die Todesanzeige immer bei sich hat, ein wenig respektlos den Frauen gegenüber die sich für ihn als potenziellen Partner interessieren.
Ich frage mich, was will er damit erreichen? Hat er mit seiner Trauer noch nicht abgeschlossen und ist noch nicht offen für eine Partnerin?
Sucht er eine Frau die ihm Trost spendet? Hat eine Frau überhaupt einen gleichberechtigten Platz in seinem Leben, oder wird sie die „ewige Zweite“ sein?
Das alles würde ich versuchen im Verlaufe eines weiteren Kennenlernens zu erfahren und zwar, bevor meine Gefühle u.U. verletzt werden könnten.
Gruß
wacomIch bin nicht vollkommen, aber herausragend in einigen Aspekten
-
19.01.2009, 23:44
AW: Bedenken nach erstem Treffen
früher war es normal, dass man den Ehering nach dem Tod des Partners weiter getragen hat. Ich kenne das jedenfalls noch so.
Ob ein Witwer offen für eine neue Beziehung ist kann man an solchen Dingen nicht festmachen. Nicht einmal daran, wenn noch alle Kleidungsstücke der Frau im Haus hängen und sich seit dem Tod nichts verändert hat.
Ich würde schauen und langsam angehen lassen. Dazu scheint er ja auch zu neigen. Und ich würde darauf achten wie er über die Verstorbene spricht.
-
20.01.2009, 00:53Inaktiver User
AW: Bedenken nach erstem Treffen
Ich finde die Sache mit dem Ehering nach zehn Jahren ein wenig ungewöhnlich, aber nicht unmöglich. Ich würde ihn zu diesem Zeitpunkt nicht darauf ansprechen, ich würde erst einmal abwarten, wie sich die Beziehung weiterentwickelt. Vielleicht wird es ihm eines Tages selbst ein Bedürfnis sein, den Ring abzulegen. Hat er noch Kontakte zur Familie seiner verstorbenen Frau? Falls ja, und davon ist wohl auszugehen, erspart er sich natürlich unangenehme Fragen (oder Blicke), sollte er plötzlich keinen Ehering mehr tragen.
Dass er aber die Todesanzeige in seiner Geldbörse trägt, finde ich schon ein wenig seltsam. Wie kam es eigentlich dazu, dass er dir das erzählt hat? Denn einen Ehering sieht man, den Inhalt einer Geldbörse aber normalerweise nicht.
-
20.01.2009, 10:11
AW: Bedenken nach erstem Treffen
Ganz genau so sehe ich das auch.
In dem Moment, wo ich anfange, mich in einen Mann zu verlieben und mir eine Beziehung mit ihm vorstellen kann, halte ich es für mein gutes Recht, alles zu tun, das eine unnötige Verletzung verhindert. Und dazu gehört für mich auch, Dingen anzusprechen, die bei mir ein Störgefühl verursachen. Womöglich ist das Problem überhaupt keins und lässt sich einfach und für beide Seiten zufriedenstellend lösen.
Aber einfach so tun als wäre nichts, in der Hoffnung, dass sich alles irgendwann in Wohlgefallen auflöst, wäre mir zu riskant. Da setzt bei mir dann ein gesunder Selbstschutz ein.
Viele Grüße,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
-
20.01.2009, 10:21
-
20.01.2009, 11:15
AW: Bedenken nach erstem Treffen
Das Thema muss ja nicht gleich beim zweiten Treffen angesprochen werden. Deshalb schrieb ich ja auch ausdrücklich "wenn ich anfange, mich zu verlieben". Das kann auch erst nach drei Monaten der Fall sein. Aber spätestens dann wollte ich halt wissen, was es mit Ring und Todesanzeige auf sich hat, wenn sich das Thema bis dahin nicht ohnehin schon geklärt hat.
Gruß,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
-
20.01.2009, 11:18
AW: Bedenken nach erstem Treffen
Ich finde es kommt doch darauf an wie man fragt.
Man kann das doch ganz entspannt machen.
Wenn man sich trifft spricht man doch auch über
seine Vorstellungen vom Leben - eher so allgemein -
und da kann man doch fragen ob er das Gefühl sich wieder
auf jemanden einlassen zu können, nachdem er sich
ja auch auf einer SB bewegt.
Die Frage auch so stellen, daß der andere das
Gefühl hat er kann auch ehrlich antworten, wenn er sich
nicht sicher ist. Was ich auch legitim finde.
-
20.01.2009, 12:08Inaktiver User
AW: Bedenken nach erstem Treffen
***
Geändert von Inaktiver User (21.01.2009 um 22:16 Uhr) Grund: ***


Zitieren
